Aus der Branche

Zurücksetzen
11 Ergebnisse
16.06.2020

Marketmedia24 stellt „Home Look Book 2020+“ vor

  • Die neuesten Living-Trends für 2020+

COVID-19 hat viel verändert und wird es weiterhin tun – auch und vor allem zu Hause. Hier brauchen Menschen ein gutes Setting. Die neuesten Living-Trends hat das Forschungsinstitut Marketmedia24, Köln, in Kooperation mit der Trendagentur Gabriela Kaiser, Landsberg am Lech, für das neue „Home Look Book 2020+“ analysiert. Bereist wurden 11 internationale Fachmessen sowie die Mailänder Showrooms.

Das „Home Look Book 2020+“ zeigt in 175 Bildinspirationen eine „Home-Tour“ durch alle Räume: aktuelle und künftige Wohntrends aus den Bereichen „Möbel und Beleuchtung“, „Boden und Wände“, „Heimtextilien“ sowie „Homeaccessoires“. Weiter widmet sich das Buch dem Trendthema „umweltfreundlich + nachhaltig“ mit zahlreichen Bildmaterialien und Expertenstatements.

  • Die neuesten Living-Trends für 2020+

COVID-19 hat viel verändert und wird es weiterhin tun – auch und vor allem zu Hause. Hier brauchen Menschen ein gutes Setting. Die neuesten Living-Trends hat das Forschungsinstitut Marketmedia24, Köln, in Kooperation mit der Trendagentur Gabriela Kaiser, Landsberg am Lech, für das neue „Home Look Book 2020+“ analysiert. Bereist wurden 11 internationale Fachmessen sowie die Mailänder Showrooms.

Das „Home Look Book 2020+“ zeigt in 175 Bildinspirationen eine „Home-Tour“ durch alle Räume: aktuelle und künftige Wohntrends aus den Bereichen „Möbel und Beleuchtung“, „Boden und Wände“, „Heimtextilien“ sowie „Homeaccessoires“. Weiter widmet sich das Buch dem Trendthema „umweltfreundlich + nachhaltig“ mit zahlreichen Bildmaterialien und Expertenstatements.

„Was das Sichten von Trends betraf, so hatten wir Glück im Unglück. Wir konnten im Januar und Februar 2020 die Heimtextil, die imm cologne und die Ambiente noch physisch erleben. Der Salone Internazionale del Mobile 2020 fand zwar schon nicht mehr statt. Aber wir haben den umfangreichen Live-Input der letzten stattgefundenen internationalen Living-Messen ebenso auf dem Tisch wie aktuelle Trend-Mailings aus Italien“, so Gabriela Kaiser.

„Der größte Lifestyle-Trend passiert sowieso gerade jetzt, in diesem Moment. Das Leben hat sich etwas verlangsamt und wird in einigen Facetten natürlicher. Wie sehr dieser Lebensstil bereits vor COVID-19 in der Luft lag, zeigt unser neues „Home Look Book 2020+“ auf verblüffende Weise“, erläutert Sonja Koschel, Geschäftsführerin von Marketmedia24. Überall Grün, Holz, Gewürztöne, Blatt-, Blumen- und Waldmuster, robuste Materialien, Handwerk, Flechtwerk, klassische, historische, optisch langlebige Formen und Möbel sowie viele schöne und hochwertige Objekte, die ganz bewusst zelebriert werden.

Das „Home Look Book 2020+“ ist in gebundener Version zum Preis von 1.750,00 Euro zzgl. MwSt. erhältlich.

Quelle:

Marketmedia24

(c) Marketmedia24
19.08.2019

Branchen-REPORT Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz 2019

Online-Handel wächst um 69 Prozent

Insgesamt haben die Deutschen 2018 gut 3 Milliarden Euro für Gardinen und innenliegenden Sicht- und Sonnenschutz ausgegeben. Das waren im Rückblick auf 2010 17,5 Prozent mehr. Auch im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Markt um 2 Prozent, stellt das Marktforschungsinstitut Marketmedia24, Köln, in seiner jetzt erschienenen Studie „Branchen-REPORT Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz 2019“ fest. Trotzdem hatte das Gros der deutschen Hersteller nicht viel Grund zum Jubeln. Dabei wäre auch für sie mehr drin gewesen, berücksichtigt man das Mode- und Innovationspotenzial der Branche. Doch das schwach ausgeprägte Interesse der Konsumenten, die Preisdominanz sowie die unter Druck stehenden stationären Kernvertriebswege machen Sorgen. Gleichwohl zeichnen die Branchenaussichten von Marketmedia24 bis zum Jahr 2025 ein Wachstumsszenario. Nicht nur für den Fall, dass sich die Wirtschaft allgemein expansiv weiterentwickelt. Sondern selbst unter der Annahme, dass das gesamtwirtschaftliche Wachstum deutlich zurückgeht, wird das Marktvolumen von Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz gegenüber 2018 immerhin noch zulegen.

Online-Handel wächst um 69 Prozent

Insgesamt haben die Deutschen 2018 gut 3 Milliarden Euro für Gardinen und innenliegenden Sicht- und Sonnenschutz ausgegeben. Das waren im Rückblick auf 2010 17,5 Prozent mehr. Auch im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Markt um 2 Prozent, stellt das Marktforschungsinstitut Marketmedia24, Köln, in seiner jetzt erschienenen Studie „Branchen-REPORT Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz 2019“ fest. Trotzdem hatte das Gros der deutschen Hersteller nicht viel Grund zum Jubeln. Dabei wäre auch für sie mehr drin gewesen, berücksichtigt man das Mode- und Innovationspotenzial der Branche. Doch das schwach ausgeprägte Interesse der Konsumenten, die Preisdominanz sowie die unter Druck stehenden stationären Kernvertriebswege machen Sorgen. Gleichwohl zeichnen die Branchenaussichten von Marketmedia24 bis zum Jahr 2025 ein Wachstumsszenario. Nicht nur für den Fall, dass sich die Wirtschaft allgemein expansiv weiterentwickelt. Sondern selbst unter der Annahme, dass das gesamtwirtschaftliche Wachstum deutlich zurückgeht, wird das Marktvolumen von Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz gegenüber 2018 immerhin noch zulegen.

Aus Trendsicht gibt es für die Gardinen-, Sicht- und Sonnenschutzbranche durchaus Grund zu Optimismus. Zwar machen Hersteller und Handel den „Jahrhundertsommer“ 2018 für die Kauf- und Renovierungsmüdigkeit der Konsumenten verantwortlich. Doch gerade der mit den Temperaturen aufkommende Wunsch nach Beschattung und Klimaregulierung in den Räumen könnte sich als Marktmotor speziell für innenliegenden Sicht- und Sonnenschutz entpuppen. Akustik, Wärmedämmung, nachhaltige Konzepte und Smart Home-Angebote sind weitere Produktinnovationen, die Nachfrage wecken. Allerdings müssten diese Lösungen nicht nur zögerlich zu den Konsumenten durchdringen. Dennoch setzen sich Trends durch: Insbesondere für moderne große Fenster und schallharte Oberflächen bevorzugen Konsumenten durchaus schon energieeffiziente Produkte und akustischen Komfort.

Quelle:

Marketmedia24

(c) Marketmedia24
02.05.2019

Marketmedia24: 2019 wird ein Sneaker-Jahr

Köln. 2018 kauften die Deutschen Sneaker im Gesamtwert von 592 Millionen Euro, dabei spielten die Herrenmodelle mit 137 Millionen Euro die geringste Rolle. Die Hauptrolle spielten bei den Herren mit 572 Millionen Euro die Sportschuhe. Und bei den Damen waren 2018 Sandalen im Wert von 610 Millionen Euro die Abverkaufs-Nummer eins. Insgesamt aber verzeichnete der deutsche Schuhmarkt 2018 ein Umsatzminus. Entsprechend tief sind die Sorgenfalten beim stationären Schuhfachhandel, obwohl dieser für über 51 Prozent der Deutschen als Einkaufsquelle die erste Wahl ist. Doch der Distanzhandel rückt mit einem Marktanteil von 22,8 Prozent näher, stellt das Marktforschungsinstitut Marketmedia24, Köln, in seiner jetzt erschienenen Studie „Branchen-REPORT Schuhe 2019“ fest. Dazu tragen allerdings ebenso Online-Umsätze vom stationären Handel als auch von den Marken-Lieferanten bei. Die Prognose der Kölner Marktforscher verspricht keine Entspannung. Auch die im Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie e. V. (HDS/L) zusammengeschlossenen rund 50 deutschen Hersteller erwarten für das erste Halbjahr 2019 allenfalls eine konstante Geschäftsentwicklung.

Köln. 2018 kauften die Deutschen Sneaker im Gesamtwert von 592 Millionen Euro, dabei spielten die Herrenmodelle mit 137 Millionen Euro die geringste Rolle. Die Hauptrolle spielten bei den Herren mit 572 Millionen Euro die Sportschuhe. Und bei den Damen waren 2018 Sandalen im Wert von 610 Millionen Euro die Abverkaufs-Nummer eins. Insgesamt aber verzeichnete der deutsche Schuhmarkt 2018 ein Umsatzminus. Entsprechend tief sind die Sorgenfalten beim stationären Schuhfachhandel, obwohl dieser für über 51 Prozent der Deutschen als Einkaufsquelle die erste Wahl ist. Doch der Distanzhandel rückt mit einem Marktanteil von 22,8 Prozent näher, stellt das Marktforschungsinstitut Marketmedia24, Köln, in seiner jetzt erschienenen Studie „Branchen-REPORT Schuhe 2019“ fest. Dazu tragen allerdings ebenso Online-Umsätze vom stationären Handel als auch von den Marken-Lieferanten bei. Die Prognose der Kölner Marktforscher verspricht keine Entspannung. Auch die im Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie e. V. (HDS/L) zusammengeschlossenen rund 50 deutschen Hersteller erwarten für das erste Halbjahr 2019 allenfalls eine konstante Geschäftsentwicklung.


Die Marktdaten der neuen Studie erlauben erstmals detaillierte Einblicke in den deutschen Schuhmarkt. Dabei werden die Vertriebsstrukturen tiefgehend analysiert und je Vertriebsweg konkrete Umsätze für Damen-, Herren- und Kinderschuhe ausgewiesen. Im Ergebnis spiegelt der „Branchen-REPORT Schuhe 2019“ das Konsumverhalten der Deutschen. Unterstrichen wird dabei die Ambivalenz der Branche. So gaben die Deutschen im vom Wetter getriebenen Rabattjahr 2018 für ihre Schuhe pro Kopf durchschnittlich 349,72 Euro und damit immer noch 6,2 Prozent mehr aus als 2010


Für den neuen Durchblick im Schuhmarkt sorgt eine repräsentative und zielgruppengenaue Konsumentenbefragung, durchgeführt von Marketmedia24 und der Noceanz GmbH, Würzburg. So gaben 1.024 Teilnehmer im Februar 2019 Auskunft darüber, wer welche Schuhmodelle wo kauft, wie viel er dafür ausgibt und welche konkreten Anschaffung für 2019, 2020 und später geplant sind.

Weitere Informationen:
Sneaker Trend Branchenentwicklung
Quelle:

Marketmedia24

Mit RFID-basierter Spulen-Erkennung wird die Maschine erst zur Produktion freigegeben, wenn alle Spulen am richtigen Platz aufgesteckt sind. (c) STFI
Mit RFID-basierter Spulen-Erkennung wird die Maschine erst zur Produktion freigegeben, wenn alle Spulen am richtigen Platz aufgesteckt sind.
30.04.2019

Einfach und schnell zur digitalen Vernetzung ohne IT-Kenntnisse – Das grafische Baukastenprinzip

Intelligente vernetzte Geräte besitzen besonders für Textilproduzenten mit diversen Maschinenparks große Chancen und Potenzial. Idealerweise stehen mit deren Unterstützung Maschinenzustands-, Auftrags- und Produktdaten oder auch Ortungsdaten von Betriebsmitteln auf einer zentralen Plattform zur Verfügung. Um die Funktionsweisen der Technologien und Schnittstellen und damit einhergehende Anforderungen zu verstehen, gibt das Schaufenster des Mittelstand 4.0- Kompetenzzentrums Textil vernetzt am Sächsischen Textilforschungsinstitut e. V. (STFI) Antworten auf diese und weitere Fragen.

Die Labtour am 9. Mai 2019 im Chemnitz beleuchtet Themen wie Vernetzung, Cloud Computing, IoT, IoS und Assistenzsysteme für die Textilbranche. Welche Softwarelogik und Funktionsweise stehen dahinter, wie kommen die Daten aus der Steuerung und was geschieht, wenn die Maschine eine Blackbox ist? Der Schlüssel liegt in vernetzten Sensoren, die zum Beispiel bei der Garnherstellung die Walzendrehzahl oder den Spulendurchmesser bzw. bei der textilen Flächenbildung die Fadenzugkraft messen.

Intelligente vernetzte Geräte besitzen besonders für Textilproduzenten mit diversen Maschinenparks große Chancen und Potenzial. Idealerweise stehen mit deren Unterstützung Maschinenzustands-, Auftrags- und Produktdaten oder auch Ortungsdaten von Betriebsmitteln auf einer zentralen Plattform zur Verfügung. Um die Funktionsweisen der Technologien und Schnittstellen und damit einhergehende Anforderungen zu verstehen, gibt das Schaufenster des Mittelstand 4.0- Kompetenzzentrums Textil vernetzt am Sächsischen Textilforschungsinstitut e. V. (STFI) Antworten auf diese und weitere Fragen.

Die Labtour am 9. Mai 2019 im Chemnitz beleuchtet Themen wie Vernetzung, Cloud Computing, IoT, IoS und Assistenzsysteme für die Textilbranche. Welche Softwarelogik und Funktionsweise stehen dahinter, wie kommen die Daten aus der Steuerung und was geschieht, wenn die Maschine eine Blackbox ist? Der Schlüssel liegt in vernetzten Sensoren, die zum Beispiel bei der Garnherstellung die Walzendrehzahl oder den Spulendurchmesser bzw. bei der textilen Flächenbildung die Fadenzugkraft messen.

Um die einzelnen Komponenten der Assistenzsysteme logisch miteinander zu verknüpfen, zeigt das Textil vernetzt-Team mit dem grafischen Programmieren eine open-source-Lösung, die als sinnvolle Ergänzung zu bereits bestehen ERP- und PPS-Systemen zum Einsatz kommt. Für die Entwicklung der notwendigen Logikfolgen sind keine IT-Kenntnisse erforderlich, sodass bereits nach einer kurzen Einführung erste Aufgaben selbst programmiert werden können.

Möglich wird das unter anderem mit dem kostenlosen grafischen Entwicklungswerkzeug Node-RED von IBM. Damit werden Dashboards zur visuellen Abbildung von Daten und Informationen erzeugt. Mitarbeiter in der Produktion erhalten damit wichtige Produktionsdaten auf einem Tablet oder über eine Datenbrille.

Weitere Informationen:
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum digital
Quelle:

Marketmedia24

Neue Studie zur deutschen Outdoor-Branche (c) Marketmedia24
26.02.2019

Neue Studie zur deutschen Outdoor-Branche

Der deutsche Outdoor-Markt legte 2018 um 2,4 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro zu. Dabei schafften die Zelte mit fast 7 Prozent den größten Umsatzsprung. Positiv sind auch die weiteren Aussichten. So wird das Marktvolumen der Outdoor-Bekleidung (1st, 2nd und 3rd Layer) bis 2020 voraussichtlich noch einmal um 4,3 Prozent zulegen können. Allein 42 Prozent der Haushalte mit Kindern und fast 43 Prozent von Deutschlands Top-Verdienern wollen sich noch im laufenden Jahr eine neue Softshelljacke kaufen, und bei fast allen Konsumenten stehen Funktionsshirts ganz oben auf der Einkaufsliste.

Auch im Ranking der Einkaufsstätten gibt es eine eindeutige Nummer eins: Den Sportfachhandel. Hier kauft die Mehrheit der Bevölkerung Outdoor-Bekleidung, -Schuhe, Ausrüstung, Zelte und Schlafsäcke. Auf Platz zwei folgt der Online-Handel, zwar mit deutlichem Abstand, aber mit dynamischen Schritten. Bei Outdoor-Bekleidung liefern sich auf den weiteren Rängen Bekleidungshandel und Discounter ein Kopf an Kopf Rennen.

Der deutsche Outdoor-Markt legte 2018 um 2,4 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro zu. Dabei schafften die Zelte mit fast 7 Prozent den größten Umsatzsprung. Positiv sind auch die weiteren Aussichten. So wird das Marktvolumen der Outdoor-Bekleidung (1st, 2nd und 3rd Layer) bis 2020 voraussichtlich noch einmal um 4,3 Prozent zulegen können. Allein 42 Prozent der Haushalte mit Kindern und fast 43 Prozent von Deutschlands Top-Verdienern wollen sich noch im laufenden Jahr eine neue Softshelljacke kaufen, und bei fast allen Konsumenten stehen Funktionsshirts ganz oben auf der Einkaufsliste.

Auch im Ranking der Einkaufsstätten gibt es eine eindeutige Nummer eins: Den Sportfachhandel. Hier kauft die Mehrheit der Bevölkerung Outdoor-Bekleidung, -Schuhe, Ausrüstung, Zelte und Schlafsäcke. Auf Platz zwei folgt der Online-Handel, zwar mit deutlichem Abstand, aber mit dynamischen Schritten. Bei Outdoor-Bekleidung liefern sich auf den weiteren Rängen Bekleidungshandel und Discounter ein Kopf an Kopf Rennen.

Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen und zielgruppengenauen Konsumentenbefragung (Basis 1.024 Teilnehmer), die das Marktforschungsinstitut Marketmedia24 (Köln) jetzt in Zusammenarbeit mit dem Primärforschungsspezialisten Noceanz GmbH (Würzburg) in der neuen Studie „Branchen-REPORT Outdoor 2019“ herausgibt. Durchgeführt wurde die Verbraucherforschung im Zeitraum vom 1. bis 4. Februar 2019. Männer und Frauen gaben unter anderem Auskunft darüber, welche der 20 vorgegebenen Produkte sie 2019, 2020 oder später anschaffen wollen und in welchem Geschäftsformat sie am liebsten was einkaufen.

Quelle:

Marketmedia24

Neue Studie zur deutschen Wäschebranche erschienen (c) Marketmedia24
19.02.2019

Neue Studie zur deutschen Wäschebranche erschienen

Mit gut 3,74 Milliarden Euro stagnierte 2018 der deutsche Markt für Wäsche, Badebekleidung und Strumpfwaren gegenüber dem Vorjahr. Allein die Badebekleidung sorgte für positive Werte. Mit Blick auf morgen ist ebenfalls nicht in allen Warengruppen Tristesse angesagt. So wollen 38,8 Prozent der weiblichen Digital Natives 2019 in Shape-Kleider investieren. Im Vergleich der Generationen ragen unter den Männern die Youngster (bis 24 Jahre) hervor: Bei gut 44 Prozent steht zumindest eine neue Badehose auf dem Einkaufszettel. Generell kaufen die Deutschen Wäsche, Badebekleidung und Strumpfwaren in erster Linie im Modehandel bzw. im Warenhaus. Auf Platz zwei folgt bei Wäsche der Online-Handel, bei Bademoden der Sportfachhandel und bei Strumpfwaren liefern sich Internet und Discounter ein Kopf an Kopf Rennen. Dabei kommt es bei Anschaffungsplänen und auch Einkaufsstättenwahl je Produkt bei den Ziel- und Lifestylegruppen teils zu erheblichen Abweichungen.

Mit gut 3,74 Milliarden Euro stagnierte 2018 der deutsche Markt für Wäsche, Badebekleidung und Strumpfwaren gegenüber dem Vorjahr. Allein die Badebekleidung sorgte für positive Werte. Mit Blick auf morgen ist ebenfalls nicht in allen Warengruppen Tristesse angesagt. So wollen 38,8 Prozent der weiblichen Digital Natives 2019 in Shape-Kleider investieren. Im Vergleich der Generationen ragen unter den Männern die Youngster (bis 24 Jahre) hervor: Bei gut 44 Prozent steht zumindest eine neue Badehose auf dem Einkaufszettel. Generell kaufen die Deutschen Wäsche, Badebekleidung und Strumpfwaren in erster Linie im Modehandel bzw. im Warenhaus. Auf Platz zwei folgt bei Wäsche der Online-Handel, bei Bademoden der Sportfachhandel und bei Strumpfwaren liefern sich Internet und Discounter ein Kopf an Kopf Rennen. Dabei kommt es bei Anschaffungsplänen und auch Einkaufsstättenwahl je Produkt bei den Ziel- und Lifestylegruppen teils zu erheblichen Abweichungen.

Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen und zielgruppengenauen Konsumentenbefragung (Basis 1.008 Teilnehmer), die das Marktforschungsinstitut Marketmedia24 (Köln) jetzt in Zusammenarbeit mit dem Primärforschungsspezialisten Noceanz GmbH (Würzburg) in der neuen Studie „Branchen-REPORT Wäsche, Badebekleidung und Strumpfwaren 2019“ herausgibt. Durchgeführt wurde die Verbraucherforschung telefonisch im Zeitraum 23.01. bis 12.02.2019. Männer und Frauen gaben unter anderem Auskunft darüber, welche der 31 vorgegebenen Produkte sie in welchem Geschäftsformat bevorzugt einkaufen und 2019, 2020 oder später anschaffen wollen.

Weitere Informationen:
Marketmedia24
Quelle:

Marketmedia24

Marketmedia24 veröffentlicht aktuelle Branchenzahlen für Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz (c) Marketmedia24
17.05.2018

Branchenzahlen für Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz

  • Marketmedia24 veröffentlicht aktuelle Branchenzahlen für Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz
  • 2018 wird die 3 Milliarden-Marke übersprungen

Köln - Für Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz war 2017 ein gutes Jahr. Mit plus 2,8 Prozent weisen die jetzt veröffentlichten Branchenanalysen von Marketmedia24 für den deutschen Markt im vierten Jahr in Folge ein gestiegenes Marktvolumen aus. Dieser Aufwärtstrend wird anhalten. „Die Branche wird schon 2018 die 3 Milliarden Euro-Marke überspringen“, so Marktforschungsleiter Karl Oerder, Marketmedia24. Die deutsche Heimtextilien-Industrie partizipiert allerdings nicht im vollen Umfang von dem heimischen Wachstum. Zumal Dekostoffe und Gardinen im Wettbewerb zu den Produkten des innenliegenden Sicht- und Sonnenschutzes liegen und nur wenige Verbraucher diese Gestaltungsmöglichkeiten kombinieren.

  • Marketmedia24 veröffentlicht aktuelle Branchenzahlen für Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz
  • 2018 wird die 3 Milliarden-Marke übersprungen

Köln - Für Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz war 2017 ein gutes Jahr. Mit plus 2,8 Prozent weisen die jetzt veröffentlichten Branchenanalysen von Marketmedia24 für den deutschen Markt im vierten Jahr in Folge ein gestiegenes Marktvolumen aus. Dieser Aufwärtstrend wird anhalten. „Die Branche wird schon 2018 die 3 Milliarden Euro-Marke überspringen“, so Marktforschungsleiter Karl Oerder, Marketmedia24. Die deutsche Heimtextilien-Industrie partizipiert allerdings nicht im vollen Umfang von dem heimischen Wachstum. Zumal Dekostoffe und Gardinen im Wettbewerb zu den Produkten des innenliegenden Sicht- und Sonnenschutzes liegen und nur wenige Verbraucher diese Gestaltungsmöglichkeiten kombinieren.

Generell herrscht für Gardinen, Sicht- und Sonnenschutzprodukte ein gutes Klima. So rechnet die Fensterbranche bei Neubau und Renovierung für 2018 wieder mit stabilen Zuwächsen: 14,6 Millionen Fenster könnten verbaut werden. Damit verbunden ist Potenzial für Gardinen, passenden Sicht- und Sonnenschutz. Im abgelaufenen Jahr waren dabei vor allem Raffrollos, gefolgt von Vertikaljalousien und konfektionierten Gardinen gefragt. Eine Hitliste, die sich auch in der Langzeitanalyse von 2013 bis 2017 bestätigt. Während der Abwärtstrend der gewirkten Gardinenstoffe 2017 erstmals auch die gewebten Qualitäten erfasste. Außerdem weisen Rollos trotz Trendaufwind auch erstmals ein Minuszeichen aus.

Dennoch äußerte sich der Verband innenliegender Sicht- und Sonnenschutz e.V. (ViS) auf der Heimtextil-Messe im Januar 2018 zufrieden mit der Entwicklung der Rollo-Umsätze.

Denn für das erste Halbjahr 2017 wurde noch ein Plus von 2,4 Prozent kommuniziert. Von Unternehmenskonjunkturen abgesehen konnte die deutsche Gardinenindustrie nach Angaben des Verbandes der Deutschen Heimtextilien-Industrie e.V. (HEIMTEX) 2017 die Nachfrageschwäche im Inland dank positiver Nachfrage aus dem Ausland zumindest teilweise ausgleichen.

Während die Konsumenten 2017 pro Kopf 2,6 Prozent mehr für Gardinen, Sicht- und Sonnenschutzprodukte ausgaben, wächst in den Vertriebswegen der Wettbewerbsdruck. Trotzdem ist die Angst vor dem Online-Tsunami nicht unbegründet. Denn zwischen 2013 und 2017 ist der Umsatz des Distanzhandels (Online- und Versand-Handel) um fast 42 Prozent gestiegen. Dagegen traten Fachhandel und Fachmärkte 2017 fast auf der Stelle. Neben Onlineshops machen vor allem expandierende Möbeldiskonter dem BTE Handelsverband Textil berechtigte Sorgen. Schließlich beendete der Möbeleinzelhandel als zweitgrößter Marktteilnehmer sein Gardinen-, Sicht- und Sonnenschutz-Jahr 2017 mit über 3 Prozent Umsatzplus.

(c) Marketmedia24
14.05.2018

Auf dem Weg in ein neues Zeitalter: Deutsche Berufskleidungsbranche

Der Arbeitsmarkt gerät in Bewegung. Eine zunehmende Digitalisierung der Industrie soll in absehbarer Zukunft viele Arbeitsplätze vernichten. Gleichzeitig werden aber auch neue Berufsbilder entstehen. Einige zeichnen sich heute schon ab, andere müssen erst noch erschaffen werden.

Wie aber wird sich die Industrie 4.0 auf die bei der Arbeit getragene Kleidung und Persönliche Schutzausrüstung (PSA) auswirken?

Der Arbeitsmarkt gerät in Bewegung. Eine zunehmende Digitalisierung der Industrie soll in absehbarer Zukunft viele Arbeitsplätze vernichten. Gleichzeitig werden aber auch neue Berufsbilder entstehen. Einige zeichnen sich heute schon ab, andere müssen erst noch erschaffen werden.

Wie aber wird sich die Industrie 4.0 auf die bei der Arbeit getragene Kleidung und Persönliche Schutzausrüstung (PSA) auswirken?

Bisher müssen sich Hersteller und Distributeure keine Sorgen machen. Seit vier Jahren steigen die Umsätze in diesem Markt. Der Erfolg geht vor allem auf das Konto der zunehmenden „Fashionisierung“ und Funktionalisierung, die sich die Verbraucher etwas kosten lassen. Dessen ungeachtet werden neue Konzepte notwendig sein, die den Wandel begleiten. Die ersten Anbieter sind bereits mit Lösungen am Markt: Sie entwickeln smarte Berufskleidung und vernetzte Sicherheitssysteme. Diese sind hochpreisiger als klassische Berufskleidung und können dem Markt frische, positive Impulse geben. Auf lange Sicht ist ein weiteres Wachstum daher möglich. Die Branchen-Insider von Marketmedia24 halten eine Zunahme um bis zu 7 Prozent bis zum Jahr 2025 für machbar, wie die jetzt veröffentlichte Studie „Branchen-REPORT Berufs- und Schutzkleidung 2018“ zeigt. Besonderen Grund zur Freude haben Online-Handel und Mietservice: beiden wird ein weiter ansteigender Vertriebsanteil prognostiziert.

Die seit vier Jahren anhaltend gute Branchenentwicklung hat verschiedene Ursachen. „Dazu zählen in erster Linie ein zunehmendes Sicherheitsbewusstsein, die optische und funktionelle Aufwertung der Kollektionen, die unausweichliche Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit und die vermehrte Gleichberechtigung des Angebots für Männer und Frauen. Jeder dieser Trends führt unweigerlich zu einer Verteuerung der Bekleidung“, fasst Textilingenieurin, Fachjournalistin und Studienautorin Sabine Anton-Katzenbach (Textilberatung Hamburg) die Entwicklung der Branche zusammen. Abzulesen ist diese Entwicklung an den einzelnen Warengruppen: Herren- und Damenhosen haben deutlich zugelegt. Herrenlatzhosen gehen hingegen langsam zurück, wie die neue Marketmedia24-Studie zeigt. „Arbeitshosen sind inzwischen auch in Damenschnitten erhältlich. Frauen in zahlreichen Berufen sind also nicht mehr auf das für ihre männlichen Kollegen entwickelte Kleidungsangebot angewiesen und können sich getrost von dem „Notnagel Latzhose“ verabschieden. Dadurch verändert sich die Nachfrage: Weg von der Herrenlatzhose hin zur Damenbundhose“, weiß Sabine Anton-Katzenbach.

Neue Impulse setzt auch das Trend-Thema Nachhaltigkeit.

Händler wie Hersteller engagieren sich mit Produkten aus umweltverträglichen Materialien, mit besonders haltbarer, langlebiger Kleidung oder mit sozialen und fairen Fertigungsbedingungen für Ressourcenschonung und Menschenrechte. Der Branchenreport präsentiert erstmals die Aktivitäten verschiedener Anbieter auf ökologischem und sozialem Terrain. Starke Impulse der Bewegung kommen aus den Niederlanden, aber verschiedene deutsche Anbieter ziehen nach. Auf dem Gebiet der ethischen Nachhaltigkeit sind auch viele skandinavische Hersteller aktiv.

Die Distribution von Berufskleidung läuft über diverse Kanäle, von denen der Mietservice der wichtigste ist und zukünftig bleibt. Gewinner ist jedoch der Online-Handel, der inzwischen fast ein Zehntel der Gesamtumsätze auf sich vereint. Insbesondere in ländlichen Regionen überzeugt die 24-stündige Verfügbarkeit der Anbieter. Allerdings kann weder ein Katalog noch ein Onlineshop die Beratungsfunktion eines Fachhändlers übernehmen, weshalb der Kunde diesen Vertriebskanal für die Beschaffung von Berufs- und Schutzbekleidung sowie PSA nach wie vor schätzt. Der Einzelhandel hingegen geht weiter zurück. Die bewährt fundierte Szenarioforschung von Marketmedia24 sieht ein weiteres Wegbrechen von Einzelhändlern: Bis zum Jahr 2025 wird ihr Distributionsanteil unter 4 Prozent sinken. Der Mietservice wird seine Position weiter behaupten und ausbauen. Dabei dürfte auch der Trend der Sharing-Ökonomie eine Rolle spielen: „Das Konsumverhalten hat sich durch die Vernetzung grundlegend verändert“, beschreibt das Frankfurter Zukunftsinstitut. „Man geht nicht mehr Einkaufen und besitzt danach ein Produkt, sondern man nutzt, teilt, bekommt, tauscht. Handeln ist kein linearer Akt mehr. Erfolgreiche Konzepte orientieren sich immer stärker an der Kreislaufökonomie.“

Quelle:

Marketmedia24

Neue Studie „Branchen-SPIEGEL Schuhmode 2018“ erschienen (c) Marktmedia24 (Köln)
07.03.2018

Neue Studie „Branchen-SPIEGEL Schuhmode 2018“ erschienen

  • Nach einer roten Null in 2017 ist Wachstum in Sicht

In der Fashion-Influencer-Szene sind Schuhe ein Top-Thema. Und mit Deichmann gründet Europas größter Schuheinzelhändler einen eigenen Influencer-Club. Dennoch generierte die Schuhbranche 2017 gerade mal eine rote Null. Nur bei Sneaker- und Sportschuhlieferanten lief es richtig gut. Auf Vertriebsseite markiert Marketmedia24 lediglich für den Distanzhandel ein vergleichsweise positives Jahr.
Insgesamt setzen Strukturveränderungen dem Markt zu. Die Gallery SHOES hat als neue Orderplattform für europäisches Schuhbusiness bereits mit der ersten Ausgabe im August 2017 nach den Worten der Messechefin Ulrike Kähler ein „erfolgreiches und mutiges“ Zeichen gesetzt.

  • Nach einer roten Null in 2017 ist Wachstum in Sicht

In der Fashion-Influencer-Szene sind Schuhe ein Top-Thema. Und mit Deichmann gründet Europas größter Schuheinzelhändler einen eigenen Influencer-Club. Dennoch generierte die Schuhbranche 2017 gerade mal eine rote Null. Nur bei Sneaker- und Sportschuhlieferanten lief es richtig gut. Auf Vertriebsseite markiert Marketmedia24 lediglich für den Distanzhandel ein vergleichsweise positives Jahr.
Insgesamt setzen Strukturveränderungen dem Markt zu. Die Gallery SHOES hat als neue Orderplattform für europäisches Schuhbusiness bereits mit der ersten Ausgabe im August 2017 nach den Worten der Messechefin Ulrike Kähler ein „erfolgreiches und mutiges“ Zeichen gesetzt.

Trotz Trendbonus befand sich der deutsche Schuhmarkt 2017 keineswegs auf einem Höhenflug. Vielmehr bleibt der deutsche Schuhmarkt preissensibel. So gaben die Deutschen nach 2016 auch 2017 weniger Geld für ihre Schuhe aus.
„In der Folge lag der Umsatz mit Schuhen im Vorjahr bei knapp 9,1 Milliarden Euro“, so Marktforschungsleiter Karl Oerder, Marketmedia24. Industrie und Handel stehen vor der Herausforderung, den durchaus bestehenden Schuhbedarf und den Spaß am Schuhkauf mit modernen Vermarktungskonzepten zu beleben. Die Voraussetzungen dafür sind gut, so dass die Kurzfristprognosen von Marketmedia24 für 2018 und 2019 jeweils einen Umsatzanstieg erwarten.

Insgesamt geht ein Ruck durch die Branche. Dazu trägt auch das seit August 2017 neu installierte Orderformat Gallery SHOES auf dem Areal Böhler in Düsseldorf bei. Dabei verfolgen die Messemacher kein geringeres Ziel, als das europäische Schuhbusiness kompetent und aussagekräftig abzubilden.
„Das gelingt uns mit einer Marktabdeckung von rund 80 Prozent, was enorm ist“, bekräftigt Ulrike Kähler, Managing Director Igedo Company, Project Director Gallery & Gallery SHOES, die sich kurz vor dem Start der zweiten Veranstaltung (11. bis 13. März) über eine äußerst positive Resonanz von allen Seiten freut. „Das neu geschaffene Format lebt von der neuen Location, Marken vor einem coolen, zeitgemäßen Passepartout im Industrial Design abzubilden. Dass diese Location aus Platzgründen Markense-lektion erfordert, ist der Preis für die Schönheit des Ambientes, das Schuhbusiness in Düs-seldorf frisches Leben eingehaucht hat.“

Selection, kuratierte Sortimente und hoch emotionale Darstellung sind auch auf Handelsseite ein guter Rat für attraktive Flächen. Zwar bleiben die Schuhkunden und -kundinnen äußerst volatil. Besonders seitdem einerseits Onliner Kaufbequemlichkeit und andererseits stationäre Wettbewerber jenseits traditioneller Schuhhandelsstrukturen eine neue Emotionalität ins Kauferlebnis brachten. Innovative Geschäftsideen aber wie Sneaker-Stores machen vor, was funktionieren kann. Denn in der Breite wird sich der Wettbewerb weiter verschärfen und rückläufige Frequenzen unprofilierten stationären Anbietern noch mehr zusetzen.

Weitere Informationen:
Schuhmode Marketmedia24 SHOES
Quelle:

Sonja Koschel, Marketmedia24

Neue Outdoor-Studie von Marketmedia24 bestätigt Trendwende ©Marketmedia24
Umsatz im Outdoor-Handel 2017
12.09.2017

Neue Outdoor-Studie von Marketmedia24 bestätigt Trendwende

Ausgaben für Outdoor-Artikel steigen um 2,1 Prozent

Die Trendwende kam fast überraschend: Nachdem auf zügelloses Wachstum harte Konsolidierungsjahre folgten, ging es für die Outdoor-Branche 2016 wieder aufwärts. Mit durchschnittlich rund 23 Euro gaben die Deutschen 2,1 Prozent mehr für Outdoor-Bekleidung, -Schuhe, -Hardware, Zelte und Schlafsäcke aus als noch 2015.

Und die Zeichen stehen gut dafür, dass die Branche, die Olaf Wittayer, Geschäftsführer der Outdoor-Profis des Händlerverbundes Sport 2000 als einen „der stabilsten Bereiche im gesamten Sportbusiness“ bezeichnet, weiter wächst. Sogar auf über 2,5 Milliarden Euro Marktvolumen könnte es die Branche bis 2025 bringen, zeigt der jetzt von Marketmedia24 neu aufgelegte „Branchen-REPORT Outdoor 2017“. Partizipieren werden aber nur jene Marktteilnehmer, die sich nicht allein auf den Trend verlassen.

Ausgaben für Outdoor-Artikel steigen um 2,1 Prozent

Die Trendwende kam fast überraschend: Nachdem auf zügelloses Wachstum harte Konsolidierungsjahre folgten, ging es für die Outdoor-Branche 2016 wieder aufwärts. Mit durchschnittlich rund 23 Euro gaben die Deutschen 2,1 Prozent mehr für Outdoor-Bekleidung, -Schuhe, -Hardware, Zelte und Schlafsäcke aus als noch 2015.

Und die Zeichen stehen gut dafür, dass die Branche, die Olaf Wittayer, Geschäftsführer der Outdoor-Profis des Händlerverbundes Sport 2000 als einen „der stabilsten Bereiche im gesamten Sportbusiness“ bezeichnet, weiter wächst. Sogar auf über 2,5 Milliarden Euro Marktvolumen könnte es die Branche bis 2025 bringen, zeigt der jetzt von Marketmedia24 neu aufgelegte „Branchen-REPORT Outdoor 2017“. Partizipieren werden aber nur jene Marktteilnehmer, die sich nicht allein auf den Trend verlassen.

Das Outdoor-Geschäft hat sich zum wichtigsten Teilmarkt im Geschäft mit Sportartikeln entwickelt. Und für 80 Prozent der Mitglieder der größten Interessensvertretung der Outdoor-Branche, European Outdoor Group (EOG), ist das Geschäftsjahr 2016 sogar besser als erwartet gelaufen. Allerdings haben zunehmende Sättigungseffekte auf dem wirtschaftlich wie auch gesellschaftlich attraktiven Markt dafür gesorgt, dass der Wettbewerbsdruck wächst und damit die Professionalisierung stetig zunehmen muss. Schwächelnde bzw. vernachlässigte Marken werden vor diesem Hintergrund gnadenlos bestraft sprich übernommen bzw. hängen am Tropf von Investoren.

Trends rocken die Branche

Es geht auch anders. Beispielsweise sind konsequente Nachhaltigkeitsstrategien an respektablen Umsatzzuwächsen ablesbar. Darüber hinaus resultieren aus dem Zusammenwachsen von Outdoor, Sport und Mode – Stichwort Athleisure – neue Chancen. Diese Fusion von Funktions- und Alltagsbekleidung, die insbesondere unter der urbanen Bevölkerung an-kommt, ruft allerdings auch neue Wettbewerber auf den Plan. Style war noch nie so wichtig wie heute, wissen Markenmacher, die sich zudem auf massive Käuferwünsche nach Individualisierung einstellen müssen. Das macht für die Hersteller den Eintritt in das Industrie 4.0-Zeitalter zwingend. Denn mit intelligenten Produktionseinheiten sind die vom Konsumenten nachgefragten Gestaltungsmöglichkeiten wesentlich größer als in der händisch gefertigten Produktion in Asien.

Handel muss digitalen Wandel schaffen

Auch auf Distributionsebene ist die Kombination von Kundennähe und Innovation das Maß der Zukunft. Denn selbst der loyale aber alternde Kundenstamm des stationären Fachhandels sichert nicht das Überleben. Verjüngung ist das Ziel, für das mit Retail 4.0 Informationen zum Verstehen des Kundenbedarfs und seines Verhaltens genutzt werden müssen. Der Online-Wettbewerb macht es vor. Das hat bei den Onlinern zu Bestmarken geführt und vor allem den Outdoor-Facheinzelhandel seit 2012 1,3 Prozentpunkte seiner Anteile am Gesamtumsatz gekostet. Allerdings nimmt im interaktiven Handel die Dynamik leicht ab und die Reifephase beginnt. Dabei ist im Online-Segment ein fortschreitender Konzentrationsprozess zu erkennen. Die großen Drei - Amazon, Otto und Zalando - beherrschen klar das Ranking der größten E-Shops, die alle Outdoor-Artikel in ihrem Portfolio anbieten.

Größter Onlineshop, der fast ausschließlich mit Outdoor-Ware handelt, ist Globetrotter mit einem geschätzten Umsatz von jährlich 50 Millionen Euro im reinen Online-Geschäft. Die beiden weiteren großen Outdoor-Portale Bergzeit und Bergfreunde dürften inzwischen eben-falls bei etwa 40 Millionen Euro Jahresumsatz liegen, so die Marketmedia24-Experten. „In kaum einer anderen Branche gab es in letzter Zeit so viele Zusammenschlüsse wie im Sportbereich“, weiß Jochen Fendt, Diplom Sportökonom und Autor des neuen „Branchen-REPORT Outdoor 2017“. „Auch Bergfreunde ging 2013 als Teil von Backcountry an den US-amerikanischen Finanzinvestor TSG. Bergzeit wurde 2012 von der Südtiroler Sportler AG geschluckt“.

Parallel nimmt der Professionalisierungsgrad im Outdoor-Handel stetig zu. Dabei fokussieren sowohl der stationäre als auch der Online-Handel im markenorientierten Mittel- bis Hochpreissegment eine immer ähnlicher werdende Zielgruppe mit sich angleichenden Bedürfnissen. Während die Hersteller selbst zunehmend in das Wettbewerbsgeschehen ein-greifen. Damit steht für die Zukunft des Facheinzelhandels – und damit der Nummer eins am Markt – fest, dass der Marktanteil dieser Spezialisten weiter sinkt. Trotzdem hält das optimistische Marktszenario im „Branchen-REPORT Outdoor 2017“ bis 2025 ein Wachstum von rund 20 Prozent für möglich.

Weitere Informationen unter www.marketmedia24.de

Weitere Informationen:
Outdoor Textil- und Bekleidungsindustrie
Quelle:

Marketmedia24

Branchenanalyse Branchenanalyse
Branchenanalyse
14.06.2017

Bis 2025 kann die Branche um 755 Millionen Euro wachsen

Die Chancen für die Anbieter sind groß, zeigt der neue „Bran-chen-REPORT Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz 2017“ von Marketmedia24, Köln. Eine tiefgreifende Branchenanalyse des deutschen Gesamtmarktes, die in ihren Sze-narien bis zum Jahr 2025 im optimistischen Fall sogar ein Marktwachstum auf fast 3,7 Milliarden Euro ausweist. Allerdings muss die Branche dafür einige Hausaufgaben lösen. Das unterstreicht eine für die Studie durchgeführte repräsentative Verbrau-cherbefragung. Danach könnten sowohl Markenmehrwerte als auch technische und funktionale Innovationen der Branche wesentlich zu Wachstum verhelfen.

Die Chancen für die Anbieter sind groß, zeigt der neue „Bran-chen-REPORT Gardinen, Sicht- und Sonnenschutz 2017“ von Marketmedia24, Köln. Eine tiefgreifende Branchenanalyse des deutschen Gesamtmarktes, die in ihren Sze-narien bis zum Jahr 2025 im optimistischen Fall sogar ein Marktwachstum auf fast 3,7 Milliarden Euro ausweist. Allerdings muss die Branche dafür einige Hausaufgaben lösen. Das unterstreicht eine für die Studie durchgeführte repräsentative Verbrau-cherbefragung. Danach könnten sowohl Markenmehrwerte als auch technische und funktionale Innovationen der Branche wesentlich zu Wachstum verhelfen.
Tatsächlich ist es um den modischen respektive emotionalen Faktor von Gardinen, Sicht- und Sonnenschutzprodukten gar nicht so schlecht bestellt. Denn die Befragung von Konsu-menten im Alter von 18 bis 75 Jahren, die im Februar 2017 durchgeführt wurde, ergab, dass bei fast 46 Prozent vor allem die Lust auf eine neue Dekoration oder die Entdeckung einer tollen Idee einen Einkauf auslösen. Das passiert bei vielen in etwa alle fünf Jahre. Eine Art rote Karte erteilen die Verbraucher allerdings den Marketingstrategien der Branche. Denn Marken haben nur eine sehr geringe Bedeutung und der technologische Mehrwert moderner Produkte fällt ebenfalls kaum ins Gesicht. Damit manifestiert sich der Preis in den Fokus der Kaufentscheidung.

Quelle:

Marketmedia24