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Leichtbau BW: Gebäude aus Faserverbundteilen

Die FibR GmbH, Stuttgart, hat sich auf das computerbasierte Entwerfen und die Robotikfertigung von Faserverbundstrukturen spezialisiert. Dabei dient die Natur als Vorbild. Eines der großen Projekte, an dem das Team des Stuttgarter Unternehmens gerade mitarbeitet, ist ein futuristisch anmutender Pavillon für die Bundesgartenschau in Heilbronn im Jahr 2019. Die Leichtbaukonstruktion aus Carbonfaser besteht aus 60 einzelnen Modulen, die bis zu 6 m groß sind.
Die Landesagentur für Leichtbau Baden-Württemberg Leichtbau BW GmbH, Stuttgart, präsentiert diese Innovation mit ihrem ThinKing im April 2018. Mit diesem Label gibt die Leichtbau BW monatlich innovativen Produkten oder Dienstleistungen im Leichtbau aus Baden-Württemberg eine Plattform.
Die eigene Fertigung der Bauteile ermöglichen neueste Kuka-Industrieroboter, die harzgetränkte Faserbündel entsprechend der vorherigen Simulation und Berechnungen um den Rahmen wickeln. Der Rahmen kann nach dem Aushärten des Harzes entnommen und für die Herstellung weiterer Bauteile verwendet werden.

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Oerlikon: Übernahme von AC-Automation

Der Technologiekonzern Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, hat die AC-Automation GmbH & Co. KG, Bernkastel-Kues, übernommen. Die Engineering Firma ist spezialisiert auf Automatisierungslösungen für Großanlagen innerhalb der Textil- und Verpackungsindustrie. AC-Automation ist bereits seit Anfang der 80er Jahre eine Partnerfirma des Oerlikon Konzerns. Durch die Integration in das Segment Manmade Fibers erweitert Oerlikon nun ihr eigenes Technologieportfolio in einem zunehmend wachsenden Markt für Automatisierungslösungen. Dieser Schritt ist zugleich ein weiterer Meilenstein auf dem Weg hin zu innovativen, vollautomatisierten und digital vernetzten Industrie 4.0 Lösungen innerhalb der Chemiefaserindustrie.
Der Oerlikon Konzern ergänzt durch die strategische Übernahme der AC-Automation mit allen rund 60 Mitarbeitern an den deutschen Standorten in Bernkastel-Kues und Augsburg sein Segment Manmade Fibers.

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Stoll: Neue Flachstrickmaschine für Grobstrick

Der Flachstrickmaschinenhersteller H. Stoll GmbH & Co. KG, Reutlingen, erweitert mit der ADF 530-24 das Maschinenangebot für die Grobstrickproduktion. Neben der ADF 530-16 wird nun auch die ADF 530-24 für diesen Bereich angeboten. Mit 24 frei beweglichen Fadenführern, sowie 3 Systemen in der Feinheit E2, 5.2, E5 und E7 ermöglicht das neue Modell vielfältige Farb- und Mustergestaltungen.
Neben neuen Anwendungsmöglichkeiten wird die Produktivität zudem erhöht. Durch kürzere Sequenzen und Rüstzeiten wird der gesamte Strickvorgang optimiert und durch die direkte Fadenzuführung das Stricken mit niedrigen Fadenspannungen ermöglicht. Da der Schlossabstand auf 5,2 Zoll reduziert wurde, verringert sich gleichzeitig auch die Strickzeit. Zur serienmäßigen Ausstattung gehört außerdem das EKC-Betriebssystem, das intuitiv und ohne großen Schulungsaufwand bedienbar ist.
Basierend auf der erfolgreichen ADF Technologie verfügt auch die ADF 530-24 über ein hohes Maß an Flexibilität, welche auf die vom Schlitten unabhängigen Fadenführer zurückzuführen ist. Je 2 davon sind bei der ADF 530-24 auf insgesamt 12 Spuren angebracht und lassen sich sowohl horizontal als auch vertikal bewegen, leicht programmieren und schnell mit Garn bestücken.

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Südwesttextil: Vorstand bestätigt

Der Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil e.V., Stuttgart, wird auch in den nächsten 2 Jahren von Bodo Th. Bölzle, Vorsitzender der Geschäftsführung des Nähgarnherstellers Amann Group, Bönnigheim, geführt. Seit 2014 ist er Präsident des Verbands und wurde bei der Mitgliederversammlung am 17. April 2018 in Rottweil in seinem Amt bestätigt.
Neu im jetzt 5-köpfigen Präsidium von Südwesttextil ist Mathias Eggle, Geschäftsführer des Herrenhemdenherstellers Olymp Bezner, Bietigheim-Bissingen. Die weiteren Vizepräsidenten wurden alle wiedergewählt: Stephan Schulz, CFO der Paul Hartmann AG, Heidenheim, der gleichzeitig in seinem Amt als Schatzmeister bestätigt wurde, Donata Apelt-Ihling, Gesellschafterin des Heimtextilienherstellers Alfred Apelt, Oberkirch, und Steffen Herrmannsdörfer, Geschäftsführer der Textilveredlung an der Wiese, Lörrach.

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HS Niederrhein: Prof. Klaus-Peter Weber verstorben

Am 5. April 2018 verstarb Prof. Dr. Klaus-Peter Weber im Alter von 81 Jahren. Nach seinem Studium 1964 an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen im Fachbereich Maschinenbau war er zunächst bei der Textilmaschinenfabrik Karl Mayer GmbH, Obertshausen, in den Bereichen Entwicklung und Ausbildung tätig.
1966 erfolgte der Ruf als Dozent und Leiter der Abteilung Wirkerei und Strickerei an die Ingenieurschule für Textilwesen in Wuppertal. Nach Lehraufträgen in Krefeld und Aachen sowie an den Universitäten Berlin, Bremen, Essen, Kassel und Wuppertal erfolgte im Dezember 1973 seine Professorierung. Durch die Konzentration der textilen Hochschulausbildung in Nordrhein-Westfalen wurde Prof. Weber am 1. Januar 1979 in die Fachhochschule Niederrhein, Abteilung Mönchengladbach, Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik versetzt, wo er zuvor bereits viele Jahre einen Lehrauftrag „Maschentechnologie“ hatte und jetzt hauptamtlich die Abteilung Wirkerei und Strickerei in der Lehre und in der Laborausstattung weiter ausbaute und leitete.
Im Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach betreute Prof. Weber bis zu seiner Pensionierung im Juli 2001 als Schwerpunktleiter den Studienschwerpunkt „Textilmanagement“. Ferner war er als Mitglied im Fachbereichsrat des Fachbereiches Textil- und Bekleidungstechnik und auch im Konvent und im Senat der Hochschule Niederrhein tätig.
Auch im Ruhestand war er noch viele Jahre in Industrieseminaren und als Buchautor aktiv.

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Weitere Informationen: HS Niederrhein Prof. Klaus-Peter Weber

Lenzing: Veränderungen im Aufsichtsrat

Mit Ablauf der Hauptversammlung des Cellulosefaserherstellers Lenzing AG, Lenzing/Österreich, am 12. April 2018 schieden Dr. Felix Strohbichler und Dr. Josef Krenner auf eigenen Wunsch aus dem Aufsichtsrat aus. Beide waren 3 bzw. 9 Jahre im Aufsichtsrat und in verschiedenen Ausschüssen der Lenzing AG tätig.
Neu wurden in der Hauptversammlung Dr. Christoph Kollatz, Hauptgeschäftsführer der B&C Industrieholding, Wien/Österreich, Dr. Felix Fremerey, Technik-Geschäftsführer der B&C Industrieholding, und Peter Edelmann, ebenfalls B&C Industrieholding, in den Aufsichtsrat gewählt. Das Aufsichtsratsmandat von Dr. Veit Sorger wurde bis zum Geschäftsjahr 2020, das Aufsichtsratsmandat von Dr. Astrid Skala-Kuhmann bis zum Geschäftsjahr 2021 verlängert.
Der Aufsichtsrat der Lenzing AG setzt sich damit wie folgt zusammen: Dr. Hanno M. Bästlein (Vorsitzender), Dr. Astrid Skala-Kuhmann, Helmut Bernkopf, Peter Edelmann, Dr. Felix Fremerey, Dr. Franz Gasselsberger MBA, Dr. Christoph Kollatz, Patrick Prügger sowie Dr. Veit Sorger. Vom Betriebsrat wurden Johann Schernberger, Daniela Födinger, Helmut Kirchmair und Georg Liftinger, in den Aufsichtsrat delegiert.

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Weitere Informationen: Lenzing Aufsichtsrat management

AFBW: Fachkongress Faserbasierte Medizinprodukte

Faserbasierte Medizinprodukte bieten gute Voraussetzungen für ein breites Spektrum unterschiedlicher klinischer und ambulanter Anwendungen. Um diese Potenziale aufzuzeigen, Einblicke in aktuelle Themen und Entwicklungen zu geben und um den Austausch untereinander zu fördern veranstalten die Hohenstein Institute, Bönnigheim, und das neue Geschäftsfeld Fiber Push der Clusterinitiative Allianz Faserbasierte Werkstoffe e.V. (AFBW), Stuttgart, am 8. Mai 2018 in Bönnigheim den Fachkongress „Faserbasierte Medizinprodukte, Fokus Nachhaltigkeit“.
Neben innovativen Vorträgen aus Forschung & Entwicklung wird Chefarzt Dr. med. Wolf-Rüdiger Klare als Referent Einblicke in die tägliche Praxis und Anwendung geben.
Weitere Informationen unter: http://www.afbw.eu

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VTB: Investitionen in Textil und Bekleidung für 2018 geplant

Im Jahr 2017 konnte die bayerische Textil- und Bekleidungsindustrie den Umsatz leicht um 0,5 % auf über 4,5 Mrd. € steigern. Der Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (VTB), München, hat auf seiner Mitgliederversammlung am 12. April 2018 in Neumarkt eine positive Bilanz gezogen.
Im Textilgewerbe sank der Umsatz in Bayern um 1,2 %. Hingegen verzeichnete der Bereich Bekleidung ein Umsatzplus von 2,7 % und lag damit 0,2 Prozentpunkte über dem Bundesschnitt.
Im Bekleidungssektor planen 84,6 % der Unternehmen Investitionen, im Textilgewerbe sogar 90,5 %. Für 2018 scheint sich insgesamt ein positives Bild abzuzeichnen. 83,3 % der Unternehmen der Bekleidungsindustrie beurteilen das laufende Jahr als besser oder zumindest gleichbleibend gegenüber dem Vorjahr, in der Textilindustrie waren es sogar 88,3 %.
Damit die Branche weiterhin robust bleibt, müssen die entsprechenden politischen Rahmenbedingungen geschaffen werden, fordert der VTB. Ebenso sollte gemeinsam mit den Nachbarländern ein europäisches Energiekonzept erarbeitet werden.

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eurolaser: Neues Demo-Center in Italien

Auf die weltweit hohe Nachfrage nach High-Tech CO2-Lasersystemen reagiert der Lasersystem-Hersteller eurolaser GmbH, Lüneburg, mit der Eröffnung eines Applikations-Centers in Italien. In Italien ist eurolaser mit einer Außenstelle und seit April 2018 mit einem großen Demo-Center vertreten. Kunden und Interessenten können sich hier Live-Demonstrationen von verschiedenen Lasersystemen ansehen.
Die CO2-Lasersysteme werden überwiegend für die Bearbeitung von Acryl, Kunststofffolien, technischen Textilien und Holzwerkstoffen eingesetzt. Insbesondere Lasersysteme für das automatisierte und großformatige Schneiden von Textilien sind gefragt.

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Weitere Informationen: eurolaser

HS Niederrhein: Textile Visionen

Am 12./13. April 2018 kamen rund 110 Vertreter aus der Textilbranche zu den MG Open Spaces an die Hochschule Niederrhein nach Mönchengladbach. Zudem nahmen über 220 Studierende an der Veranstaltung teil. Das Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB), des Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein organisierte die 4. MG Open Spaces. Unter dem Motto Textile Visionen wurde über die neuesten Entwicklungen zu den Themen Grüne Logistik, Produktentwicklung to go, Nachhaltigkeit und Digitaldruck informiert.
Erstmals gab es einen internationalen Master Congress. Dort stellten Studierende ihre Forschungs- und Masterarbeiten vor. Ein Teil der Arbeiten thematisierte die 17 „Sustainable Development Goals“. Zu sehen gab es einen textilen Globus, Textilien mit dem gut erkennbaren Hinweis einer nachhaltigen Herstellung.
Den Auftakt der MG Open Spaces bildete das Food-for-thought-Dinner im Foyer der Firma van Laack GmbH. Joachim Hensch von der Hugo Boss AG sprach zum Thema „Industrie 4.0 in der Bekleidungsindustrie“. Und Bernd Werner von dem Beratungsunternehmen Gruppe Nymphenburg Consult AG referierte über das Thema Neuromarketing „Dem Kunden in den Kopf geschaut? Modeeinkauf stationär oder online aus neurophysiologischer Sicht“.

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Weitere Informationen: HS Niederrhein MG Open Spaces