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Trützschler/Voith: Neue Vliestoff-Linie für EcoWipes

Der Hersteller von Vliesstoffprodukten EcoWipes Sp. o.o. Sp. j., Nowy Dwór Mazowiecki/Polen, hat sich für den Textilmaschinenhersteller Trützschler Nonwovens & Man-Made Fibers GmbH, Egelsbach, und das Technologieunternehmen Voith GmbH, Heidenheim, als Lieferanten für eine neue flexible Nass-Trockenvliesanlage entschieden. Das von den beiden Unternehmen entwickelte progressive und nachhaltige WLS-Konzept für die Herstellung nassgelegter und wasserstrahlverfestigter Vliesstoffe passt gut in das Produktportfolio von EcoWipes.
Voith liefert mit dem HydroFormer eine der Hauptkomponenten der neuen Linie. Das HydroFormer-Konzept basiert auf der langjährigen Erfahrung von Voith in der Papier- und Zellstoffindustrie. Bei der HydroFormer-Technologie wird die Suspension sehr stark verdünnt, sodass Vliesstoffe vollständig aus Cellulose hergestellt werden können.
Trützschler Nonwovens zeichnet nicht nur für die Wasserstrahlverfestigung, Trocknung und Aufwicklung verantwortlich, sondern liefert zudem seine neue Hochgeschwindigkeitskrempel. Mit dieser Konfiguration kann ein breites Produktspektrum von nassgelegten und kardierten Vliesstoffen sowie Kombimaterialien hergestellt werden.

 

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dfv Mediengruppe

ITA: Klimafreundliche Forschung

Die KlimaExpo.NRW nahm die 3 Projekte ECOTRM, FlaxWrap und BleNaBis des Instituts für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University in ihre landesweite Leistungsschau für den Klimaschutz auf.
Die 3 Projekte forschen in unterschiedlichen Bereichen. Während im Projekt ECOTRM eine klimafreundliche Alternative zu Stahlbeton entwickelt wird, beschäftigen sich die Forscher im Projekt FlaxWrap mit der Herstellung von 100 % biobasierten naturfaserverstärkten Kunststoffen (NFK). Im Projekt BleNaBis wird an der Entwicklung einer klimaneutralen Teppichfaser gearbeitet.
Der im Projekt ECOTRM entwickelte Ökobeton verzichtet auf den Einsatz von Zement. Stattdessen wird auf ein klimafreundliches, alkalisch aktiviertes Bindemittel aus Gips, Flugasche und Schlacke gesetzt. Anstelle von Stahl werden Basaltfasern eingesetzt. Basalt übertrifft die Materialeigenschaften von Stahl in Bezug auf Festigkeit um ein Vielfaches, wiegt aber weniger als die Hälfte. Im direkten Vergleich spart der Ökobeton 80 % CO2 ein.
Im Projekt FlaxWrap wird ein zu 100 % auf nachwachsenden Rohstoffen basierender Werkstoff genutzt, bestehend aus einer Polyamidfaser aus Rizinusöl für die Matrix und Flachsfaser als Naturfaserbestandteil. Das CO2-Einsparungspotenzial liegt deutschlandweit bei bis zu 20.000 t/Jahr.
Für eine klimafreundliche Teppichfaser wird beim Projekt BleNaBis auf Ölleinfasern und eine nachhaltige Öko-Polyamidfaser gesetzt, die zu 70 % aus Rizinusöl besteht. Die Fasermischung verbessert die Klimabilanz eines Teppichbodens bei gleichen Nutzungseigenschaften um mehr als die Hälfte.

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dfv Mediengruppe

Hohenstein: Neues Messsystem für Bettdecken

Um den thermophysiologischen Komfort von Bettdecken zu bestimmen, greift man bislang auf ein Messsystem zurück, das auf den Ergebnissen von Schlafversuchen basiert. Dabei werden Wärme- und Feuchtetransporteigenschaften der Bettdecken getrennt untersucht. Mit dem thermischen und schwitzenden Manikin „Sherlock“ erhoffen sich die Hohenstein Institute, Bönnigheim, zukünftig beide Messungen in einer Methode vereinen zu können.
Mit „Sherlock“ sollen vor allem innovative Füllmaterialien für Bettdecken untersucht werden. Dabei handelt es sich z.B. um neue Materialien und Konstruktionen (u.a. Bettdecken) aus 3D-Maschenwaren oder mit Füllungen aus mikrofeinen Faserstrukturen. Diese neu entwickelten Bettdecken lassen sich mit den bisherigen Bewertungssystemen nicht ausreichend charakterisieren.
Mit Hilfe der 3D-Scanner-Technologie soll jetzt der Einfluss der Drapierbarkeit der Bettdecke auf die Betthöhle und die Wärmeisolation sowie das Wärme- und Feuchtemanagement von Bettdecken systematisch untersucht werden. Im Fokus stehen dabei die Abhängigkeit der Drapierbarkeit der Decke von den Parametern Füllmaterialien, Füllmenge, Konfektionierung und Inlett.
Ziel des Projekts ist es, eine Datenbasis zu erstellen, die es Herstellern von Bettdecken ermöglichen soll, hochwertige Bettdecken unter Berücksichtigung verschiedenster Füllmaterialien produzieren zu können.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Hohenstein Bettdecken Messsystem

Helly Hansen: Gute Isolation bei wenig Gewicht

Der Hersteller von Outdoor- und Sportbekleidung Helly Hansen Group As, Oslo/Norwegen, entwickelte gemeinsam mit dem Hersteller von Isolationsmaterialien und Funktionstextilien PrimaLoft Inc., Latham, NY/USA, für Outdoor- und Skibekleidung eine neue Wärmeisolation, die mehr Wärme und Vielseitigkeit bei weniger Gewicht bietet. Die neue Lifaloft Wärmeisolation wird auf der Sportartikelmesse Ispo Munich vom 28.-31. Januar 2018 in München vorgestellt.
Lifaloft-Isolation setzt sich aus 75 % endlos Funktionsfasern Lifa und 25 % PrimaLoft Isolation zusammen, ist weniger füllig und 20 % leichter als Alternativen aus Polyester. Die neue Isolierung kommt mit einer erhöhten Anzahl von winzig kleinen Lufttaschen, die die Wärme aufnehmen und speichern.
Helly Hansen stellt auch Skijacken vor, die auch die LifePocket+ mit Aerogel Isolation aufweisen. In diesen Taschen können Smartphones vor Minusgraden geschützt werden und somit verlängert sich die Akkulaufzeit.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Helly Hansen PrimaLoft Outdoor

Oeko-Tex: Neuregelungen 2018

Der Dienstleister für Prüf- und Zertifizierungssysteme Oeko-Tex Association, Zürich/Schweiz, hat zum 2. Januar 2018 die bestehenden Richtlinien des Oeko-Tex Produktportfolios angepasst. Die Neuregelungen treten nach einer 3-monatigen Übergangsfrist am 1. April 2018 für alle Zertifizierungssysteme und anderen Dienstleistungen endgültig in Kraft.
Einige der wichtigsten Änderungen sind: Die ZDHC (Zero Discharge of Hazardous Chemicals) Initiative akzeptiert den Eco Passport by Oeko-Tex als Indikator für die Konformität mit ihrer MRSL (Schadstoff-Ausschlussliste für die Textilproduktion). Auf einem Eco Passport Zertifikat ist es nun möglich, bis zu 5 Produkte aus unterschiedlichen Kategorien aufzuführen. Bisphenol A, das aromatische Amin Anilin und zusätzliche Alkylphenole (Pentyl- und Heptylphenol) wurden in den Leather Standard neu aufgenommen. Die Mindestanforderungen und Kriterien für die Vergabe des Made in Green by Oeko-Tex Produktlabels wurden überarbeitet. Neu aufgenommene bedenkliche Substanzen im Standard 100 Kriterienkatalog sind Phenol, Bisphenol A, das aromatische Amin Anilin sowie die zusätzlichen Alkylphenole Pentyl- und Heptylphenol. Unter Beobachtung der Oeko-Tex Gemeinschaft steht ab sofort die Substanz Quinolin.
Die Oeko-Tex Gemeinschaft stellt interessierten Unternehmen die Neuregelungen ihrer Produkte im Rahmen eines Webinars am 30. Januar 2018 um 10:00 Uhr (MEZ) ausführlich vor. Weitere Informationen unter: www.oeko-tex.com/webinar-neuerungen-2018

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Oeko-Tex ZDHC

CCeV: Dr. Roland Hinterhölzl Abteilungsgeschäftsführer

Nach dem Ausscheiden von Prof. Dr. Ralf Schledjewski als Gründungsgeschäftsführer der österreichischen Regionalabteilung CC Austria, Wels/Österreich, des Carbon Composites e.V. (CCeV), Augsburg, wurde Dr. Roland Markus Hinterhölzl (Leiter des Studiengangs Leichtbau und Composite-Werkstoffe der Fakultät für Technik und Angewandte Naturwissenschaften der FH Oberösterreich, Wels/Österreich) Leiter der Regionalabteilung. Diese wird nun seit Anfang Dezember 2017 zusammen mit dem gewählten Gremium Rene Adam, Dr. Markus Wolfahrt und Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont. Gerald Pinter geleitet.

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dfv Mediengruppe
Weitere Informationen: Composites CCeV