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Freudenberg: Verkauf des südamerikanischen Hygienegeschäftes

Der Markt für Hygieneprodukte hat sich von einem regionalen zu einem globalen Wettbewerb entwickelt.
Aus diesem Grund hat der Hersteller technischer Textilien Freudenberg Performance Materials Holding SE & Co. KG, Weinheim, sein südamerikanisches Geschäft in der Hygieneindustrie an den Vliesstoffhersteller Fitesa, Gravataí/Brasilien verkauft. Damit möchte sich Freudenberg auf andere Geschäftszweige konzentrieren.
Freudenberg ist bereits seit 1985 in Südamerika tätig und beschäftigt bei der Freudenberg Hygiene Brazil Ltda, Jacareí/Brasilien, etwa 100 Mitarbeiter. Über den Kaufpreis der Sparte wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion steht noch unter Vorbehalt der zuständigen Wettbewerbsbehörden.
Freudenberg bleibt weiterhin im Bereich Bekleidung, sowie mit Schuh- und Lederwaren auf dem südamerikanischen Markt vertreten.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Freudenberg

Archroma: Neuer CEO

Der der Hersteller von Farbstoffen und Spezialchemikalien Archroma Management LLC, Reinach/Schweiz, gibt einen Wechsel in der Geschäftsführung bekannt. Neue Chief Executive Officer (CEO) und Nachfolger von Alexander Wessels wird ab 6. Januar 2020 Heike von de Kerkhof.
Wessel führte die Geschäfte von Archroma seit Gründung der Firma im Jahr 2013 und rückt nun als Stellvertretender Vorsitzender in den Vorstand auf. Er wird außerdem Aufgaben als Senior Advisor für das Investitionsportfolio der SK Capital Partners PL, New York City, NY/USA, übernehmen, zu dem auch Archroma gehört.
Van der Kerkhof war vor ihrem Wechsel zu Archroma Vice Präsidentin der Schmierstoffsparte von Castrol, Liverpool/ Großbritannien, bei British Petroleum (BP), London/Großbritannien. Darüber hinaus hatte sie bereits führende Positionen bei DuPont, Wilmington, DE/USA, und The Chemours Company, Wilmington, DE/USA inne. Für Neste Oil, Genf/Schweiz, war van der Kerkhof als Non-Executive Director tätig.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Archroma Management

VDMA: Auszeichnung für 6 Nachwuchsingenieure

Peter D. Dornier, Mitglied des Vorstandes im Fachverband Textilmaschinen des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), Frankfurt/M., und Vorsitzender der Walter Reiners-Stiftung des VDMA zeichnete 6 Nachwuchskräfte mit dem Förderpreis des deutschen Textilmaschinenbaus aus. Die Preisverleihung fand während der Aachen-Dresden-Denkendorf International Textile Conference in Dresden am 28./29. November 2019 statt.
Der VDMA würdigte die Leistungen von Nachwuchsingenieuren in den Kategorien Bachelor, Master/Diplom und Dissertation mit einem Preisgeld von jeweils 3000 €, 3500 € und 5000 €.
Der Kreativpreis für Bachelorabschlüsse ging an Janina Elser (TU Chemnitz) für eine prototypische Entwicklung rundgestrickter Kniebandagen und an Abdelrahman Elbayoumi (Institut für Textiltechnik Aachen (ITA) der RWTH Aachen University, Aachen) für eine Arbeit zu einem Kontrollsystem für Flechtprozesse. Darüber hinaus wurde Hendrik Pötzsch (Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der TU Dresden) ein Preis für seine Projektarbeit zur Herstellung von Carbonfasern mittels Lösemittelnassspinntechnik verliehen.
Die Diplomarbeit von Tim Kaluza (ITM Dresden) zur automatisierten Fertigung maschenfreier Multiaxialgelege und eine Masterarbeit von Julia Eckert (ITA Aachen) über ein Umweltbewertungssystem für die Herstellung von Jeans wurden ebenfalls mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Gleiches gilt für die Dissertation von Dr. Stefan Heinrich (TU Chemnitz) die die Getriebeanforderungen von Textilmaschinen grundlegend herausarbeitet.
Mit dieser Preisverleihung möchte der VDMA die Stäken des deutschen Textilmaschinenbaus honorieren und eine neue Generation von Maschinenbauern fördern.

 

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Weitere Informationen: VDMA

Dornbirn GFC: 1. Dornbirn Global Fiber Congress in Asien

Eine enge Partnerschaft zwischen dem Österreichischen Faser-Institut, Wien/Österreich, und der Korean Textile Federation (KOFOTI), Seoul/Korea, sowie dem Dyeing & Finishing Technology Institute (DYETEC), Daegu/Korea, ermöglicht die Organisation des 1.Dornbirn-GFC Asia Innovations-Kongresses in Korea im März 2020. Rund 300-400 Teilnehmer der gesamten textilen Kette werden erwartet.
Der Programmablauf wird ähnlich dem Dornbirn-GFC Österreich gehalten sein. Mit Plenar-Vorträgen wird die Dornbirn-GFC Asia Tagung am 3. März 2020 in Daegu eröffnet. Über 30 Expertenvorträge widmen sich am 3./4. März 2020 folgenden Schwerpunktthemen:

•    Faserinnovationen  
•    Vliesstoffe und Technische Textilien
•    Mobilität – bspw. Automotive interior & structural
•    Smart Fabrics
•    Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft

Interaktive Diskussionen runden diese einzigartige Tagung ab.
Aus Europa haben bereits renommierte Universitätsprofessoren und Vorstände bzw. Eigentümer von Topunternehmen der Faser- und Textilindustrie ihre Teilnahme zugesagt.

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STFI: Sensorpolsterung steigert Führsorge in der Pflege

Die effektive Betreuung von Demenzpatienten stellt die Arbeit in der Pflege vor erhebliche Herausforderungen. Mit einer neuen Entwicklung reagiert das Sächsischen Textilforschungsinstitut e.V. (STFI), Chemnitz, auf diese Probleme.
Das STFI hat, in Kooperation mit dem Institut für Holztechnologie (IHD), Dresden, und der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM), Berlin, eine Sensorpolsterung speziell für Stuhl- und Bettmöbel entwickelt.
Die faseroptischen Sensoren in diesem Produkt ermöglichen eine Überwachung von Vitalfunktionen, Bewegungen und Feuchte. Findet ein Patient in der Nacht sein Bett oder gar seine Wohnung nicht wieder, wird ein Warnton ausgesandt. Durch den Einsatz dieser Technologie kann die Führsorge für Pflegepatienten auch über größere Distanzen gewährleistet und zusätzliche Kontrollgänge vermieden werden.
Darüber hinaus findet die Sensorpolsterung auch Anwendung in physiotherapeutischen Maßnahmen. Bei Therapien ist es wichtig, dass Patienten die mit ihnen eingeübten Mobilisierungsprogramme regelmäßig und selbstständig wiederholen. Der Einsatz entsprechender Sensoroberflächen ermöglicht Patienten wie auch Therapeuten direkte und konstante Rückmeldungen über die Ausführung der verschriebenen Bewegungsmuster. So kann der Patient, etwa durch ein optisches Signal wie einem Smiley auf einem Monitor, für die Ausführung des Programms belohnt werden.
Das Produkt wurde bereits in einer mehrmonatigen Testphase an der Charité, Berlin, erprobt. Hierdurch konnten, neben einer Erfassung der tatsächlichen Bettbelegung in der Klinik, auch Stürzte von Patienten aus dem Bett erkannt werden.

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Lenzing: Bestätigung der Klimaziele durch Science Based Targets Initiative

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, Mitglied der CEO Climate Leaders Group des Weltwirtschaftsforums und Unterzeichner der UN-Charta für Klimaschutz in der Modebranche, wird den eigenen CO2-Fußabdruck stark reduzieren. Ein erster Meilenstein wurde für das Jahr 2030 gesetzt, bis zu dem Lenzing im Vergleich zum Jahr 2017 die eigenen CO2-Emissionen je hergestellter Tonne Produkt um 50 % senken will. Für das Jahr 2050 gab Lenzing die Vision einer Produktion ohne Netto-CO2-Emissionen bekannt.
Die Science Based Targets Initiative hat nun die Klimaziele der Lenzing Gruppe wissenschaftlich bestätigt. Die Ziele von Unternehmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen werden von der Organisation dann als wissenschaftsbasiert (science-based) bezeichnet, wenn sie dem notwendigen Level an Dekarbonisierung entsprechen, das den weltweiten Temperaturanstieg unter 2 °C gegenüber vorindustriellen Temperaturen halten kann.
Lenzing ist damit der erste Hersteller holzbasierter Fasern, der Science Based Targets festgelegt hat.
Zurzeit haben sich 713 führende Unternehmen weltweit und 9 Unternehmen in Österreich zu Science Based Targets verpflichtet. Nur 305 dieser Unternehmen haben jedoch bestätige Science Based Targets.

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Weitere Informationen: Lenzing CO2-Emissionen

textil+mode: Branche insgesamt weiter im Abschwung

Nach einigen Monaten des Konjunkturrückgangs in der deutschen Textil- und Bekleidungsindustrie fehlen weiter Anzeichen für eine Trendwende. Dies geht aus dem Konjunkturbericht des Gesamtverbands der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V. (textil+mode), Berlin, hervor.
Im September 2019 sind die Umsätze allerdings nach einer Reihe von schwachen Monaten, leicht gestiegen: Bei Textil um +0,4 %, bei Bekleidung um +1,7 %. Für die ersten 3 Quartale sind die Werte aber noch immer negativ: Die Umsätze der gesamten Textil- und Bekleidungsindustrie liegen bisher mit -2,1 % (13 Mrd. €) unter den Umsätzen des Vorjahres, wobei Textil -3,2 % (8 Mrd. €) einbüßt, bei Bekleidung sind es -0,4 % (5 Mrd. €), hier allerdings auch von einem niedrigeren Niveau ausgehend.
Bei Textil konnte nur im Segment Herstellung technischer Textilien ein Umsatzplus von 1,1 % verbucht werden. Bei Bekleidung erzielten folgende Segmente ein Umsatzplus: Wäsche +12,1 %, Strumpfwaren +6,3% und sonstige Strickbekleidung +2,1 %.
Auch die Beschäftigung ist zum Ende des Monats September rückläufig: -4,0 % bei Textil und -0,5 % bei Bekleidung.
In den ersten 9 Monaten sank die Produktion bei Textil um 0,3 %, bei Bekleidung um 5,1 %.

 

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Weitere Informationen: textil+mode

Dilo: Neue Nadelfilzline für Scavone

Seit 126 Jahren besteht die S/A Fabril Scavone, Itatiba/Brasilien, ein traditionsreiches Textilunternehmen in Südamerika. 1993 ist das Unternehmen auch in den Markt der technischen Textilien eingestiegen und bietet heute ein breites Portfolio bestehend aus Filter-, Schuh-, Geotextil-, Akkustik- und Automobilvliesstoffen an, die bisher auf 4 Vliesstofflinien produziert werden.
Scavone baut nun die Produktionskapazität durch eine neue Nadelfilz-Line des Vliesstoffmaschinenherstellers DiloGroup, Eberbach, aus.
Die DiloGroup-Anlage besteht aus Faservorbereitung, MultiCard und Vliesstrecke; sowie Vliesleger und Nadelmaschinen. Mit dieser Linie werden Vliesstoffe aus PES-, PP- und Bicofasern für den Automotive- und Geovliessektor hergestellt. Durch Implementierung der Dilo-Line 4.0 Software ist eine optimale Prozesskontrolle und Steuerung möglich.

 

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Weitere Informationen: Dilo

Schmitz Textiles: Auszeichnung mit German Design Awards 2020

4 drapilux-Artikel des Textilunternehmens Schmitz-Werke GmbH & Co. KG, Emsdetten, werden beim German Design Award 2020 als Winner ausgezeichnet.
Spezialisiert ist drapilux auf Objektausstattung in den Bereichen Office & Education, Hospitality, Healthcare und Maritim. Beim German Design Award wählte eine international besetzte Jury 3 Stoffe und 1 Schallabsorber für herausragende Designqualität als Gewinner.
In der Kategorie Excellent Product Design – Home Textiles and Home Accessories gewann der Dekorationsstoff drapilux 189, der in sog. Scherlitechnik hergestellt wird. Hierbei werden zusätzlich eingetragene füllige Fäden, die lose auf der Geweberückseite liegen, nach dem Weben abgeschnitten bzw. geschert (Schweizer Ausdruck: Scherli).
In derselben Kategorie setzte sich auch der leicht transparente Dekorationsstoff drapilux 132 Serie 60 durch. Primär entwickelt wurde der Artikel mit Blick auf den Einsatz in Hotels. Die Druckgrundware weist einen warmen, wohnlichen, aber dennoch sehr modernen und robusten Charakter auf.
Der moderne Dekorationsstoff drapilux 125 überzeugte die Jury dank seiner speziellen Wabenstruktur mit außergewöhnlich guten Akustikwerten (Absorberklasse A, DIN EN 11654). Akustik und Schallschutz spielen gerade in offen gestalteten Büros eine wichtige Rolle. Mit den drapilux Schallabsorbern brachte die Marke Anfang 2019 Produkte auf den Markt, die bislang in dieser Form einzigartig sind. Es sind flexibel einsetzbare Elemente, die die Akustik verbessern, sich in die bestehende Architektur integrieren lassen oder auch völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten bieten.
Der ausgezeichnete drapilux Schallabsorber A1 ist 950 g leicht und kann in Gruppen flexibel an Wand, Decke oder z.B. (Schrank-) Türen montiert werden. Er haftet anders als herkömmliche Absorber mittels Magneten auf versetzbaren Metallschienen. Die Stoffbezüge haben zudem luftreinigende oder keimabtötende Eigenschaften und unterstützen neben der akustischen Wirkung ein gesundes Raumklima.
Die Preisverleihung findet am 7. Februar 2020 im Rahmen der internationalen Konsumgütermesse Ambiente 2020, Frankfurt/M., statt.

 

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Weitere Informationen: Schmitz Textiles

Gesamtmasche: Partnerschaft mit Afrika

Der Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie e.V. (Gesamtmasche), Stuttgart, und der äthiopische Textil- und Bekleidungsverband ETGAMA, Addis Abeba/Äthiopien, arbeiten künftig eng zusammen. Das Projekt ist Teil der Afrika-Initiative des Bundesministeriums für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), Bonn.
Ziel der Kooperation ist die Förderung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Textilunternehmen in Deutschland und Äthiopien und die Stärkung von ETGAMA als Branchenvertretung.
Der Textilsektor in Äthiopien ist vollstufig aufgestellt. Durch den eigenen Baumwollanbau dominiert vor Ort die baumwollverarbeitende Industrie von der Spinnerei bis zur Konfektion. Wichtige Produktbereiche sind Trikotagen und Heimtextilien. Entsprechend gehört auch die Etablierung eines Qualitätsstandards für Baumwolle zur deutsch-äthiopischen Zusammenarbeit.
„Für das Projekt sprechen gleich mehrere gute Gründe“, sagt Martina Bandte, Präsidentin von Gesamtmasche. „Afrika südlich der Sahara ist für die meisten in der Branche noch ein weißer Fleck auf der textilen Landkarte. Dabei gibt es dort viel Potenzial für die Zusammenarbeit, auch wenn die Bedingungen nicht einfach sind. Kurzfristig geht es vor allem um Beschaffung von Garn und Lohnkonfektion. Langfristig müssen wir die Exportmöglichkeiten im Auge haben.“

 

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Weitere Informationen: GESAMTMASCHE e. V