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20.03.2020

Nachhaltigkeitsbericht 2019 der Lenzing Gruppe veröffentlicht

  • Erster Faserhersteller mit bestätigtem Scienced - based target – Ziel der Klimaneutralität bis 2050
  • Durchbruch bei der REFIBRA™ Technologie – auch getragene Textilien als Faserrohstoff einsetzbar
  • Pionier bei der Einführung der Blockchain - Technologie zur Fasererkennung
  • Bei sämtlichen Nachhaltigkeitszielen auf Kurs

Lenzing – Rechtzeitig zum „Tag des Waldes“ am 21. März , den die FAO (Ernährungs - und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) bereits in den 1970er - Jahren als Reaktion auf die globale Abholzung der Wälder ins Leben gerufen hat, präsentiert die Lenzing Gruppe ihren Nachhaltigkeitsbericht 2019 . Darin wird aufgezeigt, wie das Unternehmen den globalen Herausforderungen aktiv begegnet.

  • Erster Faserhersteller mit bestätigtem Scienced - based target – Ziel der Klimaneutralität bis 2050
  • Durchbruch bei der REFIBRA™ Technologie – auch getragene Textilien als Faserrohstoff einsetzbar
  • Pionier bei der Einführung der Blockchain - Technologie zur Fasererkennung
  • Bei sämtlichen Nachhaltigkeitszielen auf Kurs

Lenzing – Rechtzeitig zum „Tag des Waldes“ am 21. März , den die FAO (Ernährungs - und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) bereits in den 1970er - Jahren als Reaktion auf die globale Abholzung der Wälder ins Leben gerufen hat, präsentiert die Lenzing Gruppe ihren Nachhaltigkeitsbericht 2019 . Darin wird aufgezeigt, wie das Unternehmen den globalen Herausforderungen aktiv begegnet.

Lenzing produziert Fasern aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz und ist bei ihren Kunden und Partnern in der globalen Textil - und Vliesstoffbranche für ihre klare Positionierung als nachhaltiger Hersteller bekannt . Es ist kein Zufall, dass der neue Bericht ausgerechnet am internationalen Tag des Waldes erscheint. Lenzings nachhaltige Praktiken bei der Rohstoffbeschaffung, insbesondere bei Holz und Zellstoff, wurden auch im Berichtsjahr 2019 wieder als führend eingestuft (Hot Button Report).

Stand up! Against Business as Usual

Mit dem Motto „Stand up! Gegen Business as Usual“ betont Lenzing ihren Zugang , über ihre Produkte hinaus Verantwortung zu übernehmen . Business as Usual - Szenarien müssen insbesondere für den Klimaschutz überwunden werden. Mit einem wissenschaftlich fundierten Ziel („science - based target“ ) wird Lenzing zur Bewälti gung der durch den Klimawandel bedingten Probleme aktiv . Die Lenzing Gruppe hat sich dazu verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen pro Tonne Produkt bis 2030 um 50 Prozent gegenüber der Ausgangsbasis 2017 zu reduzieren. Die Scienced Based Target Initiativ e hat das Klimaziel der Lenzing wissenschaftlich bestätigt.

Durchbruch bei der REFIBRA™ Technologie

Ein strategisches Grundprinzip der Lenzing im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie „Naturally positive“ und Schwerpunkt im Nachhaltigkeitsbericht 2019 ist das Thema Kreislaufwirtschaft, bei dem Lenzing wesentliche Beiträge leistet. Um den enormen Herausforderungen von Industrie und Gesellschaft im Bereich Textilabfälle zu begegnen, entwickelte Lenzing etwa mit der Marke REFIBRA™ eine einzigartige Recyclingtechnologie, bei der Baumwoll - Zuschnittreste aus der Bekleidungsherstellung wieder zu Fasern verarbeitet werden. 

 

Weitere Informationen:
Lenzing
Quelle:

Lenzing

TexCoat F4 Baldwin's revolutionizing Textile finishing system (c) Baldwin
TexCoat F4 Baldwin's revolutionizing Textile finishing system
11.03.2020

Baldwin to introduce TexCoat G4 fabric finishing system at Techtextil North America

Non-contact precision spray technology enhances productivity, sustainability and process control

Baldwin Technology Company Inc. has announced that it will showcase the TexCoat G4 non-contact precision spray fabric finishing system at the Techtextil North America tradeshow, held from May 12 to 14, 2020, in Atlanta (booth #3048).

With extensive sustainability benefits, unprecedented tracking and process control, and industry 4.0 integration, the TexCoat G4 provides consistently high-quality fabric finishing, with no chemistry waste, as well as minimal water and energy consumption. 

Non-contact precision spray technology enhances productivity, sustainability and process control

Baldwin Technology Company Inc. has announced that it will showcase the TexCoat G4 non-contact precision spray fabric finishing system at the Techtextil North America tradeshow, held from May 12 to 14, 2020, in Atlanta (booth #3048).

With extensive sustainability benefits, unprecedented tracking and process control, and industry 4.0 integration, the TexCoat G4 provides consistently high-quality fabric finishing, with no chemistry waste, as well as minimal water and energy consumption. 

Baldwin’s innovative non-contact spray technology eliminates chemistry dilution in wet-on-wet processes. The TexCoat G4 consistently and uniformly sprays chemistry across the fabric surface and applies it only where needed, on one or both sides of the fabric. Customers can expect no bath contamination during the finishing process, as well as minimal downtime during changeovers, which are made easy with recipe management that includes automated chemistry and coverage selection.

The TexCoat G4 also enhances sustainability by wasting no chemistry during color, fabric or chemistry changeovers, and because only the required chemistry volume is applied to the fabric, wet pick-up levels can be reduced by up to 50 percent—leading to 50 percent less water and energy consumption. Furthermore, in single-side applications, drying steps can be eliminated for various textiles, including those that are back-coated and laminated, thereby streamlining and simplifying the production process.

Weitere Informationen:
Baldwin
Quelle:

Baldwin

Geldscheine werden aus Baumwollfasern hergestellt (c) pixabay
Geldscheine werden aus Baumwollfasern hergestellt
17.02.2020

Baumwolltagung: Passion for Cotton!

  • 35. Internationale Baumwolltagung Bremen vom 25. - 27. März 2020
  • Spannend: Fluoreszierende Baumwolle, magnetische Baumwolle, Baumwolle als perfektes Funktionstextil – State of the Art der technischen Produkte

Bremen: Die Internationale Baumwolltagung vom 25. bis 27. März präsentiert Fachbesuchern aus allen wesentlichen Kontinenten im historischen Rathaus am Marktplatz der Hansestadt Bremen hochaktuelle und zukunftsträchtige Themen der Baumwolltextilbeschaffungskette und diskutiert daraus resultierende Herausforderungen für den Markt. Dabei sind Wissenschaft und Praxis gleichermaßen vertreten.

  • 35. Internationale Baumwolltagung Bremen vom 25. - 27. März 2020
  • Spannend: Fluoreszierende Baumwolle, magnetische Baumwolle, Baumwolle als perfektes Funktionstextil – State of the Art der technischen Produkte

Bremen: Die Internationale Baumwolltagung vom 25. bis 27. März präsentiert Fachbesuchern aus allen wesentlichen Kontinenten im historischen Rathaus am Marktplatz der Hansestadt Bremen hochaktuelle und zukunftsträchtige Themen der Baumwolltextilbeschaffungskette und diskutiert daraus resultierende Herausforderungen für den Markt. Dabei sind Wissenschaft und Praxis gleichermaßen vertreten.

Schon am Eröffnungstag, am Mittwoch, den 25. März, beschäftigt sich eine hochspannende Session mit alternativer und bisher wenig bekannter Verwendung des natürlichen, erneuerbaren und biologisch abbaubaren Rohstoffs Baumwolle in innovativen Produkten mit hohem Nutzwert. Innerhalb der Session ,Innovative Textile and Technical Products‘ wird anhand von vier Beispielen deutlich, dass die Nutzung von Baumwolle weit über Haushaltstextilien und Bekleidung hinausgeht. Vielmehr ist Baumwolle wegen ihrer intelligenten Eigenschaften auch in technischen Produkten oder auch in Smart-Textilien zu finden.

Michael Jänecke, Director Brand Management Technical Textiles & Textile Processing bei der Messe Frankfurt, leitet mit seiner umfassenden Markterfahrung die Session. Schon seit vielen Jahren ist er unter anderem für die Organisation internationalen Leitmessen Techtextil und Texprocess verantwortlich.

Fallbeispiel 1:
Nachhaltige Baumwolle für fälschungssichere Geldscheine

Bernadette O’Brian vom Directorat Banknoten bei der Europäischen Zentralbank in Frankfurt (EZB) ist verantwortlich für die umwelt- und gesundheitsgerechte sowie die fälschungssichere Produktion von Banknoten. In ihrem Vortrag ‚Der Einsatz von nachhaltigen Baumwollfasern in Euro-Banknoten‘ beleuchtet sie im Rahmen der globalen Nachhaltigkeitsstrategie der EZB die europaweiten Herstellungspraktiken von Banknotenpapier inklusive der Kontrolle der Fertigungsprozesse.

Fallbeispiel 2:
Fluoreszierende, supermagnetische und wasserabweisende Baumwolle

Dr. Filipe Natalio gehört als leitender Mitarbeiter und Forscher dem Weizmann Institut für Wissenschaft in Rehovot, Israel an und arbeitet hier für die Abteilung Pflanzen- und Umweltforschung, angeschlossen an das Kimmel Zentrum für Archäologische Studien. Er präsentiert unter dem Thema ‚Rohstofflandwirtschaft: Die Züchtung von Baumwolle mit einzigartigen Funktionen‘ Ergebnisse seiner Arbeiten, bei denen Baumwolle mit fluoreszierenden, supermagnetischen und wasserabweisenden Fähigkeiten ausgestattet werden kann. Dies geschieht nicht etwa durch eine chemische Veränderung, sondern biologisch durch die Implementierung eines speziell entwickelten Glukosemoleküls in Baumwolle. Die Entwicklung hat das Potential, großformatig in baumwollbasierten Funktionsmaterialien und -textilien eingesetzt zu werden.

Fallbeispiel 3:
Innovative Wattierungen und Gewebe für Einrichtung und Outdoor

In einem Doppelvortrag stellen Matthias Boehme und Daniel Odermatt innovative Textilien für den Einrichtungs- und Outdoorsektor vor. Matthias Boehme ist Inhaber der Bremer Agentur Textile Solutions & Consulting. Er präsentiert Produktideen für Wattierungen zur Anwendung in Möbeln des deutschen Vliesstoff- und Composite-Herstellers Norafin Industries, Mildenau. Diese sind nicht etwa aus ölbasierten Chemiefasern, sondern aus Baumwolle und weiteren biobasierten Naturfasern und finden Anwendung im Bereich Heimtex (z. B. Tapeten) oder auch bei funktionellen Komponenten für technische Textilien und für Bekleidungsentwicklungen.

Daniel Odermatt ist Divisionmanager der Gewebemanufaktur Stotz & Co. AG, Zürich, Schweiz. Das Unternehmen ist bekannt für die Entwicklung hochfunktionaler Baumwollgewebe. Zum Beispiel werden Extra-Langstapelfasern weich gesponnen und gezwirnt und dann in höchstmöglicher Dichte verwoben. Das Resultat ist ein dichtes Allwettergewebe mit natürlichen Eigenschaften und höchstem Tragekomfort. Das Material ist regenfest, absolut winddicht und mit einer Atmungsaktivität ausgestattet, die nur mit Naturmaterialien erreicht werden kann.

Fallbeispiel 4:
3D-Gewebe aus Baumwolle/Leinen zur Behandlung von Hautkrankheiten

Dr. Iwona Frydrych von der Universität für Technologie in Łódź, Polen, ist Professorin an der Fakultät für Materialentwicklung und Textildesign. Ihr Thema ist die Unterstützung medizinischer Behandlung von Hautkrankheiten durch ein 3D-Design für Bekleidung aus Baumwoll-Leinen-Mischungen. Auf das Material werden Mikrokapseln mit erwiesen hautberuhigenden Pflanzensubstanzen aufgetragen. Das so ausgerüstete Material hat direkten Kontakt mit der Haut. Der Inhalt der Mikrokapseln wird durch Körperwärme und -feuchtigkeit freigesetzt. Studien zufolge führt dies zu einer Linderung von Hautbeschwerden.

 

Quelle:

Bremer Baumwollbörse

Joe Kline (c) Baldwin Technology
Joe Kline
12.02.2020

Baldwin Technology ernennt Joe Kline zum neuen Präsidenten und CEO

      Erfahrene, mitarbeiterorientierte Führungskraft stärkt Produkt- und Servicekompetenzen

Das Führungsteam von Baldwin Technology Company Inc. hat Joe Kline zum 17. Januar 2020 zum neuen Präsidenten und CEO ernannt. Baldwin ist ein führender globaler Hersteller innovativer Automatisierungstechnologie für die Druck-, Verpackungs- und weiterverarbeitende Industrie. Interim CEO Kyle Chapman bleibt Vorstandsvorsitzender von Baldwin und wird sich stärker auf das schnell wachsende Portfolio von BW Forsyth Partners konzentrieren. 2012 erwarb Forsyth das damals börsennotierte Unternehmen Baldwin und verwandelte es in ein Privatunternehmen.

Vor seiner Tätigkeit bei Baldwin arbeitete Kline als Präsident eines Geschäftsbereichs der Elektrobranche von Eaton. Darüber hinaus hatte er kaufmännische Führungsrollen bei Eaton, Duke Manufacturing und Emerson inne. Er hat einen Bachelor in Elektrotechnik von der Ohio University und einen Master of Business Administration im internationalen Geschäft von der Saint Louis University.

      Erfahrene, mitarbeiterorientierte Führungskraft stärkt Produkt- und Servicekompetenzen

Das Führungsteam von Baldwin Technology Company Inc. hat Joe Kline zum 17. Januar 2020 zum neuen Präsidenten und CEO ernannt. Baldwin ist ein führender globaler Hersteller innovativer Automatisierungstechnologie für die Druck-, Verpackungs- und weiterverarbeitende Industrie. Interim CEO Kyle Chapman bleibt Vorstandsvorsitzender von Baldwin und wird sich stärker auf das schnell wachsende Portfolio von BW Forsyth Partners konzentrieren. 2012 erwarb Forsyth das damals börsennotierte Unternehmen Baldwin und verwandelte es in ein Privatunternehmen.

Vor seiner Tätigkeit bei Baldwin arbeitete Kline als Präsident eines Geschäftsbereichs der Elektrobranche von Eaton. Darüber hinaus hatte er kaufmännische Führungsrollen bei Eaton, Duke Manufacturing und Emerson inne. Er hat einen Bachelor in Elektrotechnik von der Ohio University und einen Master of Business Administration im internationalen Geschäft von der Saint Louis University.

Klines Ernennung folgt den Ernennungen von vier Präsidenten von Geschäftssegmenten von Baldwin im Jahr 2019. Rich Bennett bei AMS Spectral UV, Tomas Anderbjer bei Baldwin Precision Applications, Vince Balistrieri bei Baldwin Vision Systems und Matt Shishikura bei Baldwin Japan.

 

Weitere Informationen:
Baldwin Technology Company Inc.
Quelle:

Baldwin Technology

Bremer Baumwollbörse, Bremer Rathaus (c) Bremer Baumwollbörse
Bremer Baumwollbörse, Bremer Rathaus
10.02.2020

Internationale Baumwolltagung Bremen 2020: Keynotes

Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimawandel

Passion for Cotton: Die 35. Internationale Baumwolltagung Bremen im historischen Rathaus der Hansestadt startet am 25. März. Doch bevor in den einzelnen Sessions fachspezifische Fragen in Detailtiefe erörtert werden, lenken die prägnanten wie inspirierenden Keynotes führender Wirtschaftsexperten aus Wissenschaft und Praxis zum Auftakt der Tagung den Blick auf die aktuellen Trends und Herausforderungen der Brache und die sich  daraus ergebenden Konsequenzen für die Weltwirtschaft.

Klimawandel und Nachhaltigkeit

„Klimawandel – ein Sturm im Wasserglas?“, fragt Kai Hughes, Geschäftsführender Direktor des International Cotton Advisory Committee, Washington D.C., USA, in seinem Vortrag provokant. Ziel seiner Präsentation ist es, die Herausforderungen des Klimawandels für die Landwirtschaft und die Baumwollproduktion im Besonderen herauszuarbeiten. Darauf aufbauend sollen konkrete  Handlungsansätze und Lösungen innerhalb der Baumwoll-Community diskutiert werden.

Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimawandel

Passion for Cotton: Die 35. Internationale Baumwolltagung Bremen im historischen Rathaus der Hansestadt startet am 25. März. Doch bevor in den einzelnen Sessions fachspezifische Fragen in Detailtiefe erörtert werden, lenken die prägnanten wie inspirierenden Keynotes führender Wirtschaftsexperten aus Wissenschaft und Praxis zum Auftakt der Tagung den Blick auf die aktuellen Trends und Herausforderungen der Brache und die sich  daraus ergebenden Konsequenzen für die Weltwirtschaft.

Klimawandel und Nachhaltigkeit

„Klimawandel – ein Sturm im Wasserglas?“, fragt Kai Hughes, Geschäftsführender Direktor des International Cotton Advisory Committee, Washington D.C., USA, in seinem Vortrag provokant. Ziel seiner Präsentation ist es, die Herausforderungen des Klimawandels für die Landwirtschaft und die Baumwollproduktion im Besonderen herauszuarbeiten. Darauf aufbauend sollen konkrete  Handlungsansätze und Lösungen innerhalb der Baumwoll-Community diskutiert werden.

Mit seinem Vortrag „Das Nachhaltigkeitsprogramm von HUGO BOSS… und was unser Kunde damit zu tun hat“ rollt Andreas Streubig, Direktor Global Sustainability Hugo Boss AG, Metzingen, Deutschland, die textile Wertschöpfungskette, mit der Konsumentenebene beginnend, von einer anderen Seite auf. Als Vertreter einer  Premiummarke für Damen- und Herrenbekleidung geht Streubig auf das Thema Nachhaltigkeit als strategisches Element der Unternehmensstrategie ein und informiert darüber, wie Elemente der Strategie bei Hugo Boss konkrete Umsetzung finden.

Die sich verändernde Rolle der Banken in der Finanzierung des Baumwollmarktes beleuchtet Rüdiger Senft, Leiter des Nachhaltigkeitsbereichs bei der Commerzbank, Frankfurt a.M., Deutschland. Neben einer allgemeinen Einführung zum Thema Nachhaltigkeit und Bankenregulierung geht Senft in seiner Präsentation auf die Finanzierung des Baumwollhandels unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten ein.

Moderiert wird die Eröffnungssession am 25. März von Bill Ballenden, als Gründer und Inhaber von Dragontree, Swindon, UK, einer Online-Auktionsplattform für den Baumwollhandel. Als ehemaliger Baumwollmanager für Louis Dreyfus in Europa und Asien verfügt Bill Ballenden über langjährige Erfahrung in der Branche.


Querschnittsthemen: Digitalisierung, Gender,  Wertschöpfungsketten

Die anschließende Session im Tagungsprogramm mit der Headline "A Wider View" ist aktuell prägenden Trends und wichtigen Querschnittsthemen der Branche gewidmet. Dies geht über klassische Baumwollthemen deutlich hinaus.

Um die Rolle der Baumwolle in einer zunehmend digital gesteuerten Lieferkette geht es in einem Vortrag von Mark Messura, Senior Vice President, Global Supply Chain Marketing für Cotton Incorporated, Cary, NC, USA. Wesentliche Stichworte sind hier schnellere Lieferzeiten, vertikale Integration, Transparenz und Rückverfolgbarkeit.

Der Vortrag von Roger Gilmartin, Geschäftsführer von Tri-Blend Consulting, Charlotte, USA, „Das Geheimrezept für zum richtige Zeitpunkt gelieferte, kostenoptimierte und hochwertige Baumwollkleidung“, verspricht spannende und aufklärende Einsichten. Das Unternehmen führt Studien zur Performance unterschiedlicher Baumwollvarietäten während des gesamten Verarbeitungsprozesses bis zum fertigen Garn durch und bewertet diese nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Amy Jackson, Better Cotton Initiative, London, UK, stellt die „Women in Cotton“ Initiative der ICA Liverpool vor. Die Initiative möchte durch das Engagement sowie den Einfluss von Frauen in der Baumwollindustrie zu vergrößern und ihnen z. B. durch den Aufbau von Netzwerken im Austausch eine stärkere Stimme zu verleihen.

Einen Einblick in die aktuelle Entwicklung der Wertschöpfungskette von Baumwolle, Textilien und Bekleidung in Afrika gibt Navdeep Singh Sodhi, International Strategic Management Consultant der Gherzi Textile Organisation, Schweiz, in seinem Vortrag. Afrika wird mit Blick auf die kommenden Jahrzehnte, auch in Anbetracht des Bevölkerungswachstums, ein hohes Potential beim Aufbau von Wirtschaftsstrukturen zur Verbesserung von Einkommen und Wohlstand zugesprochen.

Thomas Schneider, Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin und tätig im Fachbereich Produktionsplanung und -steuerung, Textile Werkstoffe, Werkstoffprüfung ist Moderator der Session. Als Koryphäe auf seinem Gebiet bringt Thomas Schneider mehr als 30 Jahre Erfahrung in der wissenschaftlichen wie anwendungsorientierten Forschung im Textil- und Faserbereich mit, unter anderem im Faserinstitut Bremen e.V.

Weitere Informationen:
International Cotton Conference
Quelle:

Bremer Baumwollbörse

BioökonomieREVIER Rheinland: Neue Wertschöpfungsmöglichkeiten für die Region © BioökonomieREVIER Rheinland
Logo BioökonomieREVIER Rheinland
05.02.2020

BioökonomieREVIER Rheinland

Neue Wertschöpfungsmöglichkeiten für die Region

»Vom Braunkohle- zum BioökonomieREVIER«: Im Rahmen des Strukturwandels soll das Rheinische Revier zu einer Modellregion für ressourceneffizientes und nachhaltiges Wirtschaften werden. Insgesamt 15 Innovationslabore entstehen gerade an der Schnittstelle zwischen (Land-)Wirtschaft und Wissenschaft, beteiligt sind Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Die Innovationslabore sollen den schnellen Transfer neuer Verfahren in die Praxis ermöglichen, um Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze zu generieren. Das Fraunhofer UMSICHT ist gemeinsam mit weiteren Partnern für das Projekt »AZUR« verantwortlich, das den Anbau und die Verwertung von Heil- und Medizinpflanzen am Beispiel von Arnika untersucht.

Neue Wertschöpfungsmöglichkeiten für die Region

»Vom Braunkohle- zum BioökonomieREVIER«: Im Rahmen des Strukturwandels soll das Rheinische Revier zu einer Modellregion für ressourceneffizientes und nachhaltiges Wirtschaften werden. Insgesamt 15 Innovationslabore entstehen gerade an der Schnittstelle zwischen (Land-)Wirtschaft und Wissenschaft, beteiligt sind Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Die Innovationslabore sollen den schnellen Transfer neuer Verfahren in die Praxis ermöglichen, um Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze zu generieren. Das Fraunhofer UMSICHT ist gemeinsam mit weiteren Partnern für das Projekt »AZUR« verantwortlich, das den Anbau und die Verwertung von Heil- und Medizinpflanzen am Beispiel von Arnika untersucht.

Aus den Händen von Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel MdB (3.v.l.) nahmen Prof. Wolfgang Marquardt (Vorstandsvorsitzender Forschungszentrum Jülich), Prof. Ulrich Schurr (Forschungszentrum Jülich), Prof. Ulrich Schwaneberg (RWTH Aachen), Dr. Georg Schaumann (Sense up) und Prof. Volker Sander (FH Aachen) die Förderurkunden entgegen. Die Fraunhofer-Gesellschaft und YNCORIS GmbH & Co. KG sind weitere Partner des Konsortiums.

Aus den Händen von Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel MdB (3.v.l.) nahmen Prof. Wolfgang Marquardt (Vorstandsvorsitzender Forschungszentrum Jülich), Prof. Ulrich Schurr (Forschungszentrum Jülich), Prof. Ulrich Schwaneberg (RWTH Aachen), Dr. Georg Schaumann (Sense up) und Prof. Volker Sander (FH Aachen) die Förderurkunden entgegen. Die Fraunhofer-Gesellschaft und YNCORIS GmbH & Co. KG sind weitere Partner des Konsortiums.

Das Rheinische Revier ist stark von der Nutzung fossiler Rohstoffe geprägt. Ein zentraler Pfeiler der Energiewende ist jedoch der Kohleausstieg, weshalb die Region besonders vom Strukturwandel betroffen ist. Die Gestaltung dieses Strukturwandels ist Kern des Projekts »BioökonomieREVIER Rheinland«, das Ziel: eine Modellregion für nachhaltiges Wirtschaften zu schaffen. Insgesamt stellt die Bundesregierung bis Mitte 2021 rund 25 Millionen Euro für das Vorhaben zur Verfügung. »Mit der Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung wollen wir die Bioökonomie in die Anwendung bringen und so zu neuen Produkten, neuen Produktionsverfahren und neuen Arbeitsplätzen kommen. Das Rheinische Revier bietet dafür beste Voraussetzungen und wird einer der Eckpfeiler sein, um die jüngst beschlossene, neue Bioökonomiestrategie der Bundesregierung mit Leben zu füllen«, so Forschungsstaatssekretär Thomas Rachel MdB zum Projektauftakt. Beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung bringen auch die beteiligten Organisationen mit ein: Sie decken das gesamte Spektrum von der Grundlagenforschung bis hin zur praktischen Umsetzung ab.

Landwirtschaftliche Produktion erweitern: hochwertige pharmazeutische Inhaltsstoffe

Im ersten Teilprojekt wird eine Regionalstrategie ausgearbeitet. Parallel dazu entstehen sogenannte Innovationslabore und -plattformen an den Schnittstellen von Wissenschaft, Wirtschaft und Landwirtschaft. Sie gehen auf konkrete Probleme im Rheinischen Revier ein und sollen auch in der Fläche wirksame Maßnahmen umsetzen.

Das Fraunhofer UMSICHT bringt seine Expertise im Bereich nachhaltiger Landwirtschaft mit ein. Auf Basis der Forschungsarbeit soll die landwirtschaftliche Produktion in der Region ausgebaut werden. In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IME und dem Forschungszentrum Jülich betrachten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die nachhaltige biogene Wertschöpfung von Heil- und Medizinpflanzen am Beispiel von Arnika. »Im Laufe des Projekts `AZUR` wählen wir zum einen ertragreiche Arnikapflanzen aus Zuchtprogrammen für den Freilandbau aus, zum anderen entwickeln wir die sensorgesteuerte Kultivierung in Indoor-Systemen«, erklärt Volkmar Keuter, Leiter der Abteilung Photonik und Umwelt am Fraunhofer UMSICHT. Auch der Ernteprozess wird detailliert betrachtet, um mithilfe neuer Technologien gezielt die wirkstoffreichsten Blüten zu gewinnen.

Quelle:

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

 

35. Internationale Baumwolltagung Bremen © Bremer Baumwollbörse
35. Internationale Baumwolltagung Bremen
03.02.2020

Passion for Cotton - 35. Internationale Baumwolltagung Bremen

  • 25. - 27. März 2020
  • Stand der Gentechnik
  • Robotertechnik in der Anwendung
  • Landwirtschaft pur: Saatenzucht, Anbau, Entkörnung

Die Baumwollsaat, der Baumwollanbau und die Entkörnung von Baumwolle sind wesentliche Schalthebel, mit denen sich sowohl Erträge als auch Qualität steigern lassen. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund von ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. In Europa kontrovers diskutiert ist die Gentechnik. Die Topinnovation im Agrarbereich darf ebenfalls nicht fehlen: Robotertechnik auf dem Feld. Diese Themen finden Sie auf der kommenden Internationalen Baumwolltagung vom 25. bis 27. März im historischen Rathaus der Hansestadt Bremen.

  • 25. - 27. März 2020
  • Stand der Gentechnik
  • Robotertechnik in der Anwendung
  • Landwirtschaft pur: Saatenzucht, Anbau, Entkörnung

Die Baumwollsaat, der Baumwollanbau und die Entkörnung von Baumwolle sind wesentliche Schalthebel, mit denen sich sowohl Erträge als auch Qualität steigern lassen. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund von ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit. In Europa kontrovers diskutiert ist die Gentechnik. Die Topinnovation im Agrarbereich darf ebenfalls nicht fehlen: Robotertechnik auf dem Feld. Diese Themen finden Sie auf der kommenden Internationalen Baumwolltagung vom 25. bis 27. März im historischen Rathaus der Hansestadt Bremen.

Ertragsentwicklung transgenes Saatgut im Langzeitüberblick
David Albers, Product Development Manager für Bayer Crop Science in St. Louis, Missouri, USA, informiert über die Ergebnisse einer US-Langzeitstudie zur Verwendung von Baumwoll-Saatgutvarietäten der Deltapine-Produktgruppe. Im Rahmen einer Vergleichsstudie, basierend auf Datenerhebungen von 1980 bis 2019, also über einen Zeitraum von fast 40 Jahren, werden die Resultate bei Erträgen und der Faserqualität beim Einsatz der Bayer Crop Science Produkte vorgestellt. Die Studie stellt die Ergebnisse der achtziger Jahre, direkt vor der Einführung des transgenen Saatgutes, mit denen in den Jahrzehnten unter Einsatz von laufend weiterentwickeltem transgenem Saatgut gegenüber. Warten wir auf das Ergebnis.

Robotertechnik bestimmt moderne Landwirtschaft
Professor J. Alex Thomasson ist Inhaber des Lehrstuhls für Baumwollproduktionstechnik, Entkörnung und Mechanisierung an der Texas A&M Universität, USA. In seinem Vortrag „Robotertechnik für die Baumwollernte“ stellt er Einsatzbeispiele vor, mit denen die Baumwollernte mit Hilfe von Robotern an Produktivität gewinnt und wesentlich verbessert werden kann. Zum Beispiel können Ernteroboter zahlreiche Erntevorgänge innerhalb der Anbausaison durchführen, bei denen sie ausschließlich auf die reifen, geöffneten Baumwollknospen zugreifen. Dies reduziert Ernteverluste und sorgt für bessere Faserqualität durch Vermeidung von Pflanzenverwitterung. Neben dem Einsatz für die Ernte werden während der Tagung auf diversen Postern auch andere Einsatzmöglichkeiten wie das Jäten von Unkraut gezeigt. Ökonomische und ökologische Vorteile?

Plastikverunreinigungen von Baumwolle vermeiden
Plastikerkennung und -beseitigung im Entkörnungsprozess sind wesentliche Inhalte der Präsentation von Greg Holt. Er ist Leiter der Forschungsabteilung Baumwollproduktion und -produktionsprozesse beim US-Landwirtschaftsministerium, Lubbock, Texas. Bei der Maschinenernte wird Baumwolle vermehrt in Rundmodulen aus Plastik verpackt und auf dem Feld abgelegt. Wie Prüfungen des USDA zeigen, ist diese Verpackungsweise eine der Hauptquellen für Verunreinigungen von Fasern durch Plastikpartikel und die sind nur schwer zu erkennen. Sie führen zu Mängeln beim Färben von Garnen und Geweben und so zu Beanstandungen im Warenausfall. Die Methoden zur Problemlösung und ihre Ergebnisse werden im Rahmen des Vortrags vorgestellt.

Indiens Baumwollproduktion unter der Lupe
Akhil Kakkirala lenkt mit seinem Vortrag den Blick auf Aspekte der Baumwollproduktion in Indien. Er ist Partner der Kaveri Unternehmensgruppe mit Sitz in Hyderabad, Südindien, einem der führenden Entkörnungsunternehmen des Landes. Die Betriebe von Kaveri entkörnen Baumwolle aus verschiedenen Regionen Indiens und verkaufen sie an Spinnereien des Landes. Im Vergleich mit der weltweiten Anbaupraxis stellt Akhil Kakkirala den indischen Weg vor. Mit Hilfe der Ergebnisse von Analysen zeigt er, warum die Erträge vergleichsweise niedrig sind. Er befasst sich mit Entkörnungsqualität und Verunreinigungsproblematiken und liefert Gründe für Schwankungen bei der Qualität. Hilft hier die Blockchain?

Quelle:

Bremer Baumwollbörse

(c) Baldwin
15.01.2020

Baldwin: Neue PREPAC® Advanced Technologien

Innovative Lösemittelformeln und Materialien für das Reinigungstuch reduzieren die Umweltbelastung im Offsetdruck
Baldwin Technology Company Inc. hat Innovationen der Original-Reinigungsmaterialien seiner PREPAC® Advanced Produktlinie angekündigt. Die neuen Technologien wurden für Zeitungs-, Akzidenz- und Bogendruckmaschinen entwickelt und optimieren die Produktionszeit durch Verkürzung des Reinigungszyklus und Minimierung des Abfalls.

Alle PREPAC Original-Verbrauchsmaterialien von Baldwin bestehen aus vorimprägnierten feuchten Tuchrollen mit hoher Farb- und Fusselaufnahmefähigkeit, sodass die Drucker bei jedem Produktionslauf zu 100 Prozent genaue Reinigungsergebnisse erzielen können. Die nächste Generation von PREPAC Advanced Verbrauchsmaterialien verfügt über einzigartige und regionalisierte Lösemittelformeln sowie ein neues, hochwertiges Tuchmaterial. Im Vergleich zu anderen Produkten auf dem Markt reduzieren die Lösungen von Baldwin den Abfall um bis zu 50 Prozent und können die Reinigungszyklen halbieren. Dadurch sind bis zu 100 zusätzliche Produktionsstunden pro Jahr möglich.

Innovative Lösemittelformeln und Materialien für das Reinigungstuch reduzieren die Umweltbelastung im Offsetdruck
Baldwin Technology Company Inc. hat Innovationen der Original-Reinigungsmaterialien seiner PREPAC® Advanced Produktlinie angekündigt. Die neuen Technologien wurden für Zeitungs-, Akzidenz- und Bogendruckmaschinen entwickelt und optimieren die Produktionszeit durch Verkürzung des Reinigungszyklus und Minimierung des Abfalls.

Alle PREPAC Original-Verbrauchsmaterialien von Baldwin bestehen aus vorimprägnierten feuchten Tuchrollen mit hoher Farb- und Fusselaufnahmefähigkeit, sodass die Drucker bei jedem Produktionslauf zu 100 Prozent genaue Reinigungsergebnisse erzielen können. Die nächste Generation von PREPAC Advanced Verbrauchsmaterialien verfügt über einzigartige und regionalisierte Lösemittelformeln sowie ein neues, hochwertiges Tuchmaterial. Im Vergleich zu anderen Produkten auf dem Markt reduzieren die Lösungen von Baldwin den Abfall um bis zu 50 Prozent und können die Reinigungszyklen halbieren. Dadurch sind bis zu 100 zusätzliche Produktionsstunden pro Jahr möglich.

„PREPAC ist seit seiner Einführung im Jahr 1995 die erste Wahl für vorimprägnierte, feuchte Tuchrollen. Wenn es nicht Baldwin ist, ist es kein PREPAC“, erläuterte Tomas Anderbjer, President Precision Applications, bei Baldwin. „Mit den neuen PREPAC Advanced Verbrauchsmaterialien führt Baldwin erneut Innovationen für die Reinigung von Gummitüchern und Druckzylindern für die Druckindustrie ein und bietet Technologien, die die Produktivität optimieren und die Umweltbelastung verringern.“

Baldwin ist der weltweit führende Pionier für vorimprägnierte Verbrauchsmaterialien wie feuchte Tücher und Erfinder von PREPAC, der preisgekrönten und in den letzten 25 Jahren meistverkauften Technologie. Tausende von Kunden nutzen dieses hocheffiziente und umweltfreundliche Produkt und Baldwin liefert kontinuierlich neue Innovationen, die speziell auf die Reinigung von Gummitüchern und Druckzylindern zugeschnitten sind.

Weitere Informationen:
Baldwin Technology Company Inc.
Quelle:

Barry-Wehmiller

10.01.2020

Ostdeutscher Textil- und Bekleidungsverband fordert mittelstandsfreundliche Wirtschaftspolitik

vti kritisiert zusätzliche Kostenbelastungen für Firmen durch die CO²-Gesetzgebung des Bundes sowie das Festhalten am Russland-Embargo der EU
 
Gesamtumsatz der Branche 2019 leicht rückläufig / Verband hat 2020 wichtige Textil-Termine  im Fokus

vti kritisiert zusätzliche Kostenbelastungen für Firmen durch die CO²-Gesetzgebung des Bundes sowie das Festhalten am Russland-Embargo der EU
 
Gesamtumsatz der Branche 2019 leicht rückläufig / Verband hat 2020 wichtige Textil-Termine  im Fokus
Der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti) warnt vor weiteren politisch verursachten Kostenbelastungen für die mittelständischen Unternehmen. „Der Exportanteil der Textilunternehmen beträgt durchschnittlich rund 45 Prozent; die meisten Rohstoffe müssen im Ausland eingekauft werden. Das heißt, dass unsere Firmen sehr direkt den aktuellen Turbulenzen auf den internationalen Märkten ausgesetzt sind. Jegliche politischen Maßnahmen oder bürokratischen Regulierungen, die ihnen zusätzlich das Leben schwer machen, beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit und sind daher fehl am Platze“, betonte vti-Hauptgeschäftsführer Dr.-Ing. Jenz Otto beim Jahresauftakt-Medientermin des Verbandes am Freitag, 10. Januar, in Chemnitz. „Im Zeitalter der Globalisierung leben wir in Deutschland nun einmal nicht auf einer Insel der Glückseligen. Die von der großen Koalition in Berlin beschlossene CO²-Gesetzgebung geht – wie bereits die Erneuerbaren-Energien-Umlage – wiederum zu Lasten des Mittelstands, der ja in Sonntagsreden gern als das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bezeichnet wird.“  
 
Andreas Ludwig, Chef der 54 Mitarbeiter zählenden Thorey Gera Textilveredelung GmbH, verdeutlichte die Auswirkungen entsprechender bundespolitischer Entscheidungen auf seinen mit relativ hohem Energiebedarf produzierenden Betrieb: „Wir haben in den vergangenen Jahren zielstrebig an der Reduzierung unseres Elektroenergieaufwandes gearbeitet. Mit unserem Verbrauch von jährlich rund 900.000 Kilowattstunden liegen wir allerdings unter der vom Gesetzgeber festgelegten Grenze von 1 Million Kilowattstunden, ab der industrielle Großverbraucher von der EEG-Umlage befreit sind. Das ist für uns – gelinde gesagt – ziemlich unvorteilhaft. Außerdem benötigen wir pro Jahr reichlich 6 Millionen Kilowattstunden Erdgas; und wir betreiben mit eigenen LKW einen Werksfernverkehr. Das bedeutet, dass wir im ersten Jahr des Inkrafttretens der CO²-Steuer, also 2021, mit Mehrkosten von 41.000 Euro zu rechnen haben. Die vergleichsweise geringe Reduzierung der EEG-Umlage für Elektroenergie fällt da kaum ins Gewicht. Mittelstandsfreundliche Wirtschaftspolitik ist das sicher nicht.“
 
Auf einen anderen, nahezu in Vergessenheit geratenen Aspekt verwies vti-Vorstandsvorsitzender Thomas Lindner: „Die EU hält weiterhin an dem von uns und anderen Verbänden wiederholt kritisierten Russland-Embargo fest. Derartige Maßnahmen schaden unserer Volkswirtschaft insgesamt und taugen nicht dazu, politische Probleme zu lösen“, erklärte der Inhaber der Strumpfwerk Lindner GmbH, Hohenstein-Ernstthal, und Vizepräsident des Gesamtverbandes textil+mode e. V. (t+m), Berlin.
 
Der vti-Vorstandsvorsitzende bezeichnete die mit den Embargomaßnahmen einhergegangene Schwächung des Rubels und das geschwundene Vertrauen auf Seiten der angestammten Partner im Osten als Hauptursachen für die dramatischen Einbrüche der deutschen Textilexporte in die Russische Föderation. Vor dem Embargo – bis 2013 – hatte die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie jährlich Waren im Wert von nahezu 1 Mrd. EUR nach Russland verkauft. 2018 lagen die Russland-Exporte bei lediglich 684 Mio. EUR, d. h. um rund ein Drittel unter dem Ausgangswert.
 
Die ostdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie hat 2019 erstmals seit mehreren Jahren den Umsatz des vorherigen Geschäftsjahres (2018: 1,87 Mrd. EUR) nicht erreicht. Dazu kommentierte der vti-Hauptgeschäftsführer: „Unsere Branche ist charakterisiert durch ein sehr breit gefächertes und innovatives Produktspektrum. Es reicht von modischer Strickbekleidung über hochwertige Heimtextilien bis zu Technischen Textilien, die im Automobil-, Schiffs- und Flugzeugbau oder im Gesundheits- und Bauwesen zum Einsatz kommen. In den einzelnen Sparten haben wir 2019 sowohl Licht als auch Schatten gesehen; relativ viel und gutes Licht erfreulicherweise im Bekleidungssektor. Das Gesamtergebnis von Textil und Bekleidung für 2019 kann sich trotz der Probleme - insbesondere spürbare Verluste bei einigen Automobilzulieferern - sehen lassen. Unseren vorläufigen Berechnungen zufolge beläuft sich die Summe auf annähernd 1,8 Mrd. EUR.“

Weitere Informationen:
vti
Quelle:

vti

Devan Chemicals
Devan Chemicals
03.01.2020

Devan Chemicals: Einführung zweier biobasierter Produkte

Das belgische Unternehmen ergänzt sein biobasiertes Flammschutzmittel und führt auf der Heimtextil in Frankfurt biobasierte antimikrobielle und PCM-Lösungen ein

Devan Chemicals stellt auf der bevorstehenden Heimtextil 2020 in Frankfurt am Main zwei neue biobasierte Lösungen vor.

Das belgische Unternehmen ergänzt sein biobasiertes Flammschutzmittel und führt auf der Heimtextil in Frankfurt biobasierte antimikrobielle und PCM-Lösungen ein

Devan Chemicals stellt auf der bevorstehenden Heimtextil 2020 in Frankfurt am Main zwei neue biobasierte Lösungen vor.

Natürlich antimikrobiell
Der verstärkte Einsatz nachhaltigerer Produkte hat auch alternative Lösungen zur Beseitigung störender Gerüche und zur Reduzierung der Allergene von Staubmilben mit sich gebracht. Viele Pflanzen und Blumen produzieren antimikrobielle Chemikalien bei Gefahren, wie Bakterien, Pilzen und Schimmel. In Lebensmitteln und Kosmetika werden immer mehr natürliche antimikrobielle Stoffe als Konservierungsmittel eingesetzt. Landwirtschaft und Großküchen nutzen schon seit vielen Jahren pflanzliche, leicht abbaubare und geringtoxische Schädlingsbekämpfungsmittel. Diese natürlichen, bioziden Inhaltsstoffe inspirierten Devan zur Entwicklung einer neuen Produkttechnologie gegen Geruchsbildung und Staubmilben. BI-OME Natural ist eine natürliche, biobasierte antimikrobielle Lösung, um die optimale Frische und Hygiene von Textilien sicherzustellen. Ihre aktiven Inhaltsstoffe sind das bekannte Leinöl aus den getrockneten, gereiften Samen der Flachspflanze und Chrysanthemum aus den Samen von Margeritenblumen. Die aktiven Inhaltsstoffe in BI-OME Natural sind organisch, GMO-frei, biologisch abbaubar und recycelbar. BI-OME Natural wird auf der Heimtextil in den Kollektionen von Standard Fiber präsentiert.

Biobasierte PCM
Tones of Cool Bio ist eine patentierte Kühltechnologie zur Ableitung überschüssiger Körperwärme aus Textilien, um auf diese Weise auch unmittelbar die Körpertemperatur zu reduzieren. Die in Tones of Cool Bio verwendeten PCM werden aus nachhaltigen, natürlichen Quellen gewonnen.
Die PCM haben –abhängig von der Temperatur – die Form eines kristallinen Wachses oder einer öligen Flüssigkeit und sind rein pflanzlicher Natur. Darüber hinaus sind sie weniger leicht entflammbar als PCM auf Paraffinbasis. Die biologische Basis der Technologie ist nach geltenden DIN-Kriterien zertifiziert.
Kollektionen mit Tones of Cool Bio werden auf der Heimtextil von Standard Fiber, Tisseray und Comfy Quilts gezeigt. Die Technologie ist zunächst nur für Bettwaren lieferbar.

Weitere Informationen:
Devan Chemicals NV heimtextil 2020
Quelle:

Marketing Solutions

 World Cotton Day am 7. Oktober: Zum ersten Mal in der Geschichte der Baumwollindustrie © Ernst Grimmelt
Arbeiter in einer Entkörnungsfabrik in Tansania
07.10.2019

World Cotton Day am 7. Oktober: Zum ersten Mal in der Geschichte der Baumwollindustrie

Gerade am 7. Oktober sollten Sie sich den Fasergehalt in Ihrer Bekleidung mal etwas genauer ansehen.  Denn am 7. Oktober ist Weltbaumwolltag.

Baumwolle umgibt uns tagtäglich. Sie schützt uns, ist weich, hautfreundlich und unglaublich belastbar. Wir kennen sie als Jeans, Oberhemd, T-Shirt, Handtuch oder Gardine, Baumwollfasern finden wir sogar in unseren Banknoten. Und Baumwolle hat weltweit eine große Bedeutung, insbesondere für die 200 bis 250 Millionen Menschen, die von der Naturfaser leben. Der am 7. Oktober zum ersten Mal von der Baumwollindustrie gefeierte World Cotton Day soll auf die Bedeutsamkeit des Roh-stoffs Baumwolle aufmerksam machen.

Die Welthandelsorganisation WTO organisiert den World Cotton Day in Zusammen-arbeit mit den Sekretariaten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD), dem International Trade Center (ITC) und dem International Cotton Advisory Committee ( ICAC).

Gerade am 7. Oktober sollten Sie sich den Fasergehalt in Ihrer Bekleidung mal etwas genauer ansehen.  Denn am 7. Oktober ist Weltbaumwolltag.

Baumwolle umgibt uns tagtäglich. Sie schützt uns, ist weich, hautfreundlich und unglaublich belastbar. Wir kennen sie als Jeans, Oberhemd, T-Shirt, Handtuch oder Gardine, Baumwollfasern finden wir sogar in unseren Banknoten. Und Baumwolle hat weltweit eine große Bedeutung, insbesondere für die 200 bis 250 Millionen Menschen, die von der Naturfaser leben. Der am 7. Oktober zum ersten Mal von der Baumwollindustrie gefeierte World Cotton Day soll auf die Bedeutsamkeit des Roh-stoffs Baumwolle aufmerksam machen.

Die Welthandelsorganisation WTO organisiert den World Cotton Day in Zusammen-arbeit mit den Sekretariaten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD), dem International Trade Center (ITC) und dem International Cotton Advisory Committee ( ICAC).

Die Idee stammt aus dem offiziellen Antrag der Cotton-4 auf Anerkennung eines Weltbaumwolltages durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen, der die Bedeutung von Baumwolle als globaler Rohstoff widerspiegelt.

Als eine der führenden Baumwollorganisationen unterstützt auch die Bremer Baumwollbörse den World Cotton Day. Jens D. Lukaczik, Präsident der Bremer Baumwollbörse: „Baumwolle ist die wichtigste Naturfaser in der Textilindustrie mit einem Anteil von rund einem Viertel. Wir, als weltweit agierende, für die Qualitätsprüfung der Fasern zuständige Rohstofforganisation und internationale Schiedsgerichtstelle, unterstützen den World Cotton Day.“

Baumwolle ist eine Naturfaser und ein nachwachsender Rohstoff. Hier bekräftigt Präsident Lukaczik:  „Zudem ist Baumwolle biologisch abbaubar. Sie hinterlässt keine Mikroplastikverschmutzung im Meer und bedroht nicht die Gesundheit der Meeresbewohner. Auch aus Umweltgesichtspunkten ist Baumwolle absolut zu empfehlen, denn es handelt sich um einen nachwachsenden Rohstoff, der im Verbund bzw. Fruchtwechsel mit anderen Pflanzen immer wieder neu produziert werden kann.“

Vizepräsidentin Stephanie Silber erklärt: „Baumwolle wird vollständig verarbeitet.  Nicht nur die Faser, die der Textilindustrie dient, sondern die gesamte Pflanze bis zum letzten Zweig, kann verwertet werden. So werden die Samenkörner ausgepresst, es entsteht hochwertiges Öl sowie Viehfutter, die Pflanzenzweige können sogar als Material für Möbel verwendet.“

Quelle:

Bremer Baumwollbörse

FASHIONSUSTAIN: Die Neonyt Konferenz wird noch internationaler (c) Messe Frankfurt
04.09.2019

FASHIONSUSTAIN: Die Neonyt Konferenz wird noch internationaler

  • Neonyt: The Global Hub for Fashion, Sustainability and Innovation
  • Berlin, 14. bis 16. Januar 2020

Mit zwei weiteren Spin-offs in Los Angeles und in Shanghai treibt die Messe Frankfurt die Internationalisierung der Fashionsustain, der Konferenz zur Neonyt, weiter voran. Im Juli machte sie bereits in New York City Station. Lenzing mit TENCEL™ unterstützt die internationalen Bestrebungen der Konferenz.

Gleich zweimal bringt die Fashionsustain, die Konferenz der Messe Frankfurt rund um nachhaltige Textilinnovationen, im September Vorreiter der Branche außerhalb Deutschlands zusammen. Am 20. September gastiert der Event im Rahmen des LA Fashion Festivals in Los Angeles. Am 26. September bildet die Intertextile Shanghai Apparel Fabrics in Shanghai den Rahmen.

  • Neonyt: The Global Hub for Fashion, Sustainability and Innovation
  • Berlin, 14. bis 16. Januar 2020

Mit zwei weiteren Spin-offs in Los Angeles und in Shanghai treibt die Messe Frankfurt die Internationalisierung der Fashionsustain, der Konferenz zur Neonyt, weiter voran. Im Juli machte sie bereits in New York City Station. Lenzing mit TENCEL™ unterstützt die internationalen Bestrebungen der Konferenz.

Gleich zweimal bringt die Fashionsustain, die Konferenz der Messe Frankfurt rund um nachhaltige Textilinnovationen, im September Vorreiter der Branche außerhalb Deutschlands zusammen. Am 20. September gastiert der Event im Rahmen des LA Fashion Festivals in Los Angeles. Am 26. September bildet die Intertextile Shanghai Apparel Fabrics in Shanghai den Rahmen.

Beim LA Fashion Festival (LAFF) steht die Fashionsustain unter dem Motto „The change of fashion is now” und findet in enger Zusammenarbeit mit Lenzing statt. So informiert Lenzing vor Ort zusätzlich an einem eigenen Messestand über die Wertschöpfungskette sowie die Nachhaltigkeits- und Funktionsvorteile rund um ihre Faser und Garnmarke TENCEL™. Es sprechen unter anderem Vertreter von Lenzing, Candiani und Global Denim sowie “Denim-Papst” Adriano Goldschmied und Kerry Bannigan von der Conscious Fashion Campaign supported by the UN Office for Partnerships.

Als zentraler Bestandteil der Fashion-Events in Los Angeles verbindet das zweitägige LA Fashion Festival Einflüsse aus Film, Handel, Innovation und Beauty und schafft so immersive kulturelle Erfahrungen. Das LAFF geht aus dem LA Fashion Film Festival hervor und bietet vom 20. bis 21. September unter anderem Filme, Workshops, Masterclasses, Pop-ups und Vorträge rund um das Thema Mode.

Im Rahmen der Intertextile Shanghai Apparel Fabrics, einer der weltweit größten Fachmessen für Bekleidungsstoffe und Accessoires und organisiert von der Messe Frankfurt, kommt bei der Fashionsustain am 26. September in Shanghai die Keynote von Edwin Keh (Hongkong Research Institute of Textile and Apparel, HKRITA). Anschließend sprechen Andreas Streubig (Director Global Sustainability, Hugo Boss), Jiehui Kia (Principal Sustainability Strategiest, Forum for the Future), Micke Magnusson (Change Agent und Advisor, ReAccess) und Mikkel Hansen (Program and Partnership Lead at Explorium, Fung Group) über die Bedeutung und Herausforderungen mehr Pilotprojekte im Bereich textiler Innovation aufzubauen sowie die Frage wie neue Textilien schneller zur Marktreife befördert werden können.

Es folgen Innovator Pitches der Startups TG3D, Reflaunt und Circular Systems, präsentiert von den Akzeleratoren Fashion for Good, The Mills Fabrica und der H&M Foundation, sowie der Branchengröße HeiQ.

Im anschließenden Panel steht die Bedeutung und Skalierbarkeit innovativer Technologien für die Textilindustrie im Fokus. Es diskutieren Cherry Cheuk Yan Ho (Investment Manager, The Mills Fabrica), Celine Huang (CEO Greater China, HeiQ), Emily Franklin (Innovation Associate, Fashion for Good), Florian Heubrandner (Vice President Global Business Management Textiles, Lenzing) und Jean Hegedus (Marketing Director, Invista Lycra).

Abgerundet wird die Veranstaltung mit einem Gespräch mit Tony Lowe (East Asia Ambassador, Better Buying) und Max Gilgenmann (Kaleidoscope Berlin) zur Rolle von Einkaufspraktiken in einer sich wandelnden Textil- und Modeindustrie).

drapilux Foto: McCann
19.08.2019

Studley Castle Hotel in Warwickshires mit drapilux-Textilien ausgestattet

Warner Leisure Hotels, Hospitality-Unternehmen mit 15 Ländereien im Vereinigten Königreich, hat für 50 Millionen Pfund das Studley Castle Hotel in Warwickshire renovieren lassen. Das mehr als 180 Jahre alte Schloss im neugotischen Stil bietet 209 Zimmer, zwei Restaurants, ein Kino, Bars und Lounges, ein Spa, eine Reihe von Outdoor-Aktivitäten und einen der größten Live-Auftrittsorte der britischen Hotelszene. Ausgestattet wurden die neu gestalteten sowie Spa Gästezimmer u. a. mit hochwertigen drapilux-Textilien aus Deutschland.

Das Studley Castle ist als 14. Liegenschaft und Flaggschiff der Hotelkette im März 2019 eröffnet worden. Einst vom berühmten Londoner Theaterarchitekten Samuel Beazley entworfen, wurde das Schloss im 19. Jahrhundert erbaut und beherbergte im 20. Jahrhundert ein landwirtschaftliches College, das Töchter des Landadels ausbildete. Studley Castle ist die größte Investition der familiengeführten Bourne Leisure Organisation, der Muttergesellschaft von Warner. Innerhalb von drei Jahren wurde das denkmalgeschützte Gebäude umfangreich renoviert.

Warner Leisure Hotels, Hospitality-Unternehmen mit 15 Ländereien im Vereinigten Königreich, hat für 50 Millionen Pfund das Studley Castle Hotel in Warwickshire renovieren lassen. Das mehr als 180 Jahre alte Schloss im neugotischen Stil bietet 209 Zimmer, zwei Restaurants, ein Kino, Bars und Lounges, ein Spa, eine Reihe von Outdoor-Aktivitäten und einen der größten Live-Auftrittsorte der britischen Hotelszene. Ausgestattet wurden die neu gestalteten sowie Spa Gästezimmer u. a. mit hochwertigen drapilux-Textilien aus Deutschland.

Das Studley Castle ist als 14. Liegenschaft und Flaggschiff der Hotelkette im März 2019 eröffnet worden. Einst vom berühmten Londoner Theaterarchitekten Samuel Beazley entworfen, wurde das Schloss im 19. Jahrhundert erbaut und beherbergte im 20. Jahrhundert ein landwirtschaftliches College, das Töchter des Landadels ausbildete. Studley Castle ist die größte Investition der familiengeführten Bourne Leisure Organisation, der Muttergesellschaft von Warner. Innerhalb von drei Jahren wurde das denkmalgeschützte Gebäude umfangreich renoviert.

Textilien sorgen für Gemütlichkeit
Das Interieur der Gästezimmer ist erlesen und modern. Beim Stoff hat sich das Haus für qualitativ hochwertige Textilien made in Germany entschieden. Es handelt sich um Vorhänge, Bettüberwürfe und Kissenbezüge der Druckkollektion COORDN8.

Die Ideen zu den modernen Dessins im nordischen Stil stammen von der britischen Designerin Emily Tyers. Inspiriert von der Natur war es ihre Intention, sich wiederholende, organische Formen zu schaffen, die sich wunderbar für eine Druckkollektion eignen.

Leibniz-Institut Foto: Phatcharin Tha-in
01.08.2019

Prof. Stefan Hecht ist neuer Wissenschaftlicher Direktor des DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien

Mit dem 1. August 2019 tritt Prof. Stefan Hecht, Ph.D. als neuer Wissenschaftlicher Direktor an die Spitze des DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien in Aachen. Der Chemiker übernimmt das Amt von Prof. Dr. Martin Möller, der das Institut 16 Jahre führte. Neben seiner leitenden Tätigkeit im DWI hat Stefan Hecht seit heute ebenfalls den Lehrstuhl für Makromolekulare Chemie an der RWTH Aachen inne. Der Wechsel des gebürtigen Berliners nach Aachen ist das Ergebnis eines gemeinsamen Berufungsverfahrens des Leibniz-Instituts und der RWTH Aachen.

Mit dem 1. August 2019 tritt Prof. Stefan Hecht, Ph.D. als neuer Wissenschaftlicher Direktor an die Spitze des DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien in Aachen. Der Chemiker übernimmt das Amt von Prof. Dr. Martin Möller, der das Institut 16 Jahre führte. Neben seiner leitenden Tätigkeit im DWI hat Stefan Hecht seit heute ebenfalls den Lehrstuhl für Makromolekulare Chemie an der RWTH Aachen inne. Der Wechsel des gebürtigen Berliners nach Aachen ist das Ergebnis eines gemeinsamen Berufungsverfahrens des Leibniz-Instituts und der RWTH Aachen.

Den Mittelpunkt der Forschung des Aachener Leibniz-Instituts bildet die Entwicklung aktiver und interaktiver Werkstoffe. Im Zuge der Biologisierung der Materialforschung arbeitet das DWI unter anderem daran, Stoffe herzustellen, die nach dem Vorbild der Natur gestaltet sind und sich in natürliche Kreisläufe integrieren. Dies sind Materialien, die auf Veränderungen in ihrer Umgebung reagieren können – zum Beispiel indem sie sich selbstständig zusammensetzen, sich auch wieder in ihre Einzelteile zerlegen oder ihre Form ändern und sich sogar aktiv bewegen. „Die langfristige Vision ist es, molekular-basierten Stoffverbünden und Systemen mehr Leben einzuhauchen“, so Stefan Hecht.

Quelle:

DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien

(c) BTE
15.07.2019

Nina Kiesow ist neue BLE-Präsidentin

Am 12. Juli 2019 hat die Delegiertenversammlung des BLE Handelsverband Lederwaren in Mainhausen Nina Kiesow (Kiesow seit 1850, Kleve) einstimmig zur neuen BLE-Präsidentin gewählt. Die Textilbetriebswirtin BTE (42) löst damit den bisherigen Vorsitzenden Michael Genth (Leder Spahn, Saarbrücken) ab, der zusammen mit Dr. Joachim Stoll (Leder Stoll/koffer24.de, Frankfurt) als einer von zwei BLE-Vize-Präsidenten weiterhin dem BLE-Vorstand angehört.
 
Erneut ins BLE-Präsidium gewählt wurden Olaf Hrastnig (Koffer Ecke, Ludwigsburg), Jens Koch (Lederwaren Koch, Hildesheim), Ernst Läuger (Fa. Marstaller, München) Katharina Meißner (Leder Meißner, Kiel) und Jörn Schiffler (Galeria Karstadt Kaufhof, Essen/Köln). Kooptiert wurden zudem Dimitrios Ioannidis (Assima Verbund, Neuss) und Hans-Peter Stückler (Goldkrone, Mainhausen). Verabschiedet wurde Bernhard Offermann (Offermann Leder in Mode, Köln), der sich nach 20 Jahren Mitarbeit im BLE-Präsidium nicht mehr zur Wahl stellte.

Am 12. Juli 2019 hat die Delegiertenversammlung des BLE Handelsverband Lederwaren in Mainhausen Nina Kiesow (Kiesow seit 1850, Kleve) einstimmig zur neuen BLE-Präsidentin gewählt. Die Textilbetriebswirtin BTE (42) löst damit den bisherigen Vorsitzenden Michael Genth (Leder Spahn, Saarbrücken) ab, der zusammen mit Dr. Joachim Stoll (Leder Stoll/koffer24.de, Frankfurt) als einer von zwei BLE-Vize-Präsidenten weiterhin dem BLE-Vorstand angehört.
 
Erneut ins BLE-Präsidium gewählt wurden Olaf Hrastnig (Koffer Ecke, Ludwigsburg), Jens Koch (Lederwaren Koch, Hildesheim), Ernst Läuger (Fa. Marstaller, München) Katharina Meißner (Leder Meißner, Kiel) und Jörn Schiffler (Galeria Karstadt Kaufhof, Essen/Köln). Kooptiert wurden zudem Dimitrios Ioannidis (Assima Verbund, Neuss) und Hans-Peter Stückler (Goldkrone, Mainhausen). Verabschiedet wurde Bernhard Offermann (Offermann Leder in Mode, Köln), der sich nach 20 Jahren Mitarbeit im BLE-Präsidium nicht mehr zur Wahl stellte.

Quelle:

Bundesverband des deutschen Textileinzelhandels e.V.

(c) Archroma
20.05.2019

ARCHROMA: Wasserbasierter Binder APPRETAN®

Archroma stellt das neue Appretan® NTR vor, einen richtungsweisenden, wasserbasierten Binder für Textilbeschichtungen, der erneuerbare natürliche Inhaltsstoffe nutzt.
Nach dem Erfolg von EarthColors®, einer Gamme von Farbstoffen welche aus landwirtschaftlichen und pflanzlichen Bioabfällen wie Mandelschalen oder Sägepalmblättern gewonnen werden, ist Appretan® NTR eine weitere Innovation von Archroma auf Basis natürlicher Inhaltsstoffe.

Der neue wasserbasierte Binder wurde für die Beschichtung von Artikeln wie zum Beispiel Teebeutel, Kaffeefilter oder -kapseln entwickelt. Er nutzt einen natürlichen, erneuerbaren Rohstoff, der in der Nähe der Produktionsstätte in Lamotte (Frankreich) reichlich verfügbar ist.

Rund ein Drittel des Aktivgehalts von Appretan® NTR basiert auf einem Polysaccharid aus erneuerbaren Rohstoffen, mit dem sich der Einsatz fossiler Ressourcen reduzieren lässt, ohne die Leistungsfähigkeit des Binders zu beeinträchtigen.

Archroma stellt das neue Appretan® NTR vor, einen richtungsweisenden, wasserbasierten Binder für Textilbeschichtungen, der erneuerbare natürliche Inhaltsstoffe nutzt.
Nach dem Erfolg von EarthColors®, einer Gamme von Farbstoffen welche aus landwirtschaftlichen und pflanzlichen Bioabfällen wie Mandelschalen oder Sägepalmblättern gewonnen werden, ist Appretan® NTR eine weitere Innovation von Archroma auf Basis natürlicher Inhaltsstoffe.

Der neue wasserbasierte Binder wurde für die Beschichtung von Artikeln wie zum Beispiel Teebeutel, Kaffeefilter oder -kapseln entwickelt. Er nutzt einen natürlichen, erneuerbaren Rohstoff, der in der Nähe der Produktionsstätte in Lamotte (Frankreich) reichlich verfügbar ist.

Rund ein Drittel des Aktivgehalts von Appretan® NTR basiert auf einem Polysaccharid aus erneuerbaren Rohstoffen, mit dem sich der Einsatz fossiler Ressourcen reduzieren lässt, ohne die Leistungsfähigkeit des Binders zu beeinträchtigen.

Appretan® NTR enthält weder Biozide noch Alkylphenolethoxylate (APEO) und setzt kein Formaldehyd frei. Es wurde gezielt formuliert, um seine optimalen Eigenschaften bereits bei niedrigen Prozesstemperaturen zu erzielen, ohne die sonst üblichen Hochtemperaturfixierung. Dies erlaubt signifikante Energieeinsparungen zum Nutzen des Textilherstellers und zum Wohl unseres Planeten.

Weitere Informationen:
Archroma
Quelle:

Archroma

Die Gewinner des Epson Roboter-Wettbewerbes 2018 stehen fest (c) Epson
Epson Roboter
10.04.2019

Die Gewinner des Epson Roboter-Wettbewerbes 2018 stehen fest

  • Sechs Projekte aus den Bereichen Cobotics, Lebensmitteltechnik, Augmented Reality, Landwirtschaft, Deep Learning und Produktion siegreich.

Meerbusch – Die Gewinner des ersten Epson „Win-A-Robot“-Wettbewerbes für die Region EMEAR stehen fest. Es sind allesamt Projekte, in denen auf besonders innovative Weise Gebrauch von den Maschinen sowie der dazugehörigen Automatisierungstechnik gemacht wird. Die siegreichen Projekte entstammen Forschungs- und Lehrinstituten der Länder Ungarn, Irland, Deutschland, Italien und England.

  • Sechs Projekte aus den Bereichen Cobotics, Lebensmitteltechnik, Augmented Reality, Landwirtschaft, Deep Learning und Produktion siegreich.

Meerbusch – Die Gewinner des ersten Epson „Win-A-Robot“-Wettbewerbes für die Region EMEAR stehen fest. Es sind allesamt Projekte, in denen auf besonders innovative Weise Gebrauch von den Maschinen sowie der dazugehörigen Automatisierungstechnik gemacht wird. Die siegreichen Projekte entstammen Forschungs- und Lehrinstituten der Länder Ungarn, Irland, Deutschland, Italien und England.

„Für Unternehmen in Europa sind Robotik und Automatisierung Schlüsseltechnologien, um sich auch in Zukunft erfolgreich im internationalen Wettbewerb zu behaupten“, erklärt Volker Spanier, Head of Robotics Solutions von Epson in Europa. "Studierende der unterschiedlichen Richtungen müssen auf diese Entwicklung vorbereitet werden und sich den daraus entstehenden Herausforderungen stellen. Epson freut sich sehr, mit diesen jungen Talenten zusammenzuarbeiten und sie durch Bereitstellung interessanter Projekte bei der Entwicklung ihres Fachwissens zu unterstützen. Wir sehen die Bekanntgabe der Gewinnerprojekte sowie Lieferung der Maschinen daher nur als den Beginn einer langfristigen und fruchtbaren Beziehung zu den unterschiedlichen Lehr- und Forschungsinstituten.“

Herr Jörg Gleißner, Leiter Heinz-Nixdorf-Berufskolleg, ergänzt: „Der Einsatz des Epson Roboters in unserem Projekt demonstriert state-of-the-art Industrie 4.0-Technologie. Hierdurch werden unseren Schülerinnen, Schülern und Studierenden spannende und herausfordernde Lernmöglichkeiten an einem realen eigenentwickeltem Automatisierungsprozess geboten. Die Integration von hocheffizienten Robotern und Maschinen zur individuellen Produktfertigung erweckt den Industrie 4.0-Prozess zum Leben. Mit unserem Projekt und dem Einsatz des Epson Roboters können wir schon heute Möglichkeiten aufzeigen, wie in Zukunft eine flexible Fertigung unter Einbezug von Fertigungs- und Produktionsdaten angewendet wird. Unser Team freut sich sehr auf den Einsatz des Roboters.“

Das sind die sechs Gewinner des Epson „Win-A-Robot“-Wettbewerbes 2018:

• Heinz-Nixdorf-Berufskolleg in Essen, Deutschland, mit dem Projekt „Simulation of an Online Trade Using the Example of a Candy Filling Plant“
• Universität Pécs, Ungarn, mit dem Projekt „Robot Control with Augmented Reality Glass“
• Technological University Dublin (vormals Institute of Technology Tallaght and Institute of Technology Blanchardstown), Republik Irland, mit dem Projekt „Robotics, Food Production and Harvesting“
• Universität Plymouth, Großbritannien, mit dem Projekt „Self-Adaptable Robot Assisted Manufacturing in Intelligent Sustainable Work Cells“
• Universität Padua, Italien, mit dem Projekt „ChocoBot – Energy-efficient Customized Decoration of Celebration Cakes and Rapid Prototyping of Big Chocolate Structures“
• University Pavia, Italien, mit dem Projekt „Deep Learning for Safe Physical Human-Robot Interaction“

Die Gewinner wurden durch eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Experten der Bereiche Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, ausgewählt. Die Jurymitglieder, Professor Darwin Caldwell, italienisches Institut für Technologie, Eva Kaili, Mitglied des Europäischen Parlaments, Dr. Imre Paniti, Ungarische Akademie der Wissenschaften, Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA Robotik und Automation, sowie Yoshifumi Yoshida, Leiter der Abteilung Robotics Solutions Operations Division von Epson, folgten bei der Bewertung strengen Kriterien, nach denen die eingereichten Projekte gemäß den Punkten Innovation, Bildung und Weiterbildung, Nachhaltigkeit sowie ungewöhnlicher Einsatz eines Roboters bewertet wurden. Alle Projekteinreichungen belegten durch die ihnen innewohnende Kreativität und hohe Expertise die hohe Begabung der heranwachsenden Generation, der es obliegt, die zukünftigen Aufgaben innerhalb der europäischen Industrie zu bewältigen.

Epson wird in den kommenden Monaten, nach Installation der neuen Maschinen, eng mit den ausgewählten Instituten zusammenarbeiten, sodass neben den Gewinnerteams auch die anderen Studierenden lernen, Roboter für ihre Zwecke optimal einsetzen. Bis zum Jahr 2025 soll die Robotikbranche weltweit ein Geschäftsvolumen von mehr als eine Billionen Euro erreichen – vor diesem Hintergrund baut Epson die möglichen Einsatzgebiete seiner Roboter stetig aus, sodass sich Epson Automatisierungstechnik zukünftig in vielen unterschiedlichen Situationen wiederfindet. Ein Fokus liegt dazu auf der Bereitstellung leistungsfähiger, die Anforderungen des Marktes bedienende und trotzdem kostengünstiger Lösungen. Der „Win-A-Robot“-Wettbewerb von Epson bringt Lehr- und Forschungsinstituten Automatisierung näher und unterstützt die Ausbildung der kommenden Generation, sodass er ebenfalls zur Entwicklung neuer Lösungen beiträgt.

Quelle:

Epson Deutschland GmbH
Presse & Kommunikation

 

01.04.2019

GS1 Germany launcht Plattform für den Austausch von nachhaltigkeitsrelevanten Informationen

  • Mit GS1 Ecotraxx können Lieferanten und Hersteller ihre Daten sammeln und allen ihren Kunden gleichzeitig zur Verfügung stellen.

Ist der Kakao für den Schokoriegel zertifiziert? Stammt das Holz für das Schreibheft aus nachhaltiger Landwirtschaft? Oder werden faire Arbeitspraktiken im Alltagsgeschäft umgesetzt? Diese Fragen sind nur ein kleiner Ausschnitt der ganzen Bandbreite an Kriterien für die Nachhaltigkeit von Produkten und Unternehmen. Verbraucher und Politik fordern von Herstellern und Händlern hier immer mehr Transparenz.

Unter dem Dach von GS1 Germany haben sich daher Unternehmen zusammengeschlossen und eine Plattform für den effizienten Austausch von Nachhaltigkeitsinformationen, die relevant für einen Nachhaltigkeitsbericht sind, entwickelt: GS1 Ecotraxx. Sie geht am 01. April 2019 an den Start. Den Auftakt machen Coca-Cola, Dr. Oetker, Edeka Südwest, Henkel, Lidl, Nestlé, Unilever sowie der Grüne Punkt.

  • Mit GS1 Ecotraxx können Lieferanten und Hersteller ihre Daten sammeln und allen ihren Kunden gleichzeitig zur Verfügung stellen.

Ist der Kakao für den Schokoriegel zertifiziert? Stammt das Holz für das Schreibheft aus nachhaltiger Landwirtschaft? Oder werden faire Arbeitspraktiken im Alltagsgeschäft umgesetzt? Diese Fragen sind nur ein kleiner Ausschnitt der ganzen Bandbreite an Kriterien für die Nachhaltigkeit von Produkten und Unternehmen. Verbraucher und Politik fordern von Herstellern und Händlern hier immer mehr Transparenz.

Unter dem Dach von GS1 Germany haben sich daher Unternehmen zusammengeschlossen und eine Plattform für den effizienten Austausch von Nachhaltigkeitsinformationen, die relevant für einen Nachhaltigkeitsbericht sind, entwickelt: GS1 Ecotraxx. Sie geht am 01. April 2019 an den Start. Den Auftakt machen Coca-Cola, Dr. Oetker, Edeka Südwest, Henkel, Lidl, Nestlé, Unilever sowie der Grüne Punkt.

Hersteller ebenso wie Händler können ihre Nachhaltigkeitsdaten in GS1 Ecotraxx hochladen und sie zentral ihren Geschäftspartnern für die weitere Nutzung zur Verfügung stellen, zum Beispiel für die Kommunikation im Nachhaltigkeitsbericht oder die Information von Verbrauchern.

Abgestimmte, gesetzeskonforme Nachhaltigkeitsinformationen über einen Zugang
Immer mehr Daten für immer mehr Produkte und Zielgruppen: Mit zunehmender ökologischer, sozialer und mitarbeiterorientierter Verantwortung in Wirtschaft und Gesellschaft steigt der Bedarf an entsprechenden Informationen über den Ursprung sowie die Produktion von Waren. Dieser Entwicklung hat die seit dem Geschäftsjahr 2017 gültige EU-Richtlinie 2014/95/EU Nachdruck verliehen. Sie weitet die Berichtspflicht der Unternehmen aus, die wiederum ihre Lieferanten mit einbeziehen müssen, um alle relevanten Informationen offenlegen zu können. Gleichzeitig spielen diese Informationen eine immer wichtigere Rolle für unternehmensinterne Entscheidungen und dienen damit als Hebel für die nachhaltige Entwicklung im Unternehmen. Das Erheben, Erfassen und Austauschen der Daten stellt alle Beteiligten der Supply Chain vor große Herausforderungen.

Die Plattform bildet gesetzliche Anforderungen ab und legt einheitliche Kriterien für die vorgehaltenen Daten zugrunde. Dabei betrachtet sie alle drei Säulen der Nachhaltigkeit, also ökologische, ökonomische und soziale Aspekte. So können die Nutzer sichergehen, nicht nur gesetzeskonform, sondern auch effizient zu agieren. Neben der nationalen wie internationalen Umsetzung liegt der Fokus nach dem Launch der Lösung auf dem Ausbau der bestehenden Kriterien: Es sollen weitere branchenspezifische Informationen hinzukommen. Dazu etabliert GS1 Germany einen Beirat, bestehend aus den Startunternehmen aus Handel und Industrie, der eine kontinuierliche Entwicklung vorantreibt.

Weitere Informationen zu GS1 Ecotraxx: www.gs1-germany.de/gs1-solutions/nachhaltigkeit/gs1-ecotraxx
Zugang zur Plattform GS1 Ecotraxx: https://gs1.wesustain-esm.com

Weitere Informationen:
GS1 Germany Nachhaltigkeit
Quelle:

GS1 Germany GmbH

© Bremer Baumwollbörse
21.03.2019

Bremer Baumwollbörse: Baumwolle ist keine durstige Pflanze

Zum Weltwassertag am 22. März 2019 nimmt die Bremer Baumwollbörse zu Medienberichten Stellung, in denen der Wasserverbrauch von Baumwolle thematisiert und diese zu den "durstigen Pflanzen" gezählt wird. Solche Meldungen bedürften dringend einer Aktualisierung. Angaben, dass zur Herstellung von einem Kilogramm der Naturfaser zwischen 10.000 und 17.000 Liter Wasser notwendig seien, entsprächen nicht den Tatsachen.

Fakt sei, so die Baumwollbröse, dass Baumwolle als sogenannter Xerophyt in der Lage sei, besonders in trockenen Klimazonen zu wachsen. Baumwolle benötige in ihrem Wachstumszyklus zu bestimmten Zeitpunkten Wasser, wie jedes Lebewesen. Insbesondere auch, um gute Erträge zu produzieren.

Zum Weltwassertag am 22. März 2019 nimmt die Bremer Baumwollbörse zu Medienberichten Stellung, in denen der Wasserverbrauch von Baumwolle thematisiert und diese zu den "durstigen Pflanzen" gezählt wird. Solche Meldungen bedürften dringend einer Aktualisierung. Angaben, dass zur Herstellung von einem Kilogramm der Naturfaser zwischen 10.000 und 17.000 Liter Wasser notwendig seien, entsprächen nicht den Tatsachen.

Fakt sei, so die Baumwollbröse, dass Baumwolle als sogenannter Xerophyt in der Lage sei, besonders in trockenen Klimazonen zu wachsen. Baumwolle benötige in ihrem Wachstumszyklus zu bestimmten Zeitpunkten Wasser, wie jedes Lebewesen. Insbesondere auch, um gute Erträge zu produzieren.

Neueste, weltweit durchgeführte Untersuchungen der wissenschaftlichen Abteilung des in Washington ansässigen internationalen Baumwollsekretariats (ICAC) belegten, dass für die Produktion von einem Kilogramm entkörnter Baumwolle weltweit durchschnittlich lediglich 1.214 Liter Wasser aus künstlicher Bewässerung notwendig seien. 41,3 Prozent der gesamten Baumwollproduktion kommen ohne künstliche Bewässerung aus. Dies betreffe 55 Prozent der globalen Baumwollanbaufläche, die ausschließlich durch Regen bewässert wird.

Der 2011 veröffentlichten Studie von M. M. Mekonnen and A. Y. Hoekstra ‚The green, blue and grey water footprint of crops and derived crop products`, des Twente Water Centre, an der University of Twente, Enschede in den Niederlanden, ist zu entnehmen, dass Baumwolle im Vergleich mit anderen Feldfrüchten lediglich drei Prozent des landwirtschaftlich genutzten Wassers für künstliche Bewässerung verbraucht. Weizen dagegen benötigt 15 Prozent, Reis 13 Prozent und Mais 10 Prozent.

In den letzten Jahren setzten Baumwollproduzenten in vielen Ländern moderne Bewässerungssysteme ein, was dazu führte, dass die Effektivität des Wassereinsatzes enorm gesteigert werden konnte. So sei es inzwischen möglich, erheblich mehr Baumwolle mit weniger Wasser zu produzieren. Zudem arbeite die Baumwollforschung daran, die Eigenschaften von Baumwolle bezüglich ihrer hohen Trockenheitstoleranz weiter zu verbessern.

Länder wie die USA haben es sich zum Ziel gesetzt, den Wasserverbrauch für den Anbau von Baumwolle innerhalb von 10 Jahren um 18 Prozent zu verringern. Die hierfür nötigen technischen Entwicklungen umfassen u. a. modernste, computergesteuerte Sensortechnik. Auch in Baumwolle produzierenden Ländern wie Australien und Israel wurden bereits große Fortschritte erzielt. Zudem verfolgen viele Projekte im Baumwollanbau das Ziel, den Wasserverbrauch regional zu reduzieren.

Weitere Informationen:
Bremer Baumwollbörse Baumwolle
Quelle:

Bremer Baumwollbörse

05.03.2019

Hohenstein präsentiert neue e-Academy

Mit der neuen e-Academy will Hohenstein den Weg in moderne Lernwelten weien. Digital, zeit- und ortsunabhängig bietet die Academy mit Beginn des Monats März allen Interessierten einen Zugang zu textilem Expertenwissen aus allen Fachbereichen. Künftig werden Webinare, Webcasts, Tutorials und weitere digitale Formate in folgenden Themenfeldern angeboten:

- Textiles Grundwissen
- Komfort & Performance
- Bekleidungstechnik
- Sicherheit & Nachhaltigkeit
- Waschen & Reinigen
- Medizin & Healthcare

Fortlaufend erweitert die Academy ihr digitales Angebot, das den Nutzern zahlreiche Vorteile bietet. So müssen sie nicht mehr zwingend nach Hohenstein reisen, um aus erster Hand Neues zu erfahren und zu lernen. Deswegen hat sich die Academy dem Konzept des Blended Learning verschrieben, der sinnvollen Kombination von digitalen Inhalten mit Präsenzveranstaltungen. So wird die Academy beispielsweise den traditionell gut besuchten Grundkurs „Wäschereitechnik“ modular zur Verfügung stellen und Inhalte sowohl digital als auch im Rahmen von Präsenzveranstaltungen anbieten.

Mit der neuen e-Academy will Hohenstein den Weg in moderne Lernwelten weien. Digital, zeit- und ortsunabhängig bietet die Academy mit Beginn des Monats März allen Interessierten einen Zugang zu textilem Expertenwissen aus allen Fachbereichen. Künftig werden Webinare, Webcasts, Tutorials und weitere digitale Formate in folgenden Themenfeldern angeboten:

- Textiles Grundwissen
- Komfort & Performance
- Bekleidungstechnik
- Sicherheit & Nachhaltigkeit
- Waschen & Reinigen
- Medizin & Healthcare

Fortlaufend erweitert die Academy ihr digitales Angebot, das den Nutzern zahlreiche Vorteile bietet. So müssen sie nicht mehr zwingend nach Hohenstein reisen, um aus erster Hand Neues zu erfahren und zu lernen. Deswegen hat sich die Academy dem Konzept des Blended Learning verschrieben, der sinnvollen Kombination von digitalen Inhalten mit Präsenzveranstaltungen. So wird die Academy beispielsweise den traditionell gut besuchten Grundkurs „Wäschereitechnik“ modular zur Verfügung stellen und Inhalte sowohl digital als auch im Rahmen von Präsenzveranstaltungen anbieten.

Quelle:

Hohenstein