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7 Ergebnisse

Bieglo: Polyimidfasern neu im Sortiment

Der auf Polyetheretherketon (PEEK) spezialisierte Polymeranbieter Bieglo GmbH, Hamburg, erweitert sein Portfolio um Polyimidfasern.
Polyimid kann Temperaturen bis zu 260 °C widerstehen. Anwendung finden diese besonders in feuerfester Kleidung (z.B. Feuerwehrbekleidung). Außerdem können sie für die Herstellung von Filtern verwendet werden, die sehr hohe Temperaturen aushalten müssen, wie sie in Kohlekraftwerken oder Zementfabriken verwendet werden.

 

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Weitere Informationen: Bieglo GmbH

adidas: 100 % recyclingfähiger Laufschuh

Mit dem vollständig recyclingfähigen Laufschuh Futurecraft.Loop, setzt der Sportartikelhersteller adidas AG, Herzogenaurach, sein Engagement bei der Vermeidung von Plastikmüll fort.
Das Futurecraft.Loop-Projekt zielt darauf ab, Plastikmüll nach und nach abzuschaffen. In einem geschlossenen Kreislauf können Rohmaterialien immer wieder verwendet werden. Und dies nicht nur, um eine Wasserflasche oder eine Tragetasche daraus herzustellen, sondern ein neues Paar High-Performance-Laufschuhe.
Durch die Verwendung von nur einer Materialart und den Verzicht auf Klebstoffe ist der Schuh von Beginn an dafür gemacht, wiederverwertet zu werden. Jede Komponente des Schuhs besteht aus 100 % wiederverwertbarem TPU, das zu Garn gesponnen, gestrickt und geformt wird. Das Obermaterial wird anschließend mit einer Zwischensohle klebstofffrei verschmolzen.
Am Ende des Lebenszyklus gibt der Konsument sein Produkt an adidas zurück. Dort werden die Schuhe gewaschen, in kleinste Bestandteile zerlegt und zu einem Material verschmolzen, aus dem dann Komponenten für neue Schuhe entstehen. Das Resultat ist ein Prozess ohne Abfall, bei dem die gewohnten Qualitätsstandards erhalten bleiben.

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Trevira: Klaus Holz bleibt CEO

Der Polyesterfaserhersteller Trevira GmbH, Bobingen, und der Trevira-Eigentümer Indorama Ventures PCL (IVL), Bangkok/Thailand, haben sich auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Klaus Holz, CEO von Trevira, verständigt und den Ende 2019 auslaufenden Geschäftsführervertrag bis Ende 2022 verlängert. Anfang 2011 übernahm Holz eine Geschäftsführungsfunktion und seit 2013 ist er alleiniger Geschäftsführer der Trevira GmbH.

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Weitere Informationen: Trevira Trevira GmbH Klaus Holz CEO Vorstand

Autoneum: Textile Batterieunterschilder aus Ultra-Silent

Um Fahrzeughersteller in der Produktion leichtgewichtiger und umweltfreundlicher E-Modelle zu unterstützen, ergänzt der Automobilzulieferer Autoneum Management AG, Winterthur/Schweiz, sein Produktportfolio um textile Batterieunterschilder aus Ultra-Silent. Diese erfüllen die spezifischen Anforderungen an das Akustik- und Wärmemanagement von Elektrofahrzeugen.
Diese Batterieunterschilder sind um bis zu 50 % leichter als entsprechende Komponenten aus Kunststoff. Die größtenteils aus rezyklierten PET-Fasern bestehenden Leichtbaukomponenten aus Ultra-Silent lassen sich vollständig wiederverwerten, weshalb sie besonders umweltfreundlich sind. Komponenten aus Ultra-Silent werden im Werk in Sevelen/Schweiz, in Gundernhausen, Jeffersonville, IN/USA, sowie in Pinghu/China gefertigt und kommen bereits in Modellen europäischer, US-amerikanischer und chinesischer Fahrzeughersteller zum Einsatz. Ab Juli 2020 werden die ersten Batterieunterschilder im Werk Gundernhausen für das Elektromodell eines deutschen Premiumherstellers in Serie produziert.

 

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Weitere Informationen: Autoneum Management AG

The Lycra Company: Advanced Textile Innovation Center in China

Der Anbieter von Faser- und Technologie-Lösungen für die globale Bekleidungs- und Hygieneindustrie, The Lycra Company, Wilmington, (vormals das Apparel & Advanced Textil Geschäfts des Faserherstellers Invista S.à.r.l., Wichita, KS/USA), DE/USA, hat sein neues Advanced Textile Innovation Center (ATIC) in Nanhai, Guangdong/China, am 16. Mai 2019 offiziell eröffnet. Das neue 4.500 m² große Research & Development (R&D) Forschungslabor, das vierte seiner Art, stellt eine Ausweitung der globalen Forschungs- und Entwicklungs-Kapazitäten des Unternehmens dar.
Die Wissenschaftler des R&D Centers werden den Kunden aus Asien, aber auch den westlichen Unternehmen mit lokalen Sourcing-Büros, dabei helfen, innovative Stoffe und Bekleidung mit den verschiedenen Technologien und Fasern der Marken der The Lycra Company zu entwickeln. Dazu zählen: die Fasern Lycra, Lycra HyFit, Coolmax und Thermolite. Das Forschungs-Team wird zudem mit den Kunden zur Identifizierung von Chancen, sowie zur Entwicklung und Kommerzialisierung von neuen Fasern und Textiltechnologien, zusammenarbeiten.
Im ATIC können Fertigungsprozesse wie Stricken, Weben, Färben und Veredeln simuliert werden. Zudem verfügt das Forschungslabor über Bekleidungstechnik, Stoffzertifizierungs- und analytische Testing-Tools, um den Kunden zu helfen, die gewünschte Performance für die Stoffe oder Bekleidung zu erzielen.
(Bild: The Lycra Company)

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Lenzing: Blockchain-Technologie zur Identifizierung ihrer Fasern

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, setzt auf die Blockchain-Technologie, um das Geschäft mit Lyocellfasern der Marke Tencel zu unterstützen und sowohl für Bekleidungsmarken als auch für Konsumenten vollständige Transparenz und Rückverfolgbarkeit der Fasern bis zum fertigen Kleidungsstück zu gewährleisten. Dieses Ziel will Lenzing nach Evaluierung mehrerer Initiativen durch die Zusammenarbeit mit der Plattform des Technologieunternehmens TextileGenesis, Hongkong/China, erreichen.
Die Transparenz der Wertschöpfungskette vom Holz bis zur Kleidung und zu den Heimtextilien wird es allen Kunden und Partnern ermöglichen, Tencel-Fasern und die jeweilige Holzquelle in jedem Produktions- und Vertriebsschritt zu identifizieren. Mithilfe eines QR-Codes am fertigen Kleidungstück können Konsumenten die Herkunft ihrer Textilien feststellen.
Lenzing wird in den kommenden Monaten mehrere Pilotprojekte mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette umsetzen. Die Plattform wird voraussichtlich ab 2020 voll einsatzfähig sein.

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Techtextil/Texprocess: Hohe Internationalität

Mit insgesamt 1.818 Ausstellern aus 59 Ländern und insgesamt rund 47.000 Fachbesuchern aus 116 Ländern gingen die bislang größten Ausgaben der Techtextil und Texprocess in Frankfurt/M. zu Ende. Vom 14.-17. Mai 2019 waren die internationale Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe Techtextil sowie die parallellaufende internationale Leitmesse für die Verarbeitung textiler und flexibler Materialien Texprocess Plattform für Anwender technischer Textilien aus den verschiedensten Branchen sowie Hersteller von Bekleidung, Polstermöbeln und Lederprodukten.
72 % der Aussteller (1080) Aussteller kamen aus dem Ausland. Nach Deutschland waren Italien (134), China (113), Frankreich (103), die Schweiz (63) und Großbritannien (62) die größten 5 Ausstellernationen. Neu dabei oder nach Abwesenheit zurück waren Brasilien, Sri Lanka, Nepal, die Vereinigten Arabischen Emirate, Marokko und Tunesien. Zudem waren 14 Länder mit nationalen Pavillons vertreten. Ausstellerzuwachs kam vor allem aus der Türkei, Tschechien, China, den USA und Taiwan.
Auf der Techtextil waren u.a. Anbieter funktionaler Bekleidungsstoffe und smarter Textilien mit integrierten Leucht-, Heiz- oder Sensorfunktionen stark vertreten, die in Sport, Mode, Outdoorkleidung und Workwear eingesetzt werden können.
Die Texprocess stand im Zeichen digitaler Lösungen für die Branche – von voll vernetzten Produktionsstraßen in Form von Microfactories über selbstlernende Maschinen bis hin zur Cloud-basierten Zusammenarbeit von Designern, Produktentwicklern, Herstellern und dem Handel über Ländergrenzen hinweg.
Mit „Sustainability at Techtextil and Texprocess“ stellten beide Messen erstmals die Nachhaltigkeitsansätze ihrer Aussteller in den Fokus. Ein eigener Messeguide lotste Messebesucher zu den entsprechenden Ausstellern. Erstmals erhielten auch 2 Preisträger den Techtextil Innovation Award 2019 in der Kategorie Nachhaltigkeit.

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