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45 Ergebnisse

HP: Innovation für digitalen Textildruck

Der Hersteller von Druckern und 3D-Drucklösungen HP Deutschland GmbH, Böblingen, steigt in den Textildruck für Sportbekleidung, Innendekoration und Soft Signage-Anwendungen ein.
Applikationstrends in den Bereichen Dekoration und Bekleidung sowie On-Demand-Produktion und Personalisierung beschleunigen das Wachstum des Digitaldrucks. HPs aktuelle Innovation wurde für die Einführung des kommerziellen Digitaldrucks entwickelt. Mit der neuen HP Stitch S-Serie stellt HP ein Portfolio digitaler Textildrucker vor, die schnell arbeiten, eine präzise Farbabstimmung ermöglichen sowie effiziente und vereinfachte Prozesse bieten.
Das neue Drucker-Portfolio vereint die HP Thermal Inkjet-Technologie mit Dye-Farben nach Industriestandard für eine sehr gute Farbbeständigkeit. Das integrierte Spektralphotometer ermöglicht eine schnelle und genaue Farbanpassung.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: HP Deutschland GmbH

Schoeller: 100 % recycelte und recycelbare Funktionstextilien

Der Textilhersteller Schoeller Textil AG, Sevelen/Schweiz, ist Teil der Unternehmenspartnerschaft für recycelte, recycelbare sowie PFC-freie Funktionstextilien wear2wear.
Das nachhaltige wear2wear-Konzept ist ein Synonym für hochwertige, verantwortungsvolle Bekleidung. Aus Textilfasern von gebrauchten Kleidungsstücken werden in Europa neue Funktionstextilien produziert. Diese erfüllen je nach Einsatzgebiet hohe Anforderungen wie etwa Wasserdichtigkeit, Atmungsaktivität, Schutz und Komfort. Damit sich der Rohstoffkreislauf wieder schließt, können diese Textilien am Ende ihres Lebenszyklus erneut vollständig recycelt werden. Somit entsteht kein Abfall, sondern es werden wieder Bekleidungsteile daraus gefertigt. In diesem Verbund garantieren alle Beteiligten von der Qualität der Ausgangsstoffe bis hin zum gewährleisteten Recycling-Prozess am Ende, dass es sich zu 100 % um recycelbare Funktionsgewebe aus recycelten Textilfasern handelt. Dank moderner, auf nachwachsenden Rohstoffen basierender wasser- und schmutzabweisender Technologien sowie moderner Membrantechnologie sind die Textilien zukünftig auch durchgehend PFC-frei hergestellt und imprägniert.
Die Schoeller Textil AG liefert dazu ein ganzheitliches Textilportfolio unter dem Namen Inspire für den Workwear-Bereich. Dabei handelt es sich um hochwertige Arbeitsschutzgewebe aus 100 % Polyester, die Tragekomfort bieten und sich z.T. anfühlen wie Baumwollgewebe. Die Gewebe entsprechen zudem den Vorgaben des bluesign systems.

 

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dfv Mediengruppe

Zünd: Softwarepaket für digitalen Textilzuschnitt

Der Hersteller von Flachbett-Cuttern Zünd Systemtechnik AG, Altstätten/Schweiz, entwickelte ein leistungsfähiges und modulares Softwarepaket für den automatisierten Textilzuschnitt. Die Software MindCut Studio bietet ein hocheffizientes Nesting auf unifarbenen Textilien, Mustererkennung und einen nahtlosen Print&Cut-Workflow für digital bedruckte Textilien. Mit der Software wird der Textilzuschnitt weitgehend automatisiert, von der Materialerfassung über die Erstellung von Produktionsmarkern bis hin zur softwaregestützten Teileentnahme. Der Anwender bleibt dadurch flexibel hinsichtlich Zuschnittsszenarien, Materialwahl und Lieferzeiten.

 

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Weitere Informationen: Zünd Systemtechnik AG

HS Niederrhein: Präsentation auf der Polit-Fashion-Night in Berlin

Der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach, präsentierte sich auf der 1. PolitFashionNight in Berlin unter dem Motto „NRW macht Mode“. Die Veranstaltung mit 300 Gästen aus Politik, Wissenschaft und der Textilbranche fand im Beisein von Ministerpräsident Armin Laschet, CDU, in der Landesvertretung NRW statt.
Veranstalter waren die Landesvertretung und der Gesamtverbands der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V. (textil+mode), Berlin. Die Hochschule Niederrhein wurde durch Dekan Professor Dr. Lutz Vossebein vertreten. Professorin Dr. Maike Rabe, Leiterin des Forschungsinstituts für Textil und Bekleidung der Hochschule Niederrhein (FTB), stellte das Projekt TextileMission zur Prävention von Mikroplastik bei Textilien vor. Höhepunkt des Abends war die Modenschau, bei der die Studierenden des Fachbereichs ihre eigenen Kollektionen präsentierten.

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EFI Optitex: Automatisierte Print & Cut-Lösung

Electronics For Imaging (EFI), Inc., Fremont, CA/USA, stellte auf der Texprocess 2019 im Mai 2019 in Frankfurt/M. die neueste Version der EFI Optitex 2D/3D-CAD-Plattform vor, mit der sich der gesamte Prozess – vom Design bis zur Produktion – automatisieren lässt. Diese digitale Komplettlösung bringt Neuerungen in das Optitex-End-to-End-Portfolio für Bekleidung und Textil, dazu zählt eine innovative Print & Cut-Lösung, mit der sich alle benötigten Bekleidungsmuster auf einer einzigen Rolle drucken lassen - bei reduzierter Rollenbevorratung und um gewöhnlich 15-40 % effizienter als mit herkömmlichen Methoden. Eine weitere Entwicklung ist der verbesserte Sammelformen-Algorithmus, mit dem bis zu 4 % mehr Stoff genutzt werden können.

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Weitere Informationen: EFI

D3O Europäischer Erfinderpreis 2019 für flexiblen Aufprallschutz

Das Europäische Patentamt (EPA) gab die Nominierung der britischen Ingenieure Richard Palmer und Philip Green für den Europäischen Erfinderpreis 2019 als Finalisten in der Kategorie KMU (Kleine und mittlere Unternehmen) bekannt. Palmer und Green haben ein besonderes Material erfunden, das weich und flexibel ist, jedoch bei einem Aufprall hart wird. Heute bietet das Unternehmen D3O, Croydon/England, das Material eingearbeitet in Schutzkleidung an, um Trägern besseren Schutz bei größerer Bewegungsfreiheit als konventionelle Protektoren zu bieten.
Um ihr Material zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, gründeten Palmer und Green Ende der 1990er Jahre ein Start-up in Großbritannien. D3O wird aktuell in mehr als 50 Ländern vermarktet und von führenden Marken wie 3M, CCM, Scott Sports und Triumph verwendet. Das Material ist mittlerweile auch außerhalb des Sportartikel-Markts etabliert: Es kommt auch in Motorradausrüstungen, Schutzhüllen für Unterhaltungselektronik (z.B. für Smartphones), industrieller Arbeitskleidung und Protektoren für Soldaten zum Einsatz.

 

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Weitere Informationen: Europäisches Patentamt D3O

DITF: Neue Vliesstofflinie und Spinnereivorwerk im Einsatz

Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF), Denkendorf, konnten eine durch das Land Baden-Württemberg finanzierte Vliesstofflinie des Vliesstoffmaschinenherstellers Dilo Machines GmbH, Eberbach, in Betrieb nehmen.
Sowohl die Vliesstofflinie als auch das modernisierte Technikum sind so ausgelegt, dass auch elektrisch leitfähige Carbonfasern verarbeitet werden können. An der industriellen Vliesstofflinie können Verarbeitungstechnologien, die auch für recycelte Carbonfasern geeignet sind, erforscht werden. Eine Besonderheit der neuen Linie ist, dass alternativ zur Vliesstoffherstellung mittels Krempel, Kreuzleger und Nadelmaschine ein für die Garnherstellung notwendiges Vorprodukt, das Faserband, hergestellt werden kann.

 

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Weitere Informationen: DITF Dilo

Bieglo: Polyimidfasern neu im Sortiment

Der auf Polyetheretherketon (PEEK) spezialisierte Polymeranbieter Bieglo GmbH, Hamburg, erweitert sein Portfolio um Polyimidfasern.
Polyimid kann Temperaturen bis zu 260 °C widerstehen. Anwendung finden diese besonders in feuerfester Kleidung (z.B. Feuerwehrbekleidung). Außerdem können sie für die Herstellung von Filtern verwendet werden, die sehr hohe Temperaturen aushalten müssen, wie sie in Kohlekraftwerken oder Zementfabriken verwendet werden.

 

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Weitere Informationen: Bieglo GmbH

Oeko-Tex: Millennials setzen zunehmend auf Qualität statt Quantität

Eine umfassende Konsumentenstudie, die der Dienstleister für Prüf- und Zertifizierungssysteme Oeko-Tex Association, Zürich/Schweiz, gemeinsam mit dem amerikanischen Marktforschungsunternehmen Anerca International in über 10 Ländern mit rund 11.000 Konsumenten von Kleidung und Heimtextilien durchgeführt hat, zeigt, dass immer mehr Millennials im Alter zwischen 22 und 37 Jahren die Qualität von Textilien hinterfragen. Um die Umwelt zu schützen, sind sie sogar bereit, weniger zu konsumieren oder verstärkt auf qualitativ hochwertige und damit nachhaltigere Produkte zu achten.
Ziel der Studie „The Key to Confidence” war es, den Wissensstand von Verbrauchern zu den Themengebieten Nachhaltigkeit, Schadstoffe, ökologische Verantwortung und soziale Sicherheit in der Textilindustrie in Erfahrung zu bringen. Bei der ca. 25-minütigen Online-Befragung, in der die Teilnehmer ein breites Fragenspektrum beantworten mussten, gaben rund 54 % der Studienteilnehmer an, dass sie davon überzeugt sind, unserer Umwelt zu helfen und etwas gegen den Klimawandel zu tun, wenn sie weniger Textilien konsumieren. Rund 34 % hatten laut der Studienergebnisse auch schon konkrete Konsequenzen gezogen und den eigenen Konsum eingeschränkt. Ganz vorne mit dabei: Millennials und junge Eltern aus der Schweiz, Brasilien und Indien.

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Weitere Informationen: Oeko-Tex Millennials Forschung

ITA: Neue 3D-Flechtmaschine und Mixed-Reality-Lernumgebung

Das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University, Aachen, zeigt auf der weltweit führenden Messe für die Textil- und Bekleidungstechnologie ITMA, die vom 20.-26. Juni 2019 in Barcelona/Spanien stattfindet, das digitale Retrofitting einer 3D-Flechtmaschine zur Herstellung dreidimensional verstärkter keramischer Turbinenkomponenten und eine Mixed-Reality-Lernumgebung für einen Webprozess zur Qualifizierung von Mitarbeitern.
Basierend auf einer vorhandenen konventionellen Mechanik wurde eine 3D-Flechtmaschine digitalisiert und nach Industrie 4.0-Standard neu aufgebaut. Somit wird z.B. das Prototyping und die Produktion 3D-verstärkter keramischer Turbinenkomponenten ermöglicht. Als virtuelle Mikrofabrik kann in einer entsprechenden Software-Umgebung die Verarbeitung sehr empfindlicher bzw. spröder Fasermaterialien simuliert werden. Anschließend werden die Prozessdaten generiert und die Produktion in der realen Maschine abgebildet.
Für die Ausbildung und Qualifizierung von Mitarbeiter hat das ITA eine Lernumgebung an einem 3D-Modell einer-Bandwebmaschine entwickelt, die auf der Mixed-Reality-Technologie basiert. Unter Mixed-Reality versteht man die Vermischung von Daten aus der Realität und aus künstlichen 2D- oder 3D-Objekten (virtuelle Realität). Zielgruppe für diese Lernumgebung sind insbesondere Textil- und Maschinenhersteller sowie textile Ausbildungseinrichtungen.

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