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34 Ergebnisse

Toho Tenax: Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis

Der Carbonfaserhersteller Toho Tenax Europe GmbH, Wuppertal, wurde mit dem Konzept „Geschlossener Kreislauf thermoplastischer Verbundwerkstoffe“ für den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2017 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Berlin, nominiert. Im Januar 2018 fand die Preisverleihung im Rahmen der Fachkonferenz „Rohstoffe effizient nutzen – erfolgreich am Markt“ in Berlin statt.
Die vorliegenden Ergebnisse sind ein wichtiger Schritt in Richtung des Recyclings von Verbundwerkstoffen, was bei einer weltweit wachsenden Nachfrage nach Carbonfasern erforderlich ist.
Der Ansatz von Toho Tenax vereint Verschnittreste eines thermoplastisch benetzen Kohlenstofffasergewebes mit dem recycelten Hochleistungspolymer PEEK. Das daraus entstandene Recycling-Compound bietet Hochleistungseigenschaften mit nahezu identischem Leistungsprofil wie ein Compound aus originären Werkstoffen. Im Rahmen einer Life Cycle Assessment-Analyse (LCA) wurde aufgezeigt, dass sich die Umweltbelastung lediglich auf 34 % gegenüber dem originären Pendant beziffert. Abgerundet werden diese Vorteile mit einem um circa 40-60 % niedrigeren Preisniveau.

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Saurer: Allma TechnoCorder TC2 für Reifencordmarkt

Die Tire Technology Expo 2018 findet vom 20.-22. Februar 2018 in Hannover statt und stellt das gesamte Spektrum der Reifenherstellung dar. Saurer Technologies GmbH & Co. KG Twisting Solutions, Krefeld, stellt hier erstmalig die neue und optimierte leistungsstarke Doppeldraht-Zwirnmaschine Allma TechnoCorder TC2 aus. Besuchern wird der mehrstufige Zwirnprozess von Hybridgarnen für die Karkasse und für Cap Ply gezeigt. Zudem wird die Produktion von Chafer demonstriert.
Beim Allma CableCorder gibt es für die Herstellung von symmetrischem 3fach-Reifencord sowie für die Produktion von Hybridzwirnen im Doppeldraht- oder Kablierverfahren innovative Weiterentwicklungen. Für höchste Wirtschaftlichkeit steht der Allma CableCorder CC4 mit patentierter Energiespartechnologie. Die innovative Technologie ermöglicht Energiekosten-Einsparungen bis zu 50 %, reduziert die Fadenbrüche bis zu 50 % und dies bei geringer Lärmemission und einfachem Maschinenhandling.

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Uhing: 75. Jubiläum

Vor 75 Jahren, am 23. März 1943, gründete Joachim Uhing ein Ingenieurbüro, das sich auf Marktnischen spezialisiert hat und inzwischen unter Joachim Uhing GmbH & Co. KG, Flintbek, firmiert. Angeregt durch den engen Austausch mit Herstellern von Strickmaschinen wurde eine Vorrichtung, die die Automatisierung der bis dahin manuell durchgeführten Hin- und Her-Bewegung der Strickschlitten ermöglichte, entwickelt. Auf eine glatte Welle wurde ein Gehäuse mit Rollringen gesetzt, die mit veränderlichem Steigungswinkel auf der Welle abgerollt werden konnte.
Seitdem kommt das Rollringetriebe in einer stetig wachsenden Zahl unterschiedlichster industrieller Anwendungen zum Einsatz. Vorwiegend wird es zum Aufwickeln von Draht, Kabeln und bandförmigem Material auf Spulen verwendet.

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Weitere Informationen: Uhing Jubiläum

SGL: Entwicklungs- und Fertigungszentrum in Meitingen

Um das sog. Fiber Placement als Fertigungsverfahren für faserverstärkte Kunststoffe branchenübergreifend verstärkt in Großserienanwendungen zu bringen und die entsprechenden Konzepte weiter zu optimieren, haben der Carbonfaserhersteller SGL Carbon SE, Wiesbaden, und die Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV, Augsburg, ein gemeinsames Fiber Placement Center gegründet. Hauptsitz des Zentrums ist der SGL-Standort in Meitingen.
Das neue Entwicklungs- und Produktionszentrum bietet seinen Kunden auf einer Fläche von über 500 m² auf unterschiedlichen Anlagen die Möglichkeit, verschiedene Fertigungskonzepte zu entwickeln und in einer Prototypenfertigung zu demonstrieren. Darüber hinaus kann bei Potenzialnachweis auch eine Produktion von faserverstärkten Bauteilen für die Großserie durch die SGL Group umgesetzt werden. Verarbeitet werden trockene wie auch vorimprägnierte Fasern mit duroplastischen oder auch thermoplastischen Matrixsystemen.
Bereits heute laufen im Fiber Placement Center die Vorbereitungen für bilaterale Projekte mit Flugzeugherstellern für Sekundär- und Primärstrukturbauteile in verschiedenen Flugzeugtypen sowie Entwicklungsprojekte mit verschiedenen Automobilherstellern weltweit.

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CHT: Umweltverträgliches Veredlungskonzept für Jeans

Unter organIQ entwickelte der Spezialchemikalienhersteller CHT Germany GmbH, Tübingen, ein innovatives Sortiment für die Jeansveredlung. Die organIQ-Produkte sind frei von den sonst gebräuchlichen Schwermetallverbindungen und Chlor und ermöglichen eine wirtschaftliche Jeansveredlung.
Bereits 2015 wurde mit organIQ Bleach das erste Bleichmittel frei von Kaliumpermanganat vorgestellt. Bei Kombination dieses Bleichsystems mit dem neuen organIQ Biopower kann auf den herkömmlichen Einsatz von Enzymen, Steinen und Chlor verzichtet werden. Ebenso können diese Produkte auch im Sprühverfahren appliziert werden, wodurch der Wasserverbrauch reduziert werden kann.
Komplettiert wird das Sortiment durch das neue organIQ Neutral, einer ökologischen Alternative zum Neutralisieren.

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Weitere Informationen: CHT CHT Germany organIQ Jeansveredlung Umwelt

Freudenberg: Stärkung des Fußmatten-Geschäfts

Das Technologieunternehmen Freudenberg SE, Weinheim, baut sein Geschäft mit Fußmatten für die Automobilindustrie weiter aus. In Deutschland unterzeichnete die Freudenberg-Geschäftsgruppe Japan Vilene Company Ltd., Tokio/Japan, einen Vertrag zur Übernahme der Hanns Glass GmbH & Co. KG, Grafing. Das Unternehmen ist ein weltweit führender Hersteller von Fußmatten für die Automobilindustrie mit einer starken Position in Europa.
2016 erwirtschaftete Hans Glass mit rund 260 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 31 Mill. €. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der deutschen Kartellbehörden und wird voraussichtlich im 2. Quartal 2018 abgeschlossen.

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LOPEC: Smarte alltagstaugliche Kleidung

Elektronische Textilien mit Sensoren, Leuchtdioden und sogar Antriebselementen inspirieren die Textil- und Bekleidungsbranche. „Smarte Kleidung“ ist eines der Themen auf der Weltleitmesse für gedruckte Elektronik, LOPEC, vom 13.-15. März 2018 in München. Die LOPEC deckt die gesamte Wertschöpfungskette gedruckter Elektronik ab – von der Materialentwicklung über den Anlagenbau bis zur Anwendung und präsentiert zahlreiche Anwendungsfelder.
Leicht, flexibel und robust müssen die elektronischen Bauteile sein, um in der Textilverarbeitung einsetzbar zu sein. Kosteneffizienz macht dabei den Weg frei zur Massenproduktion. Dies wird mit elektronischen Druckverfahren erreicht – statt Farben trägt der Drucker elektronische Funktionsmaterialien Schicht für Schicht auf. So können Elektroden, Schaltkreise oder Leuchtstoffe direkt auf dem Gewebe entstehen.

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Weitere Informationen: LOPEC Smarte Kleidung Smart textiles

Karl Mayer: Multiaxialmaschinen für Composites

Der Maschinenhersteller Karl Mayer Technische Textilien GmbH, Chemnitz, ein Tochterunternehmen des Textilmaschinenherstellers Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH, Obertshausen, stellt auf der JEC World vom 6.-8. März 2018 in Paris/Frankreich, leistungsstarke Composite-Maschinen vor: Die Cop Max 4 als ein flexibler Allrounder zur Herstellung mehrlagiger multiaxialer Gelegestrukturen mit Winkeln von maximal +20° bis -20° und die Cop Max 5 speziell zur Verarbeitung von Kohlenstofffasern. Die Cop Max 5 fertigt Gelege mit sehr geringen Flächengewichten und arbeitet entweder mit einer Online- oder einer Offline-Zufuhr des Fasermaterials. Zum Spreizen der Faserbänder für die Offline-Version hat Karl Mayer Technische Textilien die Faserspreizanlage UD 700 im Angebot. Ein Schwerpunkt auf der JEC World ist das Thema Glasgelege mit definierten Carbonfaserverstärkungen. Die maßgeschneiderten Bewehrungstextilien werden auf Multiaxialmaschinen mit Stehfadenversatzvorrichtung im „Variolaying“-Verfahren hergestellt.

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Hohenstein: Verbesserung der Nahtqualität lasergeschweißter Textilien

Das Hohenstein Institut für Textilinnovation gGmbH (HIT), Bönnigheim, und das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen untersuchten in einem Gemeinschaftsprojekt (AiF-Nr. 18294 N) erstmals, wie sich das Potenzial des Laserschweißens für die Textilindustrie durch unterschiedliche Lasernahtgeometrien künftig noch besser nutzen lässt. Lasergeschweißte Textilnähte für Bekleidung und technische Textilien verfügen heute noch häufig über eine zu geringe Qualität. Bekleidungsphysiologische Eigenschaften der Nähte, die den Tragekomfort beeinflussen können, wurden bisher ebenso wenig berücksichtigt, wie die Entwicklung neuartiger Maschinenkonzepte für einen wirtschaftlichen Einsatz der Laserschweißtechnologie in der Konfektion. Diese Lücke hat das Vorhaben nun geschlossen.
Im Fokus der Wissenschaftler in Hohenstein stand, ob und in welcher Form sich die unterschiedlichen, im Rahmen des Projekts entwickelten Nahtformen auf den Tragekomfort auswirken. Die Untersuchungen haben diesbezüglich 2 wichtige Erkenntnisse gebracht: Für den Komfort maßgebliche Parameter wie die Atmungsaktivität und die sensorischen Eigenschaften werden durch die erprobten Nahtgeometrien beim Laserschweißen nur geringfügig verändert. Zudem zeigte sich, dass die für textile Materialien üblicherweise verwendeten Messmethoden wie das „Hautmodell“ auch für die Beurteilung der Nähte herangezogen werden können.
Die Erkenntnisse der beiden Projektpartner flossen abschließend in die Herstellung eines Demonstrators ein – eine Wetterschutz- bzw. Outdoor-Jacke, bei der eine Vielzahl unterschiedlicher Nahtformen zum Einsatz kam. Die Erkenntnisse aus dem Gemeinschaftsprojekt verdeutlichen, dass sich die Nahteigenschaften lasergeschweißter Textilien durch die gezielte Variation verschiedener Nahtgeometrien verbessern lassen.

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Textilbündnis: Zusammenarbeit für Nachhaltigkeit im Textilsektor

Das Bündnis für nachhaltige Textilien, Bonn, und das niederländische Agreement on Sustainable Garments and Textiles (AGT), Den Haag, unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung., um die Nachhaltigkeitsanforderungen der Initiativen künftig stärker aufeinander abstimmen zu können. Darüber hinaus werden Mitgliedsunternehmen an gemeinsamen Projekten in Produktionsländern arbeiten sowie vom Wissensaustausch untereinander und von der Unterstützung beider Initiativen profitieren.
Die Maßnahmen und Instrumente von AGT und Textilbündnis orientieren sich bereits an der OECD Due Diligence Guidance for Responsible Supply Chains in the Garment and Footwear Sector. Die weitere inhaltliche Angleichung zielt darauf, über den größeren Markteinfluss die Wirkung in den Produktionsländern zu erhöhen.
Das Herzstück der Kooperation ist das Angebot zur assoziierten Mitgliedschaft: Mitgliedsunternehmen einer Initiative können künftig unter vereinfachten Bedingungen von der Mitgliedschaft und insbesondere den Unterstützungsangeboten der anderen Initiative profitieren.

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