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TexTrace AG: RollsLabels (c) TexTrace AG
15.10.2020

TexTrace AG: Textile RFID-Labels als Schlüssel zur Digitalisierung der Fashion-Industrie

Die TexTrace AG ist ein Schweizer Technologieunternehmen mit dem Fokus auf der Entwicklung von innovativen Lösungen zur Verbindung von Textil und Elektronik. Was vor einigen Jahren als Innovationsprojekt begann, ist heute eine ausgereifte Technologie und ein komplettes Lösungskonzept für „Connected Textiles“: RFID und/oder NFC-Technologie werden über eine gewebte Antenne, integriert in ein Soft- oder Brand Label, fest mit einem textilen Endprodukt verbunden. Jedes Produkt erhält so seine eigene digitale ID für die gesamte Produktlebensdauer. Damit bietet die patentierte TexTrace-Technologie die Schlüsselkomponente für Textilhersteller, Händler und Kunden, um ihre Endprodukte mit dem „Internet der Dinge“ (IoT) zu verbinden.

Die TexTrace-Technologie ermöglicht eine lückenlose Produktverfolgung von der Herstellung bis zum POS und darüber hinaus. Produkt- und Markenfälschungen sind damit kaum noch möglich. Gleichzeitig bieten die smarten Textillabels viele neue Möglichkeiten für die Digitalisierung im Handel und die Kommunikation mit den Kunden.

Die TexTrace AG ist ein Schweizer Technologieunternehmen mit dem Fokus auf der Entwicklung von innovativen Lösungen zur Verbindung von Textil und Elektronik. Was vor einigen Jahren als Innovationsprojekt begann, ist heute eine ausgereifte Technologie und ein komplettes Lösungskonzept für „Connected Textiles“: RFID und/oder NFC-Technologie werden über eine gewebte Antenne, integriert in ein Soft- oder Brand Label, fest mit einem textilen Endprodukt verbunden. Jedes Produkt erhält so seine eigene digitale ID für die gesamte Produktlebensdauer. Damit bietet die patentierte TexTrace-Technologie die Schlüsselkomponente für Textilhersteller, Händler und Kunden, um ihre Endprodukte mit dem „Internet der Dinge“ (IoT) zu verbinden.

Die TexTrace-Technologie ermöglicht eine lückenlose Produktverfolgung von der Herstellung bis zum POS und darüber hinaus. Produkt- und Markenfälschungen sind damit kaum noch möglich. Gleichzeitig bieten die smarten Textillabels viele neue Möglichkeiten für die Digitalisierung im Handel und die Kommunikation mit den Kunden.

Nutzer und Anwender der TexTrace-Technologie sind derzeit große internationale Händler und Markenhersteller aus der Bekleidungs- und Sportartikelindustrie sowie exklusive Premium- und Luxus-Brands. Die Herstellung und der Vertrieb erfolgen über weltweit agierende Lizenzpartner, welche in der Zulieferindustrie tätig sind.

Weitere Informationen:
TexTrace AG RFID NFC digital
Quelle:

AFBW

05.12.2019

Der Mode-Einzelhändler America Today aktualisiert die RFID-Etikettierung über CheckNet von Checkpoint Systems

America Today hat seine Partnerschaft mit Checkpoint Systems ausgebaut, indem es den einzigen vertikal integrierten RF-/RFID-Lösungsanbieter zum bevorzugten Lieferanten für die RFID-Kennzeichnungen und -Etiketten – Teil seines brandneuen RFID-Programms – ernannt hat.

Als „die vom Amerikanischen Lifestyle inspirierte Marke“ beschrieben, wurde America Today schnell zum Anlaufpunkt für Marken wie Eastpak, Levi Strauss, Wrangler, Converse und Russell, um ihre Waren zu verkaufen. Modelinien von den bekannten amerikanischen Marken sind in 70 Läden, verteilt über die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Deutschland, sowie auf den e-Commerce-Websites des Einzelhändlers erhältlich.

Als Teil seines neuen RFID-Programms suchte America Today nach einem Lieferanten, der für seine Verkäufer einen nahtlosen Übergang bei der Umstellung auf RFID sicherstellen und dabei nahtlos mit seinem Hardware- und Software-Lieferanten arbeiten sowie flexible, hochleistungsfähige RFID-Etiketten anbieten kann.

America Today hat seine Partnerschaft mit Checkpoint Systems ausgebaut, indem es den einzigen vertikal integrierten RF-/RFID-Lösungsanbieter zum bevorzugten Lieferanten für die RFID-Kennzeichnungen und -Etiketten – Teil seines brandneuen RFID-Programms – ernannt hat.

Als „die vom Amerikanischen Lifestyle inspirierte Marke“ beschrieben, wurde America Today schnell zum Anlaufpunkt für Marken wie Eastpak, Levi Strauss, Wrangler, Converse und Russell, um ihre Waren zu verkaufen. Modelinien von den bekannten amerikanischen Marken sind in 70 Läden, verteilt über die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Deutschland, sowie auf den e-Commerce-Websites des Einzelhändlers erhältlich.

Als Teil seines neuen RFID-Programms suchte America Today nach einem Lieferanten, der für seine Verkäufer einen nahtlosen Übergang bei der Umstellung auf RFID sicherstellen und dabei nahtlos mit seinem Hardware- und Software-Lieferanten arbeiten sowie flexible, hochleistungsfähige RFID-Etiketten anbieten kann.

Die Abteilung für Bekleidungsauszeichnungslösungen (ALS) von Checkpoint lieferte America Today ihre vorhandenen selbstklebenden Etiketten für all seine Verkäufer weltweit über die Check-Net-Plattform. Ein nahtloser Übergang für Verkäufer auf die neuen RFID-aktivierten Etiketten ist wesentlich beim neuen Rollout und es ist wichtig, dass die RFID-Etiketten konsistent und mit dem richtigen Verfahren integriert werden. RFID-Bekleidungsetiketten und -Schilder spielen nicht nur im Geschäft eine wesentliche Rolle, sondern auch in der heutigen Einzelhandelskette – da sie helfen, Arbeitsabläufe zu optimieren und das Auftreten von Bestandslücken zu verringern. Durch die Verwendung der globalen GS1-Standards für RFID über die ganze Lieferkette hinweg kann RFID von jedem in der Modebranche genutzt werden und dabei helfen, die schnelle Markteinführung zu verbessern.

Weitere Informationen:
Checkpoint Systems RFID
Quelle:

Carta GmbH

(c) Messe Düsseldorf
18.10.2019

Sind High-Tech-Erlebnisse die Zukunft des Handels?

In der relativ kurzen Zeit seit der letzten EuroShop 2017 hat sich im Einzelhandel viel verändert. Wo immer man auch hinschaut verändert Technik die Art und Weise, wie Verbraucher mit Marken interagieren und umgehen. Auf der EuroShop 2020, vom 16. bis 20. Februar in Düsseldorf, zeigen von den insgesamt 2.300 Ausstellern der EuroShop die 550 internationalen Aussteller der Erlebnisdimension „Retail Technology“ dies eindrucksvoll. Im Vorfeld der EuroShop haben wir uns in internationalen Stores umgesehen, um herauszufinden, was den Kunden bereits heute im Bereich Hightech zur Verfügung steht.

In der relativ kurzen Zeit seit der letzten EuroShop 2017 hat sich im Einzelhandel viel verändert. Wo immer man auch hinschaut verändert Technik die Art und Weise, wie Verbraucher mit Marken interagieren und umgehen. Auf der EuroShop 2020, vom 16. bis 20. Februar in Düsseldorf, zeigen von den insgesamt 2.300 Ausstellern der EuroShop die 550 internationalen Aussteller der Erlebnisdimension „Retail Technology“ dies eindrucksvoll. Im Vorfeld der EuroShop haben wir uns in internationalen Stores umgesehen, um herauszufinden, was den Kunden bereits heute im Bereich Hightech zur Verfügung steht.

Der spanische Mode-Einzelhändler Zara hat Selbstbedienungskassen im Geschäft eingeführt sowie interaktive Spiegel, die mit RFID ausgestattet sind; bei Nike werden lokale Daten im House of Innovation 000 in New York  genutzt, um die Regale zu bestücken und sie den Bedürfnissen der Kundschaft  entsprechend wieder aufzufüllen; und bei den Future X Smart Stores der Hautpflegemarke SK-II in Tokio, Shanghai und Singapur können die Besucher die Hautberatung von Morgen mit dem „Magic Scan“ erleben (eine durch Künstliche Intelligenz gesteuerte Hautanalyse, die das Hautalter identifiziert und denn personalisierte Produktempfehlungen macht) während sie drei Minuten lang vor einem Spiegel sitzen. Es gibt sogar Cafés, die Roboter-Baristas nutzen, um Getränke zu servieren, wie z.B. das Café X in San Francisco oder das Ratio in Shanghai. Und dann gibt es natürlich noch Amazon Go, wo Kunden ihre Einkäufe einfach nehmen und aus dem Laden spazieren, weil die Zahlung automatisch über die App erfolgt.

(c) Datamars
07.12.2018

Wäschestücke noch effizienter hochpräzise identifizieren und zuordnen

Zwei innovative "In Motion"-Transponder-Lesesysteme von Datamars ermöglichen ein Auslesen von Wäsche-Transpondern ohne Stopp beim Transportprozess und ohne Genauigkeitsverlust

Zwei innovative "In Motion"-Transponder-Lesesysteme von Datamars ermöglichen ein Auslesen von Wäsche-Transpondern ohne Stopp beim Transportprozess und ohne Genauigkeitsverlust

Überall dort, wo regelmäßig große Mengen an Berufsbekleidung und anderen Textilien zu waschen sind, helfen mitwaschbare Textil-RFID-Transponder (RFID = Radio-Frequency Identification) mit UHF-Technologie (UHF = Ultra High Frequency) bei der effizienten und präzisen Kontrolle und Zuordnung der Wäschestücke. Zwei neue, wegweisende Lesesysteme des Hochleistungs-RFID-Spezialisten Datamars ermöglichen jetzt einen noch effizienteren Identifikationsprozess, da sie anders als übliche Lösungen eine zuverlässige Auslesung von Wäschestapeln ermöglichen, während diese in Bewegung sind. Bei den neuen Systemen handelt es sich zum einen um den Datamars UHF Open Tunnel, ein tunnelartiges, mit praktisch jedem Förderband kompatibles Plug-and-Play-System, das Stapel gefalteter Textilien mit beispielloser Genauigkeit ausliest, zum anderen um das neue Datamars UHF Portal Plus. Letzteres kann die Ladung ganzer Roll- und Gitterboxen ohne Kompromisse in Bezug auf Genauigkeit oder Streusignale erfassen, während diese hindurchrollen.

Die UHF-Technologie ermöglicht das Lesen von hunderten RFID-Tags pro Sekunde und Lesedistanzen bis zu acht Meter, ist aber auch anfällig für Signalreflektionen. Eine solche Signalreflexion kann zu unerwünschten Tag-Auslesungen führen – so genannten Stray-Reads – und damit zu falschen Abrechnungen, Inventuren oder Lieferungen. Zur Lösung des Stray-Reads-Problems wird meist eine Metallabschirmung genutzt, die dafür sorgt, dass das UHF-Feld innerhalb des Lesesystems bleibt. Solche geschlossenen Systeme sind sehr genau, machen den Wäschefluss meist jedoch langsamer, da sie einen zusätzlichen Arbeitsschritt erfordern. Die beiden neuen In Motion UHF-Systeme überwinden diese Schwäche, indem sie Transponder auslesen können, während sich der Wagen oder der Stapel von Textilien bewegt – und dass ohne die Kompromisse bezüglich der Stray Reads.

Das neue Datamars UHF Portal Plus kombiniert die Leseleistung eines geschlossenen Kabinensystems mit der einfachen Funktionsweise eines Portals. Dank seiner Fähigkeit, Stray Reads – also die durch Signalreflektionen entstandenen Streusignale – herauszifiltern, lässt sich das UHF Portal Plus zum Auslesen von Wagen mit sauberen Textilstapeln nutzen. Bei normaler Gehgeschwindigkeit sind hier bis zu 500 Tags gleichzeitig identifizierbar. Die Lösung bietet sich damit an, um eine große Anzahl gereinigter Wäschestücke zu lesen. Sie kann aber auch in jedem anderen Bereich eingesetzt werden, in dem eine Massenmessung erforderlich ist, ohne den Textilfluss zu verlangsamen.

Quelle:

Industrie-Contact AG

12.02.2018

syspro: Twentyfourseven Karstadt – der Experience Store

Mit twentyfourseven Karstadt wurde im November 2017 ein Projekt ins Leben gerufen, welches die Vorzüge aus stationärem Handel und digitalem Einkauf vereint und es mit der Integration von Omnichannel-Technologien ermöglicht, eine attraktive und ganzheitliche Einkaufswelt zu schaffen.

Auf einer Spezialfläche in der Düsseldorfer Karstadt-Filiale in der Schadowstraße präsentieren sich den Kunden sinnvoll verknüpfte Touchpoints, die deren realen Weg durch den Store digital begleiten und zu einem nachhaltigen Shopping-Erlebnis werden lassen.

Mit twentyfourseven Karstadt wurde im November 2017 ein Projekt ins Leben gerufen, welches die Vorzüge aus stationärem Handel und digitalem Einkauf vereint und es mit der Integration von Omnichannel-Technologien ermöglicht, eine attraktive und ganzheitliche Einkaufswelt zu schaffen.

Auf einer Spezialfläche in der Düsseldorfer Karstadt-Filiale in der Schadowstraße präsentieren sich den Kunden sinnvoll verknüpfte Touchpoints, die deren realen Weg durch den Store digital begleiten und zu einem nachhaltigen Shopping-Erlebnis werden lassen.

Grundlage der Installation ist die RFID-Lösung der syspro, die für Bestandstransparenz im Lager und auf der Fläche sorgt und die Touchpoints mit den notwendigen Informationen zu den Artikeln und den aktuellen Beständen versorgt, um sie den Kunden anzeigen zu können. Dabei unterstützt das syspro RFID-System die Kennzeichnung der Produkte mit RFID-Etiketten, die Bestandsaufnahme zur aktuellen
Bestandsübersicht und generiert daraus Nachfüllvorschläge zur Umlagerung von fehlenden Artikeln auf der Verkaufsfläche. Das monatlich wechselnde Sortiment umfasst Produkte aus der Vielfalt des Karstadt-Angebotes von Fashion über Schmuck und Kosmetik bis hin zu Reiseutensilien und Haushaltswaren.

Damit diese unterschiedlichen Artikel vom RFID-System zuverlässig gelesen werden können, werden z.T. spezielle RFID-Etiketten, die auch in kritischen Umgebungen wie Metallen oder Flüssigkeiten funktionieren, eingesetzt. Das Highlight des Store-Konzeptes sind intelligente Umkleidekabinen mit integrierter Lichtsteuerung, die die Kunden in individuell bestimmbarer und entspannter Atmosphäre
ihre Kaufentscheidung treffen lassen. Eingesetzt wird hier der Intelligent Mirror der Berliner Phizzard GmbH, der durch die RFID-Lösung von syspro die Produkte in der Kabine automatisch erkennt und neben Informationen zu Label, Material, vorhandenen Größen und Farben auch weitere Styling-Vorschläge bis hin zu einem kompletten Outfit anbietet. Darüber hinaus können die Kunden per Button einen Verkäuferruf aktivieren, damit dann z.B. das gewünschte Kleidungsstück an die Kabine gebracht wird oder sie eine umfassende Beratung erhalten. Außerdem haben sie die Möglichkeit, für weitere Kunden Produktrezensionen zu hinterlassen.

Neben dem Smart Fitting Room stehen den Kunden auf der Verkaufsfläche weitere digitale Assistenten aus der Zusammenarbeit von Phizzard und syspro wie der Smart Tray zur Verfügung, der als virtuelle Regalverlängerung ebenfalls der Informationsgewinnung dient: Wird eine Ware darauf platziert, erscheinen Angaben zum Produkt und dazu passende Artikel auf dem Display.

Der Twentyfourseven - Experience Store vereint Partner wie Tailorit, Mavis, xplace, Ansorg, GIP, neueRäume, Phizzard, Display International, Raumakzente, Niggemeyer, Achte, Storck, visuarte, i42, General Logistics Systems Germany, Raumakzente, Werner Kocher und syspro. Das Projekt in Düsseldorf fungiert dabei als wegweisendes „Lab“, in dem getestet und erforscht wird, wie die Angebote von den Kunden konkret angenommen werden und was künftig optimiert werden muss.

Identifikationsstandard macht Schuhpaare automatisch unzertrennlich ©ANWR Group eG, VG HK
Schuhe per Radiofrequenztechnologie identifizieren
26.09.2017

Identifikationsstandard macht Schuhpaare automatisch unzertrennlich

  • Die Schuhbranche geht voran 
  • Globale Lösung fördert Digitalisierung der Prozesse bei Industrie und Handel
  • Mehr Effizienz im stationären und im Online-Handel, wie auch in der Produktion
  • Neue Anwendungsempfehlung „RFID Tagging Guideline“ von GS1 Germany ab sofort verfügbar

Köln - Schuhe sind nicht nur in Modefragen ein Trendartikel, sondern gehen auch bei der Digitalisierung einen Schritt voraus: Es sind die ersten Produkte, die jetzt innerhalb einer Handelseinheit individuell per Radiofrequenztechnologie (RFID) identifiziert werden können. Das heißt, linker und rechter Schuh bleiben eindeutig ein Paar, auch wenn der eine im Ladenregal steht und der andere im Karton bleibt. Möglich macht das die neue Lösung der RFID Shoes Group, einer gemeinsamen Initiative von AIM-D e.V., ANWR Group und GS1 Germany mit über 60 Vertretern aus der Schuhproduktion, dem Groß- und Einzelhandel, der AutoID-Branche sowie Verbänden.

  • Die Schuhbranche geht voran 
  • Globale Lösung fördert Digitalisierung der Prozesse bei Industrie und Handel
  • Mehr Effizienz im stationären und im Online-Handel, wie auch in der Produktion
  • Neue Anwendungsempfehlung „RFID Tagging Guideline“ von GS1 Germany ab sofort verfügbar

Köln - Schuhe sind nicht nur in Modefragen ein Trendartikel, sondern gehen auch bei der Digitalisierung einen Schritt voraus: Es sind die ersten Produkte, die jetzt innerhalb einer Handelseinheit individuell per Radiofrequenztechnologie (RFID) identifiziert werden können. Das heißt, linker und rechter Schuh bleiben eindeutig ein Paar, auch wenn der eine im Ladenregal steht und der andere im Karton bleibt. Möglich macht das die neue Lösung der RFID Shoes Group, einer gemeinsamen Initiative von AIM-D e.V., ANWR Group und GS1 Germany mit über 60 Vertretern aus der Schuhproduktion, dem Groß- und Einzelhandel, der AutoID-Branche sowie Verbänden. Dazu hat die Gruppe auf Basis des elektronischen Produktcodes EPC den neuen GS1 Standard Individual Trade Item Piece (ITIP) sowie eine Anwendungsempfehlung, die RFID Tagging Guideline, entwickelt. Damit können Unternehmen ab sofort zum Beispiel beide Schuhe eines Paares mit einem eigenen RFID-Tag versehen und so immer als Paar verbinden.

Die Vorteile sind vielseitig wie Harald Krug, Bereichsleiter Logistik & Projekt Retail Logistics bei der ANWR Group und einer von drei Co-Chairs der RFID Shoes Group, bestätigt: „Es gibt eine ganze Reihe innovativer Anwendungsfälle, bei denen nur ein RFID-Tag pro Schuhpaar längst nicht mehr ausreicht. Das betrifft insbesondere die Prozesse im Handel, auf der Verkaufsfläche genauso wie im Retourenmanagement, und die Herstellerprozesse, etwa die Automatisierung der Produktion.“

Der stationäre Handel profitiert zum Beispiel von einer besseren Verfügbarkeit der Waren auf der Verkaufsfläche: Sobald sich ein Kunde für einen Schuh interessiert, kann der Verkäufer per Lesen des RFID-Tags schnell das zugehörige Gegenstück beschaffen. Zudem lässt sich der versehentliche Verkauf nicht zusammengehörender Schuhe vermeiden. Das erhöht die Kundenzufriedenheit und reduziert Kosten.

Im Online- und Omnichannnel Commerce liegen die Vorteile insbesondere bei einem erheblich effizienteren Retourenhandling. Das automatische Scannen von Retouren-Kartons beantwortet viele Fragen auf einen Schlag, zum Beispiel: Ist die Retoure vollständig? Gehören die Schuhe zusammen? Bei einer Retourenquote von rund 50 Prozent schlägt diese Effizienzsteigerung schnell positiv zu Buche.

Auf Produktionsseite wird mit der neu geschaffenen Lösung die Automatisierung vorangetrieben. So werden linke und rechte Schuhe zum Teil auf separaten Linien gefertigt, zum Beispiel bei der Produktion von Sneakern. Die einzelnen Schuhe lassen sich mit ITIP automatisiert und schnell zusammen- und dem richtigen Schuhkarton zuführen. Zudem ist ein präzises Tracking & Tracing möglich.

Ralph Tröger, Senior Manager Identification/Data Carrier bei GS1 Germany, erklärt: „Das Funktionsprinzip des ITIP EPC ähnelt dem des serialisierten EPC, der heute bereits bei vielen Unternehmen der Fashion- und Schuhbranche zum Einsatz kommt. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass der ITIP EPC darüber hinaus noch eine Teile-Nummer und die jeweilige Gesamtanzahl an Teilen codiert. Auf diese Art kann eine entsprechende Software automatisch erkennen, welche Schuhe zueinander gehören.“

Der Lösungsansatz lässt sich auch auf andere Warengruppen, etwa für zwei- oder dreiteilige Anzüge, und auf weitere Branchen übertragen. Erstes Interesse gibt es unter anderem in den Technischen Industrien. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Unternehmen zur Verwendung des ITIP in Kombination mit Seriennummern weiterhin auf kostengünstige RFID-Tags setzen können. In diesem Sinne betont Peter Altes, Geschäftsführer AIM-D e.V. und Mit-Initiator der RFID Shoes Group: „Der ITIP EPC ist ein wichtiger Baustein, um die Schuhindustrie fit für Industrie 4.0 und das Internet der Dinge zu machen. Ich freue mich bereits auf die Praxisberichte von Unternehmen, die die Lösung in den kommenden Monaten einführen werden.“

Quelle:

GS1 Germany GmbH