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13 Ergebnisse

Mitsubishi Chemical: Leichtbau-Lösungen auf der JEC World

Mitsubishi Chemical Corp., Tokio/Japan, präsentiert in Paris/Frankreich auf der JEC World 2020, der größten internationalen Messe für Verbundwerkstoffe, sein Portfolio innovativer Leichtbauwerkstoffe. Die JEC World sollte ursprünglich im März 2020 stattfinden, ist nun aber aufgrund des Coronavirus auf den 12.-14. Mai 2020 verschoben worden.
Von der Faser bis hin zum Halbzeug. Besucher können sich über die verschiedenen Arten von Kohlenstoffasern, Halbzeugen als auch deren Verarbeitung und Anwendung beraten lassen.
Zum ersten Mal präsentiert Mitsubishi Chemical dem Markt eine vollständig validierte Forged Molding Compound (CF-FMC) Materialkarte für die Versagenssimulation von CFK-Bauteilen. Es ermöglicht es den Kunden, das statische und dynamische Versagensverhalten von CF-FMC Verbundwerkstoffen vorherzusagen. In Kombination mit einer faserverbundgerechten Bauteilkonstruktion und dem entsprechenden Verfahren bietet dieses Werkstoffsystem eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten.
Die geringe Dichte kombiniert mit einer hohen Festigkeit und Steifigkeit machen Verbundwerkstoffe ideal für den Automobil-, Luft- und Raumfahrt- als auch für den Medizin-, Sport- und Freizeitsektor.

 

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dfv Mediengruppe
Composites Europe Composites-Index - Derzeitige generelle Geschäftslage

Composites Germany: Geschäftslage bei Composites kühlt sich weiter ab

Zum 14. Mal hat Composites Germany, Berlin, aktuelle Kennzahlen zum Markt für faserverstärkte Kunststoffe erhoben. Befragt wurden alle Mitgliedsunternehmen der 3 großen Trägerverbände von Composites Germany: Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. (AVK), Frankfurt/M.; Composite United e.V., Berlin; und VDMA-Arbeitsgemeinschaft Hybride Leichtbau Technologien, Frankfurt/M.
Nachdem die Bewertung der aktuellen Geschäftslage bereits bei den letzten Befragungen eher zurückhaltend ausgefallen war, setzt sich dieser Trend auch in der aktuellen Erhebung fort. Die Befragten bewerten die generelle Geschäftslage für alle 3 erfassten Regionen (Deutschland, Europa, weltweit) weiterhin negativ. Die Einschätzung erreicht damit den niedrigsten Wert seit Beginn der Erhebung 01/2013.
Insgesamt bewerten z.B. 37 % der Befragten die generelle Geschäftslage in Deutschland als sehr negativ oder eher negativ. In der vorangegangenen Befragung hatte dieser Wert bei lediglich 26 % gelegen. Die wenig optimistische Bewertung des generellen Marktumfelds hält somit an.
Auch die Bewertung der Geschäftslage des eigenen Unternehmens ist vielfach weniger optimistisch. So bewerten etwa 1/3 der Befragten die Lage ihres eigenen Unternehmens als eher negativ oder sogar sehr negativ. Hierbei zeigen sich bei den unterschiedlichen Regionen (Deutschland, Europa, weltweit) nur wenig Unterschiede.
Abb.: Composites-Index - Derzeitige generelle Geschäftslage

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dfv Mediengruppe

STFI: Rückblick auf das 14. Bautextilien Symposium Bautex

Am 29./30. Januar 2020 kamen rund 70 Teilnehmer zum 14. Bautextilien-Symposium Bautex nach Chemnitz, um Synergien zwischen Hochbau sowie dem Erd- und Grundbau hinsichtlich textilen Bauens zu identifizieren.
So demonstrierte Architekt Stev Bringmann, 3dtex GmbH, Berlin, im Plenarvortrag Zusammenhänge zwischen Funktion, Ästhetik und Technik, die Architekten bei der Planung und Umsetzung beim Bauen mit Textilien umtreiben.
Aus Sicht der Hersteller schilderte Dr. Lars Vollmert, Naue GmbH & Co. KG, Espelkamp-Fiestel, das Nachhaltigkeitspotenzial von Geokunststoffen: langlebigere Bauwerke zu schaffen, sortenreines Recycling bei der Errichtung von Straßen u.ä. bereits mit zu planen und nicht zuletzt der Einsatz biobasierter Materialien, dort wo es die Bauanforderung zulässt.
Eine bautextile Anwendung im Sinne der Energieeffizienz und Ressourcenschonung sind Erdbeckenwärmespeicher. Verbunden mit Solarthermieanlagen stellen sie einen Energiespeicher dar, deren Wirtschaftlichkeit mit der Speicherkapazität wächst. Geokunststoffe kleiden diese Becken aus, dämmen und dichten sie ab, wie Thomas Labda, GSE Lining Technology GmbH, Hamburg, aus der Praxis berichtete.
Textilbewehrter Beton dagegen lässt filigrane Bauwerke im Hochbau zu, wie Heike Metschies, STFI, Chemnitz, vorstellte. Dr. Daniel Franitza, FE-Union, Chemnitz, zeigte, wie die Zulassung und Nachweisführung für die dünnwandigen Betonstrukturen mithilfe von Simulationen gelingen kann.
Wie schließlich auch Kühe von Geotextilien profitieren können, veranschaulichte Hartmut Hangen, Huesker Synthetic GmbH, Gescher. Denn dank Bautextilien können gut durchlüftete Ställe errichtet werden, die auch gut für die Kuhgesundheit sind.
Das klassische Anwendungsgebiet für Geotextilien, der Straßen- und Bahnbau, wurde in weiteren Vorträgen erörtert. Thematisiert wurden Asphalteinlagerungen für die Straßensanierung, Geogitter im Gleisbett sowie ein Überblick der Infrastrukturprojekte der Deutschen Bahn.
Aleksander Wosniok, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, stellte zum Abschluss des Symposiums sensorbasierte Geogitter und -textilien vor, die durch faseroptische Sensoren eine ortsaufgelöste Zustandsüberwachung zulassen.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: STFI Bautextilien Symposium Forschung F&E

Dornbirn GFC: 1. Dornbirn Global Fiber Congress in Asien verschoben

Eine enge Partnerschaft zwischen dem Österreichischen Faser-Institut, Wien/Österreich, und der Korean Textile Federation (KOFOTI), Seoul/Korea, sowie dem Dyeing & Finishing Technology Institute (DYETEC), Daegu/Korea, ermöglichte die Organisation des 1. Dornbirn-GFC Asia Innovations-Kongresses in Korea. Die Veranstaltung, die am 3./4. März 2020 stattfinden sollte, wurde jedoch aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus verschoben. Als neuer Termin wurde nun der 3./4. Juni 2020 genannt.

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Weitere Informationen: Dornbirn GFC Dornbirn GFC Asia Kongress

Lenzing: Erweiterung des Vorstands

Der Aufsichtsrat des Cellulosefaserherstellers Lenzing AG, Lenzing/Österreich, hat 2 neue Vorstandsmitglieder berufen: Stephan Sielaff wird per 1. März 2020 neuer Technikvorstand und folgt damit Dr. Heiko Arnold nach, der die Lenzing Gruppe im November 2019 verlassen hat. Gleichzeitig wird der Vorstand um das Ressort „Faserzellstoff und Holzrohstoffe“ erweitert und somit von 4 auf 5 Personen aufgestockt. Neuer Vorstand für Faserzellstoff und Holzrohstoffe wird per 1. Juni 2020 Christian Skilich.
Sielaff war in diversen Management-Positionen tätig. Seit 2014 ist er beim Hersteller von Farbstoffen und Spezialchemikalien Archroma Management LLC, Reinach/Schweiz, als Mitglied des Vorstands (COO) für die Formierung der integrierten Operationsstruktur und die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens verantwortlich.
Skilich, der das neue Ressort „Faserzellstoff und Holzrohstoffe“ in der Lenzing Gruppe übernimmt, verantwortete – nach Stationen in der Papier- und Verpackungs- sowie der Glasindustrie – seit 2004 unterschiedliche und umfangreiche Management-Bereiche in der international tätigen Mondi-Gruppe, Wien/Österreich, wo er zuletzt als Vorstandsmitglied (COO) des Unternehmens für Projekte in den USA und Europa verantwortlich zeichnete.

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Lenzing: Produktion in China wieder vollständig hoch

Nach der vorrübergehenden Drosselung der Produktion am Standort Nanjing/China hat der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, nun alle Linien wieder vollständig hochgefahren.
Aufgrund intensiver Transportkontrollen im Zuge der aktuellen Situation rund um den Corona-Virus kam es zuletzt zu Lieferengpässen in der Versorgung mit wichtigen Rohstoffen. Aus diesem Grund wurden 2 Produktionslinien kurzfristig zurückgefahren. Nach der Wiederherstellung der Versorgung des Standorts, sind nun alle Produktionslinien wieder vollständig in Betrieb.

 

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DITF: Latente Epoxidsysteme für Faserverbundwerkstoffe

Faserverstärkte Kunststoffe (FVK) überzeugen durch sehr gute Eigenschaften wie hohe Festigkeiten, geringes Gewicht, Steifigkeit und Schwingungsdämpfung. Den besonderen Eigenschaften der FVK stehen bisher jedoch aufgrund der aufwändigen Herstellungsverfahren relativ hohe Produktionskosten gegenüber. Zur weitreichenden Etablierung von FVK in der industriellen Serienproduktion sind niedrige Rohstoffkosten ebenso wie kostengünstige Produktionstechniken erforderlich.
Bei der Verarbeitung etablierter duroplastischer 2-Komponenten-Epoxidsysteme stehen diesen Zielsetzungen einige Hürden im Weg. So werden in Epoxiden i.d.R. Reaktions-beschleuniger beigesetzt, die eine schnellere Härtung und damit eine kostengünstige Produktion bewirken. Allerdings sind die Harze in dieser Form schlecht lagerungs- und transportfähig.
Den Aufwand dieser anspruchsvollen Prozesstechniken zu reduzieren ist Ziel eines Forschungsprojektes an den Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), Denkendorf, das sich mit der Optimierung und Etablierung von sogenannten latenten Epoxidsystemen befasst. In derartigen Systemen können Harz und Härter in einer bereits einsatzbereiten Mischung vorliegen (Einkomponenten-System). Diese Mischung ist zwar hoch reaktiv, doch die Polymerisation kann nicht unkontrolliert und verfrüht einsetzen, da der verwendete reaktionsauslösende Präkatalysator chemisch geschützt ist. Das Harzsystem ist lagerfähig und von gleichbleibender Viskosität. Die Viskosität kann während der Verarbeitung sogar durch Wärmezufuhr verringert werden, sodass eine blasenfreie Infiltration der textilen Lagen noch besser möglich wird. Der Katalysator wird erst nach abgeschlossener Infiltration bei einer definierten Temperatur aktiviert und leitet dann eine schnelle und vollständige Polymerisation des Epoxidharzes ein.

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Amann: Neuer Polyamid 6.0-Nähfaden für geschlossene Kreislaufwirtschaft

Mit dem recycelten Nähfaden Lifecycle Polyamide, aus Polyamid 6.0 Multifilament, bietet der Hersteller von Nähfäden und Stickgarnen Amann & Söhne GmbH & Co. KG, Bönnigheim, Cradle to Cradle zertifizierte Nähfäden an.
Lifecycle Polyamide wurde in Zusammenarbeit mit dem international tätigen Beratungsinstitut EPEA GmbH – Part of Drees & Sommer, Hamburg, entwickelt. Gewonnen wird der Rohstoff für das Garn aus recycelten Fischernetzen sowie anderen textilen Abfällen. Da bei der Herstellung keinerlei gesundheits- und umweltschädliche Materialien eingesetzt werden dürfen, verzichtet Amann komplett auf Silikone. Verwendet werden ausschließlich kompostierbare Farbstoffe.
Lifecycle Polyamide ist nach Cradle to Cradle zertifiziert und für eine Wiederverwertung als Rohstoff im technischen Kreislauf optimiert. Eine konsequent geschlossene Kreislaufwirtschaft ist damit möglich.
Cradle to Cradle – von der Wiege bis zur Wiege – steht für Produkte, die durch Recycling, entweder als technische Rohstoffe endlos in technischen Kreisläufen gehalten oder die als biologische Nährstoffe, in biologische Kreisläufe zurückgeführt werden. Bei der Produktzertifizierung Cradle to Cradle werden 5 Kategorien bewertet: Material-Gesundheit, Material-Wiederverwendung, Einsatz erneuerbarer Energien, Wassermanagement und soziale Verantwortung.

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Performance Days: Inspired by Nature – From Natural Fibres to Green Treatments

Vom 22.-23. April 2020 findet die Messe für funktionelle Stoffe Performance Days in München mit ca. 300 Ausstellern aus 29 Ländern statt. Das neue Schwerpunktthema lautet: „Inspired by Nature – From Natural Fibres to Green Treatments“.
Im Performance Forum werden Stoffe vorgestellt, die verschiedene Funktionen, wie Klima- und Temperaturmanagement, Feuchtigkeitstransport, Wasserabweisung oder Wasserdichtigkeit, UV-Schutz, Geruchskontrolle, aber auch eine Verbesserung der allgemeinen Leistung des Sportlers oder eine Steigerung des Wohlbefindens, durch die Verwendung natürlicher Fasern und Ausrüstungen erreichen.
Die 24 Gewebe, die an die Focus Topic Wall präsentiert werden, müssen ihre Funktion über einen natürlichen und damit umweltfreundlichen Ansatz erreichen. Mit der strengen Selektion unterstreicht die Messe ihre konsequente Haltung in Sachen Nachhaltigkeit.

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Weitere Informationen: Performance Days Funktionstextilien

AVK: Ausschreibung für den AVK-Innovationspreis 2020

Innovationen im Bereich faserverstärkte Kunststoffe (FVK)/Composites werden von der Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. (AVK), Frankfurt/M., mit dem Innovationspreis ausgezeichnet.
Bewerbungen für den AVK-Innovationspreis 2020 im Bereich FVK/Composites können bis zum 31. März 2020 in folgenden Kategorien eingereicht werden:
•    Innovative Produkte/Bauteile bzw. Anwendungen
•    Innovative Prozesse bzw. Verfahren
•    Forschung und Wissenschaft
Ein Ziel des Innovationspreises ist die Förderung neuer Produkte/Bauteile bzw. Anwendungen aus FVK sowie die Förderung neuer Verfahren bzw. Prozesse zur Herstellung dieser FVK-Produkte.
Ein weiterer Preis geht an Universitäten, Hochschulen und Institute für besondere wissenschaftliche Arbeiten in Forschung und Wissenschaft. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Composites Europe am 10. November 2020 in Stuttgart.
Weitere Informationen unter: www.bit.ly/innopreis2020

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: AVK Innovationspreis Auszeichnung