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mtex+: Neues Messeformat mit Schwerpunkt textiler Leichtbau

Am 9./10. Juni 2020 findet die 8. Internationale Messe für Technische Textilien mtex+, unter dem Motto „Fair & Convention for Hightech Textiles“ erstmals im neuen Carlowitz Congresscenter in der Chemnitzer City, statt.
Einer der Schwerpunkte der Messe ist textiler Leichtbau. Die textilen Inhalte der in der Vergangenheit parallel zur mtex+ veranstalteten Leichtbaumesse LiMA werden in das neue Messe-Format übergeleitet. Während der Veranstaltung werden die Themen Verfahrens- und Prozessentwicklung, Textiltechnik, digitalisierte Wertschöpfungsketten, Dienstleistungen mit branchenübergreifendem Anwendungspotenzial sowie Recycling behandelt. Highlights im Programm sind u.a. Workshops zu effektiver und nachhaltiger Produktion, zu Smart Textiles, zu Akustik-Textilien, eine Sonderschau zu Gesundheits- und Schutztextilien sowie ein Netzwerkabend. Die mtex+ fungiert unweit der Grenze zu Tschechien und Polen als branchen- und länderübergreifendes Dialogforum für potenzielle Kooperationspartner in diesen sowie in weiteren osteuropäischen Ländern.
Die mtex+ findet alle 2 Jahre in Chemnitz statt. An der 7. Auflage im Frühjahr 2018 hatten sich 159 Aussteller aus 7 Ländern (im Verbund mit der Leichtbaumesse LiMA) beteiligt. Von den rund 1.000 Fachbesuchern kamen 22 % aus dem Ausland.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: mtex+ textiler Leichtbau Messe

ITA: Glasfasern live auf JEC World

Auf der Fachmesse für die Composite-Industrie JEC World am 12.-14. März 2019 in Paris/Frankreich, wird am Gemeinschaftsstand des Aachener Zentrums für integrativen Leichtbau (AZL) das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University seine Kompetenzen im Bereich Glasfasern, Preforms und Carbon Composites demonstrieren.
Erstmalig werden Glasfasern live auf der JEC World hergestellt. Zu den Neuheiten der Anlage gehört das induktiv beheizte Bushing. Es hat ein flexibles Design und besteht aus einer Platin-/Rhodium-Legierung (Pt/Rh20) zum Einsatz für Hochtemperaturgläser. Der modulare Aufbau ermöglicht eine hohe Flexibilität und das Induktionssystem eine deutlich schnellere Bedienbarkeit. Forschungs- und Entwicklungsprojekte können so technisch schneller und kostengünstiger durchgeführt werden.
Zur Herstellung von Faservorformlingen aus textilen Halbzeugen wird der DrapeCube vorgestellt, der eine kostengünstige Konstruktion bietet. Der DrapeCube kommt zum Tragen bei der Fertigung von Preforms für Prototypen und in der Kleinserie und eignet sich für Unternehmen, die in der von faserverstärkten Kunststoffen (FVK) tätig sind.

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dfv Mediengruppe

Performance Days: Schwerpunktthema „The Beauty of Function“

Vom 8.-9. Mai 2019 findet die Messe für funktionelle Stoffe Performance Days in München mit ca. 300 Ausstellern statt. Unter dem Titel „The Beauty of Function“ bildet die Schönheit funktioneller Stoffe den thematischen Schwerpunkt der kommenden Messe. Funktionelle Stoffe und Materialien sind nicht nur für den Sport notwendig und geeignet, diese Stoffe sind mittlerweile auch für modische Bekleidung aufgrund der Expertise und auch der Optik attraktiv.
Urbane Kollektionen sind im Sport im Moment der Motor der Branche. Hinzu kommt, dass Modelle, die im modischen Sinne schön, und noch dazu funktionell sind, einen besonders langen Lebenszyklus haben. Diese „Lieblingsteile“ werden häufig auch lange getragen und können damit zur Nachhaltigkeit beitragen.
Wie üblich werden die Performance Days das Fokusthema aus verschiedenen Blickwinkeln präsentieren. Die Expertengespräche am 2. Tag der Messe greifen unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema auf.
Weitere Informationen unter: www.performancedays.com

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Performance Days

Textechno: Investition in Messgerät von Michelman

Der Entwickler und Hersteller von umweltfreundlichen Werkstoffen Michelman Inc., Cincinnati, OH/USA, hat in das Faser-Matrix-Haftungsmessgerät Fimatest des Herstellers von Mess- und Prüftechnik Textechno Herbert Stein GmbH & Co. KG, Mönchengladbach, investiert.
Michelman installiert neue Prüf- und Testsysteme, die die Qualität von Fasern, Geweben sowie die Qualität der Faser-Matrix-Haftung messen, um die Herstellung von Haftvermittlern für finale Verbundwerkstoffbauteile zu verbessern.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Michelman Textechno

Sympatex: Neue nachhaltige Footwear-Linie

Zur Fachmesse für Lederwaren Lineapelle vom 20.-22. Februar 2019 in Mailand/Italien stellt der Hersteller von Membranen und Funktionsmaterialien Sympatex Technologies GmbH, Unterföhring, eine neue Footwear-Funktionslinie vor, in der der übliche PU-Schaum im Futterstoff des Laminats komplett durch ein Faservlies aus Alttextilien ersetzt wird.
Die verwendeten Alttextilien werden von einem Recycling-Partner von Sympatex in Italien gesammelt und vor Ort in die Sympatex-Laminate eingebracht. Der Verzicht auf PU-Schaum ermöglicht laut den Daten des Higg Index der SAC (Sustainable Apparel Coalition) signifikante Verbesserungen in der Ökobilanz. Im Vergleich zu herkömmlichen Laminaten wird der CO2-Ausstoß um ca. 15 % reduziert, die Wasserersparnis liegt bei ca. 1/3. Der Verbund aus Alttextilfasern wirkt sich auch positiv auf die Atmungsaktivität der laminierten Materialien aus.

 

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Weitere Informationen: Sympatex

Lanxess: Flammschutzadditive ohne roten Phosphor

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess AG, Köln, bietet nun auch flammhemmende Polyamid 6.6-Compounds ohne roten Phosphor an.
Roter Phosphor, als etabliertes Flammschutzadditiv für Polyamid 6.6, bewirkt schon in geringen Menge eine gute flammhemmende Wirkung und beeinträchtigt kaum die mechanische Eigenschaften. Allerdings haben sich die Preise für solche Compounds zuletzt deutlich erhöht. Lanxess reagiert daher auf eine wachsende Nachfrage in der Elektro-/Elektronik- und IT-Industrie nach leistungsfähigen Materialalternativen auf Basis von Polyamid 6 und 6.6, die auf andere Weise flammgeschützt sind.
Die halogenfreien Compounds von Lanxess sind im Gegensatz zu den Produkten mit rotem Phosphor beliebig einfärbbar und neigen deutlich weniger zu Kontaktkorrosion. Weitere Materialeigenschaften sind verbesserte Kriechstromfestigkeit und höhere Flammwidrigkeit.

 

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Weitere Informationen: Lanxess AG

OETI: Neues Zertifikat für Produkte aus Naturfasern

Das Institut OETI – Institut für Ökologie, Technik und Innovation GmbH, Wien/Österreich, hat ein neues Zertifikat für Naturfaserprodukte eingeführt. Das Label "Geprüfte Qualität" wurde vom OETI für Produkte entwickelt, die zu 100 % aus Naturfasern bestehen, regional produziert und umweltfreundlich hergestellt werden.
Mit diesem Label werden Produkte nach klar definierten Qualitäts- und Umweltkriterien zertifiziert. Die Zertifizierung erfordert die Einführung eines Umwelt- und Qualitätsmanagementsystems. Dies bedeutet: Definition von Qualitäts- und Umweltzielen, Risikomanagement sowie Qualitätskontrolle und eine transparente Lieferkette.
Zu den Naturfasern gehören pflanzliche, tierische und mineralische Fasern wie z.B. Baumwolle, Flachs, Hanf, Wolle sowie Seide. Das Label richtet sich an KMU, die den regionalen, umweltfreundlichen und qualitativ hochwertigen Charakter ihrer Produkte verdeutlichen wollen.

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Weitere Informationen: OETI Zertifikat Naturfasern Zertifizierung

DITF: PTFE-freie Outdoor- und Arbeitsbekleidung

Ressourcenschonende Materialkonzepte für Polytetrafluorethylen (PTFE)-freie Textilien wurden an den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF), Denkendorf, und am Hohenstein Institut für Textilinnovation, Bönnigheim, untersucht.
Dabei wurden alternative mikroporöse Membranlaminate auf Basis von Polypropylen (PP) und Polyester (PES) entwickelt. Diese mikroporösen Membranen haben winzig kleine Poren, durch die kein Wasser in flüssiger Form hindurchpasst. Sie sind aber groß genug, um Wassermoleküle in gasförmigem Zustand nach außen zu lassen. Das trägt entscheidend zur Schutzfunktion und zum Tragekomfort von Textilien bei. Der Vorteil mikroporöser Membranen aus PP und PES gegenüber dem bisher häufig verwendeten Fluorpolymern ist die geringere Umweltbelastung bei der Herstellung, Verarbeitung und Entsorgung.

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Carl Meiser: Neue Produkte

Das Textilveredlungsunternehmen Carl Meiser GmbH & Co. KG, Albstadt, kündigt unter der Marke Nopma – Technische Textilien neue Produkte an. Seit Anfang 2019 wird an 3 Produktgruppen gearbeitet:
Nopma antirutsch Produkte, eine rutschhemmende Lösung für unterschiedliche mobile und stationäre Anwendungen, finden Verwendung in der Automobilindustrie, dem Möbelbau, dem Medizin- und Rehabereich, im Caravanbau und vielen anderen Industrien.
Nopma extreme ceramics steht für eine Steigerung der Oberflächenabriebfestigkeit bis hin zu extremen Anwendungen wie beispielsweise bei Arbeitskleidung, Schutzbekleidung oder Möbel im Objektbereich. Hierbei kann die Beschichtung von einem leichten Abriebschutz bis hin zur Handschuh-Norm EN 388 Klasse 4 variieren.
Nopma coatings bieten flexible Möglichkeiten. Mit der Kombination von kunststoffbasierten Beschichtungen auf flexiblen textilen Trägermaterialien können Produkte mit neuen Eigenschaften und Effekten entwickelt werden.

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Polartec: Produktion mit zu 100% recycelten Materialien

Der Hersteller von Funktionsstoffen Polartec LLC, Hudson, NH/USA, verpflichtet sich zu 100% recycelten und biologisch abbaubaren Rohstoffen in der gesamten Produktlinie.
Das neue Programm resultiert aus einer Kooperation von Polartec mit dem Faserhersteller Unifi Inc., Greensboro, NC/USA, und dem Hersteller von Chemiefasern About Intrinsic Advanced Materials, LLC., San Francisco Bay Area, CA/USA. Ziel ist es vollständig recycelte und biologisch abbaubare Fleecestoffe und atmungsaktive, wasserdichte Membrane sowie andere Gestricke und Isolationsfüllungen herzustellen.
Die Kooperation ist eine Erweiterung von Polartec EcoEngineering, einem Prozess, der recycelte Rohstoffe, fortschrittliche Produktionstechnologien, logistische Effizienz sowie strenge Tests und Zertifizierungen einsetzt, um nachhaltige Textilien herzustellen. Dies umfasst unter anderem Oeko-Tex und bluesign Zertifizierungen an allen Polartec Produktions-Standorten weltweit. Die Bemühungen von Polartec EcoEngineering zielen darauf ab, einen neuen, noch höheren Standard für die Textilindustrie festzulegen.

 

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