Textile Technology Sektion

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Tagesaktuell Branchennews und Personalia mit TextileTechnology

Trützschler/Voith: Neue Vliestoff-Linie für EcoWipes

Der Hersteller von Vliesstoffprodukten EcoWipes Sp. o.o. Sp. j., Nowy Dwór Mazowiecki/Polen, hat sich für den Textilmaschinenhersteller Trützschler Nonwovens & Man-Made Fibers GmbH, Egelsbach, und das Technologieunternehmen Voith GmbH, Heidenheim, als Lieferanten für eine neue flexible Nass-Trockenvliesanlage entschieden. Das von den beiden Unternehmen entwickelte progressive und nachhaltige WLS-Konzept für die Herstellung nassgelegter und wasserstrahlverfestigter Vliesstoffe passt gut in das Produktportfolio von EcoWipes.
Voith liefert mit dem HydroFormer eine der Hauptkomponenten der neuen Linie. Das HydroFormer-Konzept basiert auf der langjährigen Erfahrung von Voith in der Papier- und Zellstoffindustrie. Bei der HydroFormer-Technologie wird die Suspension sehr stark verdünnt, sodass Vliesstoffe vollständig aus Cellulose hergestellt werden können.
Trützschler Nonwovens zeichnet nicht nur für die Wasserstrahlverfestigung, Trocknung und Aufwicklung verantwortlich, sondern liefert zudem seine neue Hochgeschwindigkeitskrempel. Mit dieser Konfiguration kann ein breites Produktspektrum von nassgelegten und kardierten Vliesstoffen sowie Kombimaterialien hergestellt werden.

 

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Lohmann: Event der Transferinitiative RLP

Der Anbieter von technischen Klebeverfahren Lohmann GmbH & Co. KG, Neuwied, hat in Neuwied eine gemeinsame Veranstaltung mit der Transferinitiative RLP, Kaiserslautern, durchgeführt, die sich für Unternehmen in Rheinland-Pfalz einsetzt. Unter der Überschrift „Leichtbau“ kamen Vertreter unterschiedlicher Unternehmen, des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung, Mainz, und der technischen Universität Kaiserslautern im Lohmann Tec-Center zusammen, um sich über mögliche, gemeinsame Projekte auszutauschen.
10 externe Teilnehmer aus dem Bereich Faserverbundwerkstoffe und „Bonding Engineers“ der Firma Lohmann nahmen gemeinsam an einem Workshop zum Thema „Leichtbau“ in der hauseigenen Bonding Arena im Technologiezentrum Neuwied teil. Leichtbau und neue Materialien ist eines von 3 Themengebieten, die schwerpunktmäßig von der Transferinitiative RLP betreut werden.

 

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Domotex: Hohe Internationalität der Besucher

Mit komplett neuer Hallenstruktur und Geländebelegung, Erlebniswelten zum Leitthema Unique Youniverse und neuer Tagesfolge von Freitag bis Montag fand vom 12.-15. Januar 2018 die Fachmesse für Teppich und Bodenbeläge Domotex in Hannover mit 1.615 Ausstellern aus mehr als 60 Ländern statt. Die größten Ausstellernationen nach Fläche waren neben Deutschland die Türkei, Indien, Belgien und China. 45.000 Fachbesucher aus mehr als 100 Nationen informierten sich über Innovationen der Bodenbelagsbranche. 65 % der Besucher kamen aus dem Ausland – davon rund 60 % aus Europa, rund 25 % aus Asien und 11 % aus Amerika. Deutliche Besucherzuwächse gab es insbesondere aus den USA sowie Süd- und Mittelamerika.

 

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Domotex: 2019 erstmals in Nordamerika

Die Fachmesse für Teppich und Bodenbeläge Domotex, wird ab 2019 auch in Nordamerika ausgerichtet. Die Premiere der Domotex USA findet vom 28. Februar - 2. März 2019 in Atlanta, GA/USA, statt. Den Schwerpunkt der Messe bilden Teppiche und Bodenbeläge für den nordamerikanischen Wohnimmobilienmarkt.
Aussteller werden u.a. maschinell und handgefertigte Teppiche, textile und elastische Bodenbeläge, Designbeläge (LVT) sowie Parkett-, Holz- und Laminatfußböden vorstellen. Ebenso werden Anwendungs- und Verlegetechnik präsentiert.
Die Messe richtet sich an das gesamte Spektrum nordamerikanischer Abnehmer, darunter Groß- und Einzelhändler, die Teppiche, Bodenbeläge und Heimtextilien vertreiben, Wohnungsbaugesellschaften, Bauträger, Bodenverleger, Raumausstatter und Handwerker.

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ITA: Klimafreundliche Forschung

Die KlimaExpo.NRW nahm die 3 Projekte ECOTRM, FlaxWrap und BleNaBis des Instituts für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University in ihre landesweite Leistungsschau für den Klimaschutz auf.
Die 3 Projekte forschen in unterschiedlichen Bereichen. Während im Projekt ECOTRM eine klimafreundliche Alternative zu Stahlbeton entwickelt wird, beschäftigen sich die Forscher im Projekt FlaxWrap mit der Herstellung von 100 % biobasierten naturfaserverstärkten Kunststoffen (NFK). Im Projekt BleNaBis wird an der Entwicklung einer klimaneutralen Teppichfaser gearbeitet.
Der im Projekt ECOTRM entwickelte Ökobeton verzichtet auf den Einsatz von Zement. Stattdessen wird auf ein klimafreundliches, alkalisch aktiviertes Bindemittel aus Gips, Flugasche und Schlacke gesetzt. Anstelle von Stahl werden Basaltfasern eingesetzt. Basalt übertrifft die Materialeigenschaften von Stahl in Bezug auf Festigkeit um ein Vielfaches, wiegt aber weniger als die Hälfte. Im direkten Vergleich spart der Ökobeton 80 % CO2 ein.
Im Projekt FlaxWrap wird ein zu 100 % auf nachwachsenden Rohstoffen basierender Werkstoff genutzt, bestehend aus einer Polyamidfaser aus Rizinusöl für die Matrix und Flachsfaser als Naturfaserbestandteil. Das CO2-Einsparungspotenzial liegt deutschlandweit bei bis zu 20.000 t/Jahr.
Für eine klimafreundliche Teppichfaser wird beim Projekt BleNaBis auf Ölleinfasern und eine nachhaltige Öko-Polyamidfaser gesetzt, die zu 70 % aus Rizinusöl besteht. Die Fasermischung verbessert die Klimabilanz eines Teppichbodens bei gleichen Nutzungseigenschaften um mehr als die Hälfte.

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Hohenstein: Prüfgerät für Kompressionskleidung

Kompressionskleidung stellt einen starken Wachstumsmarkt dar. Um hier detailliertere und fundiertere Aussagen über die Kompression von Textilien liefern zu können, haben die Hohenstein Institute, Bönnigheim, das Kompressionsprüfgerät Hosycan weiterentwickelt.
Mit ihm lassen sich jetzt erstmals Bewegungsabläufe simulieren, wodurch auch für Extremsituationen bestimmt werden kann, wie hoch der reale Druck ist, der auf unterschiedliche Körperregionen in der Bewegung einwirkt. Hierzu lässt sich das Gerät, das Umfänge bis 150 cm messen kann, individuell einstellen und programmieren. Als Datengrundlage können z.B. Körpermaße verwendet werden, die in Hohenstein mittels neuester 3D-Scanner-Technologie erhoben werden. Das Simulieren sowohl dynamischer wie statischer Prüfszenarien sowie deren Kombination sind problemlos möglich.

 

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Heimtextil: Erneutes Aussteller- und Besucherplus

Vom 9. – 12. Januar 2018 präsentierten insgesamt 2.975 Aussteller (2017: 2.949) aus 64 Ländern in Frankfurt/M. auf der Leitmesse für Wohn- und Objekttextilien Heimtextil den rund 70.000 Besuchern aus 135 Ländern ihre Neuheiten. Neben weltweiten Marktführern und Branchengrößen bot die Heimtextil mit ihrem Newcomer-Programm „New & Next“ mehr als 50 jungen Designern und Start-ups eine internationale Plattform.
Ein Schwerpunkt der Messe bildete die Objektausstattung mit einem eigenen Vortragsprogramm, themenspezifischen Führungen und einer Präsentationsfläche, der neuen „Interior.Architecture.Hospitality Expo“. Auch die Vorzüge textiler Bodenbeläge wurden auf der Messe erlebbar mit der Präsentation „Carpet by Heimtex“ vom Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie e.V., Wuppertal, insbesondere für Architekten und Objektentscheider vorgestellt.
Mit dem Trendareal „Theme Park“ gab die Heimtextil einen Ausblick auf Design- und Einrichtungstendenzen der Zukunft. Unter dem Titel „The Future is urban“ visualisierten internationale Designexperten den Megatrend Urbanisierung.
Für 2019 hat die Messe Frankfurt für die Heimtextil eine Neukonzeption erarbeitet: Themen und Produktgruppen sollen zielgruppenspezifisch zusammengefasst werden. Auf diese Weise können Synergien besser erkannt und genutzt werden. Die nächste Heimtextil findet vom 8. – 11. Januar 2019 in Frankfurt/M. statt.

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Cetex: Wechsel in der Geschäftsleitung

Mit Wirkung zum 1. Januar 2018 übernahm Sebastian Nendel, bisher Geschäftsführer Forschung und Entwicklung, als Geschäftsführender Direktor die Leitung des operativen Geschäftes der Cetex Institut für Textil- und Verarbeitungsmaschinen gemeinnützige GmbH, Chemnitz. Hans-Jürgen Heinrich scheidet nach 27 Jahren aus der Geschäftsleitung aus, steht dem Institut mit seinen langjährigen Erfahrungen aber weiterhin für fachliche Aufgaben zur Verfügung.
Als neuer Leiter Forschung und Entwicklung konnte Marcel Meyer gewonnen werden, der bisher als Fachgruppenleiter im Bereich Kunststofftechnologien und Maschinenkonstruktion an der Technischen Universität Chemnitz, Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung tätig war.
Die Forschungsschwerpunkte des Cetex Institutes liegen heute im Bereich der Entwicklung neuer Technologien und Maschinen für technische Textilien sowie von großserientauglichen Verfahren und Maschinen für multifunktionale textile Verstärkungsstrukturen für den Leichtbau.

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Weitere Informationen: Cetex

Südwesttextil: Projekt BauTex BW

Der Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie Südwesttextil e.V., Stuttgart, und die Clusterinitiative Allianz Faserbasierte Werkstoffe e.V. (AFBW), Stuttgart, wollen das Baumaterial Textil bekannter machen. Dazu starten sie das Projekt BauTex BW, gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau. BauTex BW soll ein Türöffner für die Textilindustrie Richtung Architektur und Bau sein und umgekehrt Architekten, Bauingenieure und Bauunternehmen für das Thema begeistern. Ein erster Schritt ist die Veröffentlichung eines Statusberichts des textilen Bauens mit konkreten Beispielen, Referenzprojekten und Portraits über wichtige Akteure.
Im April 2018 soll das Projektbuch auf der Jahrestagung von Südwesttextil statt vorgestellt werden.

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Weitere Informationen: Südwesttextil BauTex BW AFBW

Hohenstein: Neues Messsystem für Bettdecken

Um den thermophysiologischen Komfort von Bettdecken zu bestimmen, greift man bislang auf ein Messsystem zurück, das auf den Ergebnissen von Schlafversuchen basiert. Dabei werden Wärme- und Feuchtetransporteigenschaften der Bettdecken getrennt untersucht. Mit dem thermischen und schwitzenden Manikin „Sherlock“ erhoffen sich die Hohenstein Institute, Bönnigheim, zukünftig beide Messungen in einer Methode vereinen zu können.
Mit „Sherlock“ sollen vor allem innovative Füllmaterialien für Bettdecken untersucht werden. Dabei handelt es sich z.B. um neue Materialien und Konstruktionen (u.a. Bettdecken) aus 3D-Maschenwaren oder mit Füllungen aus mikrofeinen Faserstrukturen. Diese neu entwickelten Bettdecken lassen sich mit den bisherigen Bewertungssystemen nicht ausreichend charakterisieren.
Mit Hilfe der 3D-Scanner-Technologie soll jetzt der Einfluss der Drapierbarkeit der Bettdecke auf die Betthöhle und die Wärmeisolation sowie das Wärme- und Feuchtemanagement von Bettdecken systematisch untersucht werden. Im Fokus stehen dabei die Abhängigkeit der Drapierbarkeit der Decke von den Parametern Füllmaterialien, Füllmenge, Konfektionierung und Inlett.
Ziel des Projekts ist es, eine Datenbasis zu erstellen, die es Herstellern von Bettdecken ermöglichen soll, hochwertige Bettdecken unter Berücksichtigung verschiedenster Füllmaterialien produzieren zu können.

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Weitere Informationen: Hohenstein Bettdecken Messsystem