Textile Technology Sektion

TextileTechnology

Tagesaktuell Branchennews und Personalia mit TextileTechnology
40 Ergebnisse

Oerlikon Barmag: Unifi bestellt neue Texturiermaschine

Die auf der ITMA Barcelona vorgestellte neue Texturiermaschine eAFK Evo des Anlagenbauers Oerlikon Barmag, Chemnitz, Geschäftseinheit des Segments Oerlikon Manmade Fibers der Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, hat sich als Durchbruch in der Herstellung von Garnen erwiesen. Der Faser- und Garnhersteller Unifi, Inc., Greensboro, NC/USA, hat am ersten Messetag einen bedeutenden Auftrag für diese Maschinen platziert.
Unifi arbeitete mit Oerlikon bei der Entwicklung einer speziell designten eAFK Evo-Pilotmaschine zusammen, auf der während der letzten 8 Monate verschiedene recycelte Polyester- und Polyamidgarne der Marken Unifiber Virgin und Repreve hergestellt wurden.
Die auf der ITMA ausgestellte Maschine ist für die kosteneffiziente Produktion von Standardgarnen ausgelegt. Bei einer Höhe von nur ca. 4,7 m verfügt die kompakte Maschine dennoch über eine 4-Deck-Aufwicklung. Wesentliche Grundlage dafür ist der nur 300 mm lange EvoCooler mit seiner aktiven Kühltechnik. Die regelbare Kühlung des EvoCoolers öffnet ein großes Produktionsfenster mit Titern von etwa 35-350 dtex inklusive Mikrofilamenten; in Kombination mit dem EvoHeater erhöht sich dabei die Texturiergeschwindigkeit um rund 20 %. Ebenso sichert der EvoCooler höchst gleichmäßiges Anfärben des Garns und kommt trotz seiner Vorzüge ohne zusätzlichen Energieverbrauch aus. Mit dem optimierten, energieeffizienten EvoHeater samt angeschlossener Peripherie spart die Maschine bis zu 25 % an Energie ein.

Quelle:
dfv Mediengruppe

Lenzing: Investition in die klimaneutrale Faserproduktion

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, wird die CO2-Emissionen in den kommenden Jahren substantiell reduzieren, indem es mehr als 100 Mill. € in Energieeinsparungen, in die Umstellung auf erneuerbare Energien und in neue Technologien investiert.
Ziel dieser Klimastrategie ist es, bis zum Jahr 2050 netto kein CO2 mehr zu emittieren. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu dieser Klimaneutralität ist das Jahr 2030. Bis dahin werden die Emissionen pro Tonne produziertem Zellstoff und Fasern um 50 % im Vergleich zu 2017 gesenkt. Damit wird die Lenzing Gruppe durch weltweite Aktionen Emissionen von insgesamt 1,3 Mill. t CO2 vermeiden.

Quelle:
dfv Mediengruppe

ZDHC: Global Chemical Industry Round Table schließt sich ZDHC an

Nach intensiven und konstruktiven Gesprächen verkündeten der Global Chemical Industry Round Table (GCIRT) und das ZDHC (Zero Discharge of Hazardous Chemicals)-Management eine Übereinkunft über die organisatorische Verpflichtung der ZDHC sowie ihr gemeinsames Verständnis über die Rolle der Chemieanbieter innerhalb des ZDHC-Programms.
Die Gruppe der führenden Anbieter für Textil- und Lederchemie wird der ZDHC-Stiftung einzeln beitreten und mithilfe des bluefinders ihre Produkte in das Modul Chemikalien des ZDHC-Gateways hochladen, um:
•    das Einstellen schädlicher Chemie zu beschleunigen,
•    doppelten Aufwand und Komplexität in der Wertschöpfungskette zu reduzieren,
•    die Rolle der chemischen Industrie als Ganzes im ZDHC-Programm klarzustellen und zu stärken.
Die GCIRT Mitglieder sind: Archroma (Schweiz); CHT Germany GmbH (Deutschland); Colourtex Industries Pte Ltd (Indien); DyStar Singapore Pte Ltd (Singapur); Huntsman Textile Effects (Singapur); Kisco (Korea); Pulcra Chemicals Group (Deutschland); Rudolf GmbH (Deutschland); Tanatex Chemicals BV (Niederlande).

Quelle:
dfv Mediengruppe

PrimaLoft: Jim Frazier neuer Senior Vice President Global Marketing

Der Hersteller von Isolationsmaterialien und Funktionstextilien PrimaLoft Inc., Latham, NY/USA, hat mit Jim Frazier die neu geschaffene Position des Senior Vice President für globales Marketing besetzt. Frazier war zuletzt Vice President of Product bei United Sports Brands, Fountain Valley, CA/USA, einer Reihe von Marken, darunter Nathan Sports, Shock Doctor, McDavid, Cutters und XO Athletic.

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: PrimaLoft Jim Frazier Geschäftsführung

Human Solutions: Preisträger des Vidya Awards 2019

Der Softwareentwickler Assyst GmbH, Aschheim, ein Tochterunternehmen des Anbieters von 3D-Bodyscanning und Ergonomiesimulationen Human Solutions GmbH, Kaiserslautern, lobt einmal im Jahr den Vidya Award aus. Der Wettbewerb richtet sich an Nachwuchsdesigner und setzt das Arbeiten mit der 3D-Simulationssoftware Vidya voraus. Das Motto des Vidya Awards 2019 war Bienvenue à la Moulin Rouge, die Aufgabe für den Award bestand darin, ein Kleidungsstück zu entwerfen, das den Stil des Moulin Rouge aufgreift.
Bei der Preisverleihung auf der internationale Leitmesse für die Verarbeitung textiler und flexibler Materialien Texprocess vom 14.-17. Mai 2019 in Frankfurt/M ging der 1. Platz und 1.000 € an Anna Meier von der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach, deren Einzelleistung durch ihre herausragende Simulationsqualität und ein besonders schönes Rendering überzeugte. Platz 2 und 500 € gingen an eine Gemeinschaftsarbeit der Kerschensteinerschule, den Entwurf Elefant, eingereicht von Sofie Florentine Flad, Leonie Kadura und Clara Heynhold. Diese Gruppenleistung beeindruckte die Jury durch das Konzept, das eindrucksvoll durch Texturen und Pose in 3D-Vidya zur Geltung gebracht wurde.

Quelle:
dfv Mediengruppe

Rieter: Großauftrag aus Ägypten

Während der ITMA 2019 in Barcelona/Spanien hat die Rieter Management AG, Winterthur/Schweiz, Verträge mit der Cotton & Textile Industries Holding Co., Kairo/Ägypten, unterzeichnet. Die 7 Projekte haben für Rieter ein Gesamtvolumen von rund 180 Mill. sfr. Die Vereinbarung beinhaltet Lieferungen von Kompakt- und Ringspinnsystemen über die nächsten 2 Jahre. Der Auftrag ist Teil eines Programmes zur umfassenden Modernisierung der ägyptischen Textilindustrie. Die Auftragseingänge werden voraussichtlich 2019 realisiert, die Umsätze in den Geschäftsjahren 2020/2021.

Quelle:
dfv Mediengruppe

Sanitized: Geruchsmanagement durch natürliche Minze

Zuverlässiges Geruchsmanagement für Baumwolltextilien durch natürliche Minze ermöglicht die Neuentwicklung des Anbieters für antimikrobielle Hygienefunktion und Materialschutz Sanitized AG, Burgdorf/Schweiz. Das neue Additiv Sanitized Mintactiv, mit hoher Waschbeständigkeit, grampositiver und gramnegativer Wirkung, metallfrei und ohne Binder applizierbar wird aus dem nachwachsenden Rohstoff Pfefferminze hergestellt.
Der Grundstoff ist in Plantagen angebaute, natürliche Pfefferminze (mentha piperita). Dieser enthält ein Menthol haltiges ätherisches Öl, das antimikrobiell wirkt. Genau diese natürliche biozide Wirkung ist die Basis für Sanitized Mintactiv. Das Pfefferminzöl wird anschließend für den Einsatz in der Textilindustrie veredelt, bleibt dabei metallfrei und 100 % natürlich.
Sanitized Mintactiv wirkt gegen eine Vielzahl von grampositiven sowie gramnegativen Bakterien, darunter staphylococcus aureus (MRSA). Das neue, metallfreie Produkt lässt sich mit anderen Textileffekten kombinieren, ist einfach zu applizieren, sowohl im Auszug – als auch im Foulard-Verfahren. Ein Binder ist für die Applikation nicht notwendig.
Sanitized Mintactiv eignet sich für die Ausrüstung von Baumwolltextilien, wie Unterwäsche, T-Shirts, Oberbekleidung, aber auch Bettwäsche oder Handtücher. Die geruchsfreie Tragekomfortausrüstung ist waschbestängig (bis zu 50 Haushaltswäschen).

Quelle:
dfv Mediengruppe

Halo: Maßgeschneiderte IT-Lösungen

Mit iLink, dem innovativen Handheld, bietet inteos von der Halo electronic GmbH, Lustenau/Österreich, Kunden aus der Textilindustrie Datentransparenz jetzt auch mobil und „on-the-go“ - von der Faser bis zum fertigen Produkt.
Die direkte Kommunikation zwischen Mensch und Maschine ermöglicht nicht nur die durchgängig transparente Darstellung aller relevanten Daten, sondern den Mitarbeitern auch flexiblen und vor allem mobilen Zugriff darauf. Alle wichtigen Informationen sind am Handheld jederzeit verfügbar.
Die intuitiv bedienbare Software setzt auf sprachunabhängige Icons statt auf Texte und ist so ohne Schulungsaufwand in jeder Arbeitsumgebung einsetzbar. Die resultierende Kostenersparnis liegt damit auf der Hand. Die lückenlose Implementierung der Software in alle relevanten Produktionsprozesse bis hin zur Auslieferung ermöglicht vollständige Durchgängigkeit und Transparenz der Datenerfassung, was Optimierungsprozesse vereinfacht und dem Management die entscheidenden Informationen an die Hand gibt, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Der Einsatz von inteos ermöglicht z.B. bei Ein- und Auslagerung im Lager Zeitersparnisse von 45%:
•    Einlagerung (Identifikation, Mengenkontrolle, Kontrolle und Re-Labeling STK-ID, Einlagerung und Umbuchung an Lagerplatz)
•    Auslagerung (Kommissionierung, Verpackung, Labeling Kundenetikette, Versand).
Auf der ITMA wird darüber informiert, wie mit inteos Prozesse integriert und Abläufe verkürzt werden können. Außerdem soll auch eine innovative Neuentwicklung präsentiert werden.

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Halo-Electronic IT-Lösungen Software

Baldwin Technology: Neues Textilveredlungssystem

Auf der ITMA 2019 vom 20.-26. Juni 2019 in Barcelona/Spanien, stellt die Baldwin Technology Company Inc., St. Louis, MO/USA das berührungslose TexCoat G4 Präzisionsapplikationssystem zur Stoffveredelung vor. Das System ermöglicht einen kontinuierlich hochwertigen und produktiven Textilveredlungsprozess ohne Chemikalien-Abfall und mit deutlich reduziertem Wasser- und Energieverbrauch.
Die berührungslose Sprühtechnologie bringt im Vergleich zu herkömmlichen Auftragsmethoden zahlreiche Vorteile mit sich. Die Chemikalien werden gleichmäßig auf der Textiloberfläche verteilt und nur dort aufgetragen, wo sie notwendig sind - auf einer oder beiden Seiten des Materials. Das ist z.B. beim Auftragen von wasserabweisenden Mitteln auf laminierte Materialien von Vorteil, da die Chemikalien die Qualität der Haftschicht somit nicht beeinträchtigen. Darüber hinaus eliminiert die berührungslose Technologie eine Verdünnung der Chemikalien in Nass-auf-Nass-Prozessen und ermöglicht so die uneingeschränkte Kontrolle zur Aufrechterhaltung eines gleichmäßigen Abdeckungsgrades an Chemikalien. Ohne Badverunreinigung während des Veredlungsprozesses gibt es außerdem keine Ausfallzeiten bei Farb- oder Materialwechseln.
TexCoat G4 verbessert die Nachhaltigkeit und erhöht die Rentabilität. Die übersprühten Chemikalien werden zu 100 % recycelt und bei einem Chemikalien-, Farb- oder Materialwechsel werden keine Chemikalien verschwendet. Da nur die notwendige Menge an Chemikalien auf das Material aufgetragen wird, kann eine 50 % geringere Nassaufnahme erreicht werden. Dies führt wiederum zu einer Senkung des Wasser- und Energieverbrauchs um 50 %. Die niedrigen Nassaufnahmewerte in Verbindung mit einem einseitigen Sprühauftrag lassen kombinierte Prozesse zu und können Trocknungsschritte, z.B. bei laminierten Stoffen und bei der Veredlung von Polsterstoffen, unnötig machen.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Baldwin Technology Company Inc.

DITF: Hochleistungswerkstoffe aus keramischen Fasern

Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), Denkendorf, entwickeln seit Jahrzehnten keramische Faserverbundwerkstoffe, sogenannte CMCs (Ceramic Matrix Composites) mit speziellen Eigenschaftsprofilen. In jüngster Zeit wurden erhebliche Investitionen in Anlagentechnik getätigt, Ziel der Forschungsaktivitäten soll es sein, den Herstellungsprozess in die industrielle Fertigung zu überführen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung oxidkeramischer Fasern basierend auf Mullit und Korund.
Die maßgebende Eigenschaft dieser Fasern ist ihre sehr gute Hochtemperaturbeständigkeit. Die an den DITF entwickelten, sogenannten OXCEFI-Keramikfasern erreichen dabei bereits Werte, die diejenigen der besten kommerziell erhältlichen Fasern übertreffen. Insofern steigt auch das Interesse an deren wirtschaftlicher Umsetzung.
Für den Transfer der Herstellungstechnologie in die industrielle Fertigung gibt es seitens der Industrie bereits reges Interesse. Ihren Einsatzbereich finden keramische Verbundwerkstoffe im Hochtemperatur-Leichtbau, wo sie zum Beispiel metallische Superlegierungen ersetzen und bezüglich Temperaturbeständigkeit, spezifischen Festigkeiten und Modulen übertreffen können. Ein Anwendungsfeld ist die Entwicklung neuartiger Fluggasturbinen und stationärer Gasturbinen mit reduzierten Emissionswerten und höheren Wirkungsgraden.

 

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: DITF