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Winter Night Impressions ©INNATEX
Winter Night Impressions
08.01.2026

57. INNATEX: Marken, Formate und Fragestellungen zum nachhaltigen Markt

Während auch nachhaltige Mode wirtschaftlich unter Druck steht, zeigt die INNATEX im Messecenter Hofheim Rhein-Main, dass die Branche weiterhin an tragfähigen Modellen arbeitet. Die ausgebuchte 57. Ausgabe der internationalen Fachmesse für nachhaltige Textilien stellt sich programmatisch dem aktuellen Branchendiskurs: die öffentliche Relevanz sowie der Verkauf von Green Fashion. 

Mit neuen Formaten, der Premiere der Evolution Stage und aktuellen Buzz-Themen, rückt die Orderplattform Herausforderungen und Lösungsansätze in den Vordergrund. Zu den ausstellenden Marken gehören sowohl etablierte Player wie Recolution, Dawn Denim, Vaude, Mela, Rotholz, Two Thirds, Reiff und Moea, als auch erstmals ausstellende Marken. 

„Unsere Flächen sind wieder ausgebucht, viele Marken berichten von gefüllten Terminkalendern – und trotzdem bleibt Unsicherheit“, stellt Alexander Hitzel, Projektleiter der INNATEX, fest. „Niemand weiß, wie sich der Markt entwickelt. Aber wir können zumindest eines beeinflussen, nämlich eine INNATEX, die maximalen Mehrwert bietet: mit Handelsempfehlungen, innovativen Impulsen, Tools und Raum für ehrlichen Austausch.“ 

Während auch nachhaltige Mode wirtschaftlich unter Druck steht, zeigt die INNATEX im Messecenter Hofheim Rhein-Main, dass die Branche weiterhin an tragfähigen Modellen arbeitet. Die ausgebuchte 57. Ausgabe der internationalen Fachmesse für nachhaltige Textilien stellt sich programmatisch dem aktuellen Branchendiskurs: die öffentliche Relevanz sowie der Verkauf von Green Fashion. 

Mit neuen Formaten, der Premiere der Evolution Stage und aktuellen Buzz-Themen, rückt die Orderplattform Herausforderungen und Lösungsansätze in den Vordergrund. Zu den ausstellenden Marken gehören sowohl etablierte Player wie Recolution, Dawn Denim, Vaude, Mela, Rotholz, Two Thirds, Reiff und Moea, als auch erstmals ausstellende Marken. 

„Unsere Flächen sind wieder ausgebucht, viele Marken berichten von gefüllten Terminkalendern – und trotzdem bleibt Unsicherheit“, stellt Alexander Hitzel, Projektleiter der INNATEX, fest. „Niemand weiß, wie sich der Markt entwickelt. Aber wir können zumindest eines beeinflussen, nämlich eine INNATEX, die maximalen Mehrwert bietet: mit Handelsempfehlungen, innovativen Impulsen, Tools und Raum für ehrlichen Austausch.“ 

INNATEX Evolution Stage: Brands stehen fest 
Die ‚Evolution Stage – Shaping Tomorrow’s Fashion‘ versammelt Labels, die Design, Qualität und Zukunftsfähigkeit vereinen und präsentiert sie auf einer Fläche in Form eines Concept Stores. Konzipiert und kuratiert von Designer Jonathan Radetz steht das Format für Wirtschaftlichkeit, die Nutzung von Synergien und eine verkaufsstarke Sortimentsgestaltung am Point of Sale. Ausgewählt für die Premiere wurden die Labels Maatroom, VIDAR Sport, Jungle Folk, ZAMT, Halt.Clothing, DeLin und Makesomebodyhappy. 

Wissen und Handelsempfehlungen für eine Branche im Umbruch 
Das weitere Rahmenprogramm greift ebenfalls Fragestellungen auf, mit denen Marktteilnehmer:innen sich beschäftigen sollten, um fit für die Zukunft zu bleiben: von KI-gestützten Strategien im Modeeinzelhandel über langfristige Entwicklungen in Design und Produktkonzeption bis zur Bedeutung von Langlebigkeit und Markenarbeit für Kaufentscheidungen.

Quelle:

INNATEX 

Stefan Moll Foto: Mahlo GmbH & Co. KG
Stefan Moll
08.01.2026

Stefan Moll neuer CEO der Mahlo GmbH + CO. KG

Stefan Moll verantwortet ab 1. Januar 2026 die Geschäfte bei der Mahlo GmbH + CO. KG, einem weltweit führenden Anbieter für Mess- und Regeltechnik von bahnförmiger Ware. Der bisherige Geschäftsführer Rainer Mestermann scheidet nach 14 Jahren im Unternehmen aufgrund einer geplanten Nachfolgeregelung aus.

„Stefan Moll ist eine hervorragende Besetzung als neuer Geschäftsführer für unser traditionsreiches Unternehmen“, sagt Mahlo-Inhaber Ralph Greenwood-Mahlo. „Wir freuen uns auf seine Expertise, seine neuen Impulse und Perspektiven.“  

Stefan Moll verantwortet ab 1. Januar 2026 die Geschäfte bei der Mahlo GmbH + CO. KG, einem weltweit führenden Anbieter für Mess- und Regeltechnik von bahnförmiger Ware. Der bisherige Geschäftsführer Rainer Mestermann scheidet nach 14 Jahren im Unternehmen aufgrund einer geplanten Nachfolgeregelung aus.

„Stefan Moll ist eine hervorragende Besetzung als neuer Geschäftsführer für unser traditionsreiches Unternehmen“, sagt Mahlo-Inhaber Ralph Greenwood-Mahlo. „Wir freuen uns auf seine Expertise, seine neuen Impulse und Perspektiven.“  

Moll bringt umfangreiche Erfahrung im Management von globalen, produzierenden Maschinen- und Anlagenbauunternehmen mit. Neben internationalen Konzernen kennt der neue Geschäftsführer auch die Strukturen und Besonderheiten größerer mittelständischer Familienunternehmen. „Familienunternehmen denken langfristig, handeln nachhaltig und legen großen Wert auf eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit“, begründet der neue CEO seinen Schritt zu Mahlo. Zuletzt verantwortete er als Technischer Geschäftsführer bei der Kiefel Gruppe, ein Systemlieferant für marktführende Kunststoff-, Thermoform- und Schweißtechnologien aus Freilassing, unter anderem die technischen Neuentwicklungen, die Digitalstrategie und eine der global agierenden Sparten. 

Fokus auf Innovation und strategische Weiterentwicklung
Selbst bezeichnet sich der Diplom-Ingenieur als Innovations-Liebhaber und Treiber. Eigenschaften, die in der jetzigen Transformationsphase wertvoll sind. „Wir befinden uns aktuell in einer entscheidenden Phase der strategischen Ausrichtung,“ so Moll. Er definiert seine Ziele „Mahlo zu einem profitablen und zukunftssicheren Unternehmen zu machen und mit der richtigen Strategie Mitarbeiter, Kunden und Eigentümer zu begeistern.“ Den Geschäftsführerposten bei Mahlo übernimmt Moll von Rainer Mestermann, der die Geschicke des Maschinenbauers knapp 15 Jahre leitete.

Quelle:

Mahlo GmbH & Co. KG

Die neue EvoHeater-Technologie der eFK EvoSmart mit patentiertem Heizerdesign garantiert höchste Garnqualität bei bis zu 45 % Energieeinsparung, was sich direkt auf die Betriebskosten auswirkt. Foto: Oerlikon Barmag
Die neue EvoHeater-Technologie der eFK EvoSmart mit patentiertem Heizerdesign garantiert höchste Garnqualität bei bis zu 45 % Energieeinsparung, was sich direkt auf die Betriebskosten auswirkt.
08.01.2026

Barmags neue Texturiermaschine überzeugt Garnhersteller

Seit ihrer Premiere auf der ITMA Asia + CITME 2025 hat die eFK EvoSmart Texturiermaschine weltweit Garnhersteller überzeugt, die auf energieeffiziente und wirtschaftliche Produktionsprozesse setzen. Bereits 84 Maschinen wurden verkauft – darunter nach Indonesien und China sowie in die Türkei.
 
eFK EvoSmart: Maßstäbe in Effizienz und Produktivität  
„Energieeffizienz und höchste Qualität sind entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Garnproduktion“, erklärt Dr. Wolfgang Ernst, Head of Sales bei Barmag. „Mit der eFK EvoSmart setzen wir hier neue Maßstäbe: Intelligente Technologien und ein deutlich reduzierter Wartungsaufwand ermöglichen unseren Kunden eine zukunftssichere Fertigung, die Qualität und Wirtschaftlichkeit auf ein neues Niveau hebt“, erläutert er weiter.

Seit ihrer Premiere auf der ITMA Asia + CITME 2025 hat die eFK EvoSmart Texturiermaschine weltweit Garnhersteller überzeugt, die auf energieeffiziente und wirtschaftliche Produktionsprozesse setzen. Bereits 84 Maschinen wurden verkauft – darunter nach Indonesien und China sowie in die Türkei.
 
eFK EvoSmart: Maßstäbe in Effizienz und Produktivität  
„Energieeffizienz und höchste Qualität sind entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Garnproduktion“, erklärt Dr. Wolfgang Ernst, Head of Sales bei Barmag. „Mit der eFK EvoSmart setzen wir hier neue Maßstäbe: Intelligente Technologien und ein deutlich reduzierter Wartungsaufwand ermöglichen unseren Kunden eine zukunftssichere Fertigung, die Qualität und Wirtschaftlichkeit auf ein neues Niveau hebt“, erläutert er weiter.

Die Resonanz des Marktes auf die eFK EvoSmart zeigt, wie groß das Interesse der Garnproduzenten an energieoptimierten und wartungsfreundlichen Lösungen ist. Besonders die Kombination aus der innovativen EvoHeater Heiztechnologie und den Einzelumrichter-gesteuerten Smart Godets überzeugt: Sie ermöglicht eine signifikante Reduktion des Energieverbrauchs – mit Einsparpotenzialen von 25% pro Kilogramm Garn.

Mit ihrer EvoHeater Bauweise, die die bislang aufwändige Heizerreinigung vereinfacht und die trotz geschlossenem Heizer das Handling für das Bedienpersonal wesentlich erleichtert sowie die Wartungsintervalle verdoppelt, setzt die eFK EvoSmart neue Maßstäbe. Das Ergebnis ist bis zu 50% weniger Wartungsaufwand, höhere Anlagenverfügbarkeit und gesteigerte Produktivität. Die gleichbleibende Performance der eFK EvoSmart sorgt für reibungslose Abläufe und beste Ergebnisse in der Weiterverarbeitung in Weberei, Strickerei oder Veredelung.

„Mit der eFK EvoSmart bieten wir unseren Kunden eine Lösung, die ihre Betriebskosten nachhaltig senkt und gleichzeitig zukünftige Effizienzanforderungen erfüllt bei gleichbleibend höchster Garnqualität“, fasst Wolfgang Ernst zusammen.

Quelle:

Oerlikon Textile GmbH & Co. KG

Multifilamentgarne hergestellt aus recycliertem PET © Fraunhofer IAP
Multifilamentgarne hergestellt aus recycliertem PET
06.01.2026

Kunststoff-Rezyklate & Biopolymere als Rohstoff für Fasern und Folien

Ist es möglich, aus bisher ungenutzten Abfallströmen Kunststoffrezyklate zu gewinnen, um hochwertige Fasern und Folien herzustellen? Wie gelingt es, biobasierte Polymerfasern mit einstellbarer Bioabbaubarkeit herzustellen? Mit diesen Fragen befassen sich Forschende des Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE im Projekt Zirk-Tex. Gemeinsam entwickeln sie ergänzend zu mechanischen Verfahren innovative Recyclingmethoden, um nachhaltige Dachbahnen und Geokunststoffe herzustellen. Dabei untersuchen sie die komplette Wertschöpfungskette im Pilotmaßstab.

Ist es möglich, aus bisher ungenutzten Abfallströmen Kunststoffrezyklate zu gewinnen, um hochwertige Fasern und Folien herzustellen? Wie gelingt es, biobasierte Polymerfasern mit einstellbarer Bioabbaubarkeit herzustellen? Mit diesen Fragen befassen sich Forschende des Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE im Projekt Zirk-Tex. Gemeinsam entwickeln sie ergänzend zu mechanischen Verfahren innovative Recyclingmethoden, um nachhaltige Dachbahnen und Geokunststoffe herzustellen. Dabei untersuchen sie die komplette Wertschöpfungskette im Pilotmaßstab.

Fraunhofer CCPE – auf dem Weg zur zirkulären Kunststoffwirtschaft
Der Umgang mit Kunststoff muss sich grundlegend ändern. Der Weg zu einer zirkulären Kunststoffwirtschaft, in der weniger fossile Ressourcen entnommen und Produkte länger genutzt werden, ist alternativlos. An dieser Stelle setzt das Cluster Fraunhofer CCPE an. Sechs Fraunhofer-Institute erforschen, wie sich Produkte zirkulär gestalten lassen und wie Plastikmüll in wertvolle Ressourcen verwandelt werden kann. Zum Cluster gehören die Fraunhofer-Institute für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, für Angewandte Polymerforschung IAP, für Chemische Technologie ICT, für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, für Materialfluss und Logistik IML, für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV.

Der Markt für recycelte Kunststoffe, insbesondere Polypropylen (PP) und Polyethylenterephthalat (PET), hat noch viel Potenzial. Die Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen wächst, doch die Qualität der verfügbaren Rezyklate muss steigen. Viele Recyclingprozesse scheitern an Störstoffen, die die Aufbereitung erschweren. In der Folge können Rezyklate bislang oftmals nicht mit Neuware konkurrieren. Dies wollen die sechs Institute des Cluster Fraunhofer CCPE gemeinsam mit den Fraunhofer-Instituten für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME und für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB widerlegen und ändern. Im Projekt Zirk-Tex (kurz für zirkuläre textile Flächengebilde) beantworten sie die Frage, ob es möglich ist, aus bisher nicht verwendeten Kunststoffabfällen recycelte Kunststoffe für hochwertige Folien, Vliese und Fasern herzustellen, die sich zu Dachbahnen weiterverarbeiten lassen. In Europa werden jährlich mehrere hundert Millionen Quadratmeter Dachunterdeckungen verlegt.

Gleichzeitig haftet Biopolymeren oft noch der Makel an, dass sie für anspruchsvolle technische Anwendungen nicht die notwendigen Eigenschaften besitzen. Im zweiten Use Case des Vorhabens ist es den Projektpartnern gelungen, aus Biopolymeren – konkret aus Polylactid (PLA) und Polybutylensuccinat (PBS) – schadstofffreie Fasern zur Herstellung bioabbaubarer Geotextilien herzustellen, deren Abbau in der Umwelt einstellbar ist. Solche bioabbaubaren Textilstoffe werden beispielsweise zur temporären Stabilisierung von Hängen und Uferböschungen oder für das Anlegen von Baustraßen benötigt.

Dachbahnen aus PP und PET wirtschaftlich herstellen
„Es ist weniger problematisch, aus Kunststoffrezyklaten beispielsweise Spritzgussbauteile zu produzieren. Aber daraus textile Produkte wie Vliese für Dachbahnen zu fertigen, ist wesentlich schwieriger, da Fadenbildungsprozesse sehr hohe Anforderungen an die Rezyklate stellen. Das Ausgangsmaterial muss homogen und komplett frei von Verunreinigungen sein, um gleichmäßig durch feinste Kapillare extrudiert zu werden und nach der Extrusion teilweise sehr hohen Zugkräften standzuhalten“, erläutert Dr. Evgueni Tarkhanov, Wissenschaftler am Fraunhofer IAP, die Herausforderung. „Für die Produktion ist die Verarbeitungsstabilität das A und O.“ Kleinste Schmutzpartikel oder geringfügige Anteile von Fremdpolymeren in extrudierten Filamenten stellen Fehlstellen der Spinnmasse dar und erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Filamentabrissen im Herstellungsprozess. Das erneute Auflegen der Filamentbündel auf die Fadenleitorgane kostet Zeit und kann teilweise die Abschaltung der Produktionsmaschinen zur Folge haben, was mit immensen Kosten einhergeht.

Komplette Wertschöpfungskette neu denken
„Um die Dachbahnen aus Post-Consumer-Abfällen herzustellen, sind wir in der Lage, die gesamte Prozesskette für PP und PET im Pilotmaßstab abzubilden: von der Betrachtung der Sortierung (Fraunhofer IOSB) über innovative Recyclingmethoden (Fraunhofer ICT und Fraunhofer IVV) bis hin zur Anwendung. Durch Recycling geeigneter Altkunststoffe entsteht ein Granulat bzw. Compound, das additiviert (Fraunhofer LBF) und dann per Formgebung durch Verspinnen zu Vliesen, Folien oder Membranen weiterverarbeitet wird“, fasst Dr. Christian Schütz, Projektleiter und Wissenschaftler am Fraunhofer LBF, den Ablauf zusammen. Dabei hat das Forscherteam das Potenzial von zwei Recyclingverfahren bewertet: Die PET-Fraktion wurde einer Glykolyse, einem chemischen Recyclingverfahren mit anschließender Repolymerisation unterzogen, während sowohl PP- als auch PET-Fraktionen mittels eines lösungsmittelbasierten Recyclings zurückgewonnen wurden, bei dem eine Aufreinigung erfolgt. Die Rückstände beider Recyclingverfahren wurden durch Pyrolyse weiterverwertet (Fraunhofer UMSICHT). Begleitet wurden die praktischen Arbeiten durch ein Life Cycle Assessment (Fraunhofer UMSICHT) und eine Stoffstromanalyse verfügbarer Materialströme (Fraunhofer IML).

Innovative Recyclingverfahren für sortenreine Rezyklate
Mit dem lösungsmittelbasierten Recyclingverfahren des Fraunhofer IVV konnte das Forscherteam PP von unerwünschten Polymeren und Additiven trennen, wodurch ein nahezu sortenreines Material entstand. Der Abfallstrom enthielt 33 Prozent PP und 67 Prozent Fremdkunststoffe. Nach dem Prozess war Polyethylen (PE) mit einem Anteil von weniger als 2 Prozent das einzige signifikante unerwünschte Polymer. Die Stabilität des PP-Rezyklats (rPP) gewährleistete das Team auch bei hohen Temperaturen während der Verarbeitung. Das gewonnene rPP wurde anschließend am Fraunhofer IAP zu einem Multifilament-Garn versponnen. „Durch die richtige Additivierungsstrategie ist es uns zudem gelungen, die Verarbeitungsstabilität sowohl von PP- als auch von PET-Rezyklaten deutlich zu verbessern“, so Schütz.

Für die Glykolyse von PET, ausgeführt am Fraunhofer ICT, verwendeten die Forschenden PET-Schalen mit 13 Prozent unerwünschten Fremdstoffen. Die Glykolyse ist eine Form der Solvolyse, bei der Ethylenglykol zur Depolymerisation von PET zu Bis(2-hydroxyethyl)terephthalat (BHET) verwendet wird. „Bei der Solvolyse werden die Kunststoffe durch den Einsatz eines Depolymerisations-Reagenzes gezielt in ihre jeweiligen Monomere gespalten“, sagt Schütz. Das entstandene BHET wurde am Fraunhofer IAP zu rPET repolymerisiert und auf einer Pilot-Schmelzspinnanlage zu einem Multifilamentgarn mit 48 Filamenten verarbeitet. Darüber hinaus konnte die Forscherinnen und Forscher zeigen, dass sich dieselbe PET-Fraktion durch ein lösungsmittelbasiertes Recyclingverfahren recyceln lässt. „Sowohl aus PP als auch aus PET konnten wir Fasern für die Herstellung von Vliesstoffen gewinnen, PP zusätzlich auch für die Membranproduktion“, resümiert Tarkhanov.

In der Pyrolyse von Rückständen aus dem lösemittelbasierten Recyclingprozess der PP-Fraktionen wurden ein hoher Pyrolysegasanteil und geringer Koksanteil erhalten. Aus den Rückständen der Solvolyse von PET-Fraktionen konnte Pyrolyseölfraktionen mit hohen Ölanteilen sowie geringen Koksanteilen gewonnen werden. Die Produkte aus beiden Rohstoffströmen lassen sich vielversprechend weiterverwerten.

Zudem ergaben die begleitenden Arbeiten, dass geeignete und ausreichende Mengen an PP und PET vorhanden sind, aber die Logistik und Sortierung für den Zugriff darauf noch aufgebaut werden muss. Die aggregierten Ergebnisse der LCA zeigten, dass die Wertschöpfungskette des Fraunhofer-CCPE-Verfahrens sowohl für Biopolymere als auch für Rezyklate eine bessere Klimabilanz aufweist als die Verwendung von Neukunststoffen. „Wir konnten erfolgreich zeigen, dass auch bislang ungenutzte Stoffströme zur Herstellung hochqualitativer Werkstoffe auf Rezyklatbasis eine reale Option darstellen“, fasst Schütz diesen Teil des Projekts zusammen.

Bioabbaubare Geotextilien aus PLA und PBS
Ist es möglich, Kunststoffe für den Landschaftsbau aus biobasierten Polymeren (PLA und PBS) herzustellen? Können Produkte ohne Umweltprobleme und mit kontrolliertem Abbau hergestellt werden? Wie kann man sicherstellen, dass PLA und PBS während der Nutzung stabil bleiben und sich danach schnell und vollständig abbauen? Diesen Fragen widmet sich das Fraunhofer CCPE im zweiten Use Case des Projekts, das sich auf Geotextilien konzentriert, die für eine kurzfristige Anwendung von weniger als zehn Jahre konzipiert sind und sich daher schnell abbauen müssen. Im Fokus standen die Abbaubarkeit und Ökotoxizität der Biokunststoffe, wobei die Tests mit PLA- und PBS-Neuware durchgeführt wurden. Um die Abbaubarkeit zu prüfen, lagerten die Projektpartner Fasern zweier PBS- und dreier PLA-Typen 25 Wochen lang am Fraunhofer UMSICHT bei 40 Grad Celsius und 90 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit in feuchter Erde. Durch maßgeschneiderte Additive des Fraunhofer LBF gelang es den Forschenden, Zeitpunkt und Verlauf des Abbaus der PLA- und PBS-Fasern einzustellen, signifikant zu beschleunigen und in Zerfallstests nachzuweisen, andererseits aber die Materialeigenschaften bis zum Einsetzen des Abbaus weitgehend zu erhalten. Schütz: „Sowohl für PLA als auch für PBS konnten wir Fasern mit kontrolliertem und einstellbarem Abbauverhalten herstellen. Die Ökotoxizitätstests durch das Fraunhofer IME haben keine Hinweise auf besorgniserregende Effekte gezeigt. Es ergibt sich durch unsere Ergebnisse eine konkrete Entwicklungsperspektive für Geotextilien für lebensnahe Anwendungen, die wir nun gemeinsam mit Industriepartnern weiterverfolgen möchten.“
 
Aufgaben der Partner im Projekt:

  • Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT: Untersuchung der Abbauprozesse für die Biopoylmere, Pyrolyse der Restfraktionen aus den eingesetzten Recyclingprozessen
  • Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP: Polymerisation von rPET aus BHET, Durchführung von Spinnprozessen
  • Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT: Chemisches Recycling – Depoly-merisation von PET zu BHET aus recycelten Stoffströmen
  • Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF: Projektleitung, Entwicklung von Additivpaketen für Rezyklate und Biopolymere, Compoundierung
  • Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML: Auswahl geeigneter Rohstoffquellen
  • Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV: Entwicklung und Durchführung des lösemittelbasierten Recyclings
  • Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME: Ökotoxikologische Bewertung
  • Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB: auf Maschinellem Lernen basierende Sortierung für PET aus Textilien
© Alcova/Messe Frankfurt
05.01.2026

Heimtextil 2026: Künstliche Intelligenz im Fokus

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Textilindustrie rasant – von Kreation und Produktion bis zu Pricing, Vertrieb und Kommunikation. Wie wird KI erfolgreich eingesetzt und wo stiftet sie Mehrwert? Diese Fragen greift die Heimtextil vom 13. bis 16. Januar 2026 auf: Das Programm rund um das Zukunftsfeld KI soll die globale Branche stärken und neue Business-Chancen sowie konkrete Anwendungen für Design, Handel, Industrie, (Innen-)Architektur, Raum- und Objektausstattung bieten. Zu den Highlights zählen die Heimtextil Trends 26/27 von Alcova, die Design-Installation von Patricia Urquiola sowie der Live-Talk mit KI-Pionier Tim Fu.

KI beschleunigt kreative Prozesse und verändert Arbeitsweisen entlang der gesamten textilen Wertschöpfung – vom Designentwurf, der Materialvisualisierungen, über Datenmigration und tägliche Workflows bis zur Umsetzung neuer Produkte und Konzepte. Die Heimtextil 2026 macht diese Entwicklungen sichtbar und bringt Expert*innen zusammen, die zeigen, wie KI konkret eingesetzt wird und welche Potenziale sie der Branche eröffnet. 

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Textilindustrie rasant – von Kreation und Produktion bis zu Pricing, Vertrieb und Kommunikation. Wie wird KI erfolgreich eingesetzt und wo stiftet sie Mehrwert? Diese Fragen greift die Heimtextil vom 13. bis 16. Januar 2026 auf: Das Programm rund um das Zukunftsfeld KI soll die globale Branche stärken und neue Business-Chancen sowie konkrete Anwendungen für Design, Handel, Industrie, (Innen-)Architektur, Raum- und Objektausstattung bieten. Zu den Highlights zählen die Heimtextil Trends 26/27 von Alcova, die Design-Installation von Patricia Urquiola sowie der Live-Talk mit KI-Pionier Tim Fu.

KI beschleunigt kreative Prozesse und verändert Arbeitsweisen entlang der gesamten textilen Wertschöpfung – vom Designentwurf, der Materialvisualisierungen, über Datenmigration und tägliche Workflows bis zur Umsetzung neuer Produkte und Konzepte. Die Heimtextil 2026 macht diese Entwicklungen sichtbar und bringt Expert*innen zusammen, die zeigen, wie KI konkret eingesetzt wird und welche Potenziale sie der Branche eröffnet. 

KI von der Bühne in die Praxis
Zentraler Wissens-Hub ist die Texpertise Stage in Halle 6.0. Hier bündelt die Heimtextil ein Content-Programm und übersetzt technologische Innovation in konkrete Praxisimpulse. Zu den Highlights zählt der Live-Talk mit Tim Fu: Der Londoner Architekt und KI-Pionier diskutiert mit Simon Keane-Cowell, Chefredakteur Architonic, über Raumgestaltung im Zeitalter der KI. Am ersten Messetag spricht Anja Bisgaard Gaede (Gründerin Spott trends & business aps) über Workflows, Datenintegration und die textile Zukunft mit KI. Elisabeth Ramm (Atelier Brückner) gibt Einblicke zu KI und Materialien im Ausstellungsdesign. Martin Auerbach (Verband Deutscher Heimtextilien) erklärt anhand von Beispielen, wie KI im Arbeitsalltag zum Einsatz kommt und wie Unternehmen sie gewinnbringend in tägliche Workflows integrieren können. Schlafexperte Markus Kamps moderiert zum Megatrend Schlaf und Technologie eigene Themenblöcke mit zahlreichen Gästen. Im Talk Spot der Halle 12.0 spricht Architonic mit dem Aussteller Oriental Weavers zu Teppichen zwischen Handwerk und globaler Produktion.

Heimtextil Trends 26/27: KI-Impulse für Design, Handel und Industrie
Wie lassen sich KI-gestützte Designprozesse und traditionelles Textilhandwerk verbinden? Die Heimtextil Trends 26/27 liefern unter dem Leitmotiv „Craft is a verb“ Antworten und geben Orientierung für die kommende Saison. In der Trend Arena in Halle 6.1 zeigt die Designplattform Alcova in sechs Stilrichtungen, wie Hightech und Handwerk zusammenwirken. Sichtbar wird das Zusammenspiel in einer vibrierenden Farbpalette, in der „Glitches“, unerwartete digitale Störungen und radikale, synthetische Akzente die natürliche Farbwelt gezielt durchbrechen. Tägliche Talks und Tours mit den Expert*innen übersetzen die Trendthemen in konkrete Business-Impulse.
 
„among-all“: KI-generiertes Designerlebnis von Patricia Urquiola 
Was passiert, wenn wir selbst Teil KI-basierter Kreation werden? Dieser Frage geht Patricia Urquiola in ihrer Installation „among-all“ (Halle 3.0) nach. Die Designerin verbindet dabei futuristische textile Elemente, nachhaltige Materialien sowie neue KI-Technologien. „among-all“ zeigt, wie Textilien als transformative und intelligente Materialien fungieren und bindet die Besucher*innen aktiv in die räumliche Inszenierung ein. Im Live-Talk spricht die Designikone am 14.01.2026 auf der Texpertise Stage über ihren visionären Ansatz. Tägliche Führungen machen das Interior Design von morgen erlebbar.

KI als Kreativpartner für das Objektgeschäft 
Mit Interior.Architecture.Hospitality bietet die Heimtextil Entscheider*innen aus (Innen-) Architektur, Hospitality und Objektgeschäft ein maßgeschneidertes Programm. Im fachspezifischen Talk Spot der Halle 3.1 spricht Mauro Brigham (Gründer ncbham) darüber, warum Design niemals stillsteht. Helen Häkli (freie Architektin bdia) zeigt, wie KI als Kreativpartner in der Innenarchitektur zum Einsatz kommt. Weitere spezialisierte Vorträge, unter anderem von Corinna Kretschmar-Joehnk (JOI-Design) und Robin Hepp (Kids Studio), ergänzen das umfangreiche Hospitality-Programm.

Neue Möglichkeiten für Handwerk und Raumausstattung 
Was KI konkret für die Inneneinrichtung und das Handwerk leisten kann, zeigt KI-Profi Alexander Ligowski auf der Bühne des DecoTeams (Halle 3.0). Anhand ausgewählter Beispiele liefert er praxisnahe Einblicke in KI-gestützte Innenraumgestaltung – von Raum- und Farbkonzepten, über Verkaufsunterstützung, Textgenerierung für Social Media bis hin zur Angebotsoptimierung.

New Talents Area: Perspektiven der nächsten Designgeneration 
Wie geht die nächste Designgeneration mit KI-Technologie um? Einen aktuellen Einblick bietet 2026 das Debüt der „New Talent Area“ in Halle 6.1. Die kuratierte Ausstellung präsentiert junge Design-Talente aus aller Welt und ermöglicht den direkten Austausch mit internationalen Newcomern. 

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Messe Frankfurt

Pantone Color of the Year 2026: Cloud Dancer Foto Pantone Color Institute
Pantone Color of the Year 2026: Cloud Dancer
05.01.2026

Pantone Color of the Year 2026: Cloud Dancer

Farbexperte und Anbieter professioneller Farbstandards und digitaler Lösungen für die Design-Community, stellte PANTONE 11-4201 Cloud Dancer vor, einen schwerelos wirkenden Weißton, der ein Gefühl tiefer Gelassenheit vermittelt und zur Pantone Color of the Year 2026 gewählt wurde. Der zarte Weißton symbolisiert Ruhe in einer hektischen Welt, die den Wert von Achtsamkeit und stiller Reflexion neu entdeckt.

Wie eine unbeschriebene Leinwand verkörpert Cloud Dancer den Wunsch nach einem Neubeginn. Wenn wir alte Denkweisen abstreifen, öffnen wir uns für neue Perspektiven. Cloud Dancer besänftigt den Geist, sorgt für echte Entspannung und Fokus und schenkt Raum für gedankliche Weite, damit Kreativität atmen kann und Innovation entstehen darf.

Bewusst zur Ruhe zu kommen und sich für einen Moment von ständigen Anforderungen zurückzuziehen bedeutet, die innere Stärke des Seins anzuerkennen und nicht nur des Tuns. Cloud Dancer spiegelt unser Streben nach einer Zukunft ohne Überfluss wider und lässt den Wunsch nach Zufriedenheit, Frieden, Verbundenheit und Harmonie wachsen.

Farbexperte und Anbieter professioneller Farbstandards und digitaler Lösungen für die Design-Community, stellte PANTONE 11-4201 Cloud Dancer vor, einen schwerelos wirkenden Weißton, der ein Gefühl tiefer Gelassenheit vermittelt und zur Pantone Color of the Year 2026 gewählt wurde. Der zarte Weißton symbolisiert Ruhe in einer hektischen Welt, die den Wert von Achtsamkeit und stiller Reflexion neu entdeckt.

Wie eine unbeschriebene Leinwand verkörpert Cloud Dancer den Wunsch nach einem Neubeginn. Wenn wir alte Denkweisen abstreifen, öffnen wir uns für neue Perspektiven. Cloud Dancer besänftigt den Geist, sorgt für echte Entspannung und Fokus und schenkt Raum für gedankliche Weite, damit Kreativität atmen kann und Innovation entstehen darf.

Bewusst zur Ruhe zu kommen und sich für einen Moment von ständigen Anforderungen zurückzuziehen bedeutet, die innere Stärke des Seins anzuerkennen und nicht nur des Tuns. Cloud Dancer spiegelt unser Streben nach einer Zukunft ohne Überfluss wider und lässt den Wunsch nach Zufriedenheit, Frieden, Verbundenheit und Harmonie wachsen.

„In einer Zeit des Wandels, in der wir unsere Zukunft und unseren Platz in der Welt neu definieren, bietet PANTONE 11-4201 Cloud Dancer als dezenter Weißton ein Versprechen von Klarheit“, so Leatrice Eiseman, Executive Director des Pantone Color Institute. „Der Lärm um uns herum ist mittlerweile so überwältigend, dass es immer schwieriger wird, die Stimme unseres inneren Selbst zu hören. Cloud Dancer wirkt wie ein bewusstes Bekenntnis zur Simplizität, schärft unsere Aufmerksamkeit und befreit uns von ablenkenden äußeren Einflüssen.“

„Als luftiges, leichtes Weiß eröffnet PANTONE 11-4201 Cloud Dancer Raum für Kreativität. Der Farbton lädt unsere Vorstellungskraft ein, zu schweifen und sich zu entfalten, damit neue Erkenntnisse und mutige Ideen entstehen“, ergänzt Laurie Pressman, Vice President des Pantone Color Institute.

Mit der Pantone Color of the Year 2026 möchte Pantone die symbolische Leere der Leinwand, die Cloud Dancer verkörpert, in den Mittelpunkt stellen. Dazu werden Künstler aus der kreativen Szene vorgestellt, die im Laufe des Jahres ihre eigene Interpretation der Farbe erschaffen. Im Rahmen einer neuen kreativen Initiative, die Künstler und Farbliebhaber gleichermaßen würdigt und unterstützt, veröffentlicht Pantone außergewöhnliche limitierte Editionen von Designern aus unterschiedlichen Bereichen, von Grafik über Mode bis hin zu angewandter Kunst. Die Aktion ist Teil einer umfassenderen Auseinandersetzung mit Auftragsarbeiten und der Würdigung von Kreativität, wobei die vielfältigen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie Farben Menschen inspirieren und verbinden können. Jedes Werk spiegelt die Handschrift des jeweiligen Künstlers wider und eröffnet eine frische Perspektive darauf, wie Kunst und Design Menschen auf sinnvolle Weise berühren können. In einer ersten Phase des Projekts kooperiert Pantone mit dem Illustrator, bildenden Künstler und Autor Emiliano Ponzi. Er entwirft eine limitierte Auflage von Tragetaschen, auf denen Cloud Dancer durch seine unverwechselbare Bildsprache dargestellt wird, geprägt von konzeptioneller Tiefe und grafischer Präzision. 

PANTONE 11-4201 Cloud Dancer in Bekleidung
PANTONE 11-4201 Cloud Dancer ist eine tragende Strukturfarbe, deren Vielseitigkeit das Farbspektrum untermauert. Sie wirkt eher tragend als auffällig und bildet einen Farbkontrast, der andere Farben zum Strahlen bringt. Das dezente, unaufdringliche Weiß PANTONE 11-4201 Cloud Dancer ist ein bewusstes Statement der Schlichtheit, ob als klassisches Hemd, T-Shirt, Jeans, Activewear oder Anzug. Durch seine sanfte, wolkige Ausstrahlung fügt sich PANTONE 11-4201 Cloud Dancer in luftige, bauschige Silhouetten, übergroße Polsterungen und abgerundete Formen ein und vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit und Entspannung. Texturen wie mit Daunen und Schaumstoff gefüllte Stoffe, flauschiger Pelz, Plüsch und weiche Wolle schmiegen sich sanft an. Gleichzeitig lässt die luftige, nahezu vaporisierte Erscheinung PANTONE 11-4201 Cloud Dancer auch Raum für Transparenz: durchscheinende Chiffons, fließende Jerseys und bewegte Stoffe, die sich von Tag zu Nacht und von Saison zu Saison mühelos anpassen.

PANTONE 11-4201 Cloud Dancer in Wohndesign und Innenarchitektur
Wie in der Mode vermittelt PANTONE 11-4201 Cloud Dancer auch im Interior Design ein bewusstes Verständnis von Simplizität. Der Farbton fördert Entspannung und Konzentration und eignet sich ideal für alle, die Momente der Abkopplung und des bewussten Innehaltens suchen. Mit seiner expansiven Wirkung schafft PANTONE 11-4201 Cloud Dancer Räume, in denen Funktion und Gefühl ineinandergreifen. Der Farbton öffnet visuelle Klarheit, erzeugt optische Großzügigkeit und verwandelt Wohn- und Lebensbereiche in Oasen von Leichtigkeit und Wohlbefinden, ob in Möbeln oder dekorativen Elementen. Im Badezimmer vermittelt PANTONE 11-4201 Cloud Dancer ein Gefühl der Ruhe und Entspannung, während der Farbton in der Küche für Offenheit und Weite sorgt. Als tragende Strukturfarbe passt sich PANTONE 11-4201 Cloud Dancer an, harmonisiert und setzt Kontraste. Die Farbe schafft eine luftige Leichtigkeit in allen Produktanwendungen und Umgebungen, ob allein oder in Kombination mit anderen Farbtönen.

Weitere Informationen:
Pantone color of the year weiß cloud dancer
Quelle:

Pantone Color Institute