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Domotex Asia: Neuer Messetermin im August/September 2020

Angesichts des jüngsten Ausbruchs des Coronavirus (Covid-19) wollen die Organisatoren von Domotex Asia/Chinafloor vor allem die Sicherheit aller Teilnehmer sowie die hohe Qualität und den Erfolg der Messe sicherstellen und haben nach intensiven Recherchen beschlossen, die führende Messe für Teppiche und Bodenbeläge im asiatisch-pazifischen Raum in den August/September 2020 zu verlegen.
Der neue Termin ist 31. August – 2. September 2020. Wie auch in den Vorjahren wird die Messe in Shanghai/China ausgerichtet. Die neue Terminierung macht einen Umzug in das National Exhibition and Convention Center (NECC) erforderlich. Das NECC ist der größte Ausstellungskomplex in Shanghai, der sich in unmittelbarer Nähe des internationalen Flughafens Shanghai-Hongqiao befindet, mit guten Verbindungen zu U-Bahn, Hochgeschwindigkeitszügen und Bussen.

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Mitsubishi Chemical: Leichtbau-Lösungen auf der JEC World

Mitsubishi Chemical Corp., Tokio/Japan, präsentiert in Paris/Frankreich auf der JEC World 2020, der größten internationalen Messe für Verbundwerkstoffe, sein Portfolio innovativer Leichtbauwerkstoffe. Die JEC World sollte ursprünglich im März 2020 stattfinden, ist nun aber aufgrund des Coronavirus auf den 12.-14. Mai 2020 verschoben worden.
Von der Faser bis hin zum Halbzeug. Besucher können sich über die verschiedenen Arten von Kohlenstoffasern, Halbzeugen als auch deren Verarbeitung und Anwendung beraten lassen.
Zum ersten Mal präsentiert Mitsubishi Chemical dem Markt eine vollständig validierte Forged Molding Compound (CF-FMC) Materialkarte für die Versagenssimulation von CFK-Bauteilen. Es ermöglicht es den Kunden, das statische und dynamische Versagensverhalten von CF-FMC Verbundwerkstoffen vorherzusagen. In Kombination mit einer faserverbundgerechten Bauteilkonstruktion und dem entsprechenden Verfahren bietet dieses Werkstoffsystem eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten.
Die geringe Dichte kombiniert mit einer hohen Festigkeit und Steifigkeit machen Verbundwerkstoffe ideal für den Automobil-, Luft- und Raumfahrt- als auch für den Medizin-, Sport- und Freizeitsektor.

 

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Saurer: Nächster Schritt zur automatisierten Fabrik

Mit der neuen Produktlinie Automation Solutions bietet der Textilmaschinenhersteller Saurer AG, Wattwil/Schweiz, ein kompetentes Engineering-Konzept für integrierte Automatisierungslösungen entlang der textilen Wertschöpfungskette an.
Es besteht aus Automatisierungskomponenten, die das Projekt Engineering zu individuellen Systemlösungen zusammenstellt und nahtlos in die Kundenprozesse integriert. Saurer erfüllt damit auf wirtschaftliche Art und Weise die steigenden Kundenanforderungen an die Automatisierung innerhalb von Spinn- und Weiterverarbeitungsprozessen in der Stapelfaser-Spinnerei und -Zwirnerei sowie bei der Verarbeitung von Filamentgarnen.
Mit Senses, dem digitalen Mill Management System, können bereichsübergreifend Produktions-, Qualitäts- und Leistungsdaten gebündelt und analysiert werden – selbst bei Maschinen anderer Hersteller.

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HDry: Wasserdichte Schuhe mit weniger Materialeinsatz und Schadstoffen

Die HDry-Technologie des Herstellers von Membranen und Funktionsmaterialien Altexa srl, Busto Arsizio/Italien, führt eine neue Abdichtungsmethode ein, bei der die wasserdichte und atmungsaktive Membran in einem Schritt direkt in 3D auf die Innenseite des Obermaterials laminiert wird: Die direkte Verschmelzung des Schuhobermaterials mit der wasserdichten Membran stoppt das Wasser effektiv an der Schuhaußenseite, bevor es in den Schuh eindringen kann. Als Ergebnis bietet der Schuh eine trockene und warme Gesamtleistung, während die Möglichkeit einer Feuchtigkeitsansammlung zwischen der Außenschicht und der Membran insgesamt ausgeschlossen ist. Dieser Effekt wird ohne oder mit nur sehr geringer DWR-Behandlung des Obermaterials erreicht.
Die HDry-Mischung besteht aus einer wasserdichten/atmungsaktiven Membran auf Polyurethanester-Basis in Kombination mit einem dünnen Polyester-Strick. Materialeinsparung und geringes Gewicht sind die größten Vorteile. HDry ist PTFE-frei und bei der Herstellung werden keine perfluorierten Verbindungen verwendet.
Bei HDry ist das Futter unabhängig von der Membran und kann aus jedem geeigneten Material (Leder, Textil usw.) hergestellt werden. Der HDry-Laminierungsprozess arbeitet mit Heißkleber. Es ist daher nicht erforderlich, einen Lösungsmittelklebstoff zu verwenden. Ein Nahtabdichtungsband der Auskleidungsmembran ist ebenfalls nicht nötig, es wird im HDry-System durch ein leichtes Membranschweißen mit hoher Frequenz ersetzt.

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Oerlikon: Innovationen für die Vliesstoffindustrie auf der Index

Vom 31. März - 3. April 2020 präsentiert die Geschäftseinheit Nonwoven des Segments Manmade Fibers der Oerlikon Management AG, Pfäffikon/Schweiz, ihre Lösungen in Hygiene, Medizin, Filtration und anderen technischen Anwendungen auf der internationalen Fachmesse für Vliesstoffe Index in Genf/Schweiz.
Durch ein Angebot aus Stand-Alone-Anlage mit einer oder mehreren Positionen, Plug & Produce-Einbauten in bereits vorhandene Anlagen und Kombinationen mit anderen Technologien können neuartige Filtermedien in der optimierten Meltblown-Technologie von Oerlikon Nonwoven hergestellt werden. Für die Produktion von Hygiene-Vliesstoffen werden darüber hinaus neue QSR (Quality Sized Right) Anlagen angeboten.
Im Bereich von Airlaid-Vliesstoffen aus Pulp oder Zellstofffasern setzt Oerlikon Nonwoven auf patentierte Formierverfahren. Diese ermöglichen die homogene Durchmischung verschiedener Rohstoffe, bei hoher Gleichmäßigkeit und homogener Faserablage auch bei Vliesen mit geringem Flächengewicht. Auch bei nachhaltigen Anwendungen im Recycling-Bereich ist diese Technologie vorteilhaft.
Auf der Messe wird ebenfalls die von Procter & Gamble, Cincinnati, OH/USA, patentierte Phantom-Technologie von Teknoweb Materials S.r.l., Palazzo Pignano/Italien vorgestellt. Teknoweb Materials ist strategischer Partner von Oerlikon Nonwoven für Hygieneprodukte und Wischtücher und erhielt von Procter & Gamble eine weltweite Exclusivlizenz für diese Technologie. Diese hat im Vergleich zu den bisher im Markt bekannten Verfahren ökologische sowie Qualitäts- und Kostenvorteile. Durch den Verzicht auf die Wasserstrahlverfestigung ist eine anschließende Trocknung des Materials nicht mehr notwendig. Darüber hinaus können mittels gezielter Prozessführung die relevanten Produktparameter wie Weichheit, Festigkeit, Schmutz- und Flüssigkeitsaufnahme optimal eingestellt werden.

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Composites Europe Composites-Index - Derzeitige generelle Geschäftslage

Composites Germany: Geschäftslage bei Composites kühlt sich weiter ab

Zum 14. Mal hat Composites Germany, Berlin, aktuelle Kennzahlen zum Markt für faserverstärkte Kunststoffe erhoben. Befragt wurden alle Mitgliedsunternehmen der 3 großen Trägerverbände von Composites Germany: Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. (AVK), Frankfurt/M.; Composite United e.V., Berlin; und VDMA-Arbeitsgemeinschaft Hybride Leichtbau Technologien, Frankfurt/M.
Nachdem die Bewertung der aktuellen Geschäftslage bereits bei den letzten Befragungen eher zurückhaltend ausgefallen war, setzt sich dieser Trend auch in der aktuellen Erhebung fort. Die Befragten bewerten die generelle Geschäftslage für alle 3 erfassten Regionen (Deutschland, Europa, weltweit) weiterhin negativ. Die Einschätzung erreicht damit den niedrigsten Wert seit Beginn der Erhebung 01/2013.
Insgesamt bewerten z.B. 37 % der Befragten die generelle Geschäftslage in Deutschland als sehr negativ oder eher negativ. In der vorangegangenen Befragung hatte dieser Wert bei lediglich 26 % gelegen. Die wenig optimistische Bewertung des generellen Marktumfelds hält somit an.
Auch die Bewertung der Geschäftslage des eigenen Unternehmens ist vielfach weniger optimistisch. So bewerten etwa 1/3 der Befragten die Lage ihres eigenen Unternehmens als eher negativ oder sogar sehr negativ. Hierbei zeigen sich bei den unterschiedlichen Regionen (Deutschland, Europa, weltweit) nur wenig Unterschiede.
Abb.: Composites-Index - Derzeitige generelle Geschäftslage

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STFI: Rückblick auf das 14. Bautextilien Symposium Bautex

Am 29./30. Januar 2020 kamen rund 70 Teilnehmer zum 14. Bautextilien-Symposium Bautex nach Chemnitz, um Synergien zwischen Hochbau sowie dem Erd- und Grundbau hinsichtlich textilen Bauens zu identifizieren.
So demonstrierte Architekt Stev Bringmann, 3dtex GmbH, Berlin, im Plenarvortrag Zusammenhänge zwischen Funktion, Ästhetik und Technik, die Architekten bei der Planung und Umsetzung beim Bauen mit Textilien umtreiben.
Aus Sicht der Hersteller schilderte Dr. Lars Vollmert, Naue GmbH & Co. KG, Espelkamp-Fiestel, das Nachhaltigkeitspotenzial von Geokunststoffen: langlebigere Bauwerke zu schaffen, sortenreines Recycling bei der Errichtung von Straßen u.ä. bereits mit zu planen und nicht zuletzt der Einsatz biobasierter Materialien, dort wo es die Bauanforderung zulässt.
Eine bautextile Anwendung im Sinne der Energieeffizienz und Ressourcenschonung sind Erdbeckenwärmespeicher. Verbunden mit Solarthermieanlagen stellen sie einen Energiespeicher dar, deren Wirtschaftlichkeit mit der Speicherkapazität wächst. Geokunststoffe kleiden diese Becken aus, dämmen und dichten sie ab, wie Thomas Labda, GSE Lining Technology GmbH, Hamburg, aus der Praxis berichtete.
Textilbewehrter Beton dagegen lässt filigrane Bauwerke im Hochbau zu, wie Heike Metschies, STFI, Chemnitz, vorstellte. Dr. Daniel Franitza, FE-Union, Chemnitz, zeigte, wie die Zulassung und Nachweisführung für die dünnwandigen Betonstrukturen mithilfe von Simulationen gelingen kann.
Wie schließlich auch Kühe von Geotextilien profitieren können, veranschaulichte Hartmut Hangen, Huesker Synthetic GmbH, Gescher. Denn dank Bautextilien können gut durchlüftete Ställe errichtet werden, die auch gut für die Kuhgesundheit sind.
Das klassische Anwendungsgebiet für Geotextilien, der Straßen- und Bahnbau, wurde in weiteren Vorträgen erörtert. Thematisiert wurden Asphalteinlagerungen für die Straßensanierung, Geogitter im Gleisbett sowie ein Überblick der Infrastrukturprojekte der Deutschen Bahn.
Aleksander Wosniok, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, stellte zum Abschluss des Symposiums sensorbasierte Geogitter und -textilien vor, die durch faseroptische Sensoren eine ortsaufgelöste Zustandsüberwachung zulassen.

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Weitere Informationen: STFI Bautextilien Symposium Forschung F&E
Epson Henning Ohlsson

Epson: Orientierung an den UN Nachhaltigkeitszielen

Bereits seit 2008 hat der Hersteller digitaler Drucksysteme Epson Deutschland GmbH, Meerbusch, seine Umweltvision 2050 formuliert und fixiert in der mittelfristigen Unternehmensvision „Epson 25“.
Die Umweltvision 2050 beinhaltet Maßnahmen wie die Reduzierung der Umweltbelastung von Produktionsprozessen, Produkten und Dienstleistungen oder den Aufbau von Recyclingsystemen durch offene und interessante Innovationen. Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen sollen dabei der Kompass für das neue Jahrzehnt sein, das Henning Ohlsson (Bild), Geschäftsführer der Epson Deutschland GmbH, als entscheidend in der Frage nach langfristigem Erfolg und nachhaltigem Handeln beschreibt.
Dafür investierte Epson rund 500 Mill. € in die Entwicklung, die Fertigung und den Vertrieb von effizienten Business-Inkjet-Druckern. Zusammengefasst bietet dies weniger Müll sowie die Einsparung von Energiekosten und CO2-Emissionen.

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Brückner Regina Brückner, Inhaberin Brückner und Ali Erdemoğlu, Präsident Dinarsu

Brückner: Neue Teppichrückenbeschichtungsanlagen für Dinarsu

Der Textilmaschinenhersteller Brückner Trockentechnik GmbH & Co. KG, Leonberg, erhielt einen Großauftrag über mehrere Anlagen zur Latexrückenbeschichtung von Tuftingteppichen von Dinarsu İmalat ve Tic. TAŞ, Istanbul/Türkei. Die Auslieferung der ersten Anlage ist für Sommer 2020 geplant, weitere folgen Ende des Jahres sowie Anfang 2021.
Brückner hat bereits einige Anlagen an Dinarsu geliefert. Das Unternehmen ist der erste Hersteller von Tufting-Teppichen in der Türkei mit CE-Zertifikat und der erste und einzige Hersteller, der eine Produktion in Bildqualität mit einer Auflösung von 400 dpi anbietet.

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ITA: Mehrstoff-Beschichtungsanlage im Labormaßstab

Das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University zeigt am Gemeinschaftsstand des Aachener Zentrums für Integrativen Leichtbau (AZL) auf der JEC World vom 12.-14. Mai 2020 in Paris/Frankreich, Neuheiten in der Glas- und Carbonfaserherstellung.
Im Fokus steht eine Mehrstoff-Beschichtungsanlage (Multimaterial coater), die Rovings aus verschiedenen Materialien beschichtet oder imprägniert und live auf dem JEC-Stand TowPregs, also vorimprägnierte Rovings, aus Thermoplasten und Kohlenstofffasern herstellt.
Mit einer max. Verarbeitungstemperatur von 400 °C können auf der Anlage auch Hochtemperaturthermoplaste verarbeitet werden. Aufgrund der geringen Rüstzeiten von weniger als einer Stunde lassen sich Versuche mit verschiedenen Materialien im Labormaßstab innerhalb eines Tages durchführen. Es können TowPregs mit kreisförmigen Querschnitten von bis zu 5 mm Durchmesser und tapeförmige Geometrien bis zu 20 mm Breite bei einer Produktionsgeschwindigkeit von 5 m/min hergestellt werden – je nach verwendetem Material und Konfiguration der Anlage. Ein Upscaling auf Industriemaßstab ist möglich, da das Funktionsprinzip bereits im Labormaßstab validiert ist.
Außerdem zeigt das ITA am Gemeinschaftsstand eine Methode zur Halbierung von Kosten und Stabilisierungszeit bei der Carbonfaserherstellung, Lasermaterialbearbeitung für präzisere Fügetechnik sowie eine Hochgeschwindigkeits-Prepreg-Filament-Wicklung von durchschnittlich 5 s pro Lage.

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