Textile Technology Sektion

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Tagesaktuell Branchennews und Personalia mit TextileTechnology

Oerlikon: Hybrider Kundenservice

Der hybride Kundenservice stellt sich für Oerlikon Manmade Fibers, ein Segment des Technologiekonzerns Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, als praktikable, nachhaltige und attraktive Lösung heraus. Um den Kundenservice in der Chemiefaserindustrie auch während der Corona-Pandemie bestmöglich zu gewährleisten, passte Oerlikon Manmade Fibers sein Angebot den Bedürfnissen der Kunden weltweit an.
Die „Start-up Services“ wie Montagen und Inbetriebnahmen erfolgen während der Corona-Pandemie in Oerlikons Kernmärkten China, Indien, USA und der Türkei über lokale Service Set-ups. Kunden in Europa werden von den deutschen Standorten heraus begleitet. Auf Grund dessen konnten nahezu alle Projekte auch in den letzten Monaten weiterhin erfolgreich umgesetzt werden, vor allem in China. Erfahrene Baustellenleiter aus Deutschland wurden auf Grund der Reisebeschränkungen dann z.B. per Video zugeschaltet.
Aus der Zentrale in Deutschland werden Onlineschulungen und Intensivbetreuung per Teams oder Skype zur Verfügung gestellt. Die „Technischen Services“ und „Advanced Services“, bei denen es eigentlich notwendig ist, mit Experten vor Ort an der Anlage zu sein, geht Oerlikon derzeit soweit möglich per Videokonferenzen an. Der sog. „Performance Check“ wird momentan nur selten von Kunden angefragt. Per Remote-Zugriff können aber durchaus auch Analysen und Optimierungen der Prozesse, Hardware und Software in einem gewissen Umfang durchgeführt werden.
Bereits vor der Corona-Pandemie erfolgte so schon ein Großteil des Kundenservices im Segment Manmade Fibers in Abstimmung mit den Kunden in digitaler, hybrider Form.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Oerlikon Chemiefasern

zwissTex: Erweiterung des Sortiments mit neuer Maske

Mit der Mundschutzmaske zwissClean Mask Basic erweitert der Textilhersteller zwissTex GmbH, Gerstetten, das zwissClean-Sortiment. Die neue Basic-Maske ist besonders dann geeignet, wenn über einen längeren Zeitraum hinweg eine Maske getragen werden soll. Aufgrund des atmungsaktiven Materials kann die Maske bis zu 12 Std. aufbehalten werden, und sie kann bis zu 10 Mal bei 30 °C gewaschen werden. Eine sortenreine Entsorgung ist ebenfalls möglich. Eine umweltschonende Rezeptur ohne Einsatz von Silber und Zink, mit der das Textil veredelt wird, eliminiert Viren und Bakterien. Das zwissClean-Sortiment wird kontinuierlich erweitert.
Das Unternehmen plant neben der Maskenproduktion die Herstellung antiviraler und antibakerieller Handschuhe.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: zwissTex Mundschutzmaske

STFI: Thema Schutzbekleidung im webTalk

In der 2. Ausgabe der webTalks des Sächsischen Textilforschungsinstituts e.V. (STFI), Chemnitz, stellen Wissenschaftler aus dem Innovationszentrum Technische Textilien 2 aktuelle Forschungsarbeiten vor: „Flexschutz“ thematisiert Schutzkleidung speziell für das Arbeiten mit Trenn- und Winkelschleifern. Hitzeschutz- sowie Schweißerschutzkleidung bieten nicht zwingend Abhilfe beim Schutz vor Funkenflug. Vorgestellt wird ein entsprechendes Prüfverfahren sowie eine geeignete Beschichtung für Schutztextilien.
Das 2. Thema widmet sich den „Ultrahochdruckwasserstrahlen“ als Verletzungsquelle im Arbeitsumfeld. Die entwickelten Schutztextilien sollen vor schweren Verletzungen beim Umgang mit handgeführten Wasserstrahllanzen bis 1.500 bar schützen und dennoch Tragekomfort bieten. Gestricke aus thermoplastischen Faserstoffen bringen hier Erfolge.
Die 2. Ausgabe der STFI webTalks wird am 23. September 2020 von 10:00-10:45 Uhr übertragen. Teilnahme über folgenden Link: https://webroom.hrz.tu-chemnitz.de/gl/stf-4cj-wtf.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: STFI Schutzbekleidung

Licennium: Kooperation für mehr Nachhaltigkeit in der Textilwirtschaft

Zur Förderung von mehr Nachhaltigkeit bei Textilien in Deutschland gingen die Strategie- und Transformationsberatung für Nachhaltigkeit Licennium GmbH, Köln, und der Lehrstuhl für Betriebswirtschaft und Mode-Management der bbw-Hochschule für angewandte Wissenschaft, Berlin, eine Kooperation ein. Hierfür werden konkrete, technische Lösungen an der bbw-Hochschule entwickelt, die bei verschiedenen kleinen und mittleren Textilunternehmen angewendet werden können. Das von der Bundesregierung im Januar 2020 gestartete Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert die technische Entwicklung und Anwendung. Licennium Partners berät und unterstützt die Unternehmen bei der Markteinführung der nachhaltig produzierten Textilien.
Die Projektmanagementberatung Making Projects, Rüdersdorf, koordiniert die staatliche Förderung für die Projekte der Hochschule und die Markteinführung mit Licennium Partners. Im vergangenen Jahr hat die Hochschule z.B. begonnen, eine Beschichtung für stark reflektierende Warnwesten zu entwickeln, die biologisch abbaubar ist. Warnwesten finden in zahlreichen Gewerben Anwendung, insbesondere im Bauwesen und der Industrie, und sind seit 2014 Pflicht in Privat-Pkw z.B. in Deutschland.
Das Konsortium aus bbw-Hochschule, Licennium Partners und Making Projects bietet Dienstleistungen für die komplette Wertschöpfung an: von der Entwicklung, über die betriebliche Anwendung bis hin zur Markteinführung.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Licennium Nachhaltigkeit

textil+mode: Online-Demo für eine faire Energiewende

Etwa 10.000 Unternehmen aus den Bereichen Keramik, Gießereien, Stahl- und Metallverarbeitung, Kautschuk, Kunststoffverarbeitung, Feuerfestmaterialien und Textilindustrie mit etwa zusammen etwa einer Million Beschäftigten haben sich im Bündnis Faire Energiewende zusammengeschlossen. Sie alle sind wichtige Arbeitgeber, sie bilden aus, sie tragen zur Wertschöpfung in ihren Regionen bei. Der geplante nationale Brennstoffemissionshandel bedroht laut des Gesamtverbands der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V. (textil+mode), Berlin, die Existenz vieler mittelständischer Unternehmen, da hier eine neue nationale Abgabe auf wichtige Brennstoffe eingeführt werden soll.
Die im Bündnis Faire Energiewende zusammengeschlossenen Branchen fordern eine Entlastungsregelung beim geplanten nationalen Emissionshandel, damit in der Produktion benötigte Brennstoffe auch in Zukunft in Deutschland bezahlbar bleiben. Außerdem sollten die Energiewende und die Förderung der erneuerbaren Energien aus dem Bundeshaushalt bezahlt werden. Das wäre eine längst überfällige Entlastung des stromintensiven Mittelstands im innereuropäischen und internationalen Wettbewerb.
Ab sofort ruft das Bündnis Faire Energiewende deshalb zu einer virtuellen Demonstration im Internet auf. Unter www.faire-energiewende.de können sich Unterstützer melden.

 

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Weitere Informationen: textil+mode Energie

FLT: Innovative antibakterielle und antivirale Mundschutzmasken

Die FLT Future Lighting Technologies GmbH, Herzogenrath, entwickelt und liefert Smart-Textiles und speziell leuchtende Textilien insbesondere an deutsche Automobilhersteller. Aber auch im Bereich Home & Living kommen die Leuchttextilien zum Einsatz. Es handelt sich entweder um hinterleuchtbare Materialien oder aber um technische Lösungen bei der die Beleuchtungstechnik in der textilen Webstruktur integriert ist.
Seit Beginn der Coronakrise ist FLT auch in die Mundnasenmasken-Produktion eingestiegen. Die Basis der neuen Virus-Safety-Mask ist ein zertifiziertes 3-lagiges SMS-Material (Spinnvlies – Meltblown – Spinnvlies), das bei gewöhnlichen 3-lagigen OP-Masken verwendet wird. Dieses wurde ergänzt mit einem metallbedampften und elektrostatisch aufgeladenen Textil. Somit verfügt die Maske auch über eine antivirale und antibakterielle Ausrüstung. Durch die chemischen Ladungen werden die Virenmoleküle bei Auftreffen auf die Virus-Safety-Mask im Filtermedium gebunden und zerstört.
Die Herstellung der Masken erfolgt zu 100 % in Deutschland.

 

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Weitere Informationen: FTL Mundschutzmasken

CWS-boco: Umfirmierung der internationalen Geschäftseinheit

Seit dem 9. September 2020 firmiert das internationale Geschäft von CWS unter CWS-boco International GmbH, Duisburg. Die Umfirmierung ist Teil einer umfassenden Anpassung der Organisations- und Gesellschaftsstrukturen der Gruppe. Seit dem Joint Venture des Anbieters von Textil-Services und Waschraumhygienelösungen CWS-boco und Initial im Juli 2017 wurde das Unternehmen Schritt für Schritt organisatorisch und strategisch repositioniert. Dieser Kurs wird nun auch gesellschaftsrechtlich fortgesetzt.
CWS-boco bündelt Expertise rund um gewerbliche Serviceleistungen und umfasst insgesamt 6 Leistungsbereiche: Hygiene, Brandschutz, Arbeitskleidung, Gesundheit & Pflege, Schmutzfangmatten sowie Reinraum.

 

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Weitere Informationen: CWS-boco International Hygiene

Performance Days: Nothing to Waste – Closing the Loop

Nichts verschwenden – auch keine Zeit, recycelte Kleidung wieder recycelte Kleidung werden lassen und den Kreislauf schließen – unter diesem Motto findet am 9./10. Dezember 2020 in München die Fachmesse für Funktionstextilien Performance Days mit dem Focus Topic „Nothing to Waste – Closing the Loop“ statt.
Trotz aller Recyclingambitionen bestehen weiterhin Herausforderungen, um ein effizienteres Nutzen der Ressource Textil-Abfall zu ermöglichen. Schwierigkeiten sind, dass Produktion, Verbraucher und Entsorgung in einer globalen Welt weit auseinander liege, fehlendes Expertenwissen aus den jeweils anderen Industrien sowie nicht vorhandene internationale Standards und politische Unterstützung.
Mit dem neuen Focus Topic haben die Performance Days ein Thema gewählt, das nicht nur die eigene Branche betrifft. Längst schon recycelt die Textilbranche eigene Abfälle für eine effizientere Produktion und zudem verwertet sie u.a. PET-Flaschen, also industriefremde Materialien.
Passend zum Thema sollen Fakten aber auch Visionen in Expertenrunden diskutiert werden. Die Performance Forum Jury wird eine Auswahl recycelter Materialien, wie PET-Flaschen in Garnen, recyclebare Mono-Component Materialien oder auch Mischungen, im Cradle-to-Cradle-Ansatz zu Biomasse zerfallende Shirts etc., küren, die dann auf dem Performance Forum präsentiert werden.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Performance Days Recycling

ITA: Neue Hochleistungs-Kettenwirkmaschine für textile Bewehrungen

Am 21. Januar 2021 wird das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University, Aachen, die neue Hochleistungs-Kettenwirkmaschine Biaxtronic CO von der Karl Mayer Holding GmbH & Co. KG, Obertshausen, bei einem eintägigen Industrieevent in Aachen offiziell vorstellen.
Mit der Anschaffung der Hochleistungs-Wirkmaschine mit maschenreihengerechtem Schusseintrag wird die Weiterentwicklung und Produktion von Bewehrungsstrukturen für Textilbeton angestrebt. Die neue Maschine wird auch für die Entwicklung von Funktionsmustern/Prototypen in anderen Anwendungsbereichen genutzt, wie z.B.:
•    Herstellung hybrider Gewirke auf einem Vliesstoff,
•    Herstellung unidirektionaler (UD)-Gelege für Faserverbundwerkstoffe und Flachgewirke für Heiztextilien im Mobilitätsbereich,
•    Verstärkung von Wundauflagen im Bereich der Medizintextilien.
Die neue Maschinenplattform ist mit neuartigen Funktionen ausgestattet. Dadurch, dass nun ein Basissubstrat zugeführt werden kann, ist das ITA erstmalig in der Lage, Anwendungen im Bereich der Geotextilien grundlegend zu erforschen.
Das eingebaute Karl-Mayer-Kommandosystem „Kamcos" beinhaltet eine Ethernet-Schnittstelle zur Integration in ein bestehendes Netzwerk, das die Anforderungen für Forschungsthemen in Bereichen von Industrie 4.0, Inline-Qualitätskontrolle, Soziologie, Vernetzung der Prozesskette etc. erfüllt. Die integrierte elektronische Legebarrensteuerung und die Möglichkeit, Prozessparameter inline zu variieren, soll die Produktqualität verbessern und helfen, lokal angepasste, maßgeschneiderte Textilien herzustellen.

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dfv Mediengruppe

HS Niederrhein: Neue ökologische Vorbehandlung für den Digitaldruck

Wie kann der textile Digitaldruck für Bekleidung und Heimtextilien ressourcenschonender gestaltet werden? Dieser Frage geht man an der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach, in dem neuen Projekt DigiPrep des Forschungsinstituts für Textil und Bekleidung (FTB), Mönchengladbach, nach. Ziel des Forschungsprojekts, das bis 2022 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Berlin, gefördert und in Kooperation mit dem Projektpartner Weko (Weitmann & Konrad GmbH & Co. KG), Leinfelden-Echterdingen, durchgeführt wird, ist es Energie, Wasser, Chemikalien und Zeit einzusparen.
Damit Farbstoffe mit den Fasern dauerhaft reagieren und ein konturenscharfes Druckbild entsteht, werden Textilien bislang vor dem Digitaldruck im Tauchverfahren präpariert, auch wenn der Digitaldruck nur einseitig erfolgt. In ökologischer und ökonomischer Hinsicht gibt es daher zahlreiche Möglichkeiten Ressourcen zu sparen. Es soll ein ressourcenschonendes Minimalauftragsverfahren für die Vorbereitung des Digitaldrucks entwickelt werden.
Das Team von DigiPrep entwickelt eine Anlage, die ein wässriges Präparationsmittel vor dem Druck berührungslos durch einzelne Rotationszerstäuber eines Spraysystems aufträgt.

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dfv Mediengruppe