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Lenzing: Produktionsstart für Ecovero Fasern in China

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, führt den umweltbewussten Prozess zur Herstellung von Viskosefasern der Marke Lenzing Ecovero auch am chinesischen Standort von Lenzing (Nanjing) Fibers Co., Ltd., Jiangsu/China, ein.
Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit ist in den vergangenen Jahren auch in der textilen Wertschöpfungskette stetig gewachsen. Die Lenzing-Gruppe trägt der steigenden Nachfrage nach ökologisch verträglichen Produkten mit der Ausweitung der Produktion von Lenzing Ecovero Fasern Rechnung. Diese haben gegenüber Standard-Viskose einen verbesserten ökologischen Fußabdruck:
•    die Fasern werden aus nachhaltigem Holz und Zellstoff gewonnen und stammen aus zertifizierten und kontrollierten Quellen,
•    die Fasern wurden mit dem EU Ecolabel ausgezeichnet,
•    die Fasern können im Endprodukt zweifelsfrei identifiziert werden
Die Standorte Lenzing und Nanjing entsprechen den Vorgaben des EU Ecolabels, einem Umweltzeichen, das an Produkte und Dienstleistungen vergeben wird, die während ihres gesamten Lebenszyklus hohe Umweltstandards erfüllen – von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung, den Vertrieb und die Entsorgung.

Quelle:
dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Lenzing Ecovero Fasern China EU Ecolabel

ITM: Interaktive Faser-Elastomer-Verbunde

Dresdner Forscher wollen eine neue Werkstoffklasse entwickeln, bei der Aktoren und Sensoren in flexible Faserverbundwerkstoffe integriert werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Bonn, bewilligte dazu das neue Graduiertenkolleg 2430 „Interaktive Faser-Elastomer-Verbunde“ an der TU Dresden in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden. Sprecher ist Prof. Chokri Cherif vom Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der TU Dresden. In den nächsten 4,5 Jahren werden neben Sach- und Projektmittel insgesamt 11 Doktoranden in 11 interdisziplinären Teilprojekten gefördert.
Ziel ist die simulationsgestützte Entwicklung intelligenter Werkstoffkombinationen für sogenannte autarke Faserverbundwerkstoffe. Dabei werden Aktoren und Sensoren in die Strukturen integriert und müssen nicht mehr wie bisher nachträglich platziert werden. So werden die Systeme robuster, komplexe Vorformungsmuster lassen sich an der gewünschten Stelle maßgeschneidert einstellen – und zwar reversibel und berührungslos. Zu diesem Themenbereich wird an der TU Dresden und insbesondere auch am ITM seit Jahren intensiv geforscht.
Der innovative Ansatz besteht darin, die heute nicht verfügbare Werkstoffklasse der interaktiven Faser-Elastomer-Verbunde (I-FEV) mit strukturintegrierter Aktorik und Sensorik zu schaffen und wissenschaftlich zu durchdringen. Die Entwicklung von I-FEV erlaubt beispielsweise die geometrischen Verformungsfreiheitsgrade von mechanischen Bauteilen reversibel und berührungslos einzustellen und so sehr schnell und präzise auf variable Anforderungen der Umwelt zu reagieren.

Quelle:
dfv Mediengruppe

EFI Reggiani: Neuer 12-Farbendrucker mit verbesserten Farbergebnissen

Erweiterte Druckmöglichkeiten können mit dem neuen Textil-Digitaldrucker EFI Reggiani Colors von Electronics For Imaging, Inc. (EFI), Fremont, CA/USA, erreicht werden. Diese Maschine wurde erstmalig auf der internationalen Textilmaschinenausstellung ITM vom 14.-17. April 2018 in Istanbul/Türkei vorgestellt.
Mit dem EFI Reggiani Colors werden bis zu 12 Farben hintereinander gedruckt. Das steigert das Kreativitätspotenzial, die Effizienz und Rentabilität. Es ist das Drucken mit nahezu jeder Tintenkonfiguration in Breiten von 180, 240 und 340 cm möglich - dies umfasst auch die gleichzeitige Anwendung von Spezialtinten, chemisch unterschiedlich zusammengesetzten Tinten und Chemikalien für Spezialbehandlungen, z.B. für eine größere Eindringtiefe der Tinte beim Druck. Die Druckgeschwindigkeit beträgt bis zu 560 m²/Stunde. Dabei liefert der Drucker einheitliche Druckergebnisse in hoher Qualität mit guter Farbtiefe und stärkerer Penetration des Textils.
Auf der ITM wurde zudem die neue EFI Mezzera-Technologie für die Indigofärbung vorgestellt. Textilproduzenten können mit diesem System den Wasserverbrauch, die Menge der Chemikalienabfälle und die Betriebskosten in der Denimherstellung senken. In Zusammenarbeit mit produzierenden und weiterverarbeitenden Betrieben von Denim hat EFI das neue System Mezzera Loop Slasher erarbeitet, welches einen nachhaltigeren Prozess bietet und die Umweltbilanz durch einen geringeren Wasserverbrauch und niedrigere Betriebskosten verbessert.

Quelle:
dfv Mediengruppe