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41 Ergebnisse

Mondi: Produktion von Filtervlies und medizinische Gesichtsmasken in Deutschland

Das Verpackungs- und Papierunternehmen Mondi Group, Wien/Österreich, wird im Betrieb in Gronau neue Anlagen zur Fertigung von Filtervlies und OP-Masken aufbauen und leistet somit einen Beitrag, um der Verbreitung des Coronavirus‘ entgegenzuwirken. Mondi reagiert damit auf den gestiegenen Bedarf an OP-Masken und Filtervlies (meltblown nonwovens) im Gesundheitsfaktor, bei Herstellern und Endkunden.
Auf der neuen Produktionsanlagen können dann mehr als 1 Mill. OP-Masken am Tag produziert werden.
Mondi Gronau zeichnet sich durch langjährige Erfahrung bei der Verarbeitung von Vliesstoffen aus. Angesichts der Knappheit an Filtervlies am Markt wird das Werk in Gronau ca. 50 % der dortigen Produktion anderen Herstellern von OP-Masken in Europa anbieten. Filtervlies bzw. Meltblown-Vlies verfügt über eine bessere Filterfunktion als Baumwolle und erfüllt die Anforderungen medizinischer OP-Masken des Typs IIR in Bezug auf bakterielle Filterleistungen und Atemwiderstand.

 

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Starlinger: Neue Rundwebmaschine komplettiert Portfolio

Speziell für den südostasiatischen Markt produziert der Hersteller von Anlagen zur Erzeugung gewebter Kunststoffsäcke Starlinger & Co. Ges.m.b.H, Wien/Österreich, die Rundwebmaschinen-Serie RX. Mit der RX 8.1 wird die Serie um eine Rundwebmaschine erweitert, die sich besonders für die Herstellung von leichtem Gewebe für 1-Loop-FIBCs, Planen sowie Geo- und Agrotextilien aus PP, HDPE und PET eignet. In Kombination mit der RX 6.0, RX 6.1 und RX 8.2 bietet Starlinger Taicang Ltd., Taicang/China, die passende Rundwebmaschine für jede Gewebebreite.
Die neue Starlinger Rundwebmaschine RX 8.1 produziert Gewebe mit einer Breite von 1200 – 1700 mm, das sich optimal für 1-Loop-FIBCs, Planengewebe sowie Geo- und Agrotextilien eignet. Das Modell komplettiert die RX-Serie, die damit jede Arbeitsbreite zwischen 300 und 2250 mm abdeckt.
Die Serie RX verfügt über ein Riet- und Schützendesign, das komplett ohne Gleitteile auskommt und dadurch keine Ölspuren auf dem Gewebe hinterlässt. Weitere Vorteile sind Benutzerfreundlichkeit, energiesparende Motoren sowie ein niedriger Geräuschpegel.
Die neue Maschine soll offiziell auf der Kunststoff-Messe Chinaplas 2021 vom 13.-16. April 2021 in Shanghai/China vorgestellt werden.

 

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dfv Mediengruppe

Enka: Schutzschirmverfahren für Sanierung

Der Hersteller von Viskosefilamentgarn Enka GmbH & Co. KG, Obernburg, nutzt ein Schutzschirmverfahren für eine Neuaufstellung des Geschäftsbetriebs, um somit die Folgen der Corona-Pandemie für das Unternehmen abzumildern. Einen entsprechenden Antrag stellte die Geschäftsführung am 12. Mai 2020 beim zuständigen Amtsgericht Aschaffenburg. Andere Gesellschaften der Enka-Gruppe bleiben von dem Verfahren unberührt. Der Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt weiter.
Durch den Ausbruch des Coronavirus‘ sind die weltweiten Lieferkette schwer getroffen. Auch für die Enka ist das Geschäft seit Ende März größtenteils zum Erliegen gekommen, denn bei den meisten Kunden, die im Norden Italiens und in anderen europäischen Ländern produzieren, standen die Maschinen still.
Bei einem Schutzschirmverfahren bleibt die Geschäftsführung voll handlungsfähig und kann uneingeschränkt agieren. Ziel eines solchen Verfahrens ist die Sanierung des Unternehmens. Unterstützt wird die Geschäftsführung dabei von dem Sanierungsexperten Detlef Specovius von Schultze & Braun GmbH & Co. KG, Achern.
Enka erwirtschaftete 2019 mit 268 Mitarbeitern etwa 42 Mill. € Umsatz.

 

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HS Reutlingen: Projektaufruf für „Interdisziplinäres Entwicklungsprojekt“

Im Rahmen des Master-Studiengangs „Interdisziplinäre Produktentwicklung“ der Hochschule Reutlingen, Reutlingen, wird im 2. Semester ein interdisziplinäres Projektteam gebildet. Hier arbeiten die Studierenden an einer fachübergreifenden Problemstellung. Dabei wird die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Expertisen sowie die wissenschaftliche Arbeitsweise erlernt. Die Aufgabenstellung erfolgt anhand aktuell laufender Forschungs- oder Industrieprojekte. Vertieft wird die wissenschaftliche Arbeitsweise mit einer Recherche und einem Kolloquium, die begleitend zum interdisziplinären Entwicklungsprojekt laufen.
Hierfür können sich Firmen oder Forschungsinstitute mit interessanten Fragestellungen melden und diese bis zum 12. Juni 2020 einreichen. Die Themen sollen am 14. Juli 2020 an der Hochschule oder per Onlinekonferenz im Rahmen der Projektbörse vorgestellt werden. Für die Themenstellung gibt es eine Einführungsveranstaltung zum Ende des 1. Semesters, in der aktuelle Forschungsthemen vorgestellt werden, zu denen Projektarbeiten erstellt werden können. Das interdisziplinäre Entwicklungsprojekt umfasst ca. 4-5 Monate.

 

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Weitere Informationen: HS Reutlingen Entwicklungsprojekt

Testex: Neue Community Mask schützt und entlastet

Die Testex AG, Swiss Textile Testing Institute, Zürich/Schweiz, hat eine Community Mask entwickelt, die die Versorgung des Gesundheitswesens mit Einwegmasken entlasten soll. Da Masken nur bedingt alltagstauglich sind, hat die Swiss National Covid-19 Science Taskforce eine neue Empfehlung für sog. Community Masks erarbeitet, die ein eigens entwickeltes Prüflabel tragen. Diese textilen Masken sollen nicht nur schützen, sondern auch mehrfach waschbar und angenehm zu tragen sein. Sie entlasten die Versorgung mit Einwegmasken nachhaltig. Das neue Label „Textex Community Mask“, das die vom Institut für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung Empa, Dübendorf/Schweiz, und Testex entwickelten Prüfverfahren zusammenfasst, soll Vertrauen schaffen. Produkte mit dieser Auszeichnung entsprechen den Vorgaben an Filterfunktion, Spritzwiderstand, Tragekomfort, Wiederverwendbarkeit und Textilverträglichkeit. Mehrere Schweizer Textilunternehmen produzieren zurzeit waschbare Community Masks in großen Mengen.
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Weitere Informationen: Testex Einwegmasken

Oerlikon Nonwoven: 50 Mill. Schutzmasken Made in Germany

Ab Herbst 2020 sollen in Deutschland monatlich bis zu 50 Mill. Masken der Schutzklassen FFP1 bis FFP3 für den europäischen Markt gefertigt und vertrieben werden. Die beiden neu gegründeten Unternehmen FleeceforEurope GmbH, Düsseldorf, und Lindenpartner, ein Angebot der Bechinger & Heymann Holding GmbH, Berlin, wollen dabei besonders auf Qualität setzen. Der virenabsorbierende Vliesstoff wird dann auf einer Meltblown Anlage von Oerlikon Nonwoven ein Bereich des Technologiekonzerns Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, mitten in Deutschland produziert. Bei Masken kann der Schutz vor Infektionen wie durch das Coronavirus nur dann gewährleistet werden, wenn die Qualität stimmt. Einerseits liegt diese in der Verarbeitung, andererseits kommt es vor allem auf das Innenleben an. Denn bei einer Atemschutzmaske der Schutzklassen FFP1-FFP3 spielt der eingearbeitete Vliesstoff die entscheidende Rolle. Mit der etablierten Meltblown-Technologie von Oerlikon Nonwoven werden die bei der Herstellung zu einem Vliesstoff verlegten Fasern anschließend elektrostatisch aufgeladen, bevor das Material in die Weiterverarbeitung gegeben wird. Die elektrostatische Aufladung sorgt dafür, dass selbst kleinste Partikel und somit auch Viren gebunden und vom Vliesstoff für einige Stunden absorbiert werden. Auf Grund der vergleichsweisen lockeren Anordnung der Fasern kann der Maskenträger dennoch gut ein- und ausatmen. Die Verantwortlichen bei Oerlikon Nonwoven sowie FleeceforEurope, die sich primär auf die Herstellung der hochwertigen Vliese konzentrieren werden, und Lindenpartner, die die Schutzmasken produzieren und vertreiben werden, sind sich sicher: Der Markt für Schutzmasken hat in Europa dauerhaft eine große Zukunft. Was in Asien bereits seit Jahren gang und gäbe ist, werde auch in Europa zur Normalität werden. Menschen würden immer häufiger mit Masken auf die Straßen gehen, um sich sowohl vor gesundheitlichen Risiken, z.B. wie jetzt in einer Pandemie, als auch zukünftig gegen zunehmende Umweltbelastungen wie Feinstaub und Abgase besser zu schützen.
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Weitere Informationen: Oerlikon Nonwoven Meltblown

IfN: Philipp Moll verstorben

Am 10. April 2020 verstarb der Visionär und Konstrukteur richtungsweisender Nähtechnologie sowie der Mitbegründer und jahrzehntelanger Vorstandsvorsitzender des Instituts für Nähtechnik (IfN), Aachen, Philipp Moll im Alter von 90 Jahren. Der Fokus seines Wirkens war über mehr als 50 Berufsjahre hinweg der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit für die Bekleidungsindustrie und anderer nähender Industriesparten. Über viele Jahre setzte er sich für die Weiterentwicklung von Innovationen in der Forschung - in Zeiten als die Bekleidungsindustrie als Wirtschaftsfaktor in Deutschland und auf europäischer Ebene noch eine Lobby hatte - ein. Mit dem Textilstandort Aachen vernetzt arbeitete er über Jahrzehnte eng mit der RWTH Aachen, dem Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University und dem Universitätsklinikum Aachen zusammen. Der Schulterschluss mit den Nähmaschinenherstellern (Strobel, Dürkopp Adler) über seinen gesamten Werdegang hinweg sicherte dabei jeweils die breite Marktdurchdringung seiner zahlreichen Entwicklungen. Auch war er an der Entwicklung des 3-dimensionalen Nähprozesses maßgeblich beteiligt, der heute die automatisierte Verarbeitung biegeschlaffer Materialien ermöglicht. Eine Vielzahl von Aggregaten aus seinen Konstruktionsbüros, zuletzt der moll automatische nähsysteme GmbH, Alsdorf, gelten inzwischen als Standard in der weltweiten Bekleidungskonfektion: darunter der Rollpikierautomat, der Rundtisch zum Vornähen und Beschneiden von Kleinteilen, Vorschubeinrichtungen (Indexer) und Peripherie zur Handhabung komplexer Nähvorgänge wie beispielsweise der Knopflochverarbeitung. Im Jahr 2015 veröffentlichte er sein Buch „Ein Leben für die Nähmaschine“.
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Weitere Informationen: Philipp Moll

Borealis: Meltblown-Produktion auf Pilotanlage in Österreich

Der Hersteller von Polyolefinen Borealis AG, Wien/Österreich, hat seine Meltblown-Pilotanlage in Linz/Österreich in kurzer Zeit umgerüstet, um das Angebot an Filtrations-Vliesstoffen aus Polypropylen (PP) für hochwertige Gesichtsmasken zu erhöhen. Dem Unternehmen ist es in kurzer Zeit gelungen die Anlage, die normalerweise ausschließlich für Entwicklungszwecke gedacht ist, auf die Produktion in kleinerem Maßstab umzustellen. Hier werden nun Meltblown-Vliesstoffe für Gesichtsmasken hergestellt. Über Kooperationspartner werden diese Filtrationsmedien weiter zu Gesichtsmasken verarbeitet. Mit dem kürzlich neu entwickelten proprietären Polypropylen (PP) Meltblown-Polymer HL912FB von Borealis können die Filtrationseigenschaften noch weiter verbessert werden. Außerdem ermöglicht es die Ausspinnung noch feinerer Fasern. Das HL912FB-PP wird zur Herstellung von Meltblown verwendet, das für kundenspezifische Einlagen in Mund-Nasen-Masken auf Baumwollbasis, für herkömmliche Mund-Nasen-Masken und auch für hochwertige Gesichtsmasken für medizinisches Fachpersonal (FFP1-FFP3) verwendet wird. Es kann bei höheren Verarbeitungstemperaturen verarbeitet werden, was die Herstellung noch feinerer Fasern ermöglicht. Nach internen Tests führt der Einsatz von HL912FB zu einer deutlichen Verbesserung der Filtrationseffizienz.
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Weitere Informationen: Borealis Polyolefin Meltblown

HS Niederrhein unterstützt van Laack bei Entwicklung von Schutzausrüstung

Textilexperten der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach, haben den Bekleidungshersteller van Laack GmbH, Mönchengladbach, dabei unterstützt, Infektionsschutzkittel und FFP2-Schutzmasken zu entwickeln.
Es wurde ein Expertenteam zusammengestellt, das Anforderungen bezüglich Materialzusammensetzung, Vliesstoffqualitäten, chemische Ausrüstungen, Filterwirkung, Schnittgestaltung und Schweißverfahren für virendichte Nähte erarbeitete und zusammenstellte. Dabei spielte auch der Aspekt der Wiederverwendung der Produkte eine große Rolle, damit der Schutz der Menschen auch mit einem Schutz der Umwelt einhergeht.
Von diesen zur Eindämmung der Corona-Pandemie notwendigen Schutzartikeln wurden dem Land Nordrhein-Westfalen inzwischen 10 Mill. Stück zur Verfügung gestellt.
Als Dank für die Hilfe spendete van Laack 6.000 waschbare Alltagsmasken an die Hochschule Niederrhein.

 

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Jowat erhält internationales Gütesiegel

Der Klebstoffhersteller Jowat SE, Detmold, gehört zu den diesjährigen Gewinnern des Axia Best Managed Companies Award für besonders gut geführte Unternehmen. Der Axia Best Managed Companies Award (BMC) ist ein vom Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte und der „WirtschaftsWoche“ in Kooperation mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI), Berlin, in Deutschland vergebenes internationales Gütesiegel für erfolgreiche mittelständische Unternehmen.
Die Gewinner des Axia BMC Awards werden in einem mehrstufigen, aufwändigen Verfahren ermittelt.
Die Preisträger werden von einer Jury, bestehend aus renommierten Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien ausgewählt.
Der Vorstand der Jowat SE nahm den Preis am 13. Mai 2020 im unternehmenseigenen „Haus der Technik“ in Empfang. Er versteht die Auszeichnung als Anerkennung für Innovationskraft und für den Anspruch, optimale und möglichst nachhaltige Lösungen für Kunden zu entwickeln.

 

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Weitere Informationen: Jowat Klebstoffhersteller Auszeichnung