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12 Ergebnisse

Ontex: Investition in Produktionsausbau von Hygieneartikeln in Oberlausitz

Die meisten Frauen wissen nicht wo ihre Tampons hergestellt werden. Jährlich mehr als 1,5 Mrd. Damen-Tampons werden in der Oberlausitz bei der Ontex Hygieneartikel Deutschland GmbH, Großpostwitz produziert.
Im Jahr 2019 investierte das Unternehmen insgesamt 12 Mill. € in eine neue Produktions- und Logistikhalle. Diese Investitionen waren nötig, damit Ontex die seit rund 2 Jahren überproportional stark steigende Nachfrage nach Damen-Tampons aus Bio-Baumwolle befriedigen kann. Ontex gehört international zu den Vorreitern in diesem speziellen Sortiment. Diese Innovationen kommen aus dem vor 3 Jahren gegründeten betriebseigenen Forschungs- und Entwicklungszentrum.
Für Bio-Tampons werden ausschließlich Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet, der ohne Pestizide, Herbizide oder Genmanipulationen erfolgt. Die Produktreinheit wird über die Zertifizierung der Lieferungen nach dem Global Organic Textile Standard (GOTS) sichergestellt.
Nach einer halbjährigen Einarbeitung übernimmt zum 1. Januar 2020 Ulrich Merzbach die Werkleitung der Ontex Hygieneartikel Deutschland und folgt damit Jürgen Preusche nach, der in den Ruhestand geht. Merzbach war zuvor über 14 Jahre bei Procter & Gamble verantwortlich in der Produktion sowie beim Lieferketten-Management in der Sparte Pampers/Windeln.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Ontex hygiene market Investitionen

Oerlikon Barmag: Neue Entwicklung von ACW zu WINGS

Seit kurzem bietet der Maschinenhersteller Oerlikon Barmag, Chemnitz, Geschäftseinheit des Segments Oerlikon Manmade Fibers der Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, Neuerungen und Anpassungen für die Wickler der ACW-Serie an. Die Vorzüge des WINGS-Konzepts (Winding INtegrated Godet Solution) werden damit auch für die Anwendung auf POY-Spinnsystemen mit ACW-Technologie anwendbar.
Neben Einsparungen bei Energieverbrauch, Abfällen und Arbeitskraft gewährleistet das WINGS-Konzept eine konstant hohe Garnqualität, die sich besonders in verbesserten Färbeeigenschaften zeigt.
Die Komponenten für das ACW-WINGS-Verfahren lassen sich relativ schnell als Plug-Ins installieren und vermeiden Ausfallzeiten. Darüber hinaus sind die neue ACW-WINGS-Steckwalzen wesentlich kompakter und leitet das Garn nun auf Rollen. Die Reibung am Garn wird so verringert und der Auslenkungswinkel bleibt stets gleich. Dies optimiert wiederum die Spannung der Garne auf allen Spulen.
Eine erste Erweiterung mit 96 Positionen ist beim Hersteller von Polyestergarnen Zhejiang Rongsheng Petrochemical Co., Ltd., Yinong, Zhejiang/China, bereits im Einsatz. Ende 2019 werden weitere 88 Positionen folgen.
Da sich eine Investitionen in diese Anpassung in weniger als einem Jahr amortisiert, ist sie besonders interessant. ACW-WINGS ist für alle ACW-POY/HOY-Spulmaschinen für Polyester und Polyamide (PA 6 und PA 66) verfügbar.

 

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Weitere Informationen: Oerlikon Barmag

Schoeller Textil: Formosa Taffeta aus Taiwan kauft 50 % der Anteile

Der Textilproduzent Formosa Taffeta Co., Ltd., Taipeh/Taiwan, beabsichtigt sich zu 50 % am Textilhersteller Schoeller Textil AG, Sevelen/Schweiz zu beteiligen. Mittels einer Kapitalerhöhung soll in diesem Rahmen das nominelle Aktienkapital Schoellers verdoppelt werden.
Durch diesen Mittelzufluss will Schoeller Investitionen in die Forschung und Entwicklung forcieren und in neue Marktgebiete vorstoßen.
Seit 18 Jahren betreiben Schoeller Textil und Formosa Taffeta gemeinsam das Joint Venture Schoeller FTC in Hongkong/China.

 

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Sandler: Investition in Produktion in USA

Der Vliesstoffhersteller Sandler AG, Schwarzenbach/Saale, hat die Bauarbeiten für die Erweiterung des Werksgebäudes der Sandler Nonwoven Corp. in Perry, GA/USA, begonnen.
Nordwestlich des bestehenden Werksgebäudes beginnen die Vorarbeiten für die Errichtung einer ca.12.500 m² großen Produktions- und Lagerhalle. Anfang 2020 wird in diesem Erweiterungsbau die Montage einer neuen Vliesstoff-Fertigungsanlage für Hygieneprodukte starten, die bereits im Herbst 2020 die Produktion aufnehmen soll. Insgesamt wird diese Investition 70 neue Arbeitsplätze in unterschiedlichsten Bereichen schaffen.
Der Ausbau des US-Standorts ist Teil einer neuen Investitionsreihe, die Sandler anlässlich seines 140-jährigen Firmenjubiläums bekanntgab. Innerhalb der kommenden 2 Jahre sollen dabei insgesamt 80 Mill. € für neue Kapazitäten in Deutschland und den USA aufgewendet werden.

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Amann: 1. Sustainability Report

Mit der langfristigen Ausrichtung von Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Umwelt zeigt der Hersteller von Nähfäden und Stickgarnen Amann & Söhne GmbH & Co. KG, Bönnigheim, dass nachhaltiges und verantwortungsvolles Handeln im Unternehmen verankert ist.
Amann betrachtet die 10 Prinzipien des UN Global Compacts als Grundlage für ein soziales und ökologisches Wirtschaften weltweit. Aufbauend auf den UN Global Compact, hat das Unternehmen nun seinen 1. Sustainability Report veröffentlicht.
In den vergangenen Jahren wurden bereits 1,5 Mill. € in Maßnahmen zur Reduzierung des Ressourceneinsatzes investiert. Um auch die langfristigen ambitionierten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, liegen die weiteren geplanten Investitionen bis 2023 bei 6 Mill. €.
Zwischen 2015 und 2018 hat Amann den Ressourcenverbrauch stark verringert: der Stromverbrauch weltweit konnte um 29 %/produziertes kg Garn reduziert werden. Gleichzeitig konnte auch der CO2-Ausstoß um 29 %/produziertes kg sowie der Wasserverbrauch um 27 %/produziertes kg gesenkt werden.

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BST: Investition in neue Unternehmenszentrale

Das Unternehmen für Qualitätssicherung BST eltromat International GmbH, Bielefeld, feiert das 5-jährige Jubiläum des Zusammenschlusses von BST und eltromat. Gleichzeitig setzt das Unternehmen auf weiteres Wachstum: in Bielefeld-Altenhagen wurde ein 22.000 m² großes Grundstück erworben, auf dem die künftige Zentrale errichtet werden soll. Hier sollen die Mitarbeiter des Standorts Leopoldshöhe und der bisherigen Unternehmenszentrale aus der Heidsieker Heide in Bielefeld einziehen.
Die engere Verzahnung der verschiedenen Produktbereiche von BST eltromat unter einem Dach und die damit optimierte interne Kommunikation sollen die Effizienz des Unternehmens im Vertrieb, im Service und in der technischen Entwicklung weiter erhöhen. Auch die nach dem Umzug zusammengeführte Produktion kann damit noch gezielter auf die Anforderungen der Kunden ausgerichtet werden. Darüber hinaus wird die neue Unternehmenszentrale ein Demonstrationszentrum beherbergen.

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Weitere Informationen: BST electromat Investitionen

Calida: Umsatzzuwachs im 1. Halbjahr 2019

Der Unterwäschehersteller Calida AG, Sursee/Schweiz, erzielte im 1. Halbjahr 2019 mit einem währungsbereinigten Wachstum von 4 % einen erheblichen Umsatzzuwachs deutlich über dem Markt. Der Umsatz stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4 % auf 196,6 Mill. sfr. Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte um 15,3 % auf 6.3 Mill. sfr. gesteigert werden.
Die gezielten Investitionen im Bereich E-Commerce haben wesentlich zum Umsatzwachstum und zur Gewinnsteigerung beigetragen. Calida wächst online weiterhin im hohen zweistelligen Bereich und erwirtschaftet bereits derzeit rund 12 % der Umsätze online.

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Weitere Informationen: Calida Umsatz Konzernumsatz

Lenzing: Investition in die klimaneutrale Faserproduktion

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, wird die CO2-Emissionen in den kommenden Jahren substantiell reduzieren, indem es mehr als 100 Mill. € in Energieeinsparungen, in die Umstellung auf erneuerbare Energien und in neue Technologien investiert.
Ziel dieser Klimastrategie ist es, bis zum Jahr 2050 netto kein CO2 mehr zu emittieren. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu dieser Klimaneutralität ist das Jahr 2030. Bis dahin werden die Emissionen pro Tonne produziertem Zellstoff und Fasern um 50 % im Vergleich zu 2017 gesenkt. Damit wird die Lenzing Gruppe durch weltweite Aktionen Emissionen von insgesamt 1,3 Mill. t CO2 vermeiden.

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DITF: Hochleistungswerkstoffe aus keramischen Fasern

Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), Denkendorf, entwickeln seit Jahrzehnten keramische Faserverbundwerkstoffe, sogenannte CMCs (Ceramic Matrix Composites) mit speziellen Eigenschaftsprofilen. In jüngster Zeit wurden erhebliche Investitionen in Anlagentechnik getätigt, Ziel der Forschungsaktivitäten soll es sein, den Herstellungsprozess in die industrielle Fertigung zu überführen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung oxidkeramischer Fasern basierend auf Mullit und Korund.
Die maßgebende Eigenschaft dieser Fasern ist ihre sehr gute Hochtemperaturbeständigkeit. Die an den DITF entwickelten, sogenannten OXCEFI-Keramikfasern erreichen dabei bereits Werte, die diejenigen der besten kommerziell erhältlichen Fasern übertreffen. Insofern steigt auch das Interesse an deren wirtschaftlicher Umsetzung.
Für den Transfer der Herstellungstechnologie in die industrielle Fertigung gibt es seitens der Industrie bereits reges Interesse. Ihren Einsatzbereich finden keramische Verbundwerkstoffe im Hochtemperatur-Leichtbau, wo sie zum Beispiel metallische Superlegierungen ersetzen und bezüglich Temperaturbeständigkeit, spezifischen Festigkeiten und Modulen übertreffen können. Ein Anwendungsfeld ist die Entwicklung neuartiger Fluggasturbinen und stationärer Gasturbinen mit reduzierten Emissionswerten und höheren Wirkungsgraden.

 

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Weitere Informationen: DITF

Sandler: 140-jähriges Firmenjubiläum

Am 10. Mai 2019 feierte die Sandler AG, Schwarzenbach/Saale, mit 240 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ihr 140-jähriges Bestehen und gab Pläne für anstehende Investitionen bekannt.
In 140 Jahren entwickelte das Familienunternehmen Sandler sich von einer Wattefabrik hin zu einem der größten Vliesstoffhersteller weltweit mit 850 Mitarbeitern. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Christian Heinrich Sandler stellte auch neue Investitionspläne des Unternehmens vor: Innerhalb der kommenden 2 Jahre will Sandler insgesamt rund 80 Mill. € in den Ausbau des Stammsitzes in Schwarzenbach/Saale sowie der Sandler Nonwoven Corporation in Perry, GA/USA investieren. Neue Produktionsanlagen werden die Kapazitäten des Vliesstoffherstellers ausbauen und Raum für weitere Innovationen schaffen.
In den vergangenen 10 Jahren hatte Sandler insgesamt 139 Mill. € in Gebäude und Fertigungsanlagen investiert und seinen Mitarbeiterstab nahezu verdoppelt.

 

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Weitere Informationen: Sandler