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Heimtextil 2018: Theme Park inszeniert Megatrend Urbanisierung

„The Future is urban“: Unter diesem Titel erwartet die Besucher des „Theme Parks“ auf der Internationalen Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien Heimtextil, vom 9.-12. Januar 2018 in Frankfurt/M., ein multisensorisches Erlebnis. Mit der Installation in der Halle 6.0 überträgt die Messe den Megatrend Urbanisierung gezielt auf die Textilbranche. Das Trendareal stellt die Farb- und Materialtrends der kommenden Saison vor und zeigt reelle Zukunftsperspektiven der Branche auf. Neben der Trendschau liefert das Messe-Special auch interaktive Raumsituationen.
Konzeptionell ist das Designstudio FranklinTill, London, für den „Theme Park“ und das begleitende Trendbuch verantwortlich. Die Basis hierfür wurde vom Heimtextil Trendtable geschaffen, in dem internationale Designbüros aus 7 Ländern eine gemeinsame Vision für das Interior Design entwickelten.
Von der Idee des Stadtlebens inspiriert, bilden die „Colour Trend Rooms“ das Zentrum der Installation. Die Besucher wandeln durch 5 individuell gestaltete Räume, in denen sie die Stilrichtungen „Relax/Recharge“, „Perfect Imperfection“, „Soft Minimal“, „Adapt+Assemble“ und „Urban Oasis“ in Reinform erleben. Im Umfeld entfalten sich die 4 übergeordneten Lifestyle-Trends: „The Flexible Space“ (flexible Lösungen für begrenzten Wohnraum), „The Healthy Space“ (das Interieur als Gegenpol zum „ungesunden“ Stadtleben), „The Re-Made Space“ (neue Recycling-Materialien) und „The Maker Space” (Maker-Bewegung in der textilen Produktion).
Direkt an den „Theme Park“ angeschlossen ist der „Conference Space“. Dieser bietet an allen Messetagen kostenfrei Fachvorträge zu den Heimtextil Trends 2018/19.
Weitere Informationen unter: www.heimtextil.messefrankfurt.com

 

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Deutscher Fachverlag - Textiltechnische Fachzeitschriften

ITM: Sachsens bester neuer Produktionsmechaniker Textil 2017

Konstantin Smetankin wurde am 16. November 2017 als bester Auszubildender Sachsens im Bereich Produktionsmechaniker Textil von der IHK in Leipzig geehrt. Seine 3-jährige Ausbildung hat er am Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der TU Dresden und am Beruflichen Schulzentrum e.o. plauen (BSZ), Plauen, erfolgreich absolviert. Bereits am 16. Oktober 2017 wurde er von der IHK Dresden als Kammerbester 2017 ausgezeichnet. Durch die IHK Leipzig folgte nun die Ehrung als Landesbester 2017 seines Ausbildungsberufs.
Das ITM engagiert sich bereits seit vielen Jahren als Ausbildungspartner für die berufliche Ausbildung als Produktionsmechanikerin/Produktionsmechaniker mit der Spezialisierungsrichtung Textiltechnik. Hierfür bietet es die Spezialisierung auf 5 unterschiedliche Teilfachgebiete, u.a. Weberei und Wirkerei, an. Die praktische Ausbildung erfolgt mit intensiver Betreuung durch Facharbeiter und Wissenschaftler des ITM an modernsten Maschinen und Anlagen für innovative neue Werkstoffe für den Industriestandort Deutschland. Die theoretische Ausbildung erfolgt in Kooperation mit dem BSZ e. o. plauen.

 

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STS: Erste Sustainable Textile School

Vom 18.-20. September 2017 fand zum 1. Mal die „Sustainable Textile School“ (STS) in Chemnitz statt. Mehr als 130 Fachleute aus über 16 Nationen diskutierten intensiv über Nachhaltigkeit in der textilen Wertschöpfungskette begleitet von interessanten Vorträgen und intensiven Workshops.
Der 1. Tag befasste sich ausschließlich mit der textilen Faser und der Verbindung zur Nachhaltigkeit. Der 2. Tag wurde mit einem Vortrag des europäischen Textil- und Bekleidungsverbands Euratex, Brüssel/Belgien, und einer Präsentation der europäischen Chemikalienbehörde ECHA, Helsinki/Finnland, eröffnet.
Erstmalig wurde im Rahmen der STS der Environmental Innovation Award verliehen. Von den insgesamt 9 internationalen Präsentationen wurde das Projekt GreenKeepers (Pte) Ltd., Colombo/Sri Lanka, auf den 1. Platz gewählt. Das junge Unternehmen überzeugte mit seiner Geschäftsmodell-Innovation im Bereich der Wiederverwertung von Industrieabfällen zur Garn-Produktion. Auf dem 2. Platz landete das Eco-Fashionlabel pos.sei.mo Marianne Birkenfeld, Osterholz-Scharmbeck, das ein Garn aus dem Fell des neuseeländischen Brushtail Possum in einem geschlossenen Sourcing-Kreislauf verwendet. Den 3. Platz belegte eine Lösung des Beschaffungsunternehmens Miles GmbH, Norderstedt, zur Verhinderung von Microplastik-Kontaminationen durch Waschvorgänge.
Die Sustainable Textile soll als eine jährliche Veranstaltung etabliert werden, um auch den weiteren Ausbau einer nachhaltigen E-Learning-Plattform für die globale Textilindustrie, die im Rahmen der Veranstaltung aktiviert wurde, voranzutreiben.
Weitere Informationen unter: www.sustainable-textile-school.com

 

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Heimtextil: Neue Trendthemen

Wie sich das urbane Leben in Zukunft auf Wohn- und Arbeitswelten auswirkt, stellt die kommende Heimtextil am 9.-12. Januar 2018 in Frankfurt/M. im Inspirationsareal „Theme Park“ zur Schau. Unter dem Titel „The future is urban“ wurde im Rahmen der offiziellen „Theme Park“ Preview am 30. August 2017 in Frankfurt/M. das neue Heimtextil Trendbuch präsentiert. Das neue Buch und die Inszenierung auf der Messe zeigen ein umfassendes Bild zur Gestaltung künftiger Räume.
4 so genannte Spaces setzen kommende Lifestyle-Trends in Szene:
- The Flexible Space: Lösungen für kleinere Wohnungen
- The Healthy Space: Innovatives Design, das Gesundheit, Zufriedenheit, Achtsamkeit und Produktivität fördert
- The Re-Made Space: Recycling und Abfall als Ausgangspunkt für neues Design
- The Maker Space: DIY-Anleitungen, Open-Source und downloadbare Designs für personalisierte Produkte
Daneben haben die Trendexperten 5 Themen entwickelt, die einen Ausblick auf die angesagten Farben, Materialien und Designs der Saison 2018/19 liefern: Relax/Recharge, Perfect Imperfection, Soft Minimal, Adapt+Assemble, Urban Oasis.

 

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OETI: 50. Jubiläum und Expansion

Am 25. September 1967 konstituierte sich das „Österreichische Teppichinstitut“ zum ersten Mal und feierte am 25. September 2017 das 50. Jubiläum mit geladenen Gästen, Kunden, Mitarbeitern und deren Familien. Über den Tag hinweg wurden Führungen durch das mechanische und chemisch/analytische Labor angeboten. Inzwischen firmiert das Institut unter ÖTI – Institut für Ökologie, Technik und Innovation GmbH, Wien/Österreich, und ist ein moderner Prüfdienstleister für Oeko-Tex-Zertifizierungen, Fußbodentechnik, persönliche Schutzausrüstungen (PSA) und hat eine eigene Innovationsabteilung.
Zusätzlich zum Hauptsitz in Wien hat das OETI weltweit 7 andere Lokationen: in Ägypten, Tschechien, Ukraine, Türkei, Moldawien, Italien und Iran. In den nächsten 5 Jahren soll das Institut in den gesamten südosteuropäischen, osteuropäischen und arabischen Ländern als kundenorientierter Testdienstleister mit hoher Fachkompetenz wahrgenommen werden.

 

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DWI: Freigeist-Fellowship der VolkswagenStiftung

Dr. Robert Göstl vom DWI - Leibniz-Institut für Interaktive Materialien, Aachen, ist einer der diesjährigen neuen Freigeist-Fellows. Göstl untersucht auf molekularer Ebene die Effekte, die mechanische Belastungen auf Materialien haben. In seinem Freigeist-Projekt möchte er diese Methoden auf biologische und biomimetische Prozesse anwenden. Das Projekt wird über einen Zeitraum von 5 Jahren mit insgesamt 1 Mill. € gefördert.
Mit Freigeist-Fellowships fördert die VolkswagenStiftung des Automobilherstellers Volkswagen AG, Wolfsburg, exzellente Nachwuchswissenschaftler, die interdisziplinäre und außergewöhnliche Wissenschaft zwischen den etablierten Forschungsfeldern betreiben.

 

 

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DITF/FFin: Textile Leichtbauelemente

Die Faszination für textile Technologien und deren Anwendungen in der Architektur war Inspiration und Ausgangspunkt für das Forschungsprojekt 3dTEX, bei dem neuartige Ansätze für ausgeschäumte Textilkonstruktionen entstanden.
Gemeinsam mit dem Frankfurter Forschungsinstitut der Frankfurt University of Applied Sciences (FFin), Frankfurt/M., entwickelten die Deutschen Institute für Textil-und Faserforschung (DITF), Denkendorf, auf der Basis von Abstandgeweben Konstruktionskonzepte für mehrlagige textile Gebäudehüllen aus Leichtwandelementen. In diesem Rahmen wurden dreischichtige Abstandsgewebe entwickelt, deren untere Abstandslage ausgeschäumt die Trag- und Dämmfunktionen übernimmt, während sich die 2. ungeschäumte Lage darüber als textile Hinterlüftungsebene aufspannt und somit die geschäumten Bereiche vor Nässe und UV-Strahlung schützt.
Erste Messungen zeigen, dass der Verbund aus Textilfasern und Schaum mechanisch bessere Werte erbringt als deren Einzelkomponenten. Ebenso konnte nachgewiesen werden, dass die Kombination textiler Technologien zusammen mit Schäumverfahren das Potenzial zum Gradientenwerkstoff birgt, wobei sich Schaumporen im Bereich der Decklagen und der Polfäden stärker verdichten als im freien Raum.

 

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Hohenstein: Spezielle Bettwaren für Hausstauballergiker

Gemeinsam mit dem Bettdeckenhersteller Centa-Star Bettwaren GmbH & Co. KG, Stuttgart, entwickelten die Hohenstein Institute, Bönnigheim, eine negativ geladene Textilausrüstung, die positiv geladene Allergene anzieht wie ein Magnet, zu einem marktfähigen Produkt: AllergoProtect. Dieses Produkttrio aus Unterbett, Decke und Kissen hält selbst bei starker mechanischer Belastung wie z.B. dem Ausschütteln des Bettes über 99,5 % der Allergene in der Füllung und im Bezug zurück. So können sie beim Schlafen nicht eingeatmet werden und führen nicht zu allergischen Reaktionen. Beim Waschen werden die fasergebundenen Allergene gezielt aus der Bettwarenfüllung entfernt und die physikalische Bindefunktion des Textils wird regeneriert – und ist selbst nach 10 Waschgängen bei 60°C in der Haushaltswaschmaschine mit Vollwaschmittel und anschließender Tumblertrocknung ungemindert vorhanden.
Zusätzlich unterstützt Hohenstein die Marktpositionierung mit einem Qualitätslabel, sowie die regelmäßige Qualitätskontrolle der verwendeten Materialien: AllergoProtect ist u.a. gemäß Standard 100 by Oeko-Tex Klasse I zertifiziert.

 

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ITA: Gastvortrag über Faser-basierte Nanofluidik

Am 28. Juni 2017 hielt Prof. Dr. Konstantin Kornev, Clemson University, SC/USA, einen Vortrag über biologisch inspirierte, Faser-basierte Nanofluidik am Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH-Aachen University. Der Vortrag demonstrierte die Butterfly proboscis, eine flexible Faser, die als Fütterungsgerät von Schmetterlingen und Motten dient und wie die Rolle der Oberflächenmorphologie und Chemie dieser komplexen multifunktionellen Fasern zu verstehen ist.
Hierbei konnte Kornev mit Hilfe der Röntgenphasen-Kontrast-Bildgebung, der Hochgeschwindigkeitsoptischen Bildgebung und von magnetischen Sonden komplexe Mechanismen von Fluid- und Rüssel-Wechselwirkungen nachweisen. Mit den Grundprinzipien des Rüssel-Funktionierens demonstrierte er anschaulich in dem Vortrag, wie flexible Faser-basierte Sonden für den Transport von kleinen Mengen an Flüssigkeiten entworfen und produziert wurden.
Garne aus Nanofasern mit entsprechender Porosität haben außergewöhnliche Fähigkeiten, unterschiedliche Flüssigkeiten zu transportieren. Einige Biotechnologie-Anwendungen von Faser-basierten Sonden wurden im Vortrag gezeigt.

 

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Empa: 3D-Drucktinte aus Cellulose-Nanokristallen

Eine umweltfreundliche Tinte aus Cellulose-Nanokristallen (CNC) für den 3D-Druck haben Forscher des Instituts für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung Empa, Dübendorf/Schweiz, entwickelt. Dadurch lassen sich Mikrostrukturen mit herausragenden mechanischen Eigenschaften herstellen, die für Implantate und andere biomedizinische Anwendungen äußerst viel versprechend sind.
Um 3D-mikrostrukturierte Materialien etwa für Anwendungen in Verbundwerkstoffen herzustellen, verwenden Empa-Forscher seit einem Jahr eine 3D-Druckmethode mit der Bezeichnung Direct Ink Writing (DIW). Dabei wird eine zähflüssige Masse – die Druckertinte – aus der Druckdüse gepresst und auf einer Oberfläche abgeschieden, in etwa so wie bei einer Nudelpresse.
Das CNC-Material ermöglicht durch seine sehr guten mechanischen Eigenschaften sowie die Möglichkeit der chemischen Modifizierung und der Ausrichtung während des Druckens zahlreiche unterschiedliche Anwendungen, die bei der Empa derzeit weiter erforscht werden.

 

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