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Oerlikon Manmade Fibers: Technische Textilien als Materialien von morgen

Das Segment Oerlikon Manmade Fibers der Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, zeigt auf der internationalen Leitmesse für technische Textilien und Vliesstoffe Techtextil vom 14.-17. Mai 2019 in Frankfurt/M. neue Chemiefaseranwendungen aus Polyester und Polypropylen sowie die dazugehörigen Maschinen und Anlagenlösungen.
Oerlikon produziert textile Anwendungen für die unterschiedlichsten Bereiche, darunter textile Alltagsprodukte wie Auto-Sicherheitsgurte oder Reifencord aus HMLS (High Modulus Low Shrinkage)-Garnen. Im Bausektor spielen technische Textilen eine Rolle als „5. Baustoff“ neben Stahl, Beton, Holz und Glas. Zu den innovativen Lösungen zählen Hightech-Membranen aus speziellen beschichteten Polyestergeweben, bereits eingesetzt für Dächer von Fußballstadien. Weitere Anwendungen technischer Garne sind funktionale Bekleidungstextilien, bis zu smarter Kleidung, die mit Hilfe von Elektronik und Sensoren neue Funktionen erschließt.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Oerlikon Manmade Fibers

Bayern Innovativ: Innovation+: Papier & Folie

Der diesjährige Fokus der Veranstaltung „Innovation+: Papier & Folie“ der Bayern Innovativ GmbH, Nürnberg, liegt insbesondere auf Verpackung und Logistik sowie den damit verbundenen Anwendungs- und Innovationspotenzialen der flexiblen Materialien Papier und Folie.
Der Kongress findet am 23. Juli 2019 in Bamberg statt, die Teilnehmer erwartet eine interdisziplinäre Plattform, die neben der Möglichkeit, sich in unterschiedliche Richtungen zu vernetzen, eine konstruktive Betrachtung relevanter und innovativer Lösungen rund um das Thema Papier & Folie bietet.

 

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Weitere Informationen: Bayern Innovativ

smart-Tec: Intelligente Arbeitskleidung mit NFC-Technologie

In den Bereichen Arbeitsschutzkleidung sowie Ruck- bzw. Werkzeugrucksäcke setzt die Debrunner Acifer AG, Frenkendorf/Schweiz, Produkte der smart-Tec GmbH & Co. KG, Oberhaching, ein, um mit der integrierten NFC-Technologie Produkte intelligent und personalisierbar zu gestalten.
Embleme mit integrierter NFC-Technologie von smart-Tec aus robustem aber dennoch flexiblem und individuell formbarem Kunststoffverbund, in der Form des Bluewear Logos, können selbst auf strapazierfähigste Materialien, wie sie bei Arbeitskleidung Verwendung finden, genäht werden. Im NFC-Emblem wird ein NFC-Chip integriert, der das Sortiment von Debrunner Acifer ergänzt.
Die integrierte NFC-Technologie ermöglicht den Kunden von Debrunner Acifer via Smartphone schnell, unkompliziert und jederzeit auf Informationen zum jeweiligen Produkt zuzugreifen. Artikelnummern, Pflegehinweise, Rabatt- und Verkaufsaktionen, Produktinformationen und Verlinkungen zu Websites sowie zu Social Media Kanälen können somit unkompliziert von Kunden aufgerufen werden.

 

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Schoeller: Nachhaltiges ökologisches Portfolio

Mit Fokus auf Nachhaltigkeit gehören u.a. Upcycled-Produkte, 100 % recycelte, recycelbare wear2wear-Gewebe und -Gewirke oder auf nachwachsenden Rohstoffen basierende Technologien zum ökologischen Portfolio des Textilherstellers Schoeller Textil AG, Sevelen/Schweiz.
wear2wear ist eine innovative Industriepartnerschaft für hochwertige und nachhaltige Bekleidung. Auf modernen Produktionsanlagen werden aus Fasern von gebrauchter Bekleidung wieder neue Funktionstextilien hergestellt. Das Econyl-Reclaiming-Programm von Aquafil SpA, Arco/Italien, reduziert die weltweite Abfallmenge, indem regenerierbare Wertstoffe von Deponien und aus den Weltmeeren gesammelt und in Produktionskreisläufe zurückgeführt werden.
Zudem haben hochwertige Textilien eine längere Lebensdauer und können länger im Einsatz bleiben. Intelligente Textiltechnologien, wie etwa wasser- und schmutzabweisende Funktionen, verbessern zusätzlich die Eigenschaften der Textilien. Dies schont die Umwelt und spart Ressourcen.
Unter der Schirmherrschaft des UN Climate Change und im Einklang mit dem Pariser Abkommen hat sich Schoeller zudem gemeinsam mit anderen führenden Unternehmen des globalen Bekleidungssektors entschieden, die Auswirkungen der Bekleidungsindustrie auf das Klima entlang der gesamten Wertschöpfungskette anzugehen und die UN Charter for Climate Action zu unterzeichnet.

 

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Lycra Company: Nachhaltige Denim-Stoffe

Der Faserhersteller The Lycra Company, Wilmington, DE/USA, ehemals Invista S.à.r.l., Wichita, KS/USA, stellte auf der Kingpins Show vom 10.-11. April 2019 in Amsterdam/Niederlande ein nachhaltiges Stoffangebot vor. Zu den neuen Denim-Stoffen mit nachhaltigen Innovationen gehört die Fasertype Lycra 166L, die kürzlich mit dem Gold Level Material Health Certificate des Cradle to Cradle Products Innovation Institutes, Oakland, CA/USA, ausgezeichnet wurde. Die Faser wird in den Produktionsstätten der Lycra Company in China, Singapur und Nordirland gefertigt und ist weithin verfügbar.
Zusätzlich wird das Unternehmen Stoffe präsentieren, die mit der EcoMade-Technologie hergestellt sind. Diese Produkte sind zu Teilen aus recycelten Materialien hergestellt. Die jüngste Innovation innerhalb dieser Gruppe ist die Coolmax Natural Touch Technologie. Um ein verbessertes Feuchtigkeitsmanagement sowie ein natürliches Aussehen und Griff zu bieten, wird für diese Technologie eine patentierte Verbundgarnstruktur verwendet.

 

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Weitere Informationen: The Lycra Company

TWD: Neue Mehrheitseigentümer

Der Chemiefaserhersteller TWD Fibres GmbH, Deggendorf, hat neue Eigentümer. Der CEO, Eggo Laukamp, und der kaufmännische Leiter Klaus Platzer übernehmen zusammen rund 85 % der Unternehmensanteile. Nach der in 2015 erfolgten Übernahme der TWD durch den Private Equity Fonds 4K Invest, Luxemburg, trennt sich dieser nun von der Mehrheit seiner Anteile.
Die TWD-Gruppe produziert und vertreibt weltweit am Standort Deggendorf Filamentgarne aus Chemiefasern für die Bereiche Automotive, Bekleidung und technische Textilien sowie für viele andere Anwendungsbereiche.
Die TWD beschäftigt aktuell 510 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von über 78 Mill. €.

 

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Weitere Informationen: TWD Fibres

Texprocess: Programm des Texprocess Forums online

Die Texprocess, die internationale Messe für die Verarbeitung von textilen und flexiblen Materialien vom 14.-17. Mai 2019 in Frankfurt/Main, hat das vollständige Programm des Texprocess Forums veröffentlicht. Das Texprocess Forum bietet fachliche Impulse für Textilverarbeiter, Anwender und Händler, Themenschwerpunkte sind Nachhaltigkeit als Treiber für Innovation, vernetzte Textilverarbeitung, E-Commerce und die nächsten Schritte nach Industrie 4.0.
Im Rahmen des Texprocess Forums bringt die Messe Frankfurt am 14. Mai auch einen Ableger ihrer Konferenz Fashionsustain, Berlin, nach Frankfurt. Die Fashionsustain ist Teil des auf nachhaltige Mode spezialisierten Hubs Neonyt während der Berliner Fashion Week. Das Thema Nachhaltigkeit wird in Round Table-Sessions mit Branchenführern wie der Lenzing AG, Lenzing/Österreich, Perpetual Global Ltd., Ebene/Mauritius und Procalçado S.A., Pedroso/ Portugal, diskutiert. Micke Magnusson, Gründer des schwedischen Start-Ups We are Spindye, Stockholm/Schweden, spricht in einer Keynote über die wirtschaftliche Notwendigkeit nachhaltiger Businessmodelle und gibt Handlungsimpulse.
Die Frage, welche durch Industrie 4.0 ausgelösten Veränderungen bereits Teil der Wertschöpfungskette sind, steht am Nachmittag des 14. Mai im Mittelpunkt des vom Verband VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies, München, gestalteten Themenblocks. Am 15. und 16. Mai zeigen die vom Dialog Textil-Bekleidung e.V. (DTB), Kirchheim, kuratierten Themen des Texprocess Forums, welche Bereiche der textilen Wertschöpfungskette die Digitalisierung prägen. Außerdem sprechen die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF), Denkendorf, über Microfactories in der Textilindustrie.

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C³: Leichtbau-Gipfel auf der Hannover Messe

Das interdisziplinäre Konsortium C³ – Carbon Concrete Composite e.V., Dresden, entwickelt mit über 160 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft einen neuen Materialverbund aus Carbonfasern und Hochleistungsbeton, den sog. Carbonbeton. Durch den Einsatz nichtrostender Carbonfasern kann die Lebensdauer bestehender Bauwerke erheblich verlängert und von Neubauten deutlich erhöht werden. Zudem ermöglicht der Verbundwerkstoff nicht nur eine neue Formsprache, sondern spart auch bis zu 80 % Material und Energie. Bauen mit Carbonbeton ist effektiver, effizienter und je nach Einsatzbereich bereits heute deutlich kostengünstiger als das Bauen mit Stahlbeton. Das Interesse am Leichtbau und vor allem an Carbonbeton wächst stark. Carbonbeton wird bereits heute u.a. beim Neubau von Fußgängerbrücken, Bahnsteigsystemen, einzelnen Wand- und Deckenkonstruktionen aber auch bei der Sanierung von Brücken und Industriebauten eingesetzt. Für das Jahr 2020 plant Sachsen die erste Straßenbrücke aus Carbonbeton. Zudem entsteht bis zum Jahr 2021 das erste komplette Gebäude aus Carbonbeton in Dresden.
Auf der Industrie- und Investitionsgütermesse Hannover Messe vom 1.-5. April 2019 in Hannover veranstaltete das Bundeswirtschaftsministerium in Kooperation mit der BMWi-Initiative Leichtbau den ersten Leichtbau-Gipfel und stellte Carbonbeton als Best-Practice-Beispiel für den Leichtbau in Deutschland vor.

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eurolaser: Automatisiertes Schneiden mittels Conveyer-Lösung

Auf der Texprocess vom 14.-17. Mai 2019 in Frankfurt/M. präsentiert der Lasersystem-Hersteller eurolaser GmbH, Lüneburg, die neueste Technik im Bereich Textilzuschnitt. Der Fokus liegt auf der Automation für Industrie 4.0. In diesem Jahr wird das Schneiden von Textilien auf den Systemen L-1200 und 3XL-3200 live vor Ort demonstriert. Insbesondere die automatische Zuführung der Textilien von der Rolle, der Zuschnitt bedruckter Textilien inkl. der Kamera- und QR-Code-Erkennung, sowie das Etikettieren und Beschriften der Einzelstücke in einem Arbeitsgang werden präsentiert.
Bei der Laserschneidemaschine 3XL-3200 mit dem Conveyor-System wird ein spezielles Tischauflagekonzept verwendet. Es besteht aus einem Edelstahl-Stabgeflecht und eignet sich besonders für dünne und flexible Materialien, wie Textilien. Es dient als Materialträger für den Bearbeitungsprozess und gleichzeitig als Transportelement für das Conveyor-System.
Das Material wird direkt von der Rolle durch das Förderband auf das Lasersystem befördert und dort bearbeitet. Bei der stressfreien Materialzuführung entsteht kein Gewebeverzug und die berührungslose Bearbeitung durch den Laser führt zu sehr guten Ergebnissen.
Parallel zum Laser können an den Systemen von eurolaser Zusatzmodule wie ein Label-Modul zum Aufbringen von Etiketten und ein Ink-Printer-Modul zur Beschriftung installiert werden.

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Bernina: 125-jähriges Jubiläum

Der Nähmaschinenhersteller Bernina International AG, Steckborn/Schweiz, feierte im Jahr 2018 sein 125-jähriges Jubiläum und konnte im Geschäftsjahr 2018 den Umsatz um 8,5 % auf 217 Mill. sfr steigern.
Als exportorientiertes Unternehmen stand die Bernina-Textilgruppe in den letzten Jahren aufgrund des starken Frankens unter Druck. Trotz der schwierigen Währungssituation stand die kontinuierliche Verbesserung von Produkten und Prozessen für Bernina stets im Mittelpunkt.
Wesentlichen Anteil am Erfolg im Jubiläumsjahr 2018 hatten die Modelle B 770 QE, 790 Plus und 880 Plus, die in einer goldenen Jubiläums-Edition hergestellt wurden.

 

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Weitere Informationen: Bernina Nähmaschine