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7 Ergebnisse

Kelheim Fibres: World of Wipes Innovation Award

Dem Hersteller von Viskosespezialfasern Kelheim Fibres GmbH, Kelheim, wurde im Rahmen der World of Wipes in Atlanta, GA/USA, der World of Wipes Innovation Award verliehen. Die Auszeichnung würdigt die Faserneuentwicklung Danufil QR, eine positiv geladene Viskosefaser, die speziell für den Einsatz in Desinfektionswischtüchern kreiert wurde: Sie bindetweniger als 10 % der „Quats“ (Quaternäre Ammoniumverbindungen), sodass dieses gebräuchliche Desinfektionsmittel im Tuch effektiv seine Wirkung entfalten kann. Danufil QR-Fasern bestehen vollständig aus dem erneuerbaren Rohstoff Zellulose und sind damit zu 100 % biologisch abbaubar. Sie können mit allen Vliesstoff-Technologien problemlos verarbeitet werden.

Bild: Helmut Lauterbach, Kelheim Fibres, erhält den WOW Innovation Award vom INDA-Präsidenten Dave Rousse (© INDA)

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SGL Carbon unterstützt TU München bei Entwicklung einzigartiger Hyperloop-Kapsel

An der Technischen Universität München (TUM) in Garching wurde eine neue Hyperloop-Kapsel „Made in Germany“ präsentiert. Entwickelt und gebaut haben den Prototypen Studenten der TUM, die damit am regelmäßig stattfindenden SpaceX Hyperloop-Wettbewerb am 21. Juli in Los Angeles teilnehmen werden.
Studenten der TUM haben mit Unterstützung der SGL Carbon SE, Wiesbaden, einen nochmals verbesserten neuartigen Hyperloop-Prototypen entwickelt. Die besonders leichte und stabile Kapsel (genannt Pod) werden sie beim Hyperloop-Wettbewerb des Tesla-CEOs Elon Musk am 21. Juli 2019 in Los Angeles einsetzen. Studententeams aus der ganzen Welt wetteifern hier um das schnellste und beste Kapselsystem. Wie eine Art Rohrpost schießen die Pods dabei durch eine nahezu luftleere Röhre und loten dabei auch die Möglichkeiten für eine neue Mobilitätsform der Zukunft aus.
Seit Beginn der Hyperloop-Wettbewerbe im Jahr 2017 werden die TUM-Studenten mit Carbonfaser-Material und Know-how der SGL Carbon unterstützt. Bereits 3 Mal in Folge errang das Team der TUM den 1. Platz. 2018 schoss der Pod aus München mit 467 km/h durch die 1.200 m lange Teströhre.
Durch Optimierungen an Design und Material wiegt das Carbonbauteil der aktuellen Kapsel rund 10 % weniger als das Vorgängermodell (5,6 kg im Vergleich zu 6,1 kg). Zudem wurden die Halterungen für die Außenhülle komplett aus Carbon gebaut. So konnte das Gewicht auch hier von 1,5 kg auf 700 g halbiert werden

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Weitere Informationen: SGL Carbon TU München Hyperloop Forschung

TU München: Innovative Materialien mit Carbonfasern aus Algen

Im Verbund mit heimischem Granit oder anderen Hartgesteinen ermöglichen Carbonfasern völlig neue Konstruktionsmaterialien und Baustoffe. Werden die Carbonfasern aus Algenöl hergestellt, entzieht die Herstellung der innovativen Materialien der Atmosphäre mehr Kohlendioxid als dabei freigesetzt wird. Ein von der Technischen Universität München (TUM) angeführtes Forschungsprojekt soll diese Technologien nun weiter voranbringen.
Ziel des am 1. Juli gestarteten Projekts „Green Carbon“ ist es, auf Algenbasis Herstellungsverfahren für Polymere und carbonfaserbasierte Leichtbaumaterialien zu entwickeln, die z.B. in der Flug- und Automobilindustrie eingesetzt werden können. Begleitet wird die Entwicklung von technologischen, ökonomischen und Nachhaltigkeitsanalysen. Die Forschungsarbeiten der TU München fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit etwa 6,5 Mill. Euro.
Mikroalgen können durch ihr schnelles Wachstum das Treibhausgas CO2 aktiv in Form von Biomasse speichern. Das CO2 wird u.a. in Form von Zuckern und Algenöl gebunden, aus denen mit chemischen und biotechnologischen Prozessen Ausgangsstoffe für verschiedenste industrielle Prozesse gewonnen werden können. Ölbildende Hefen erzeugen z.B. aus den Algenzuckern Hefeöl, ein Ausgangsstoff für nachhaltige Kunststoffe. Außerdem lässt sich das Hefeöl enzymatisch in Glycerin und freie Fettsäuren spalten. Die freien Fettsäuren sind Ausgangsmaterial für weitere Produkte, u.a. hochwertige Additive für Schmierstoffe; das Glycerin lässt sich in Carbonfasern umwandeln.
Im weiteren Verlauf des Projekts werden die Kunststoffe mit den Carbonfasern zu entsprechenden Verbundmaterialien zusammengeführt. Laut Projektleiter Thomas Brück, Professor für Synthetische Biotechnologie an der TU München, sind die aus Algen hergestellten Carbonfasern absolut identisch mit den derzeit in der Industrie eingesetzten Fasern und können daher für alle Standardprozesse im Flugzeug- und Automobilbau genutzt werden.
Darüber hinaus lassen sich aus Carbonfasern und Hartstein mit einem Verfahren des Industriepartners TechnoCarbonTechnologies GbR, München, neuartige Konstruktionsmaterialien herstellen. Sie haben nicht nur eine negative CO2-Bilanz, sondern sind leichter als Aluminium und stabiler als Stahl.
Das Foto zeigt das Trittbrett eines e-Scooters aus einem Verbund von Granit und Carbonfasern aus Algen.

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Schoeller: Innovative Ideen und nachhaltige Technologien

Der Textilhersteller Schoeller Textil AG, Sevelen/Schweiz, stellt die Gewebekollektion Sommer 2021 unter das Motto „Play - Dynamik, Vergnügen und ein Teil eines Ganzen sein“. Das Unternehmen experimentiert mit neuen Ideen und nachhaltigen Technologien, bringt Leichtigkeit ins Gewebe und zeigt großen Respekt vor Mutter Natur. Die langlebigen, superbequemen Hightech-Gewebe spielen mit natürlichem Look, bieten aber die Funktionalität synthetischer Materialen, haben einen frischen Kolorit und stehen für verantwortungsvoll produzierte Textilien.
Beispiele sind elastische, matte, leichte schoeller-dynamic-Polyesterqualitäten im Leinenlook in Gold-, Grün- oder Blautönen aber auch fließende, ultraweiche, hochelastische schoeller-dynamic-Hosen- und Blousonqualitäten mit einem kosmetischen, cremigen Touch für In- und Outdoor, ausgerüstet mit der PFC-freien ecorepel Bio-Technologie.
Interessant sind auch die verschiedene Multikolorits. Die von den Farbnuancen der Pferdehaare inspirierten hochelastischen, mehrfarbigen schoeller-prestige- und schoeller-dynamic-Qualitäten ergeben ganz neue Farbeffekte. Stets mit einer Kontrastfarbe auf der Rückseite ergeben sie Hingucker für den Pferdesport, aber auch urbane und sportliche Anwendungen, die immer auch funktionell überzeugen.

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Dornbirn GFC mit GFC Startup Days

Nachhaltigkeit/Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung, technische Textilien, Vliesstoffe und die 1. Startup Days sind die Top Themen der 58. Internationalen Fasertagung in Dornbirn/Österreich (Dornbirn GFC), auf der über 100 internationale Experten Innovationen der Textilindustrie präsentieren. Nachhaltiges Ressourcenmanagement ist ein Kernelement für unsere Zukunft geworden. Der Dornbirn-GFC bietet eine Plattform für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft an. Zum Thema „Microplastics“ präsentiert Sarah-Jeanne Royer vom renommierten Meeresforschungszentrum Scripps Institution of Oceanography, San Diego/Kalifornien, neue Forschungsergebnisse und Lösungsansätze. Im Vortrag von Microsoft wird hinterfragt, ob die Technologie aus der Softwareindustrie einen positiven Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit liefern kann? Einen Einblick in das Gebiet der „Cyber Security“ gibt Palo Alto Networks Inc., Santa Clara/Kalifornien.
Am 11./12. September 2019 finden die 1. Dornbirn-GFC Startup Days in Kooperation mit PricewaterhouseCoopers (PwC) statt, die eine Vernetzungsplattform für junge Unternehmen bieten soll. Vertreten sind Startups aus den Bereichen Smart Fibers, Smart Applications, Smart SportsTech & Outdoor sowie Smart Sustainability & Circular Economy.
Am Eröffnungstag wird es u.a. Plenarvorträge zu folgenden Themen geben: „Man-made Fibers in Europa: neue und existierende Herausforderungen in einem wechselnden politischen Umfeld“ sowie „Herausforderungen zum Thema Nachhaltigkeit der Synthesefasern und Zellulosefasern“.
Auch das Thema Digitalisierung steht im Fokus des diesjährigen Dornbirn GFC. Haben wir in Europa ein Innovationsumfeld wie in „Silicon Valley“ oder brauchen wir bereits ein „Silicon Valley & beyond“? Darüber diskutieren Fachleute von PwC, Research Palo Alto Networks, Oerlikon, Microsoft und Henn.
Des weiteren wird es mehr als 100 Expertenvorträge zu folgenden Themenschwerpunkten geben: Faserinnovationen, Circular Economy und Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Smart Textiles, Oberflächenmodifikation und Additive, Sport- und Freizeitbekleidung sowie Vliesstoffe und technische Textilien.

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Weitere Informationen: Dornbirn GFC Kongress

Lenzing: Investition in die klimaneutrale Faserproduktion

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, wird die CO2-Emissionen in den kommenden Jahren substantiell reduzieren, indem es mehr als 100 Mill. € in Energieeinsparungen, in die Umstellung auf erneuerbare Energien und in neue Technologien investiert.
Ziel dieser Klimastrategie ist es, bis zum Jahr 2050 netto kein CO2 mehr zu emittieren. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu dieser Klimaneutralität ist das Jahr 2030. Bis dahin werden die Emissionen pro Tonne produziertem Zellstoff und Fasern um 50 % im Vergleich zu 2017 gesenkt. Damit wird die Lenzing Gruppe durch weltweite Aktionen Emissionen von insgesamt 1,3 Mill. t CO2 vermeiden.

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ZDHC: Global Chemical Industry Round Table schließt sich ZDHC an

Nach intensiven und konstruktiven Gesprächen verkündeten der Global Chemical Industry Round Table (GCIRT) und das ZDHC (Zero Discharge of Hazardous Chemicals)-Management eine Übereinkunft über die organisatorische Verpflichtung der ZDHC sowie ihr gemeinsames Verständnis über die Rolle der Chemieanbieter innerhalb des ZDHC-Programms.
Die Gruppe der führenden Anbieter für Textil- und Lederchemie wird der ZDHC-Stiftung einzeln beitreten und mithilfe des bluefinders ihre Produkte in das Modul Chemikalien des ZDHC-Gateways hochladen, um:
•    das Einstellen schädlicher Chemie zu beschleunigen,
•    doppelten Aufwand und Komplexität in der Wertschöpfungskette zu reduzieren,
•    die Rolle der chemischen Industrie als Ganzes im ZDHC-Programm klarzustellen und zu stärken.
Die GCIRT Mitglieder sind: Archroma (Schweiz); CHT Germany GmbH (Deutschland); Colourtex Industries Pte Ltd (Indien); DyStar Singapore Pte Ltd (Singapur); Huntsman Textile Effects (Singapur); Kisco (Korea); Pulcra Chemicals Group (Deutschland); Rudolf GmbH (Deutschland); Tanatex Chemicals BV (Niederlande).

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