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15 Ergebnisse

ITA Augsburg: Initiative zur Entwicklung thermoplastischer Verbundwerkstoffe

Das erste industriell finanzierte Konsortium „Industry Research Group: Composites for sustainable Mobility (IRG CosiMo)“ startet mit der Entwicklung von neuen Material- und Prozess-Technologien für den Leichtbau.
Über ein dreijähriges Engagement werden Aerotec GmbH, Augsburg; Faurecia Clean Mobility GmbH, Offenbach; and Solvay SA, Brüssel/Belgien, zusammen mit dem Institut für Textiltechnik Augsburg (ITA-Augsburg), Augsburg ihre Erfahrungen, Fähigkeiten und Ressourcen bündeln, um die F&E-Meilensteine zu erreichen, die aus der industriellen Wachstumserwartung zu Lösungen für nachhaltige Mobilität resultieren. Die Einführung, Industrialisierung und Beschleunigung der Anlaufphase von Composites im Luft- und Raumfahrt- und Automobilbereich sind Schwerpunktbereiche, welche im IRG-CosiMo-Konsortium adressiert werden.
Premium Aerotec, Faurecia Clean Mobility und ITA Augsburg sind ebenfalls Teil des großen Projektkonsortiums, das im Rahmen des Campus Carbon 4.0 Programm des Freistaats Bayern gefördert wird. Dieses öffentlich geförderte Konsortium (CC4.0 CosiMo) entwickelt neue Materialien und Prozesse für die in-situ Polymerisation.

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Oeko Tex: Eco Passport Level-3-Indikator für ZDHC MRSL-Konformität

Die ZDHC (Zero Discharge of Hazardous Chemicals) Initiative hat im Rahmen ihrer Roadmap To Zero die Eco Passport Zertifizierung des Dienstleisters für Prüf- und Zertifizierungssysteme Oeko-Tex Association, Zürich/Schweiz, als Level-3-Indikator für ihre MRSL-Konformität anerkannt. Die Liste mit ausgeschlossenen und reglementierten Substanzen für die Herstellung von Textilien (MRSL) der ZDHC wird in Verbindung mit dem ZDHC-Gateway – Modul Chemikalien implementiert.
ZDHC MRSL-Konformität LEVEL 3 – die höchste Stufe im aktuellen ZDHC-Programm – gibt an, dass nach Eco Passport zertifizierte chemische Substanzen die ZDHC-Richtlinien für eine sichere Textilchemie erfüllen und zudem nachweislich verantwortungsvoll hergestellt wurden.

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Weitere Informationen: Oeko-Tex ZDHC

Gesamtmasche: Vorsichte Ertragserwartungen

Die Unternehmen der deutschen Maschen- und Miederindustrie sind mit ihren Geschäftsaussichten für das 3. Quartal 2018 zufrieden. Dieses Ergebnis ergab die Geschäftsklima-Umfrage des Gesamtverbands der deutschen Maschenindustrie e.V. (Gesamtmasche), Stuttgart, im Juli 2018.
Für die nächsten Monate erwartet die Branche eine weiterhin hohe Auslastung ihrer Kapazitäten und eine Fortsetzung ihres stabilen Inlandsgeschäfts. Die meisten Hersteller gehen von einer gleichbleibenden oder sogar weiter steigenden Kapazitätsauslastung aus. Angesichts einer stabilen Umsatzsituation und guter Auftragslage verbesserte sich der Geschäftsklima-Index Masche im Juli auf 16,64 Punkte (April: 15,10 Punkte). Der Teilindex für die Wäscheindustrie kletterte sogar auf 22,10 Punkte (April: 11,51 Punkte). Die Umsatz- und Ertragserwartungen werden allerdings vorsichtiger, da die steigenden Rohstoff- und Produktionskosten die Margen belasten.

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Lenzing: Solide Halbjahreszahlen

Der Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, erzielte im 1. Halbjahr 2018 in einem herausfordernden Marktumfeld solide Geschäftszahlen. Der Rückgang bei Umsatz und Ergebnis gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres, die das beste Halbjahr der Unternehmensgeschichte war, beruhte auf einem Mix aus starken Preisschwankungen bei Standardviskose und Preissteigerungen bei Schlüsselrohstoffen gepaart mit Währungseffekten.
Der Umsatz verringerte sich im Vergleich zum H1/2017 um 6,4 % auf 1,08 Mrd. €. Dieser Rückgang ist in erster Linie auf ungünstigere Währungsrelationen zurückzuführen. Das Betriebsergebnis (EBIT) ging um 37 % auf 128,7 Mill. € zurück, was zu einer niedrigeren EBIT-Marge von 12 % (H1/2017: 17,8 %) führte.
Die Investitionen wurden im 1. Halbjahr 2018 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 60,8 % auf 117 Mill. € erhöht. Dies ist vor allem auf die Kapazitätserweiterungen in Heiligenkreuz/Österreich und in Mobile, AL/USA, sowie den Ausbau des bestehenden Faserzellstoffwerks in Lenzing zurückzuführen. Diese Aktivitäten schreiten ebenso voran wie die Planung zur Errichtung der nächsten hochmodernen Lyocellfaser-Produktionsanlage in Prachinburi/Thailand.

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Weitere Informationen: Lenzing

Amann: Neue Produktion in Vietnam

Der Hersteller von Nähfäden und Stickgarnen Amann & Söhne GmbH & Co. KG, Bönnigheim, expandiert nach Vietnam. Zusätzlich zu den bereits existierenden Produktionsstätten in Augsburg, Großbritannien, Tschechien, Rumänien, Bangladesch und China, entsteht nun auf 45.000 m² in Đà Nẵng ein neues Werk. Dort werden künftig rund 2.300 t Nähfaden pro Jahr produziert, vorwiegend für die Produktion von Bekleidung und Schuhen. Am 27. Juli 2018 wurde der erste Spatenstich feierlich begonnen.

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Weitere Informationen: Amann Produktionsstätte Vietnam

ITA: Adaptive Textilfassade

Aachener Forscher haben die adaptive Textilfassade green.fACade entwickelt, die am 2. August 2018 in der Aachener Architekturfakultät der RWTH Aachen University vorgestellt wurde. green.fACade wird wie eine 2. Haut vor ein Gebäude montiert und kann die Stickoxidbelastung in Städten nachhaltig senken.
Die Reduzierung der schädlichen Stickoxide (NO und NO2) erreichen die Forscher durch eine Titandioxidbeschichtung auf der Fassade. Titandioxid wirkt dabei als Photokatalysator und ermöglicht das Oxidieren der Stickoxide zu abwaschbarem Nitrat (NO3-). Da die Fassade außerdem begrünt ist, trägt sie durch Photosynthese zur Umwandlung von Kohlendioxid in Sauerstoff bei. green.fACade gehört zum innovativen Forschungsprojekt „Adaptive Textilfassaden“, das die besonderen Eigenschaften von Textil nutzt.

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Dilo: Verkaufs- und Serviceniederlassung in Indien eröffnet

Der Vliesstoffmaschinenhersteller DiloGroup, Eberbach, hat eine Niederlassung in Gurugram in der Nähe von New Delhi/Indien eröffnet, um auf dem indischen Markt den Kundenservice zu erweitern. Dilo ist seit mehr als 30 Jahren in Indien aktiv. Mit der Eröffnung der Niederlassung in Gurugram möchte Dilo eine engere Verbindung zur indischen Kundschaft pflegen und schnelle Unterstützung bei Verkauf und After-Sales-Service bieten.
Yogesh Garg, Spezialist ium Gebiet Vliesstoffe, ist Geschäftsführer von Dilo India Pvt. Ltd. Er wird unterstützt durch Dr.-Ing. Gunnar Hemmer, Verkaufsdirektor der DiloGroup. Das Team wird ergänzt von Hjalmar Schwab, Verkaufsingenieur für Indien und Südostasien, der die Aktivitäten vom Hauptsitz der DiloGroup in Deutschland aus unterstützt.
Dilo plant ein technologisches Symposium in Delhi im 4. Quartal 2018.

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RadiciGroup: Comfort Fibres Business Area erweitert Produktionskapazitäten

Die Business Area Comfort Fibres des Faser- und Garnherstellers RadiciGroup, Grandino/Italien, erweitert ihre Zwirnkapazität in ihrem Werk SC Yarnea srl, Savinesti/Rumänien. Die Kapazität liegt bei 4.000 Spindeln. Damit reagiert das Unternehmen auf die wachsende Nachfrage nach hochwertigen Garnen und maßgeschneiderte Lösungen. Die neue Anlage ist seit Ende Juli 2018 in Betrieb.

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Weitere Informationen: RadiciGroup

Zimmermann: Investition in Mehrheitsanteile bei Dynayarn

Im Zuge der strategischen Internationalisierung hat der Hersteller elastischer und technischer Garne W. Zimmermann GmbH & Co. KG, Weiler-Simmerberg, im Mai 2018 die Mehrheitsanteile des Garnproduzenten Dynayarn USA LLC, Graham, NC/USA, erworben.
Einhergehend mit den neuen Besitzverhältnissen wird die Firma Dynayarn USA LLC ab sofort unter dem neuen Firmennamen Zimmermann-Dynayarn USA, LLC am Markt auftreten.
In den nächsten Monaten wird am US-Standort in die Produktentwicklung und Maschinentechnik investiert. Auch die Vertriebsaktivitäten sollen in den USA verstärkt werden.

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Weitere Informationen: Zimmermann Investitionen Anteile Dynayarn

eurolaser: CO₂-Lasersysteme für Kunststoffe und technische Textilien

Der Lasersystem-Hersteller eurolaser GmbH, Lüneburg, bietet modulare CO2-Lasersysteme bis 3,20 m Breite und Länge an. Beim thermischen Laserprozess von technischen Textilien aus synthetischen Fasern werden beim Zuschnitt die Schnittkanten verschmolzen. Da nichts ausfranst, lassen sie sich direkt weiterverarbeiten. Es gibt keine Werkzeugabnutzung und die Schnittqualität bleibt immer konstant.
Die eurolaser Tischkonzepte werden individuell konfiguriert und sind für die Integration in industrielle Workflows 4.0 vorbereitet. Je nach Verarbeitungsmaterial kommen Laserquellen von 60 bis 600 Watt zum Einsatz.
Bei allen eurolaser-Systemen stellen geeignete Tischlösungen ohne Fixieren die optimale Lage des zugeführten Ausgangsmaterials sicher. Für den vollautomatischen Laserschnitt direkt von der Rolle wurde ein Conveyor-System mit Transportband sowie eine Aufwickeleinheit für bearbeitete Textilien entwickelt. Eine spezielle Nesting-Software von eurolaser automatisiert die Verschnittminimierung im Vorfeld.

 

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