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Virtual lab show: Erste virtuelle Online-Messe

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verzögern, werden immer mehr Großveranstaltungen abgesagt. Durch die Verschiebung der Weltleitmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie analytica conference, München, verliert die Branche einen wichtigen Treffpunkt im Frühjahr.
Mit einer neuen Idee reagiert darauf das B2B-Unternehmen für Online-Marketing Lumitos, Berlin: Als erste virtuelle Online-Messe für Labortechnik, Analytik & Biotechnologie wird die virtual lab show vom 31.-03. April 2020 stattfinden. Mehr als 80 renommierte Aussteller der Branche können vom PC aus besucht werden. Zu den Präsentationen von innovativen Produktneuheiten kommen Vorträge von Referenten aus Industrie und Forschung.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: analytica conference

Brückner: Neu Anlage der bei der Firma Kraus Textilveredlung

Bei der Kraus Textilveredlung GmbH, Rottenburg, kommen seit kurzem ein neuer Spannrahmen des Textilmaschinenhersteller Brückner Trockentechnik GmbH & Co. KG, Leonberg, zu Einsatz.
In diesen ist eine zweistufige Wärmerückgewinnungs- und Abluftreinigungsanlage integriert. Die Abluftwärme des Spannrahmens kann zur Aufheizung von Frischwasser genutzt werden und einen Teil des Warmwasserbedarfs der Wasch-, Bleich- und Färbeanlagen im Betrieb der Firma Kraus decken. Durch die Abluftreinigungsanlage wird wiederum die Abluft der Anlagen abgekühlt und von über 90% aller Aerosole gereinigt.
Täglich werden bei Kraus rund 3,5 Tonnen Ware aus den Bereichen Bekleidung, Wäsche und Wellness ausgerüstet. Etwa die Hälfte davon läuft bereits über den neuen Spannrahmen. Die ausgerüstete Ware ist hauptsächlich Strickware aus Baumwoll-Polyester oder Baumwoll-Polyamid Mischungen mit oder ohne Elastan-Anteil. Aber auch reine Baumwolle, Wollmischungen und Seidenmischungen werden verarbeitet.  Sobald die Integration eines neuen Automatik-Wicklers abgeschlossen ist, wird Kraus die Kapazität um ca. 25% erhöhen können.

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Stoll: Zusammenarbeit mit The Woolmark Company

Mit dem International Woolmark Prize werden von The Woolmark Company, Sydney/Australia, herausragende Modetalente aus aller Welt ausgezeichnet, die speziell mit der Vielseitigkeit und Ästetik der Merinowolle arbeiten.
Für die diesjährigen Finalisten präsentierte der Flachstrickmaschinenhersteller H. Stoll GmbH & Co. KG, Reutlingen, ein exklusives Webinar. Bei dem Webinar stellte Stoll aktuell Neuheiten aus den Bereichen Flachstricktechnologie, digitale Designtools, ADF Technologie, sowie einige Muster aus den Stoll Kollektionen vor, die sich speziell mit dem Thema Wolle beschäftigten.
Richard Malone wurde zum Gewinner des Internationalen Woolmark-Preises 2020 gekürt und Emily Bode gewann den ersten Karl Lagerfeld-Preis für Innovation.

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Oerlikon: Neue Druckscheibenanpressung für Baltic Crimper

Technologische Änderungen an der Druckscheibenanpressung der
Baltic Crimper von Oerlikon Neumag, eine Marke des Segments Manmade Fibers der Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, führen zu einer deutlich verringerten Reibung an den Druckwalzen und damit reduziertem Verschleiß und Eintrag von Metallpartikeln in die gekräuselten Stapelfasern.
Druckscheiben schließen den Spalt zwischen den Crimperdruckwalzen seitlich ab. Üblicherweise werden diese Druckscheiben kontinuierlich mit hohem Druck gegen die Druckwalzenseiten gepresst. Infolge des dauerhaften Kontakts kommt es zu Verschleiß und Metallabtrag an den Scheiben. Der Metallabrieb kann in die Fasern eingetragen werden, was insbesondere bei Hygieneanwendungen nicht erwünscht ist.
Mit dem neuen System werden die Druckscheiben mit geringem Druck gegen die Walzen gedrückt und dann in ihrer Position fixiert. So wird das Einziehen von Fasern verhindert und die Reibkraft zwischen Druckstück und Druckwalze minimiert. Pilotanwendungen haben gezeigt, dass der Metallabrieb der Druckstücke erheblich reduziert und die Laufzeit um das 3- bis 7-fache verlängert wird.

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Weitere Informationen: Oerlikon Oerlikon Neumag Textilmaschinen

Kuraray: Neues Mitglied im Board of Directors

Dr. Matthias Gutweiler, Präsident der Kuraray Europe GmbH, Hattersheim, wurde in den Vorstand der Kuraray Co., Ltd.,Tokio/Japan, berufen. Mit Gutweiler beruft das Unternehmen erstmals einen Vorstand außerhalb von Japan in das 12-köpfige Führungsgremium, das vom Vorsitzenden Masaaki Ito geleitet wird. Gutweiler führt seit 2009 die europäische Kuraray-Tochter. Zuvor leitete er unter anderem das PVOH- und PVB-Geschäft des Spezialchemieherstellers.
Als eines der ersten entscheidenden Projekte in seiner neuen Rolle als Vorstandsmitglied steht für Gutweiler der neue 3-Jahres-Plan an, in dem die Kuraray-Gruppe ihre nächsten strategischen Meilensteine definiert. Neben seinem Wirken im Board of Directors der Kuraray-Gruppe bleibt Gutweiler weiterhin Geschäftsführer der Kuraray Europe GmbH.

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Oerlikon Neumag: Optimierte Tangeleinheit für BCF-Garne

Oerlikon Neumag, eine Marke des Segments Manmade Fibers der Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, stellt Weiterentwicklungen an der Tangeleinheit RoTac³ vor.
Die Tangeldüse der RoTac³ wurden strömungstechnisch optimiert, sodass bei gleicher Knotenstärke der Luftdruck um ca. 10 % im Vergleich zur Vorgängerversion gesenkt werden kann. Weiterhin sind die Lagerungen der Düsen verbessert worden. Die Tangeleinheit spart bis zu 50% Energie für die Drucklufterzeugung und führt gleichzeitig zu einer noch effizienteren BCF-Garnvertangelung. Folglich lassen sich entweder noch höhere Geschwindigkeiten oder Düsenringe mit höheren Lochzahlen fahren. Das resultiert in mehr Knoten im Garn.
Oerlikon Neumag hat seit der Markteinführung im Jahr 2015 diverse Neu- und Altanalgen mit der RoTac3 ausgerüstet. Bei der neueren BCF S8 gehört die RoTac³ zum Standardlieferumfang. Optional ist die Tangeleinheit für die einfädige Sytec One Anlage und das dreifädige S+ System.

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Lenzing: Prognose für 2020 aufgrund der COVID-19-Krise ausgesetzt

Infolge der globalen Corona-Krise erwartet der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, basierend auf den jüngsten Entwicklungen einen negativen Einfluss auf die Absatzmengen im Textilfasergeschäft.
Die möglichen Auswirkungen können derzeit noch nicht zuverlässig abgeschätzt werden, da diese stark von der Dauer der Krise sowie den weiteren Folgen für die Weltwirtschaft und die Textilmärkte abhängen.
Infolgedessen setzt Lenzing ihre am 12. März 2020 veröffentlichte Prognose für 2020 aus; Lenzing erwartete zu diesem Zeitpunkt, dass das Ergebnis für 2020 unter dem Niveau von 2019 liegen werde. Um einem möglicherweise stärker als erwarteten Ergebnisrückgang entgegenzuwirken, hat Lenzing bereits begonnen, an allen Standorten weltweit Kosteneinsparungsmaßnahmen umzusetzen.

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Weitere Informationen: Lenzing Jahresumsatz Coronavirus

Polartec: T-Shirt mit kühlender Funktion

Erstmals hat der Hersteller von Funktionsstoffen Polartec LLC, Hudson, NH/USA, einen kühlenden Stoff für Outdoor-Aktivitäten entwickelt. Hierfür nutzt Polartec eine ausgefeilte Strickkonstruktion aus hydrophoben und hydrophilen Garnen. Die Kombination sorgt für einen angenehmen Kühleffekt auf der Haut und einen permanenten Feuchtigkeitstransport – ganz ohne Chemie.
Bei dem T-Shirt Delta Woman der Marke Crazy Idea setzt Polartec auf eine ausgefeilte Stoffkonstruktion aus Tencel-Lyocell und Polyester. Die Lyocellfaser ist hydrophil und Polyester hingegen ist von Haus aus hydrophob und stößt Feuchtigkeit ab. Die Kombination aus beiden Garnen in der speziellen, wabenförmigen Strickkonstruktion, die einem Radiator gleicht, ist das Besondere: Beim Schwitzen wird so viel Feuchtigkeit aufgenommen, wie der Körper zur natürlichen Kühlung braucht, der Überschuss wird nach außen abtransportiert und kann dort schnell verdunsten. Zudem verhindert die einzigartige Stoffkonstruktion ein Kleben auf der Haut. Für zusätzlichen Tragekomfort sorgen der athletische Schnitt und Flachnähte, die unangenehme Reibung vorbeugen.

Bild: Crazy Delta T-Shirt mit Polartec® Delta™

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Reifenhäuser: Aufbau der heimischen Produktion von medizinischen Materialien

Vor dem Hintergrund des Coronavirus‘ wird eine von China unabhängige Produktion von medizinischen Materialien immer wichtiger. Um den Aufbau der heimischen Produktionsstätten zu unterstützen, hat der Maschinen- und Anlagenbauer Reifenhäuser Reicofil GmbH & Co. KG, Troisdorf, die Lieferzeit für Meltblown-Anlagen zur Produktion der entscheidenden mittleren Materialschicht für Atemschutzmasken auf 3,5 Monate reduziert.
Ein erster Auftrag mit dieser verkürzten Lieferzeit wurde bereits abgeschlossen. Die entsprechende 1,6 m breite Reicofil Meltblown-Anlage soll spätestens im August 2020 in Betrieb gehen. Mit einem jährlichen Ausstoß von 550 t wird sie N99 Filtermaterial für bis zu 1,8 Mill. Atemschutzmasken pro Tag produzieren.
Reifenhäuser Reicofil liefert ebenfalls Technologie für die Produktion anderer medizinischer Schutzkleidung, wie OP-Kittel. Diese Produkte bestehen aus einer Kombination aus Spinnvlies und Meltblownvliesstoffen. Entsprechende Reicofil Composite-Anlagen können innerhalb von 10-11 Monaten geliefert werden.

 

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Rösch Fashion: Wäschehersteller näht Schutzmasken

Bedingt durch den stark steigenden Bedarf an Mundschutzmasken hat der Wäschehersteller Rösch Fashion GmbH & Co. KG, Tübingen, gemeinsam mit dem Schwesterbetrieb Rösch Mode Kft., Kecskemét/Ungarn, 3 verschiedene Mund- und Nasenmasken entwickelt. Diese sollen das Umfeld der Träger vor Ansteckungen schützen und unnötige Berührungen im eigenen Gesicht  vermindern.
Die Masken werden mit Priorität an Großabnehmer aus dem medizinischen Bereich, dem Apothekenverband sowie an systemrelevante Firmen und Institutionen geliefert. Auch eine Abgabe an Privatpersonen über den Online Shop von Rösch ist geplant. Diese Masken wurden allerdings nicht für den medizinischen Gebrauch zertifiziert.
Seit März läuft die Produktion der Masken mit einer Kapazität von bis zu 100.000 Stück/Woche in Ungarn und in Kleinmengen bei Rösch Fashion in Tübingen. Parallel entwickelt die Rökona Textilwerk GmbH & Co. KG, Tübingen, ein weiterer Schwesterkonzern von Rösch, medizinisch zertifizierte Masken und Schutzanzüge.
Auch weitere Textil- und Bekleidungshersteller wie z.B. die Trigema Inh. W. Grupp e.K., Burladingen und die Eterna Mode Holding GmbH, Passau, fertigen ab sofort Schutzmasken in den eigenen Produktionsbetrieben.

 

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