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(c) Deutscher Textilreinigungsverband e.V.
17.05.2019

Kostenindex Textil Service: Personalkosten stärkster Kostentreiber

Die deutschen Textil Service-Unternehmen müssen sich mit höheren Gesamtkosten auseinandersetzen. Nach Angaben des Deutschen Textilreinigungs-Verbands (DTV) verteuern insbesondere die gestiegenen Personalkosten das textile Leasinggeschäft.

Die Kosten für Personal, Textilien und Energie des Textil Service stiegen 2018 um 3 Index-punkte und von Ende 2017 bis März 2019 um 4 Indexpunkte. Im Vergleich zum Basisjahr 2010 lagen die Gesamtkosten des Textil Service im März 2019 um insgesamt 16 Indexpunkte höher.

Die deutschen Textil Service-Unternehmen müssen sich mit höheren Gesamtkosten auseinandersetzen. Nach Angaben des Deutschen Textilreinigungs-Verbands (DTV) verteuern insbesondere die gestiegenen Personalkosten das textile Leasinggeschäft.

Die Kosten für Personal, Textilien und Energie des Textil Service stiegen 2018 um 3 Index-punkte und von Ende 2017 bis März 2019 um 4 Indexpunkte. Im Vergleich zum Basisjahr 2010 lagen die Gesamtkosten des Textil Service im März 2019 um insgesamt 16 Indexpunkte höher.

Im Vergleich zu den Vorjahren fällt auf, dass vor allem die Personalkosten die stärksten Kostentreiber sind. Sie haben das weitaus größte Gewicht unter den Kostenkategorien der Branche, sodass ihr Anstieg um 5 Indexpunkte seit 2017 den Gesamtkostenverlauf besonders prägt. „Die Unternehmen sehen sich zunehmend mit Arbeitskräftemangel und entsprechend kräftig steigenden Personalkosten konfrontiert. Die lässt nicht nur die Kostenseite deutlich ansteigen, sondern hemmt in manchen Fällen das Wachstum. Durch den weiteren Ausbau und die Etablierung innovativer Techniken in den Wäschereien können die textilen Mietdienstleister Arbeitsprozesse zwar effektiver steuern und optimierter arbeiten, der deutlichen Kostensteigerungg damit aber auch nur begrenzt entgegenwirken“, sagt Andreas Schumacher, DTV Geschäftsführer.

Auch die Textilkosten sind angestiegen. Das gilt vor allem für die Preise der inländischen Produktion von Berufsbekleidung, die seit Ende 2017 um vier Indexpunkte stiegen. Gemildert wurde der Auftrieb allerdings durch die Importpreise für Berufsbekleidung und Flachwäsche, die weitgehend stabil blieben. Gleichwohl stieg der gesamte Index für die Beschaffungskosten der Textilien um 2 Indexpunkte.

Die Energiekosten steigen seit 2017 ebenfalls um 3 Indexpunkte bis 2018 und um nochmals 2 Indexpunkte im ersten Quartal 2019. Das ist vor allem auf den Preisanstieg beim Öl zurückzuführen. Auch der Treibstoff für die Fahrzeuge stieg in 2018 deutlich um 11 Indexpunkte. Insgesamt sind die Kosten des Textil Service also deutlich gestiegen.

„Die Auftragsbücher unserer textilen Mietdienstleister sind voll und dank der guten wirtschaftlichen Lage wächst die Nachfrage nach Leasingtextilien aktuell weiter“, betont Andreas Schumacher. Da die Kostensteigerungen bei den Personalkosten wie auch bei den Energiekosten aber eher andauern dürften, ist die Textil Service-Branche aktuell stark gefordert und muss in der Produktivität weiter zuzulegen bzw. die Kostensteigerungen stärker weitergeben als in den vergangenen Jahren. Die größte Herausforderung der kommenden Jahre wird wohl die Personalkostenentwicklung und der Arbeitskräftemangel bleiben.

Weitere Informationen:
Textilservice
Quelle:

Deutscher Textilreinigungsverband e.V.

26.06.2018

Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege feiert 80 Jahre

80 Jahre und kein bisschen greise
Rundes Jubiläum für die Gütezeichen sachgemäße Wäschepflege

80 Jahre und kein bisschen greise
Rundes Jubiläum für die Gütezeichen sachgemäße Wäschepflege
Menschen im Alter von 80 Jahren wird mitunter das Greisenalter nachgesagt. Das gilt wahrlich nicht für die Gütezeichen sachgemäße Wäschepflege: Sie dürfen mittlerweile auf erfolgreiche 80 Jahre ihres  Bestandes zurückblicken und haben im Laufe der Zeit nichts von ihrem Biss eingebüßt. Die – bedingt durch Vorkriegs- und Kriegswirren - später gegründete RAL Gütegemeinschaft als Träger der Gütezeichen  befindet sich inzwischen seit 65 Jahren im unermüdlichen Einsatz für die Güte- und Qualitätssicherung im Bereich Wäschepflege. „Kennzeichnend für die Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege ist die  stetige Hinwendung zum Fortschritt, ohne ihre traditionellen Wurzeln zu vergessen,“ stellt Prof. Dr. Josef Kurz, stellvertretender Leiter bei Hohenstein, dem wissenschaftlichen Partner der Gütegemeinschaft, fest. Josef Kurz widmete sich als Direktor und wissenschaftlicher Leiter des Arbeitsbereichs Textilreinigung und gewerbliche Wäscherei am Standort Bönnigheim viele Jahre lang den Herausforderungen der Textilservice-Branche. Darüber hinaus war er von 1989 bis 2006 als Geschäftsführer der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V. eingesetzt.

Gütezeichen sachgemäße Wäschepflege – die Anfänge
Die Initiative für ein Gütezeichen „für sachgemäßes Waschen“ ging bereits im Jahr 1935 von dem Wäschereibetreiber Willy Löcher aus Köln aus. Doch anfangs gefiel nicht jedem die gänzlich neue Idee, ein  Gütezeichen für eine Dienstleistung zu schaffen. Bis dahin gab es nämlich nur Gütezeichen für Waren. „Willy Löcher kämpfte für seine Ideale und warb auf Vorträgen und bei Tagungen für das neue Gütezeichen,“ beschreibt Kurz die turbulente Anfangszeit, „schließlich stellten sich die Wäschereibetreiber mehrheitlich hinter seine Idee: 1938 wurde das Gütezeichen für sachgemäßes Waschen offiziell ins Leben gerufen.“ Im Zuge des Wirtschaftswunders erreichten die gewerblichen Wäschereien in Deutschland bereits zu Beginn der 1950er Jahre relativ rasch wieder einen hohen technischen Stand. Auch die Zulieferindustrie konnte dann wieder innovative Produkte in gleichbleibender Qualität liefern. „So war im Jahr 1953 der Weg geebnet für die Gründung einer neuen Gütezeichengemeinschaft für sachgemäßes Waschen, für die wiederum Willy Löcher die Initiative ergriffen hat.“, führt Kurz aus. Am 24. Februar 1953 ist das „Gütezeichen für sachgemäßes Waschen“ vom „RAL -Ausschuss für Lieferbedingungen und Gütesicherung beim Deutschen Normenausschuss“ offiziell anerkannt worden. „Die Idee eines eigenen Gütezeichens stieß bei den Wäschereibesitzern auf großes Interesse, so dass bereits zum Ende des Jahres  1953 die stattliche Zahl von 40 Wäschereien das Gütezeichen führen durfte. “Gütezeichen sachgemäße Wäschepflege – eine Erfolgsgeschichte Es blieb nicht bei einem Gütezeichen – im Laufe der Zeit stellte  sich die Gütegemeinschaft den jeweiligen Erfordernissen und setzte in der Branche Standards für Qualität und Hygiene.

RAL-GZ 992/1 Objekt- und Haushaltswäsche – seit 1953.Als 1953 das Gütezeichen für sachgemäße Wäschepflege eingeführt wurde, haben die gewerblichen Wäschereien fast nur Haushaltswäsche bearbeitet. Erst als ab Mitte der 1960er Jahre die  Haushaltswaschmaschine ihren Siegeszug antrat, ging das Geschäft mit der Feuchtwäsche allmählich zurück. Dafür eröffnete sich den Gütezeichenbetrieben ein neuer Markt nach amerikanischem Vorbild: die Mietwäsche im Objektbereich.

RAL-GZ 992/2 Krankenhauswäsche – seit 1986.
Ab Mitte der 1970er Jahre haben die Krankenhäuser ihre bisherigen eigenen Wäschereien allmählich aufgelöst und die Wäsche den gewerblichen Wäschereien zum Waschen und Desinfizieren übergeben. Aber auch im gewerblichen Bereich mussten nun höhere Hygienestandards eingeführt werden, um die Wäsche in einen hygienisch einwandfreien Zustand zu versetzen, aber auch das Personal in den Wäschereien vor einer möglichen Infektion durch die Wäsche zu schützen.

RAL-GZ 992/3 Wäsche aus Lebensmittelbetrieben – seit 1999
Höhere hygienische Anforderungen an die gewaschene Wäsche machte bei der Wäsche aus dem Gesundheitswesen nicht Halt. Auch in der Lebensmittelbranche sind neue hygienische Standards entstanden, nicht zuletzt durch die Einführung des HACCP-Konzepts (Hazard Analysis and Critical Control Points). Daraus entwickelten sich konkrete hygienische Anforderungen an die Kleidung der Mitarbeiter aus Lebensmittelbetrieben.

RAL-GZ 992/4 Bewohnerwäsche aus Pflegeeinrichtungen – seit 2011
Ein weiterer Bereich für mehr Hygiene entwickelte sich aus der demografischen Entwicklung der Bevölkerung: immer mehr Menschen verbringen ihren Lebensabend in Pflegeeinrichtungen. Dabei ist es notwendig, dass auch ihre persönliche Wäsche und Kleidung nach hygienischen Richtlinien gepflegt wird.

Gütezeichen sachgemäße Wäschepflege – internationales Ansehen
Obwohl die Gütezeichen 992 für sachgemäße Wäschepflege zunächst nur für deutsche Wäschereibetriebe gedacht waren, haben sie sich in der Zwischenzeit auch in anderen Ländern etabliert. So dürfen heute zahlreiche gewerbliche Wäschereien in der Schweiz, Österreich, Frankreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Luxemburg, Polen, Russland, Slowenien, Slowakei, Tschechien, Türkei, Japan und Dubai Gütezeichen führen. Die externen Kontrollen durch Hohenstein werden in den genannten Ländern dabei nach den gleichen Kriterien durchgeführt wie in Deutschland. Gütezeichen sachgemäße Wäschepflege – neue Impulse Mit dem jüngsten Geschäftsführerwechsel wurden die Weichen für eine zeitgemäße strategische Weiterentwicklung der Gütegemeinschaft gestellt. Die neue Führungsspitze mit Dr. Timo Hammer als Geschäftsführer und Andreas Janning als stellvertretendem Geschäftsführer hat sich zum Ziel gesetzt, mit neuen Impulsen gleichermaßen Wettbewerbsfähigkeit, Effizienz und Zukunftsfähigkeit der Gütezeichenbetriebe zu fördern. Diesem und weiteren wichtigen Themen aus der Branche widmet sich auch die Jahrestagung der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V., die vom 25. bis zum 27. Oktober 2018 in Kassel stattfindet.

Weitere Informationen:
Wäscherei Jubiläum Gütezeichen
Quelle:

Im Auftrag der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V.

Neue Wiederaufbereitungsverfahren für Warnschutzkleidung zur besseren Wert- und Funktionserhaltung © Hohenstein Gruppe
Aufbereitung von Warnschutzkleidung
28.09.2017

Neue Wiederaufbereitung Verfahren für Warnschutzkleidung

Ein neues Forschungsprojekt der Hohenstein Group hat das Ziel, produkt- und anwendungsspezifische Referenzaufbereitungsverfahren für Warnschutzkleidung zu entwickeln, die Textilservicebetriebe als Grundlage für die Umsetzung in die individuelle Praxis nutzen können.

Ein neues Forschungsprojekt der Hohenstein Group hat das Ziel, produkt- und anwendungsspezifische Referenzaufbereitungsverfahren für Warnschutzkleidung zu entwickeln, die Textilservicebetriebe als Grundlage für die Umsetzung in die individuelle Praxis nutzen können.

BÖNNIGHEIM (blb) - In vielen Branchen werden die Arbeiter durch das Tragen von Warnschutzkleidung vor möglichen Gefahren geschützt, z. B. bei Arbeiten im Straßenbau oder an Gleisanlagen. Aber gerade diese Tätigkeiten verursachen zum Teil starke Verschmutzungen der Warnschutzkleidung beispielsweise durch Bitumen-, Teer- oder Pufferfett. Solche Verschmutzungen reduzieren die Sichtbarkeit und Signalwirkung der Warnschutzkleidung durch Reduktion der sicherheitsrelevanten Flächen des Hintergrundmaterials und der Reflexstreifen und führen zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko für den Träger.

Zur Gewährleistung der Schutzfunktion von Warnschutzkleidung während der gesamten Gebrauchsdauer werden produkt- und anwendungsspezifische Aufbereitungsverfahren benötigt, die die Schmutzentfernung sicherstellen und gleichzeitig die Textilien so gut wie möglich schonen. Solche Verfahren gibt es bislang nicht, weshalb Textildienstleister ihre Aufbereitungsprozesse individuell zusammenstellen müssen.

Bisherige Aufbereitungsverfahren tun sich mit diesen Verschmutzungen schwer, denn Verschmutzungen wie Bitumen, Teer oder Pufferfette lassen sich nur unter hohem Zeit- und Chemikalieneinsatz entfernen. Diese intensiven Waschbehandlungen führen zu Materialienschäden und reduzieren die Zahl der Leasingeinsätze der Warnschutzkleidung.

Neue Verfahren sollen mehr als 25 Aufbereitungszyklen für Warnschutzkleidung sicherstellen.

Erfahrungswerte der Textildienstleister zeigen, dass verschmutzte Warnschutzkleidung durchschnittlich bereits nach ca. 20 Aufbereitungszyklen aus dem Verkehr gezogen werden muss. Für den wirtschaftlichen Leasingeinsatz ist aber eine durchschnittliche Verwendungsdauer von oftmals 25 Aufbereitungszyklen einkalkuliert.

Referenzaufbereitungsverfahren für Warnschutzkleidung wären als Grundlage für die Umsetzung in die individuelle betriebliche Praxis geeignet. Sie dienen als Ausgangsbasis für validierte Aufbereitungsprozesse der Wäschereien und Textilleasingunternehmen. Darüber hinaus fehlt eine Bewertungsmatrix der verfügbaren Verfahren, welche es den Wäschereien ermöglicht, in ganzheitlicher Betrachtung ein möglichst wirtschaftliches Aufbereitungsverfahren auszuwählen. Ressourcenverbrauch, Materialschonung und Erhalt der Schutzfunktion sind die hier gegeneinander abzuwägenden Entscheidungskriterien.

Im aktuellen Forschungsprojekt der Hohenstein Institute stehen produkt- und anwendungsspezifische Referenzaufbereitungsverfahren für Warnschutzkleidung im Fokus. Diese Waschverfahren sollen textilschonend sein und dabei aber auch hartnäckige Verschmutzungen, wie Bitumenflecken, von der Warnschutzkleidung entfernen. Die Ergebnisse können die Wäschereien als Grundlage für die Umsetzung in die individuelle Praxis nutzen.

Positive Ergebnisse bei Schmutzentfernung und Wascheffizienz

Ansatzpunkt ist ein verbessertes Lösen, Emulgieren bzw. Suspendieren fett- und ölhaltiger Verschmutzungen im Waschprozess, da insbesondere diese Verbindungen die Einsatzdauer von Warnschutzkleidung begrenzen. Als Grundlage für textilschonende Referenzwaschverfahren sollen Mikroemulsionen und Soil-Release-Ausrüstungen untersucht werden, da beide Systeme positive Effekte hinsichtlich der Schmutzentfernung und Wascheffizienz aufweisen und bei milden Temperaturen und Waschbedingungen realisierbar sind. Um eine einfache und wirtschaftliche Umsetzung in die Praxis zu realisieren, ist eine Zusammenstellung der ermittelten Daten (u. a. Retroreflexion, Wetterschutz, Wasser- und Energiemengen) für die Referenzaufbereitungsverfahren in einer Bewertungsmatrix erforderlich. Erst mithilfe dieser Bewertungsmatrix wird für Hersteller von Warnschutzkleidung, Textildienstleister und Zertifizierungsstellen eine sichere Basis für die Umsetzung in die Praxis geschaffen.

Kalkulationsgrundlage für die Einsatzdauer von Warnschutzkleidung

Mit Hilfe von Referenzaufbereitungsverfahren und einer Bewertungsmatrix kann die Aufbereitung von Warnkleidung ganzheitlich bewertet und die Prozessparameter nach individuellen Rahmenbedingungen und Vorstellungen in den Betrieben optimal eingestellt werden. Mit der Adaption der ermittelten Prozessparameter auf die eigenen betrieblichen Rahmenbedingungen wird Wäschereien und Textilleasingunternehmen die größtmögliche Sicherheit gegeben, dass durch den Aufbereitungsprozess der Warnkleidung kein vorzeitiger Funktionsverlust hervorgerufen wird. Durch die im Projekt ebenfalls zu entwickelnde Bewertungsmatrix kann die Auswirkung der individuellen Prozessadaptionen auf die Warnkleidung noch besser abgeschätzt werden. Somit entsteht eine verlässliche Kalkulationsgrundlage für die Einsatzdauer von Warnschutzkleidung im Bereich Textilleasing.

Quelle:

Hohenstein Gruppe

Interaktiver PSA Wegweiser Textilservice online verfügbar ©Hohenstein
PSA Wegweiser Textilservice
13.09.2017

Interaktiver PSA Wegweiser Textilservice online verfügbar

Aufgrund seines breiten Know-hows und seiner hohen Kompetenz in der Textildienstleistung erstellt der Güteausschuss der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V. den „PSA Wegweiser Textilservice - Auswahl, Beschaffung, Einsatz & Aufbereitung“. Diese als „Loseblattsammlung“ angelegte Publikation im Internet bietet sowohl Anwendern als auch dem Textildienstleister umfangreiche Hilfestellung.
 
PSA – die Persönliche Schutzausrüstung – fällt im Gegensatz zu Berufskleidung bzw. Arbeitskleidung in den gesetzlich geregelten Bereich.
Aufgrund seines breiten Know-hows und seiner hohen Kompetenz in der Textildienstleistung erstellt der Güteausschuss der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e.V. den „PSA Wegweiser Textilservice - Auswahl, Beschaffung, Einsatz & Aufbereitung“. Diese als „Loseblattsammlung“ angelegte Publikation im Internet bietet sowohl Anwendern als auch dem Textildienstleister umfangreiche Hilfestellung.
 
PSA – die Persönliche Schutzausrüstung – fällt im Gegensatz zu Berufskleidung bzw. Arbeitskleidung in den gesetzlich geregelten Bereich. Deshalb unterliegt sie auch umfangreicheren Vorschriften und Regelwerken und EU-Verordnungen.
 
Um hier Herstellern, Anwendern, Handel und Verbänden sowie Dienstleistern ein sinnvolles und hilfreiches Werkzeug an die Hand zu geben, wurde der PSA Wegweiser Textilservice - Auswahl, Beschaffung, Einsatz & Aufbereitung entwickelt.
 
Kompetenz in der Textildienstleistung
 
Der PSA Wegweiser Textilservice informiert über rechtliche Aspekte, Änderungen in Vorschriften, Wasch- und Reinigungsverfahren, Reparaturen, Recyclingangebote, bis hin zum Marktgeschehen, über Trends hin zu branchen-übergreifende Fragen. Hier kommen Experten der Wäschereibranche (Textildienstleister, Textilhersteller bzw. Konfektionäre und Handel/Verbände) sowie Spezialisten der Hohenstein Institute und der Berufsgenossenschaften und deren Organe zu Wort.

Aus Vorträgen, Tagungen, Workshops, Symposien sowie diversen Publikationen werden im PSA Wegweiser Textilservice die relevanten Informationen zusammengefasst und zur Verfügung gestellt.

Eines der zurzeit dringendsten Branchenthemen ist sicherlich die neue PSA-Verordnung der EU. Sie ersetzt ab April 2018 die bisherige PSA-Richtlinie. Welche Aufgaben und Konsequenzen sich für die Branche daraus ergeben, wird im PSA Wegweiser ausführlich dargelegt.

Interaktives Service- und Informationsangebot

Aufgrund der Konzeption, den PSA Wegweiser Textilservice im Internet als Loseblattsammlung anzulegen, bietet sich die Möglichkeit, aktuelle Themen auch kurzfristig ins Portfolio aufzunehmen.

Darüber hinaus widmete sich der Wegweiser folgenden Themenschwerpunkten

  • Interaktionen (z. B. zwischen Textildienstleister und Anwender)
  • Auswahl (Auswahl Schutz und Auswahl Textildienstleistung mit systematischer Bedarfsermittlung)
  • Beschaffung (z. B. Machbarkeit)
  • Einsatz (z. B. Änderung der PSA)
  • Textildienstleistung (z. B. Qualitätssicherung/Reparatur der PSA)
  • Grundlagen (z. B. rechtliche Aspekte/FAQs)
Ein abschließender Teil rundet das Angebot mit Begriffserklärungen, Zusatzliteratur und (Themen- und Sach-) Erläuterungen hilfreich ab. Hier werden u.a. Definitionen zu Arbeits- und Schutzkleidung gegeben und die Entstehung von Normen und Standards im Zusammenhang mit dem Arbeitsschutz beleuchtet sowie Forschungsvorhaben mit Bezug zum Wegweiser aufgeführt.

Mit der Umsetzung des Wegweisers im Internet als interaktive Loseblattsammlung wird ein einfaches Navigieren über Links innerhalb des Wegweisers und zu wertvollem Informationsmaterial möglich. Den PSA Wegweiser Textilservice finden Sie hier.

Weitere Informationen:
PSA Wegweiser Textilservice
Quelle:

Hohenstein Institute

Wirtex e.V. Wirtschaftsverband Textil Service - WIRTEX e.V.
Wirtex e.V.
15.05.2017

Nachhaltigkeit als Chance für Textilien erkennen

Unter dem Thema „Nachhaltigkeit als Chance für den Textilservice, seine Lieferanten und Kunden“ hatten die Vereinigung MaxTex und der Wirtschaftsverband Textil Service (WIRTEX) das 3. MaxTex Forum in Berlin organisiert. Auch der Deutsche Textil Reinigungsverband (DTV) hatte seine Mitglieder zu diesem hochkarätigen Tag im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit eingeladen. Die Teilnehmer im vollbesetzten großen Saal des Ministeriums erlebten eine spannende Reise von textilen Rohstoffen bis zum Endkunden und - für einige überraschend - zurück zum Rohstoff.

Unter dem Thema „Nachhaltigkeit als Chance für den Textilservice, seine Lieferanten und Kunden“ hatten die Vereinigung MaxTex und der Wirtschaftsverband Textil Service (WIRTEX) das 3. MaxTex Forum in Berlin organisiert. Auch der Deutsche Textil Reinigungsverband (DTV) hatte seine Mitglieder zu diesem hochkarätigen Tag im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit eingeladen. Die Teilnehmer im vollbesetzten großen Saal des Ministeriums erlebten eine spannende Reise von textilen Rohstoffen bis zum Endkunden und - für einige überraschend - zurück zum Rohstoff. Kreislaufwirtschaft par exellence.

Rückenwind aus dem Ministerium
Gerhard Becker, MaxTex-Geschäftsführer, und Dr. Andreas Marek, Geschäftsführer von WIRTEX, eröffneten die Veranstaltung. „Gastgeber“ Hans-Joachim Fuchtel, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dankte den Verbänden für ihr Engagement und stärkte den Rücken der Unternehmen aus der Textilwirtschaft, die sich Ihrer Verantwortung bewusst seien und sich für eine transparente und nachhaltige Entwicklung einsetzen. Er unterstrich, dass 90 % der finanziellen Mittel im Rahmen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit aus dem privaten Sektor kämen.

Weitere Informationen:
Nachhaltigkeit, Wirtex, MaxTex
Quelle:

Wirtschaftsverband Textil Service - WIRTEX e.V.