Sympatex: Studie zur Microfaser-Belastung in Gewässern

Sympatex: Studie zur Microfaser-Belastung in Gewässern

Gemeinsame Untersuchungsergebnisse von Plastic Soup Foundation (Amsterdam/Niederlande), dem Italian Research Council, IPCB-CNR (Pozzuoli/Italien), PlanetCare (London/UK) und Sympatex Technologies GmbH (Unterföhring) zeigen Reduzierungsmöglichkeiten und weitere Forschungspotential zum Thema Microplastik-Belastung durch Bekleidung in Gewässern und Meeren auf.
Sympatex gehört seit Jahren zu den Vorreitern bei der Transformation zu einer zirkulären Textilwirtschaft im Bereich Funktionstextilien, hat sich deshalb mit kompetenten Partnern zusammengeschlossen, um zeitnah Lösungen zu entwickeln und diese zügig voranzutreiben. Am 4. Februar 2019 wurden die ersten Ergebnisse einer gemeinsamen Studie zum Thema „Mikroplastik & Funktionstextilien“ auf der Ispo Munich in München präsentiert.
In einer breit angelegten, mehrmonatigen Studienreihe wurden seit Herbst 2018 sortenreine Polyesterlaminate von Sympatex, sowohl aus recycelten als auch nicht recycelten Ober- und Futterstoffen, untersucht um herauszufinden, welche Ansätze konkret zu einer Minimierung der Micro-Fasermengen im Waschprozess führen. So kann der spezielle Sympatex-Laminierprozess, mit dem Ober- und/oder Futterstoffe aus Polyester mit der Sympatex-Membran verbunden werden, zu einer Reduktion um 50-70 % der abgehenden Microplastikpartikel gegenüber einem nicht-laminierten Textil führen. Bei der Betrachtung recycelter und nicht-recycelter Ober- und Futterstoffe konnte zudem nachgewiesen werden, dass der Einsatz recycelter Fasermaterialien mindestens genauso positiv ausfällt wie bei neuen Rohstoffen, in einigen Fällen wurden sogar bessere Werte erreicht. Der Einsatz der wasserabweisenden PFC-freien Oberflächenbeschichtung der Materialien zeigte bisher noch keine signifikanten Verbesserungen.

Quelle:
dfv Mediengruppe