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Tagesaktuell Branchennews und Personalia mit TextileTechnology

Sattler: Neuer CEO bei Sattler USA

Zum 8. Juli 2019 ernannte die Sattler Corp. (USA), Hudson, NC/USA, ein Geschäftsbereich des Herstellers technischer Textilien Sattler AG, Graz/Österreich, Ulrich Tombuelt zum neuen CEO. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Textilindustrie und hatte vor seiner Ernennung mehrere Führungspositionen in der Textilindustrie in den USA und in Europa inne.

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BST: Umstrukturierungen in Teilbereichen

Das Unternehmen für Qualitätssicherung BST eltromat International GmbH, Bielefeld, ein Unternehmen der elexis Group, Wenden, hat entschieden, Teile seines Geschäftsbereichs BST ProControl zu schließen. Die Lieferung neuer Messsysteme und System-Upgrades von BST ProControl läuft zum Ende des Jahres 2019 aus. Der Bereich Service bleibt wie gewohnt bestehen. Insgesamt betreut ein Team von 7 Personen weiterhin die Bestandskunden von BST ProControl in aller Welt. Das schließt After Sales, Help Desk, Servicetechnikereinsätze vor Ort bei den Kunden sowie die Lieferung von Ersatzteilen und Strahlenquellen ein.

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Weitere Informationen: BST electromat Umstrukturierungen

Composites Germany: Geschäftslage bei Composites trübt sich ein

Zum 13. Mal hat Composites Germany, Berlin, aktuelle Kennzahlen zum Markt für faserverstärkte Kunststoffe erhoben. Befragt wurden alle Mitgliedsunternehmen der 4 großen Trägerverbände von Composites Germany: Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V., Frankfurt/M.; Carbon Composites e.V., Augsburg; CFK-Valley Stade e.V., Stade; und VDMA-Arbeitsgemeinschaft Hybride Leichtbau Technologien, Frankfurt/M.
Nachdem bereits in der vergangenen Befragung im Januar 2019 die aktuelle Geschäftslage eher zurückhaltend bewertet wurde, trübt sich diese Einschätzung in der aktuellen Erhebung weiter ein. Bewerteten in der letzten Analyse noch 69 % der Befragten die Situation in Deutschland als eher positiv oder sogar sehr positiv, so geht in der aktuellen Befragung dieser Wert auf 64 % zurück. Somit bewerten 1/3 der Befragten die aktuelle Geschäftslage kritisch (siehe Abb.). Eine ähnliche Einschätzung zeigt sich auch für die anderen erhobenen Regionen (weltweit und Europa).
Nicht nur die generelle Geschäftslage wird kritischer bewertet als bei der letzten Befragung, sondern auch die Einschätzung der individuellen Geschäftslage zeigt sich pessimistischer als bei der Vorbefragung. Waren im Rahmen der letzten Erhebung noch 83 % der Befragten der Meinung, dass die eigene Geschäftslage weltweit positiv oder sogar sehr positiv zu bewerten ist, so sinkt dieser Wert auf aktuell 64 % ab.
Um die Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Erhebungen zu gewährleisten, wurden auch in diesem Halbjahr keine Änderungen bei der Befragung durchgeführt. Erhoben wurden erneut überwiegend qualitative Daten in Bezug auf die aktuelle und zukünftige Marktentwicklung.

Abb.: Geschäftslage Deutschland in HJ 1/2019

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Weitere Informationen: Composites Germany Forschung Konjunktur

Oerlikon: Aufträge über 120 Spinnstellen mit chinesischen Garnherstellern

Der Anlagenbauer Oerlikon Barmag, Chemnitz, Geschäftseinheit des Segments Oerlikon Manmade Fibers der Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, hat 2 Aufträge mit insgesamt 120 Spinnstellen zur Herstellung von Polyamid POY Garn mit chinesischen Garnherstellern abgeschlossen.
Alle Spinnstellen verfügen über das Radialanblasungssystem EvoQuench für Polyamid.
Oerlikon Barmag ist derzeit der weltweit einzige Anbieter eines bereits produzierenden Radialanblaskonzeptes für Polyamid. Die Vorteile der Radialanblasung gegenüber der herkömmlichen Querstromanblasung bei der Mikrofaserproduktion liegen in der produktionssicheren und wirtschaftlichen Herstellung mit weniger Fadenbrüchen.
Die neuen Anlagen sollen Anfang 2021 in Betriebe genommen werden.

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Weitere Informationen: Oerlikon Oerlikon Manmade Fibers

Toray: Liefervertrag für Tape-Technologie mit BASF

Der Faser- und Textilhersteller Toray Advanced Composites, Morgan Hill, CA/USA, eine Tochtergesellschaft der Toray Industries Inc., Osaka/Japan, und der Chemiekonzern BASF SE, Ludwigshafen, unterzeichneten eine Fertigungs- und Liefervereinbarung, die sich auf die Produktion von Tapes aus endlos faserverstärkten Thermoplasten (CFRT) für den Automobil- und Industriemarkt fokussiert.
Toray Advanced Composites produziert hochwertige CFRT Tapes, deren thermoplastische Matrix aus dem technischen Kunststoff Ultramid der BASF besteht. Der Faserhersteller verstärkt die Ultramid PA 6 Matrix der BASF mit Glas- oder mit Carbonfasern. Die Liefervereinbarung steigert die Fertigungskapazität und kommerzielle Verfügbarkeit von CFRT-Materialien. Dies ermöglicht die Einführung innovativer und leichter Strukturbauteile in einer Vielzahl von Industriemärkten. Mit diesen CFRT-Materialien können Automobilhersteller optimierte Bauteile schnell und zu geringen Kosten produzieren, indem neuste Fertigungsmethoden wie automatisierte Legetechnologien und Umspritzung angewendet werden.

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Mayer & Cie: Maschinenstudie zum Kulierwirken

Der Strickmaschinenhersteller Mayer & Cie. GmbH & Co. KG, Albstadt, rollt eine bewährte Technik, das Kulierwirken, neu auf und kombiniert es mit dem Rundstrickverfahren. Auf der ITMA 2019 im Juni 2019 in Barcelona/Spanien wurde mit der Maschinenstudie Weftnit 3.2 eine neue Technik zur Herstellung textiler Flächen vorgestellt.
Der augenscheinlichste Unterschied zwischen einer konventionellen Rundstrickmaschine und der Weftnit 3.2 liegt in den Nadeln, mit denen sie bestückt ist. Bisher arbeiten alle Mayer & Cie.-Rundstrickmaschinen mit Zungennadeln. Die Weftnit 3.2 setzt auf Spitzennadeln. Das hat die folgenden Vorteile: Da der Nadelkopf der Spitzennadel schlanker ist als der einer Zungennadel, ist der Maschenbildungsprozess besonders garnschonend. Dieser Effekt wird verstärkt, wenn die Maschenbildung nach dem Wirkprinzip und damit in nur 2 Schritten erfolgt, weil dann eine geringere Fadenspannung als beim Rundstricken erforderlich ist. Bei den eingesetzten Spitzennadeln ist zudem von einer längeren Lebensdauer auszugehen, ein Effekt, der sich in den Produktionskosten bemerkbar macht.

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Hartmann: 3,7 % Umsatzplus in HJ1/2019

Der Konzernumsatz des Herstellers von Medizin- und Hygieneprodukten Paul Hartmann AG, Heidenheim, legte in den ersten 6 Monaten 2019 um 3,7 % auf 1,08 Mrd. € zu. Alle Segmente erwirtschafteten dabei ein Umsatzplus. Besonders dynamisch hat sich das Segment Wundmanagement entwickelt. Hier wurde mit innovativen Wundbehandlungskonzepten ein Wachstum deutlich über dem Konzerndurchschnitt erreicht. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging mit 53,4 Mill. € insgesamt zurück (HJ1/2018: 61,1 Mill. €). Diese Entwicklung ist insbesondere auf die erwartungsgemäße Verteuerung wichtiger Rohstoffe sowie die Wechselkursentwicklung zurückzuführen.
Die Auslandsmärkte leisteten einen wesentlichen Beitrag zum Umsatzplus: Der Auslandsanteil am Konzernumsatz erhöhte sich von 67,4 % im Vorjahr auf 67,9 %. Im europäischen Ausland lag das Plus bei 4,5 %, unter anderem getrieben durch ein zweistelliges Wachstum in Nordeuropa. In der Absatzregion Afrika, Asien und Ozeanien erzielte die Hartmann Gruppe ein Wachstum oberhalb des Konzerndurchschnitts.

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dfv media group
Weitere Informationen: Hartmann Umsatz

Hyosung: Kühlende Performance-Fasern

Der Faserhersteller Hyosung Corp., Seoul/Südkorea, entwickelte neue leistungsstarke und nachhaltige Fasern für Denim: die Kühlfasern Mipan aqua X Nylon, askin Polyester sowie das hochfeste Polyester-Filamentgarn Aerolight.
Mipan aqua X Nylon und askin Polyester sind Kühlfasern und ermöglichen eine feuchtigkeitsableitende Wirkung und einen cool Touch-Effekt für Jeansstoffe.
Die Aerolight-Faser ist ein hochfestes Polyesterfaser-Filamentgarn, das einen weichen Griff ähnlich einer Naturfaser besitzt. Die Aerolight -Faser ist für alle Jahreszeiten geeignet und kombiniert die Vorteile von Chemie- und Naturfasern. Mit einem C-förmigen Querschnitt bietet diese Faser ein besonderes Feuchtigkeitsmanagement mit einem weicheren, natürlicheren Griff als herkömmliches Polyester.
Hyosung präsentiert die neuen Fasern auf der Bluezone der Stoffmesse Munich Fabric Start am 3./4. September 2019 in München.

 

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Weitere Informationen: Hyosung

USDA: Baumwollverarbeitung steigt weltweit

Nach Prognosen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA), Washington DC/USA steigt die globale Baumwollverarbeitung in der Saison 2019/2020 auf ca. 27,1 Mill. t (+ 2,6 %). Der Aufschwung wird durch die niedrigeren globalen Baumwollpreise begünstigt. Der Verbrauch soll in der Saison 2019/2020 in allen führenden Ländern der Verarbeitung von Rohbaumwolle steigen, der Anteil Chinas beträgt fast 30 % des weltweiten Verbrauchs.
Das Wachstum der Baumwollverarbeitung variiert allerdings in den verschiedenen Ländern. Im Vergleich mit der Saison 2016/2017 soll der weltweite Baumwollverbrauch in der Saison 2019/2020 um 7 % steigen. Die Zunahme der Baumwollverarbeitung in China und Indien wird in diesem Zeitraum auf jeweils 5 % geschätzt, für Pakistan belaufen sich die Prognosen auf 4 %. Deutlich höher lagen die Zuwachsraten in den Ländern Bangladesch (+9 %) und Vietnam (+41 %).

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Weitere Informationen: USDA

Domo: Übernahme des Polyamid-Geschäfts von Solvay

Der integrierte Hersteller von Polyamiden Domo Chemicals NV, Gent/Belgien, und das Chemieunternehmen Solvay S.A., Brüssel/Belgien, unterzeichneten eine Vereinbarung zur Übernahme des europäischen Performance-Polyamid-Geschäfts von Solvay. Die Vereinbarung umfasst die Bereiche Engineering Plastics in Frankreich und Polen, High Performance Fibers in Frankreich, Polymer- und Zwischenprodukte in Frankreich, Spanien und Polen. Die Vereinbarung beinhaltet auch ein Joint Venture zwischen dem Chemiekonzern BASF SE, Ludwigshafen, und Domo in Frankreich zur Herstellung von Adipinsäure.
Die Übernahme des PA-6.6-Geschäfts wird das nachgelagerte Geschäft mit technischen Kunststoffen auf Polyamidbasis von Domo Chemicals deutlich stärken und es entsteht ein rückwärts integriertes Unternehmen mit gesicherter Versorgung der wichtigen Rohstoffen.
Die Übernahme, die noch der Genehmigung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden bedarf, wird voraussichtlich bis Ende Q4/2019 abgeschlossen sein. Die Vereinbarung sieht eine schuldenfreie Übernahme vor, wobei Domo den Kaufpreis in Höhe von 300 Mill. € in bar bezahlt.

 

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Weitere Informationen: Domo Solvay