Textile Technology Sektion

TextileTechnology

Tagesaktuell Branchennews und Personalia mit TextileTechnology
1 Ergebnis

Oerlikon/Procter & Gamble: Exklusivpartnerschaft zur Produktion hochwertiger Wischtüchern

Auf globalen Märkten sind Zusammenarbeit und Kooperationen häufig genauso wichtig wie Wettbewerb. Dies hat Procter & Gamble Corp., Cincinnati, OH/USA, und Oerlikon Nonwoven, Neumünster/Germany – Teknoweb Materials srl., Palazzo Pignano/Italy motiviert, eine exklusive Lizenzvereinbarung zur weltweiten Vermarktung und zum Verkauf der Phantom-Technologie abzuschließen.
Oerlikon ist bereits 2017 eine strategische Partnerschaft mit Teknoweb eingegangen, um das Portfolio von Vliesstoffproduktionsanlagen zu erweitern. Teknoweb Materials ist ein Technologieanbieter insbesondere auf dem Gebiet von Vliesstoffen für Einwegprodukte.
Das patentierte Verfahren für hybride Vliesstoffe kombiniert die Vorteile aus Airlaid- und Spunmelttechnologien, um neue, flexible Möglichkeiten zur Herstellung von feuchten und trockenen Wischtüchern zu schaffen. Die Phantom-Technologie bietet zusätzliche Vorzüge durch die Reduzierung von Ressourcen und Kosten bei gleichzeitiger Steigerung der Gesamtleistung. Die exklusive Lizenz ermöglicht Oerlikon Nonwoven - Teknoweb Materials vollständigen Zugang zu den Patenten, dem Know-how und den von Procter & Gamble entwickelten Pilotanlagen. Das Forschungs- und Entwicklungsteam von Procter & Gamble unterstützt Oerlikon Nonwoven - Teknoweb Materials weiterhin beim weltweiten Vertrieb dieser Technologie. Darüber hinaus hat Oerlikon Nonwoven - Teknoweb Materials das Verfahren zu einer eigenen Levra-Technologie weiterentwickelt - eine Einstiegsoption, die maßgeschneiderte Produktionsvolumina bei geringeren Investitionskosten bietet, aber dennoch geeignet ist, in Zukunft auf das Premium-Modell Phantom aufgerüstet zu werden.
Die Phantom-Technologie wurde im Wesentlichen für die Herstellung von Hybridsubstraten entwickelt. Hierbei werden die Prozesse Spinnvlies und Airlaid zu einem Prozessschritt kombiniert, um Zellulosefasern, lange Fasern wie z.B. Baumwolle aber auch Pulver mit Polymerfasern in einer bisher nicht bekannten Weise miteinander zu einem Vlies zu verbinden. Diese Technologie hat im Vergleich zu den bisher im Markt bekannten Verfahren ökologische sowie Leistungs- und Kostenvorteile. Durch den Verzicht auf die Wasserstrahlverfestigung ist eine anschließende Trocknung des Materials nicht mehr notwendig.
Mittels gezielter Prozessführung können die relevanten Produktparameter wie etwa Weichheit, Festigkeit, Schmutzaufnahme und Flüssigkeitsaufnahme optimal eingestellt werden. So steigt am Ende die Qualität des Produkts selbst.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Oerlikon/Procter & Gamble