Textile Technology Sektion

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Tagesaktuell Branchennews und Personalia mit TextileTechnology

BST eltromat: Qualitätssicherung für mehr Nachhaltigkeit

In der Folien- und der Verpackungsbranche gewinnt das Thema Kreislaufwirtschaft seit Jahren an Bedeutung. Europaweit geben vor allem „Die Strategie für Kunststoffe in der Kreislaufwirtschaft“ der EU-Kommission von Anfang 2018 und die „Richtlinie (EU) 2018/852 zur Änderung der Richtlinie 94/62/EG über Verpackungen und Verpackungsabfälle“ die Richtung vor: Verpackungen sollen zu 100 % recycelbar, wiederverwertbar oder biologisch abbaubar sein. In Deutschland resultiert daraus das am Anfang 2019 in Kraft getretene deutsche Verpackungsgesetz (VerpackG). Das Unternehmen für Qualitätssicherung BST eltromat International GmbH, Bielefeld, ein Unternehmen der elexis Group, Wenden, unterstützt auf vielfältige Weise das Streben der Industrie nach mehr Nachhaltigkeit.
Bahnlaufregelung, Registerregelung, Bahnbeobachtung, 100%-Inspektion und Farbmessung – gerade auch in der Herstellung flexibler Verpackungen minimieren Qualitätssicherungssysteme den Material- und Energieverbrauch sowie den Abfall. Die Systeme verkürzen die Rüstprozesse und gewährleisten in der Produktion ein konstantes Qualitätsniveau. Und sie lassen sich im Sinne von Industrie 4.0 prozessübergreifend mit vor- und nachgelagerten Produktionsschritten integrieren. Diese Integration eröffnet zusätzliche, bislang nicht gekannte Optionen für Effizienzsteigerungen in bahnverarbeitenden Industrien – und damit für mehr Nachhaltigkeit.
Die Qualitätssicherungssysteme von BST eltromat tragen somit in der Folien- und der Verpackungsbranche sowie in der Nonwovens-, Batterie- und Reifenindustrie entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verbesserten Ökobilanzen von Produktionsprozessen und Produkten bei.
 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: BST eltromat

Schott & Meissner: Konfektionierungsanlagen für Vliesstoffmasken

Der Vliesstoffmaschinenhersteller Schott & Meissner Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Blaufelden, bietet Konfektionierungsanlagen für N95 oder FFP1/FFP2-Vliesstoffmasken an. Diese können bis zu 70 Masken/min produzieren und bieten u.a. die Möglichkeit der Bedruckung der Maske oder der Erstellung eines Loches für Atemventile. Es können Masken mit bis zu 5 Vliesschichten hergestellt werden. Größtenteils wird als Deckvlieslage ein Spinnvlies und als Filtervlies Meltblown verwendet. Der durchschnittliche Gewichtsbereich liegt bei 25-50g/m².
Die neue Anlage hat eine Arbeitsbreite von ca. 300mm und benötigt nur eine geringe Standfläche. Sie wird in Modulen geliefert, um Transportkosten zu sparen und einen schnellen Produktionsstart zu ermöglichen. Die Masken-Konfektionierungsanlage ist eine Weiterentwicklung bestehender Systeme auf deutschen Qualitätsstandard „Made in Germany“ und unter Einhaltung europäischer Sicherheitsstandards. Vergleichbare  Anlagen asiatischer Hersteller müssen erst noch auf einen gültigen Sicherheitsstandard gebracht werden.
 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Schott & Meissner

Cooksongold: Additive Manufacturing in Kooperation mit dem ITA

Cooksongold AM und Sempsa JP, Teil der Heimerle + Meule GmbH, Pforzheim, wollen die Glasfaserproduktion revolutionieren, indem die aus Edelmetall hergestellten Bushings (Ziehdüsen) mittels 3D Druck hergestellt werden sollen. Dieser Prozess wird als Additive Manufacturing (AM) bezeichnet.
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University, Aachen, und der EOS GmbH (EOS) hat Cooksongold AM einen Düsenboden in Industriegröße aus einer Platin-/Rhodium-Legierung hergestellt, der die ersten Produktionsversuche beim Vliesstoffhersteller Johns Manville in der Slowakei erfolgreich bestanden hat.
Jetzt ist es erstmalig möglich, im industriellen Maßstab mit Edelmetallen zu drucken und diese Fertigungstechnik durch innovative AM-Strategien kommerziell nutzbar zu machen. Diese Fähigkeit erweist sich als leistungsstarker Technologie-Enabler, und dadurch gelingt nun gemeinsam mit der am ITA durchgeführten Forschung und dem Fertigungs-Know-how von Sempsa JP ein revolutionärer Schritt in der additiven Fertigungstechnologie für die industrielle Produktion von Edelmetallanwendungen weltweit. Das ITA ist dabei ein wichtiger Partner in der Übertragung der Expertise auf den Bereich der additiven Fertigung in der Glasfaserindustrie.
Für die weltweite Umsetzung dieser Technologie wurden Cooksongold AM, ITA, EOS und AMPS am 13. Mai mit dem "JEC Magazine Special Prize" ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand aufgrund der globalen Coronakrise zum ersten Mal virtuell statt.

 

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USDA: Weltweit steigender Baumwoll-Verbrauch in 2020/21

Da sich die Länder von der Corona Pandemie erholen, wird erwartet, dass der Verbrauch von Baumwolle in der Saison 2020/2021 um 11 % auf mehr als 116 Mill. Ballen ansteigen wird. Jedoch wird nur ein leichter Anstieg über den Fünfjahres-Durchschnitt prognostiziert. In der letzten Saison wurde der jemals größte Rückgang in der Datenbank der USDA verzeichnet. Das ist das Ergebnis der ersten Vorhersage des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA), Washington DC/USA.
Alle 10 Verbraucherländer prognostizieren ein ungewisses Wachstum bei Rückgang der Pandemie. Es wird vorausgesagt, dass China und Indien einen Konsum von 7 Mill. Ballen haben, was zwei Drittel des globalen Wachstums ausmacht. Man rechnet mit Verzögerungen, die den globalen Verbrauch auf ein niedriges Niveau im Vergleich zu den Vorjahren begrenzen, wenn man den weltweiten Konsum bei 120 Mill. Ballen ansetzt. 2021 wird mit einem leichten Anstieg global zu Ende gehender Vorräte um 100 Mill. Ballen gerechnet, das sind 20 Mill. mehr Ballen als 2 Jahre zuvor.

 

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Weitere Informationen: USDA

Reiff/Rösch: Aufnahme von Mund- und Nasenmasken ins Sortiment

Die Reiff Technische Produkte GmbH, Reutlingen, hat in Zusammenarbeit mit dem Wäschehersteller Rösch Fashion GmbH & Co.KG, Tübingen, Mund- und Nasenmasken für betriebliche Abnehmer ins Produktsortiment aufgenommen.
Die Masken aus Textil sind nicht zertifiziert oder geprüft und bieten keinen direkten Schutz gegen Viren oder Bakterien, verhindern aber, dass infektiöse Speicheltropfen durch Husten oder Niesen auf andere Personen übertragen werden. Sie verringern außerdem die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Träger ins Gesicht fasst und damit Viren auf die Hände überträgt.
Die Mund- und Nasenmasken sind dreilagig, bei bis zu 90°C waschbar und damit wiederverwendbar.

 

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Weitere Informationen: Reiff Technische Produkte GmbH

VDMA TFL unterstützt Verschiebung der Texcare International auf 2021

Die internationale Leitmesse für Textilpflege Texcare International wird auf den 27. November - 1. Dezember 2021 verschoben. Der VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies (VDMA TFL), München, unterstützt die die Enscheidung der Messe Frankfurt.
Angesichts der aktuellen Gegebenheiten, die durch die Coronakrise verursacht werden, die daraus resultierenden weltweiten Reisebeschränkungen sowie Kontaktverbote ist eine Verschiebung der Messe sinnvoll und nur so kann die Messe ihrem eigenen Anspruch als internationale Technologieleitmesse im Herbst 2021 wieder gerecht werden.  
Die Messe bietet den weltweiten Technologieanbietern aus dem Bereich Textil Care dann eine Plattform, um Innovationen, die neuesten Maschinen, Anlagen, Verfahren und Dienstleistungen, einem internationalen Publikum zu präsentieren.  

 

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Weitere Informationen: texcare

Mondi: Produktion von Filtervlies und medizinische Gesichtsmasken in Deutschland

Das Verpackungs- und Papierunternehmen Mondi Group, Wien/Österreich, wird im Betrieb in Gronau neue Anlagen zur Fertigung von Filtervlies und OP-Masken aufbauen und leistet somit einen Beitrag, um der Verbreitung des Coronavirus‘ entgegenzuwirken. Mondi reagiert damit auf den gestiegenen Bedarf an OP-Masken und Filtervlies (meltblown nonwovens) im Gesundheitsfaktor, bei Herstellern und Endkunden.
Auf der neuen Produktionsanlagen können dann mehr als 1 Mill. OP-Masken am Tag produziert werden.
Mondi Gronau zeichnet sich durch langjährige Erfahrung bei der Verarbeitung von Vliesstoffen aus. Angesichts der Knappheit an Filtervlies am Markt wird das Werk in Gronau ca. 50 % der dortigen Produktion anderen Herstellern von OP-Masken in Europa anbieten. Filtervlies bzw. Meltblown-Vlies verfügt über eine bessere Filterfunktion als Baumwolle und erfüllt die Anforderungen medizinischer OP-Masken des Typs IIR in Bezug auf bakterielle Filterleistungen und Atemwiderstand.

 

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Starlinger: Neue Rundwebmaschine komplettiert Portfolio

Speziell für den südostasiatischen Markt produziert der Hersteller von Anlagen zur Erzeugung gewebter Kunststoffsäcke Starlinger & Co. Ges.m.b.H, Wien/Österreich, die Rundwebmaschinen-Serie RX. Mit der RX 8.1 wird die Serie um eine Rundwebmaschine erweitert, die sich besonders für die Herstellung von leichtem Gewebe für 1-Loop-FIBCs, Planen sowie Geo- und Agrotextilien aus PP, HDPE und PET eignet. In Kombination mit der RX 6.0, RX 6.1 und RX 8.2 bietet Starlinger Taicang Ltd., Taicang/China, die passende Rundwebmaschine für jede Gewebebreite.
Die neue Starlinger Rundwebmaschine RX 8.1 produziert Gewebe mit einer Breite von 1200 – 1700 mm, das sich optimal für 1-Loop-FIBCs, Planengewebe sowie Geo- und Agrotextilien eignet. Das Modell komplettiert die RX-Serie, die damit jede Arbeitsbreite zwischen 300 und 2250 mm abdeckt.
Die Serie RX verfügt über ein Riet- und Schützendesign, das komplett ohne Gleitteile auskommt und dadurch keine Ölspuren auf dem Gewebe hinterlässt. Weitere Vorteile sind Benutzerfreundlichkeit, energiesparende Motoren sowie ein niedriger Geräuschpegel.
Die neue Maschine soll offiziell auf der Kunststoff-Messe Chinaplas 2021 vom 13.-16. April 2021 in Shanghai/China vorgestellt werden.

 

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Enka: Schutzschirmverfahren für Sanierung

Der Hersteller von Viskosefilamentgarn Enka GmbH & Co. KG, Obernburg, nutzt ein Schutzschirmverfahren für eine Neuaufstellung des Geschäftsbetriebs, um somit die Folgen der Corona-Pandemie für das Unternehmen abzumildern. Einen entsprechenden Antrag stellte die Geschäftsführung am 12. Mai 2020 beim zuständigen Amtsgericht Aschaffenburg. Andere Gesellschaften der Enka-Gruppe bleiben von dem Verfahren unberührt. Der Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt weiter.
Durch den Ausbruch des Coronavirus‘ sind die weltweiten Lieferkette schwer getroffen. Auch für die Enka ist das Geschäft seit Ende März größtenteils zum Erliegen gekommen, denn bei den meisten Kunden, die im Norden Italiens und in anderen europäischen Ländern produzieren, standen die Maschinen still.
Bei einem Schutzschirmverfahren bleibt die Geschäftsführung voll handlungsfähig und kann uneingeschränkt agieren. Ziel eines solchen Verfahrens ist die Sanierung des Unternehmens. Unterstützt wird die Geschäftsführung dabei von dem Sanierungsexperten Detlef Specovius von Schultze & Braun GmbH & Co. KG, Achern.
Enka erwirtschaftete 2019 mit 268 Mitarbeitern etwa 42 Mill. € Umsatz.

 

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HS Reutlingen: Projektaufruf für „Interdisziplinäres Entwicklungsprojekt“

Im Rahmen des Master-Studiengangs „Interdisziplinäre Produktentwicklung“ der Hochschule Reutlingen, Reutlingen, wird im 2. Semester ein interdisziplinäres Projektteam gebildet. Hier arbeiten die Studierenden an einer fachübergreifenden Problemstellung. Dabei wird die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Expertisen sowie die wissenschaftliche Arbeitsweise erlernt. Die Aufgabenstellung erfolgt anhand aktuell laufender Forschungs- oder Industrieprojekte. Vertieft wird die wissenschaftliche Arbeitsweise mit einer Recherche und einem Kolloquium, die begleitend zum interdisziplinären Entwicklungsprojekt laufen.
Hierfür können sich Firmen oder Forschungsinstitute mit interessanten Fragestellungen melden und diese bis zum 12. Juni 2020 einreichen. Die Themen sollen am 14. Juli 2020 an der Hochschule oder per Onlinekonferenz im Rahmen der Projektbörse vorgestellt werden. Für die Themenstellung gibt es eine Einführungsveranstaltung zum Ende des 1. Semesters, in der aktuelle Forschungsthemen vorgestellt werden, zu denen Projektarbeiten erstellt werden können. Das interdisziplinäre Entwicklungsprojekt umfasst ca. 4-5 Monate.

 

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: HS Reutlingen Entwicklungsprojekt