Textile Technology Sektion

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Tagesaktuell Branchennews und Personalia mit TextileTechnology

BASF: Synthomer übernimmt Produktionsstandort Pischelsdorf

Der Chemiekonzern BASF SE, Ludwigshafen, hat den Verkauf des Produktionsstandorts für Styrol-Butadien-basierte Dispersionen im österreichischen Pischelsdorf an Synthomer Austria GmbH, eine Tochtergesellschaft des Spezialchemikalienherstellers Synthomer plc., Harlow/UK, abgeschlossen.

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Weitere Informationen: BASF Synthomer

AVK: Bewerbungen zum AVK-Innovationspreis 2018

Die AVK - Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V., Frankfurt/M., bittet um Bewerbungen zum AVK-Innovationspreis 2018 für den Bereich Faserverstärkte Kunststoffe/Composites in den Kategorien „Innovative Produkte/Bauteile bzw. Anwendungen“, „Innovative Prozesse bzw. Verfahren“ und „Forschung und Wissenschaft“.
Ein Ziel des AVK-Innovationspreises ist die Förderung neuer Produkte/Bauteile bzw. Anwendungen aus faserverstärkten Kunststoffen (FVK) sowie die Förderung neuer Verfahren bzw. Prozesse zur Herstellung dieser FVK-Produkte. Ein weiterer Preis geht an Universitäten, Hochschulen und Institute für herausragende wissenschaftliche Arbeiten in Forschung und Wissenschaft. In allen Kategorien wird besonderer Wert auf das Thema „Nachhaltigkeit“ gelegt.
Einsendeschluss für die Bewerbungsunterlagen ist der 13. April 2018.
Die Preisverleihung erfolgt während des „4th International Composites Congress (ICC)“ vom 5./6. November 2018 in Stuttgart, in Anbindung an die Fachmesse Composites Europe (6.-8. November 2018).
Weitere Informationen unter: http://www.avk-tv.de/innovationaward.php

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Weitere Informationen: AVK Innovationspreis

DTNW: Effizienz-Preis NRW für neuartiges Adsorbertextil

Die Deutsches Textilforschungszentrum Nord-West gGmbH, Krefeld, ist Gewinnerin des Effizienz-Preises NRW 2017. Das Unternehmen überzeugte die Fachjury mit einem innovativen, ressourcenschonenden Adsorbertextil, mit dem kostengünstig wertvolle Edelmetalle wie Platin, Gold, Silber oder Palladium aus wässrigen Lösungen zurückgewonnen werden können. Mit dem neuentwickelten Textil können die Metalle zurückgewonnen werden, auch wenn sie in Prozesswässern nur schwach konzentriert enthalten sind. Diese Abwässer fallen in der metallverarbeitenden Industrie in großen Mengen an, die weitere Metallrückgewinnung aus ihnen lohnte sich aber bisher nicht oder war technisch unmöglich. Durch das innovative Produkt ergeben sich nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische Vorteile – nicht allein durch die höhere Ressourceneffizienz. So können z.B. auch in der Trinkwasseraufbereitung problematische Metalle wie Arsen oder das krebserregende Chromat zurückgehalten werden.
Leitet man edelmetallhaltiges Wasser über das Textil, wird das Metall zurückgehalten und reichert sich dort an. Anschließend wird das Material verbrannt, die Asche metallurgisch aufbereitet und so das Metall zurückgewonnen.

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Techtextil/Texprocess 2019: Anmeldestart

Unter dem Motto „Space for Innovation“ findet vom 14.-17. Mai 2019 die internationale Leitmesse für Technische Textilien und Vliesstoffe Techtextil, statt. „Space for Progress“ ist das Motto der parallelen Texprocess, die als internationale Leitmesse für die Bekleidungs- und textilverarbeitende Industrie die neuesten Maschinen, Anlagen, Verfahren und Dienstleistungen für die Konfektion textiler und flexibler Materialien zeigt. Aussteller können sich jetzt für beide Messen anmelden.
Funktionale und smarte Textilien für Bekleidung, die Automobilindustrie, Sport, Medizin und Gefahrenschutz sind einer der Schwerpunkte der kommenden Techtextil. Zudem bietet ein umfangreiches Rahmenprogramm aus Vorträgen, Diskussionen, Awards und Events zusätzliche Einblicke in die neuesten Entwicklungen der Branche.
Digitalisierung als Treiber von Innovation in der Textilindustrie wird eines der Schwerpunktthemen der Texprocess. Nach dem Erfolg der letzten Veranstaltung zeigt erneut eine Digital Textile Microfactory eine voll vernetzte textile Produktionskette live.

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Weitere Informationen: Techtextil Texprocess

Rieter: + 16 % Auftragseingang in 2017

Der Textilmaschinenhersteller Rieter Holding AG, Winterthur/Schweiz, konnte im Geschäftsjahr 2017 den Umsatz um 2 % auf 966 Mill. sfr steigern. Der Auftragseingang stieg um 16 % auf 1,05 Mrd. sfr. Damit setzte sich die im 1. Halbjahr 2017 eingesetzte Belebung fort. Den vollständigen Jahresabschluss und den Geschäftsbericht 2017 wird Rieter am 13. März 2018 veröffentlichen.
Im Geschäftsbereich Machines & Systems erhöhte sich der Auftragseingang um 13 % auf 668 Mill. sfr. Erfreulich entwickelte sich die Aufträge in den asiatischen Ländern (ohne China, Indien und Türkei). Insbesondere Usbekistan, Bangladesch und Indonesien trugen zu diesem Anstieg bei. In diesen Ländern waren besonders klassische Ringspinnsysteme gefragt. Der Auftragseingang lag in China über dem Vorjahr, auch dank erster Aufträge für die Luftspinnmaschine J 26.
Der Geschäftsbereich After Sales legte bei den Aufträgen um 14 % auf 154.8 Mill. sfr zu. Sowohl das Ersatzteilgeschäft als auch das Geschäft mit After-Sales-Dienstleistungen trugen zu diesem Anstieg bei. Der Auftragseingang im Geschäftsbereich Components lag mit 229 Mill. sfr rund 28 % über dem Vorjahr. Die Akquisition von SSM Textilmaschinen (SSM) hat ab dem 2. Halbjahr 2017 mit 42.5 Mill. sfr zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.

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Sympatex: Mitglieder der Otto-Familie neue Eigentümer

Das Family-Office der Hamburger Familie Otto vermittelte die neuen Investoren des Herstellers von Membranen und Funktionsmaterialien Sympatex Technologies GmbH, Unterföhring. Nach der erfolgreichen Restrukturierung des Sympatex-Mutterunternehmens Smart Solutions Holding GmbH, Unterföhring, Anfang Dezember 2017 wird das Unternehmen zukünftig von Mitgliedern der Otto Familie gehalten und von der KG Cura Vermögensverwaltung, Hamburg, betreut.
Sympatex bleibt weiterhin als unabhängiges Unternehmen tätig. Es sind keinerlei strukturelle oder personelle Veränderungen geplant, auch die Sympatex-Firmenzentrale bleibt weiterhin Unterföhring bei München.

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Weitere Informationen: Sympatex management Otto

Andritz: neXline needlpunch in Betrieb bei Afitex

Der internationale Technologiekonzern Andritz AG, Graz/Österreich, nahm bei Afitex, Champhol/Frankreich, eine komplette neXline needlepunch erfolgreich in Betrieb. Die Linie verarbeitet mehrere Rohmaterialarten, wie Polypropylen, BCF (Bulked Continous Filament) sowie recyceltes BCF, und produziert vernadelte Filze für Geotextilien.
Der Lieferumfang beinhaltet alle Maschinen von der Faseröffnung und -mischung bis zum End-of-Line. In dieser Linie kommen bewährte Andritz-Ausrüstungen zum Einsatz wie Faseröffnung- und -mischeinheit APC 1500, aXcess-Krempel mit einer Breite von 2,5 m, Kreuzleger Profile P325 und 2 Nadelmaschinen A50 mit der innovativen Zeta-Vliesstrecke.
Afitex ist seit 20 Jahren Spezialist für Trockenlegung sowie für die Sicherung und Abdichtung instabiler Hänge und gehört heute zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich Geosynthetik. Mit Referenzanlagen in Europa, Afrika, im Nahen Osten und in Nordamerika deckt Afitex ein breites Spektrum an Anwendungen ab, darunter den Baubereich, öffentliche Bauvorhaben, Deponien und Bergbautechnik. Afitex betreibt bereits eine Andritz-Nadelvlieslinie in Algerien und wurde dadurch führender Produzent von Geotextilien in Nordafrika.

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Weitere Informationen: Andritz Afitex neXline BCF needlepunch

Lenzing: Tencel Fasern für Kissen

Lyocellfasern Tencel vom Cellulosefaserhersteller Lenzing AG, Lenzing/Österreich, werden bereits in fast allen Bereichen des Schlafens eingesetzt. Ein weiteres Anwendungsgebiet im Bettbereich wird jetzt getestet: Kissen mit mehr Komfort.
In Mischungen mit Polyester können Tencel-Fasern die Feuchtigkeitsaufnahme verbessern. Es zeigte sich, je höher der Anteil von Tencel-Fasern im Kissen, desto besser die Feuchtigkeitsregulierung.
Weitere Untersuchungen betreffend Volumen sowie Waschtests zeigen, dass Tencel-Fasern in Kombination mit Polyester ein sehr gutes Ergebnis aufweisen. Kissen mit dieser Faserkombination erholen sich rasch nach Einwirkung von Gewicht und Feuchtigkeit. Schlechter schnitten bei den Testkissen Füllungen aus Daune und Federn ab, da sich das Volumen nur sehr langsam rückgebildet. Selbst nach dem Waschen haben sich die Kissen mit Tencel-Fasern gut gehalten und sind somit auch ideal für die Haushaltswäsche geeignet.

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Empa: Elektroosmotische Skijacke

Eine neue Skijacke mit der „Hydro_Bot“-Technologie, die an der Empa-Akademie, St. Gallen/Schweiz, in Zusammenarbeit mit der Osmotex AG, Thawil/Schweiz, und weiteren Industriepartnern entwickelt wurde, soll Wintersportler warm und trocken halten.
Wichtiger Bestandteil der „Hydro_Bot“-Technologie ist das Osmose-Prinzip, das durch das Anlegen einer Spannung von rund 1.5 V noch beschleunigt wird. Damit mittels Elektroosmose Flüssigkeit vom Inneren der Kleidung aktiv nach aussen transportiert wird, kommt eine lediglich 20 μm dünne Kunststoffmembran zum Einsatz, die mittels Plasmabeschichtung beidseitig von Edelmetall überzogen ist. Dazu wird knapp 0,2 g Gold pro Skijacke eingesetzt.
Wird eine elektrische Spannung an die Membran angelegt, wandern Salzionen – und mit ihnen die sie umgebende Flüssigkeit – durch winzige Poren in der Membran auf die Außenseite, von der sie sozusagen elektrisch angezogen werden.
Der Industriepartner Osmotex erwartet, dass Jacken mit „Hydro_Bot“-Technologie zur Saison 2018/19 auf den Markt kommen. Ausgestellt wird ein Prototyp einer elektroosmotischen Jacke aber bereits auf der internationalen Sportmesse Ispo in München vom 28. - 31. Januar 2018, wo ihn Osmotex erstmals öffentlich präsentiert.

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HS Niederrhein: Staatlich Benannte Prüfstelle für PSA

Die Öffentliche Prüfstelle für das Textilwesen der Hochschule Niederrhein GmbH, Mönchengladbach, ist nach der Akkreditierung gemäß DIN EN ISO/IEC 17025 im Juli 2014 nun auch in den Rang einer staatlich benannten Prüfstelle aufgerückt, die Industrieerzeugnisse prüft und zertifiziert. Die jetzt von der Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS) vergebene Auszeichnung bezieht sich im Fall der ÖP auf Persönliche Schutzausrüstung (PSA).
Hersteller von PSA können sich ab sofort an die Prüfstelle wenden, um prüfen zu lassen, ob ihr Produkt die CE-Kennzeichnung bekommen kann. Erst mit der CE-Konformitätserklärung für die Produkte der Weg auf den europäischen Markt frei.
Die Öffentliche Prüfstelle für das Textilwesen hat in Mönchengladbach eine über 100-jährige Tradition. 2013 wurde sie als GmbH aus der Hochschule Niederrhein ausgegliedert. Träger ist zu 74,9 % der Verein zur Förderung des Textilwesens und zu 25,1 % die Hochschule Niederrhein.

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