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Tagesaktuell Branchennews und Personalia mit TextileTechnology
47 Ergebnisse

Ipco: Übernahme von Ingeniera de Procesos S.A.

Der Anbieter von Antriebstechnologien Ipco, Sandviken/Schweden, hat den spanischen Anbieter von Verarbeitungsanlagen und Ersatzteilen Ingeniera de Procesos S.A. (IdP), Barcelona/Spanien, übernommen. IdP hat seit mehr als 30 Jahren eine Vereinbarung mit Ipco über den exklusiven Verkauf von Chemie- und Schwefelanlagen, basierend auf Ipcos Stahlbändern und Rotoform-Technologie, in Spanien.
Die Übernahme soll auch die Präsenz des Unternehmens auf dem spanischen Markt und den Direktkontakt zu den Kunden vor Ort stärken.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Ipco Übernahme

IKV: 19,5 Mill. € für Smart Factory auf dem Campus Melaten

Am 16. Dezember 2019 erhielt das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen den Bescheid, dass am Standort des IKV in Aachen Melaten wieder gebaut werden kann. Bis 2022 entsteht auf mehr als 4.200 m² mit dem „Plastics Innovation Center 4.0“ (PIC 4.0) eine vollständig vernetzte Forschungs- und Entwicklungsumgebung. Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt 19,5 Mill. € und wird durch Mittel des Landes NRW sowie aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Das Projekt beginnt mit vorbereitenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur vollständigen Vernetzung der bestehenden Forschungsinfrastruktur und umfasst die lückenlose Dokumentation des Aufbaus einer Smart Factory.
Bereits während der Bauphase und im späteren Forschungsbetrieb werden im Projekt PIC 4.0 Lösungen zur umfassenden Prozessdatenerfassung und -verarbeitung entlang komplexer Wertschöpfungsketten der Kunststoffverarbeitung erarbeitet. Im Digital Engineering wird die Bauteil- und Prozessentwicklung zudem mithilfe lückenloser Simulationsketten von den ersten Bauteilanforderungen bis zur finalen Bauteilqualität virtuell abgebildet.
Darüber hinaus wird die vernetzte Forschungsinfrastruktur auch eine Testumgebung für zukünftige Entwicklungen des Exzellenzclusters „Internet of Production“ der RWTH Aachen sein.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: RWTH Aachen IKV Forschung

Lenzing: Produktion in China wieder vollständig hoch

Nach der vorrübergehenden Drosselung der Produktion am Standort Nanjing/China hat der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, nun alle Linien wieder vollständig hochgefahren.
Aufgrund intensiver Transportkontrollen im Zuge der aktuellen Situation rund um den Corona-Virus kam es zuletzt zu Lieferengpässen in der Versorgung mit wichtigen Rohstoffen. Aus diesem Grund wurden 2 Produktionslinien kurzfristig zurückgefahren. Nach der Wiederherstellung der Versorgung des Standorts, sind nun alle Produktionslinien wieder vollständig in Betrieb.

 

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MHM: Inkjetdruckköpfe lassen sich in Textildruckmaschine iQ-Oval integrieren

Der Textildruckmaschinenhersteller MHM Siebdruckmaschinen GmbH, Erl/Österreich, integriert die Memjets DuraFlex-Technologie des Entwicklers von Tintenstrahltechnologie Memjet, San Diego, CA/USA, in die Textildruckmaschine iQ-Oval. Durch diese technische Zusammenarbeit, die für Memjet das erste Kooperationsprojekt im Textildruckbereich ist, entsteht eine schlüsselfertige Nachrüstlösung.
Die iQ-Oval von MHM ist eine modular aufgebaute Textildirektdruckmaschine mit hohem Bedienkomfort. Aufgrund der erweiterbaren Konfiguration lässt sich diese Druckmaschine für unterschiedliche Produktionsanforderungen anpassen und erweitern.
DuraFlex ist Memjets modulare Druckkopflösung für den Single-Pass-Inkjetdruck. Aufgrund ihrer Konstruktionsweise ist sie für eine hohe Lebensdauer ausgelegt und bietet eine schnelle Datenübertragung und Module zur Steuerung aller Druckkopffunktionen.
Die neue Hybridlösung eignet sich besonders für den Textildruckmarkt. Die Digitaldruckfunktionen der iQ-Oval ermöglichen die schnelle Produktion von Kleinserien und bieten Herstellern die notwendigen Produktionsmöglichkeiten zur Reaktion auf Markttrends.

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SKZ: Fachtagung zur Beschichtung von technischen Textilien

Am 17./18. März 2020 findet in Würzburg die Fachtagung "Beschichtung von technischen Textilien" statt.
Auf dem Programm stehen u.a. die folgenden Themen:

•    Aktuelle Herausforderungen in der Entwicklung von Kunstledern
•    Brand- und Hitzeschutz durch Textilbeschichtung mit Silikonkautschuken
•    New Polyurethane Base Textile CoatingsVeranstaltet wird die Tagung vom FSKZ e.V., Frankfurt/M.
Weitere Informationen unter: https://www.skz-bildung.de/fileadmin/user_upload/Download_PDF/Tagungen/103.pdf

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Weitere Informationen: SKZ Fachtagung Beschichtung

DITF: Latente Epoxidsysteme für Faserverbundwerkstoffe

Faserverstärkte Kunststoffe (FVK) überzeugen durch sehr gute Eigenschaften wie hohe Festigkeiten, geringes Gewicht, Steifigkeit und Schwingungsdämpfung. Den besonderen Eigenschaften der FVK stehen bisher jedoch aufgrund der aufwändigen Herstellungsverfahren relativ hohe Produktionskosten gegenüber. Zur weitreichenden Etablierung von FVK in der industriellen Serienproduktion sind niedrige Rohstoffkosten ebenso wie kostengünstige Produktionstechniken erforderlich.
Bei der Verarbeitung etablierter duroplastischer 2-Komponenten-Epoxidsysteme stehen diesen Zielsetzungen einige Hürden im Weg. So werden in Epoxiden i.d.R. Reaktions-beschleuniger beigesetzt, die eine schnellere Härtung und damit eine kostengünstige Produktion bewirken. Allerdings sind die Harze in dieser Form schlecht lagerungs- und transportfähig.
Den Aufwand dieser anspruchsvollen Prozesstechniken zu reduzieren ist Ziel eines Forschungsprojektes an den Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), Denkendorf, das sich mit der Optimierung und Etablierung von sogenannten latenten Epoxidsystemen befasst. In derartigen Systemen können Harz und Härter in einer bereits einsatzbereiten Mischung vorliegen (Einkomponenten-System). Diese Mischung ist zwar hoch reaktiv, doch die Polymerisation kann nicht unkontrolliert und verfrüht einsetzen, da der verwendete reaktionsauslösende Präkatalysator chemisch geschützt ist. Das Harzsystem ist lagerfähig und von gleichbleibender Viskosität. Die Viskosität kann während der Verarbeitung sogar durch Wärmezufuhr verringert werden, sodass eine blasenfreie Infiltration der textilen Lagen noch besser möglich wird. Der Katalysator wird erst nach abgeschlossener Infiltration bei einer definierten Temperatur aktiviert und leitet dann eine schnelle und vollständige Polymerisation des Epoxidharzes ein.

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Mimaki: Neuer Textil-Hybriddrucker für Direkt- und Sublimationsdruck

Seinen neuen digitalen Textil-Hybriddrucker Tx300P-1800 MkII präsentiert der Hersteller von Inkjet-Digitaldruckern Mimaki Europe B.V., Amsterdam/Niederlande, vom 24.-27. März 2020 auf der Messe für Sieb-, Digital- und Textildruck Fespa in Madrid/Spanien. Das Nachfolgemodell zum Tx300P-1800 ermöglicht sowohl den Textildirektdruck als auch Sublimationstransferdruck. Die Maschine ist mit austauschbaren Auflageflächen ausgestattet und verfügt über 3 verschiedene Tintenkombinationen.
Beim neuen Drucker wird beim Textildirektdruck die überschüssige Tinte, die den Stoff durchdringt, über eine Auflage mit Tintenrinne abgeleitet. Beim Bedrucken von Transferpapier kann diese Auflage gegen eine Vakuumauflage ausgetauscht werden. Der Hybriddrucker eignet sich außerdem für einen herkömmlichen Ein-Wege-Tintensatz, für den 5 Tinten zur Auswahl stehen, sowie für verschiedene Tintenkombinationen. Dem Benutzer stehen 3 verschiedene Tintenkombinationen zur Auswahl – Textilpigment-/Direktsublimationstinte, Textilpigment-/Sublimationstransfertinte oder Direktsublimations-/Sublimationstransfertinte.
Die Anlage ist für vielfältige Anwendungen von Bekleidungstextilien bis hin zu Heimtextilien und Tapeten geeignet.

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Amann: Neuer Polyamid 6.0-Nähfaden für geschlossene Kreislaufwirtschaft

Mit dem recycelten Nähfaden Lifecycle Polyamide, aus Polyamid 6.0 Multifilament, bietet der Hersteller von Nähfäden und Stickgarnen Amann & Söhne GmbH & Co. KG, Bönnigheim, Cradle to Cradle zertifizierte Nähfäden an.
Lifecycle Polyamide wurde in Zusammenarbeit mit dem international tätigen Beratungsinstitut EPEA GmbH – Part of Drees & Sommer, Hamburg, entwickelt. Gewonnen wird der Rohstoff für das Garn aus recycelten Fischernetzen sowie anderen textilen Abfällen. Da bei der Herstellung keinerlei gesundheits- und umweltschädliche Materialien eingesetzt werden dürfen, verzichtet Amann komplett auf Silikone. Verwendet werden ausschließlich kompostierbare Farbstoffe.
Lifecycle Polyamide ist nach Cradle to Cradle zertifiziert und für eine Wiederverwertung als Rohstoff im technischen Kreislauf optimiert. Eine konsequent geschlossene Kreislaufwirtschaft ist damit möglich.
Cradle to Cradle – von der Wiege bis zur Wiege – steht für Produkte, die durch Recycling, entweder als technische Rohstoffe endlos in technischen Kreisläufen gehalten oder die als biologische Nährstoffe, in biologische Kreisläufe zurückgeführt werden. Bei der Produktzertifizierung Cradle to Cradle werden 5 Kategorien bewertet: Material-Gesundheit, Material-Wiederverwendung, Einsatz erneuerbarer Energien, Wassermanagement und soziale Verantwortung.

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Isra Vision: Strategische Partnerschaft mit Atlas Copco

Die Zukunft des Anbieters von Oberflächeninspektionssystemen Isra Vision AG, Darmstadt, ist gesichert. Enis Ersü, Vorstandsvorsitzender der Isra Vision AG hat mit dem Maschinenbaukonzern Atlas Copco AB, Stockholm/Schweden, einen strategischen industriellen Partner gefunden.
Atlas Copco will mit Isra Vision eine neue Machine Vision Sparte aufbauen. Isra wird von Darmstadt aus als eigenständige Säule im Atlas Copco-Konzern operieren und sich fortentwickeln. Ersü den Integrationsprozess von Isra noch beratend begleiten. Auch die Planungen für den auf Wachstum und Mitarbeiterzuwachs ausgelegten Neubau für die Unternehmenszentrale in Darmstadt gehen weiter. Sie soll 2021 von den Isra-Mitarbeitern bezogen werden.
Die Isra-Standorte weltweit sollen weitergeführt werden. Isra hat heute rund 900 Mitarbeiter an 25 Standorten weltweit. Atlas Copco ist ein weltweit tätiger Konzern mit etwa 37.000 Mitarbeitern, Kunden in mehr als 180 Ländern und einem Jahresumsatz von 9 Mrd. €.

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Willy Schmitz: Übernahme durch Tesca

Der Autotextil- und Sitzkomponenten-Zulieferer Tesca, Paris/Frankreich, übernimmt die Tuchfabrik Willy Schmitz GmbH & Co. KG/ Mönchengladbach und Ogus Netze u. Wirkwaren GmbH & Co. KG, Oberndorf am Neckar, sowie ihrer jeweiligen Werke.
Tesca beschäftigt 3.500 Mitarbeiter und hat 22 Werke weltweit. Tuchfabrik Willy Schmitz ist insbesondere ein Lieferant von Textilien für Automobilhersteller, andere Branchen werden über das Tochterunternehmen Ogus beliefert.
Tuchfabrik Willy Schmitz beschäftigt 150 Mitarbeiter und kann mit dem zukünftigen Mutterunternehmen Tesca eine umfassendere und effizientere Absatz-Plattform zur Betreuung der gemeinsamen Kunden gewährleisten, so Carl de Freitas, Geschäftsführer der Firma Tesca.
Finanzielle Einzelheiten der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

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Weitere Informationen: Willy Schmitz GmbH Tesca Übernahme