Textile Technology Sektion

TextileTechnology

Tagesaktuell Branchennews und Personalia mit TextileTechnology
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ADD-ITC: Erstmalig mit 4 Parallelsessions und Focus auf industrielle Relevanz

600 Fachleute nehmen in diesem Jahr an der Aachen-Dresden-Denkendorf International Textile Conference in Dresden am 28./29. November 2019 teil. Die internationale Beteiligung beträgt dieses Jahr rund 20 % aus rund 25 Ländern sowie ca. 45 % der Teilnehmer kommen aus der Industrie und aus verschiedenen Verbänden.
Erstmalig finden 4 Parallelsessions mit besonderem Fokus auf industrielle Relevanz statt: Digitalisierung, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz und Taktiles Internet.
Diesjähriges Partnerland ist Großbritannien. Aufgrund zahlreicher bestehender Netzwerke der Forschungspartner mit Großbritannien haben sich die Veranstalter dieses Jahr bewusst für dieses Partnerland entschieden. Auch unabhängig vom Brexit sind neue Forschungs- und Industriekooperationen mit Universitäten und Firmen weiterhin sehr wichtig. Dr. Hassan El-Dessouky und Chris McHugh werden gemeinsam am 2. Konferenztag in ihrem Plenarvortrag ihre neuesten Entwicklungen aus dem Composite-Bereich, die in Kooperation mit Boing am Composite Centre - Advanced Manufacturing Research Centre (AMRC with Boeing) an der University of Sheffield, Großbritannien, generiert werden, vorstellen.
Weiterhin werden 3D gewebte Composites sowie das Recycling von Carbonfasern in Keynote-Vorträgen von den britischen Unternehmen Sigmatex Inc, Runcorn, und ELG Carbon Fire Ltd., Coseley, thematisiert.

 

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Oerlikon: Anlagen werden effizienter und umweltschonender

Das Segment Manmade Fibers des Technologiekonzerns Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, präsentiert auf der Fachmesse ShanghaiTex 2019 vom 25.-28. November 2019 in Shanghai/China, neue Produkte und aktuelle Weiterentwicklungen im bestehenden Angebot.
Unter dem Titel eAFK Evo wird eine neue Maschinengeneration präsentiert die, im Vergleich zu konkurrierenden Marktlösungen, eine höhere Geschwindigkeit und Produktivität bei konstant hoher Produktqualität sowie verringertem Energieverbrauch verspricht. Die neue Anlagenplattform enthält ein verbessertes Heizsystem, aber auch eine komplett neu entwickelte Kühlung zur energieeffizienten und einfacheren Verarbeitung von Synthesefasern.
Spinnsysteme der 24-fädigen WINGS FDY-Reihe sind von nun an zur Verarbeitung von Polyamid 6 geeignet. Da auch diese Systeme Einsparungen hinsichtlich Energieverbrauch und Stellflächen erlauben, ermöglichen sie eine wirtschaftlichere Produktion von PA 6-FDY. Entsprechende Garnspulen entstehen dabei in hoher Vollspulenrate und mit guter Anfärbbarkeit.
Im Bereich Teppichgarne wird die Produktionsplattform BCF S8 mit hohen Spinngeschwindigkeiten von bis zu 700 Einzelfilamenten und feinen Titern bis zu 2,5 dpf vorgestellt.
Mit der VacuFil-Baureihe wird eine Möglichkeit präsentiert, Polyester nicht nur aus Recyclingmaterialien herzustellen. Der Einsatz von Vakuumfiltersystemen reduziert auch Spinnöle und andere flüchtige Rückstände. Das ermöglicht eine weitestgehend kontaminationsfreie und umweltschonende Polyesterproduktion. Entsprechende Module sind als Stand-Alone-Lösung, mit anschließender Granulierung oder im Anschluss an weitere Systemkomponenten erhältlich.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Oerlikon Manmade Fibers

wijld: Effizienz-Preis NRW 2019 für nachhaltige Bekleidung

Das Textillabel wijld, Wuppertal, erhielt den diesjährigen Effizienz-Preis NRW für die Herstellung hochwertiger Kleidungsstücke aus nachhaltigen Cellulosefasern mit dem Ziel, schnelllebige Wegwerfmode durch nachhaltige und langlebige Produkte zu ersetzen.
Der Effizienz-Preis NRW – Das ressourceneffiziente Produkt wird von der Effizienz-Agentur NRW, Duisburg, verliehen, die im Auftrag des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums arbeitet. Der Preis würdigt innovative Produkte und Dienstleistungen von kleinen und mittleren Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, die wesentliche Effizienzfaktoren miteinander verbinden – z.B. eine ressourcenschonende Produktentwicklung, umweltgerechte Herstellung und reduzierte Umwelteinflüsse während des Produktlebens sowie eine umfassende Recyclingfähigkeit. Der Preis ist mit insgesamt 20.000 € dotiert.
Das Textillabel wijld ist einer von 4 Hauptpreisträgern des Effizienz-Preises NRW. Alle Kleidungsstücke von wijld werden aus Cellulosefasern produziert. Die Fasern stammen aus Europa. Als Rohstoff kommt Holz zum Einsatz, das nachwachsend ist und aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft kommt. Die Gewinnung der Fasern zeichnet sich durch eine gute Umweltbilanz aus, weil das eingesetzte ungiftige Lösungsmittel recycelt werden kann.
Bei der Baumwollproduktion ist der CO2-Ausstoß 20-mal höher als bei der Produktion dieser Cellulosefasern. Zudem wird nur eine minimale Menge an Rohstoff benötigt, der Flächenverbrauch ist etwa 300-500 % geringer.

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Findeisen: Nadelvlies-Teppiche aus nachwachsenden Rohstoffen

Aus einer Kombination des nachwachenden Rohstoffs Rizinusöl und Recyclingfasern entsteht ein nachhaltiger Nadelvlies-Bodenbelag. Der Hersteller von Nadelvlies-Bodenbelägen Findeisen GmbH, Ettlingen, stellt mit der Kollektion Finett Dimension nachhaltige Teppichfliesen aus nachwachsenden Rohstoffen vor.
Für die Nutzschicht wird ein aus Rizinusöl gewonnenes Polyamid eingesetzt. Dieses nimmt kaum Luftfeuchtigkeit auf und macht dadurch die modularen Teppichfliesen aus Nadelvlies besonders dimensionsstabil. Die Teppichfliesen und -planken kommen ohne bedenkliche Schwerbeschichtung aus und werden wiederaufnehmbar verlegt. Einzelne Module können einfach und schnell ausgetauscht werden.
Mit einem Gewicht von 1.600 g/m² sind die modularen Elemente nur halb so schwer wie vergleichbare Textilfliesen mit Schwerbeschichtung.
Neben den funktionellen Vorteilen wie der möglichen Renovierung im laufenden Betrieb bringt dies auch weitere ökologische Vorteile mit sich: Im Vergleich zum vollflächigen Verkleben klassischer Nadelvlies-Beläge wird für die Verlegung von Finett Dimension-Qualitäten nur ein Bruchteil der Klebstoffmenge benötigt. Zudem verbleibt die Haftfixierung beim Austausch von Fliesen und Planken am Boden, was die Entsorgung bzw. das Recycling der Module wesentlich vereinfacht.
Die Rohstoffe von Finett Dimension erfüllen dabei die Kriterien von Cradle to Cradle für Materialgesundheit.

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PrimaLoft: Neues Produktionsverfahren für Isolationen halbiert CO2-Emissionen

Ein neues Herstellungsverfahren für Isolationsmaterial bietet der Anbieter von Isolationsmaterialien und Funktionstextilien PrimaLoft Inc., Latham, NY/USA, unter dem Namen P.U.R.E. ab Herbst 2020 an.
Das P.U.R.E.-Verfahren besteht aus 2 wesentlichen Anpassungen: Zum einen wird bei der Produktion auf Recyclingmaterial zurückgegriffen. Zum anderen, soll die Verbindung und Aushärtung von Isolationsfasern nicht länger über ein Thermal Bonding Verfahren mittels Ofenwärme sondern durch Luft erfolgen.
Im Vergleich zum Vorgängerprodukt PrimaLoft Gold Insulation wird dabei bis zu 48 % an CO2-Emissionen eingespart. Dies entspricht 157.000 kg CO2 im Jahr. Gerade dem Verzicht auf Wärmeöfen wird dabei eine zentrale Rolle beigemessen.

 

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STFI: Recycling von CFK

Die Wiederaufbereitung von textilen Abfällen gehörte zu den Themen des 10. Branchentages der Textil- und Bekleidungsindustrie im Erzgebirge und im Vogtland. Das vom Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti), Chemnitz, organisierte Treffen, das Unternehmer, Politiker sowie Vertreter aus Kommunen vereinte, fand am 4. November 2019 in der C. H. Müller GmbH, Heinsdorfergrund/V., statt.
Das Sächsische Textilforschungsinstitut e.V. (STFI), Chemnitz, ein Mitglied des vti, gilt international als Vorreiter bei der Wiederaufbereitung von Abfällen, die bei der Herstellung carbonfaserverstärkter Kunststoffe (CFK) entstehen. Solche Kunststoffe finden in der Luft- und Raumfahrt aber auch in Straßen- und Schienenfahrzeugen sowie in Sportgeräten (z.B. Ski, Snowboards, Fahrradrahmen, Tennisschläger, Angelruten) Anwendung.  Voraussetzung für das CFK-Recycling ist die sich unter hohen Temperaturen vollziehende Trennung der Carbonfasern von der Matrix (Pyrolyse), die Industriepartner des STFI vornehmen. Im Anschluss werden die Abfälle in einem Reißprozess weiter zu Einzelfasern aufgeschlossen. Diese werden im Kardierverfahren zu Vliesstoff verarbeitet. Ein solcher Vliesstoff lässt sich dann mit einer Intervallheißpresse zu Ausgangsmaterialien für industrielle Anwendungen verfestigen. Bei der Wiedergewinnung von Carbonfasern aus Abfällen kann bis zu 80 % der für die Primärfaserherstellung notwendigen Energie gespart werden. 2013 erhielt das STFI dafür den Rohstoffeffizienz-Preis des Bundeswirtschaftsministeriums.

 

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Weitere Informationen: STFI

vti: STFI ist erfolgreich beim Recycling wertvoller textiler Verbundstoffe

Die Wiederaufbereitung textiler Abfälle gehört zu den Themen des 10. Branchentags der Textil- und Bekleidungsindustrie im Erzgebirge und im Vogtland. Am 4. November organisiert der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V. (vti), Chemnitz, den Branchentag bei der C.H. Müller GmbH in Heinsdorfergrund.
Das Sächsische Textilforschungsinstitut e.V. (STFI), Chemnitz, gilt als Vorreiter bei der Wiederaufbereitung von Abfällen, die bei der Herstellung von carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) entstehen. Voraussetzung für das CFK-Recycling ist die sich unter hohen Temperaturen vollziehende Trennung der Carbonfasern von der Matrix (Pyrolyse). Im Anschluss werden die Abfälle in einem Reißprozess weiter zu Einzelfasern aufgeschlossen. Diese werden im Kardierverfahren zum Vliesstoff verarbeitet. Ein solcher Vliesstoff lässt sich dann mit einer Intervallheißpresse zu Ausgangsmaterialien für industrielle Anwendungen verfestigen. Bei der Wiedergewinnung von Carbonfasern aus Abfällen können bis zu 80 % der für die Primärfaserherstellung notwendigen Energie gespart werden.
Eine besondere Herausforderung ist das Recycling von Smart Textiles, die metallische Fasern bzw. elektrisch leitfähige Garne enthalten. Im Rahmen einer Masterarbeit am STFI sollen die Grundlagen einer Technologie entwickelt werden, mit der Silber, Nickel oder Kupfer aus textilen Materialien herausgelöst und für die Wiederverwendung aufbereitet werden können.

 

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Weitere Informationen: vti

K 2019: Lösungen für funktionierende Kreislaufwirtschaft

Kunststoff ist nach wie vor ein innovativer, unverzichtbarer und zukunftsweisender Werkstoff. Dies wurde auf der Leitmesse für die Kunststoffindustrie K 2019 vom 16.-23. Oktober 2019 in Düsseldorf von den 3.333 Ausstellern aus 63 Ländern unter Beweis gestellt.
Die etwa 225.000 Besucher aus 165 Ländern zeigten hohes Interesse insbesondere an Recyclingsystemen, nachhaltigen Rohstoffen und ressourcenschonenden Verfahren. Darüber hinaus prägte eine nach wie vor hohe Investitionsbereitschaft die K 2019.
Die meisten Besucher kamen aus Deutschland, Italien, den Niederlanden, Indien, der Türkei, China und den USA. Außerdem konnte ein deutlicher Zuwachs bei Fachbesuchern aus Russland, Japan und Brasilien verzeichnet werden.
„Die Kunststoff-und Kautschukindustrie konnte einmal mehr unter Beweis stellen, dass Kunststoff nicht nur ein sehr werthaltiger Werkstoff mit hervorragenden Eigenschaften ist, sondern die Branche auch Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette übernimmt. Es herrscht eine regelrechte Aufbruchsstimmung“, sagte Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des Ausstellerbeirats der K 2019.

 

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Weitere Informationen: K 2019

Performance Days: Nachhaltigkeitskonferenz für funktionelle Textilien

Weltweit wird branchenübergreifend intensiv über das Thema Nachhaltigkeit diskutiert. In Kooperation mit der Fachzeitschrift Sportsfashion von SAZ, München, veranstaltet die Messe Performance Days in München am 14. November 2019 die erste Nachhaltigkeitskonferenz für funktionelle Textilien.
Unter dem Titel sustain&innovate werden ganztägig internationale Redner zu nachhaltigen Themen, speziell zugeschnitten auf funktionelle Textilien, referieren. Die Nachhaltigkeitsspezialistin und Geschäftsführerin der Vaude Sport GmbH & Co. KG, Tettnang, Antje von Dewitz ist als Keynote-Speakerin zu hören. Darüber hinaus können Vorträge zu den Themen nachhaltiges Produzieren, HIGG-Index, Designing for Recycling und den Nachhaltigkeitserfolgen der Branche besucht werden.
Die Messe für funktionelle Stoffe Performance Days mit dem Schwerpunktthema „Nachhaltige Textilproduktion“ findet vom 13./14. November 2019 statt.

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The North Face: Neue Membran ist wasserdicht und gleichzeitig atmungsaktiv

Atmungsaktivität und Wasserdichtigkeit wird in der neuen Membran-Technology Futurelight vereint. Der Hersteller von Outdoorbekleidung The North Face, eine Marke des Bekleidungsherstellers VF Corp., Greensboro, NC/USA, präsentiert die erste Kollektion mit der neuen Technologie. Hergestellt wird die Membran mittels Nanospinning-Technologie.
Dank des individualisierbaren Produktionsprozesses entstehen Öffnungen im Nanometerbereich, die das Material besonders porös – also dampfdurchlässig – machen. Die Luft strömt durch das Material, gleichzeitig ist es absolut wasserdicht. Nanospinning ermöglicht den Produktdesignern von The North Face zudem, Parameter wie Atmungsaktivität, Dehnbarkeit, Konstruktion (gestrickt oder gewebt) und damit auch Gewicht und Strapazierfähigkeit gezielt für jedes Produkt und jeden Einsatzzweck zu optimieren. Für den aeroben Einsatz von Bekleidung wird z.B. die Atmungsaktivität erhöht, während für den Einsatz bei rauen, nassen Bedingungen der Fokus auf der Strapazierfähigkeit liegt. Dieses Maß an Flexibilität in Sachen Materialkonstruktion ist neu und ermöglicht viele Möglichkeiten bei Bekleidung, Ausrüstung und Zubehör. Durch die fortschrittliche Textiltechnologie ist es The North Face gelungen nachhaltige 3-Lagen-Bekleidung herzustellen, deren Innen- und Außenmaterial aus bis zu 90 % Recyclingmaterialien bestehen.

 

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