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INVENTING TECHNOLOGIES NO ONE CAN COPY… I.S.T © I.S.T Corporation
03.03.2020

INVENTING TECHNOLOGIES NO ONE CAN COPY… I.S.T

NEUE HIGH-TECH FASERN UND GARNE FÜR DEN SPORT- UND FREIZEITMARKT

Mit seiner Messepremiere auf der diesjährigen ISPO Munich Ende Januar ist einem Newcomer im Sportswear- und Outdoormarkt ein vielbeachteter Auftritt gelungen: Das japanische Unternehmen I.S.T Corporation stellte mit umfangreicher Augmented-Reality-Technik seine neue High-Tech-Faser und eine einzigartige Spinntechnologie erstmals in Europa vor. In der Sportindustrie ist I.S.T nur wenigen bekannt, obwohl es in den letzten Saisons bereits erste Kooperationen mit namhaften Herstellern wie beispielsweise Patagonia gegeben hat.

NEUE HIGH-TECH FASERN UND GARNE FÜR DEN SPORT- UND FREIZEITMARKT

Mit seiner Messepremiere auf der diesjährigen ISPO Munich Ende Januar ist einem Newcomer im Sportswear- und Outdoormarkt ein vielbeachteter Auftritt gelungen: Das japanische Unternehmen I.S.T Corporation stellte mit umfangreicher Augmented-Reality-Technik seine neue High-Tech-Faser und eine einzigartige Spinntechnologie erstmals in Europa vor. In der Sportindustrie ist I.S.T nur wenigen bekannt, obwohl es in den letzten Saisons bereits erste Kooperationen mit namhaften Herstellern wie beispielsweise Patagonia gegeben hat.

Den Fragen von Textination stellte sich die Geschäftsführerin, Toshiko “Toko” Sakane. Sie leitet das von ihrem Vater gegründete Unternehmen seit November 2016. Nach ihrem Bachelor in Soziologie / Humanwissenschaften arbeitete sie im Büro des Abgeordnetenhauses des japanischen Parlaments sowie des ehemaligen japanischen Ministers für Gesundheit und Soziales. Später war sie Geschäftsführerin der im Jahr 2000 gegründeten I.S.T Corporation mit Sitz in Parlin, New Jersey, USA, einem Hersteller spezieller hochtemperaturbeständiger Harzmaterialien.
               
I.S.T ist ein japanisches Unternehmen mit einer vergleichsweise jungen Geschichte. 1983 ursprünglich als F&E-Company gegründet, sind Sie inzwischen ebenso in den USA und in China zu Hause. Wenn Sie sich jemandem, der das Unternehmen nicht kennt, in 100 Worten vorstellen müssten: Was macht Sie einzigartig?
Der I.S.T-Konzern ist ein forschungs- und entwicklungsorientiertes japanisches Unternehmen für Werkstoffe, das sich über den Anspruch definiert, „Technologien zu erfinden, die niemand nachahmen kann“. Was uns in unserer Kompetenz einzigartig macht, sind die unternehmenseigene Entwicklung von Materialien, von Produktionsmethoden und fortschrittlicher Produktionstechnologien. Durch diese Komplettlösungsstrategie oder den End-to-End-Lösungsansatz können wir verschiedene Vorteile erzielen, darunter die Entwicklung komplett originärer Produkte, die Sicherstellung der besten Qualitätskontrollen und vor allem die Entdeckung neuer Innovationen.
I.S.T setzt sich dafür ein, ständig neue Technologien zu entwickeln, damit diese dazu beitragen können, das Leben der Menschen eindeutig zu bereichern.
 
Ihr Slogan lautet: “make the impossible possible”. In welchen Märkten und von welchen Branchen fühlen Sie sich besonders herausgefordert? Und mit welchen Produktinnovationen für die Textilindustrie glauben Sie am meisten bewegen zu können?
Der Schwerpunkt von I.S.T liegt auf der Sportartikel- und Bekleidungsindustrie, da die in dieser Branche verwendeten Materialien nach einem breiten Spektrum von Funktionen verlangen, die wahrscheinlich unter extremen Bedingungen eingesetzt werden. Wir finden es sowohl herausfordernd als auch aufregend, unsere fortschrittlichen Innovationen anzubieten. Bezogen auf die Textilindustrie glauben wir, dass unsere KARL KARL™-Spinntechnologie eine neue großartige Lösung für winteraktive Funktionswäsche darstellt, da sie alle gewünschten Funktionen bietet, wie z. B. Wärme, geringes Gewicht und einfache Pflege.

Eine zentrale Leitlinie des Unternehmens ist das Motto „Inventing technologies no-one can copy“. Patentschutz und eine konsequente Markenpolitik zeichnen Ihre Aktivitäten im Markt aus. Doch Patente können auslaufen und Marken kopiert werden, was macht Sie unkopierbar?
Ein Patent oder eine Marke kann kopiert werden. Was es jedoch unmöglich macht, uns zu kopieren, ist, dass unsere Kerntechnologien in unseren integrierten Prozess der Materialentwicklung, der internen Produktionsmethoden und der Weiterentwicklung der Produktionstechnologien eingebettet sind. Unsere KARL KARL™-Technologie ist beispielsweise eine Spinntechnologie, die mehrere Funktionen in einem Garn vereint anbietet oder auch auf alle Arten von Garnen und Hybridgarnen angewendet werden kann.
Es gibt einige andere Unternehmen, die behaupten, ihre Garne hätten eine ähnliche Funktion wie die unsrigen, aber dies sind immer nur einzelne Funktionen, die zudem einen spezifischen Garntyp verlangen. Darin liegt der grundlegende und bedeutende Unterschied zwischen unseren Technologien und jenen der Wettbewerber. Andere Unternehmen können möglicherweise eine einzelne Funktion von uns kopieren, aber es wird niemals dasselbe sein wie unsere Produkte, die das Ergebnis unserer integrierten Innovationen auf verschiedensten Ebenen sind.
          
Zunächst darauf ausgerichtet, Technologien zu verkaufen, sind Sie inzwischen selbst ein bedeutender Faserproduzent. Darüber hinaus haben Sie in den letzten 15 Jahren - beispielsweise im Woll-Markt - durch Übernahmen in Japan und China ihr Portfolio erweitert. Wo sehen Sie I.S.T als Player im Textilsektor 2030?
So wie Sie ein GORE-TEX-Etikett an der Oberbekleidung sehen, würde ich gerne von I.S.T produzierte Marken auf jeder Sport- und Modekleidung sehen, und wissen, dass die Leute das sofort als Zeichen modernster Funktionsmaterialien erkennen.

Auf der ISPO Munich 2020 waren Sie im Januar diesen Jahres erstmals als Aussteller präsent, um die High-Tech-Faser IMIDETEX® und neue KARL KARL™ Garne der Sportartikel- und Outdoorindustrie vorzustellen. Was ist an diesen beiden Produkten so besonders, und was macht sie für den Einsatz in diesen Märkten so geeignet?  
IMIDETEX®, das aus 100% Polyimidharz hergestellt und üblicherweise im Weltraum eingesetzt wird, weist verschiedene vorteilhafte Eigenschaften auf, die andere existierende Superfasern nicht bieten konnten, einschließlich einer hohen UV- und Hitzebeständigkeit, geringer Wasseraufnahme und hoher Zugfestigkeit.
Beispiele möglicher Anwendungen für den Outdoor-Markt wie bei Verbundwerkstoffen sind widerstandsfähige und langlebige Golf- und Tennisschläger, die den Aufprall auf den Spieler minimieren, oder ein Fahrrad, das in der Lage ist, Stöße, ausgelöst durch Bodenunebenheiten während eines langen und wettbewerbsorientierten Rennens, zu absorbieren.
Im textilen Bereich kann es als unglaublich haltbares Segel verwendet werden, das auch gleißender Sonne standhält. Schließlich kann aus IMIDETEX®-Garn ein leichtes, aber superstarkes Seil hergestellt werden, dem Menschen ihr Leben anvertrauen können. IMIDETEX® bietet unter extremen Naturbedingungen hervorragende Eigenschaften.

KARL KARL™ ist die patentierte Spinntechnologie, die einen Kernfaden mit einem anderen Faden multipliziert. Durch die Ausdehnung der Garnstruktur selbst, werden Leichtigkeit und Wärme erreicht, so dass zwei scheinbar gegensätzliche Merkmale nebeneinander existieren. Diese Technologie kann auf Wolle, Baumwolle, Seide, Polyester, Nylon und andere angewendet werden. Außerdem gibt es unzählige Möglichkeiten, neue Garne zu entwickeln, indem verschiedene charakteristische Garne kombiniert werden.
Diese Materialien von I.S.T sind konkurrenzlos und bieten unendliche Möglichkeiten für komplexere Designs in der Sportmode-Szene.

Chemiefasern haben es in einer Welt, in der aktuell besonders großer Wert auf Natur und natürliche Materialien gelegt wird, nicht immer einfach. Auf Ihrer Website postulieren Sie, I.S.T trage durch Chemie dazu bei, den Lebensstil der Menschen auf der ganzen Welt zu verbessern. Auf welche Argumente können Sie diese Aussage stützen?
Unser brandneues Produkt, Faux-Fur, das mit der KARL KARL™-Technologie hergestellt wird, ist ein gutes Beispiel für unseren Beitrag, das Gleichgewicht zwischen natürlich und synthetisch zu bewahren.
Echtes Fell ist zwar modisch, aber heutzutage ein Symbol für Tiermisshandlung. Um die Natur zu schützen, bietet unser KARL KARL™ Kunstpelz eine Alternative für die Mode und verhindert gleichzeitig, dass der Ozean durch die Verwendung von Mikrofasern verschmutzt wird.

Auf welchen gesellschaftlich relevanten Themenfeldern sehen Sie in den nächsten 5 Jahren besonders großen Innovations- und Handlungsbedarf? Wie ist Ihre Einschätzung, dass Ihr Unternehmen mit seinen Produkten dafür Lösungen anbieten können wird?
Wir glauben, dass Leichtgewichtigkeit ein wichtiger Schlüsselfaktor für ein besseres Leben und für den Planeten ist, weil sie ermöglicht, Energie zu sparen und den Nutzeffekt zu steigern.
Als ersten Schritt bringen wir unsere Leichtgewichts-Technologien wie IMIDETEX®-Verbundwerkstoffe und die KARL KARL™-Technologie in Sportartikel und -bekleidung ein, um unseren aktiven Lebensstil zu unterstützen, bevor wir diese Technologien auf alle anderen Märkte ausweiten, die davon profitieren können.
 
Für Nachhaltigkeit gibt es die verschiedensten Definitionen. Kunden erwarten unter diesem Begriff alles – von Klimaschutz bis Ökologie, von vor Ort-Produktion in der Region bis zum Ausschluss von Kinderarbeit usw. Was tun Sie, um diesen Begriff für Ihr Unternehmen mit Leben zu füllen und auf welche Aktivitäten und Zertifizierungen setzen Sie?
I.S.T nimmt dieses Thema in jeder Hinsicht ernst. Wir erforschen und entwickeln konsequent Technologien und Materialien, die unseren Planeten und das Leben der Menschen unterstützen, und bringen nachhaltige Methoden und Materialien in unsere Prozesse ein. Gleiches gilt für das Einbringen nachhaltiger Methoden und Materialien in unsere Produktionsprozesse. So entwickeln wir beispielsweise ein Garn aus Zellulose, das aus gebrauchten Papieren und ohne schädliche Chemikalien für den Menschen hergestellt wird. Außerdem haben wir in eine hochmoderne Produktionsanlage mit geringen Emissionen investiert, um Polyimid-Materialien herzustellen.
Was Wolle betrifft, sind wir nach dem RWS (Responsible Wool Standard) zertifizierte Garnspinner und verwenden RWS-zertifizierte Wollfasern. Bei Polyester verwenden wir GRS (Global Recycled Standard) zertifiziertes Recycling-Polyester und bei Baumwolle organische Baumwollfasern. Darüber hinaus legt unser Unternehmen Wert darauf, Materialien zu produzieren, die ewig halten, und keine Abfälle und/oder Materialien für den einmaligen Gebrauch zu produzieren.
          
Woher erhalten Sie Ihre Inspirationen, an bestimmten Technologien oder Produkten zu forschen? Welche Aufträge oder Anfragen aus der textilen Lieferkette spielen dabei eine entscheidende Rolle?
Sie mögen denken, dass unser Leben bereits mit Dingen gefüllt ist und es nichts gibt, was wir auf dieser Welt nicht bekommen können. Und ja, wir haben alles. Es gibt jedoch einige Funktionen, die Sie sich zusätzlich zu diesen Dingen wünschen.
Die ursprüngliche Idee bei der Entwicklung der KARL KARL™-Technologie war, dass wir Funktionen wie Leichtigkeit, Wärme, Schnelltrocknung und Pflegeleichtigkeit, wie sie Kunstfasern haben, auch für Naturfasern wie Wolle und Baumwolle verfügbar machen wollten, da Naturfasern ganz offensichtlich deutlich positiver für Mensch und Erde sind als Fasern auf Erdölbasis.
Wir glauben an unsere Unternehmensmissionen und halten sie aufrecht: „Entwickle und fertige Produkte, die noch niemand zuvor ausprobiert hat“ und „Kümmere dich um Produkte mit hohem Mehrwert“. Unsere Inspirationen für Forschung und Entwicklung stammen aus unserer Überzeugung, „einen Wunsch in die Realität umzusetzen“. Wir lassen uns nicht von anderen inspirieren. Unsere Innovationen inspirieren Kunden und den Markt.
 
Neue Wege zu gehen, bedeutet Entscheidungsfreudigkeit, Überwindung von Ängsten - und damit auch Mut zum Scheitern. Nicht jedes Projekt kann gelingen. Über welche unternehmerische Entscheidung sind Sie im Nachhinein besonders froh, sie getroffen zu haben?
Tatsächlich gibt es für uns keine fehlgeschlagenen Projekte, weil wir nie aufgeben, bis jedes einzelne Projekt erfolgreich ist.
Durch die Fortsetzung unserer ursprünglichen Unternehmensmissionen „Entwickle und fertige Produkte, die noch niemand zuvor ausprobiert hat“ und „Sich Schwierigkeiten stellen“, die mein Vater, der Gründer von I.S.T, vor fast vierzig Jahren aufgestellt hat, haben I.S.T-Mitglieder, einschließlich mir, die Freude gelernt, Probleme zu überwinden und den Sieg zu spüren.
Als ich das Geschäft übernahm, habe ich mir zum Ziel gesetzt, „auf den globalen Markt vorzudringen, um die Welt mit unseren Technologien zu inspirieren“.
Aufgrund der kürzlich getroffenen Entscheidung, in den Markt für Sportartikel und Bekleidung einzusteigen und der sehr positiven Rückmeldungen auf der ISPO München 2020, freue ich mich sehr, einen Schritt nach vorne in Richtung dieses Ziels gemacht haben.


Das Interview führte Ines Chucholowius, CEO Textination GmbH

GOTTFRIED SCHMIDT OHG (c) Weitblick, Gottfried Schmidt OHG
18.02.2020

WIR HABEN DA SO UNSERE PRINZIPIEN… WEITBLICK | GOTTFRIED SCHMIDT OHG

WORKWEAR ALS NACHHALTIGER TEXTILKREISLAUF!

Die WEITBLICK | Gottfried Schmidt OHG mit ihren rund 130 Mitarbeitern in Bayern und mehr als 1.000 Beschäftigten in den europäischen Produktionsbetrieben zählt zu den führenden deutschen Textilunternehmen in den Segmenten Workwear und Corporate Fashion. 1931 in Frankfurt am Main gegründet, erreicht das traditionsreiche Familienunternehmen in vierter Generation heute einen mittleren zweistelligen Umsatz in Millionenhöhe.

Kurze Entscheidungswege, familiäres Miteinander, Produktion ausschließlich in Europa, kundenspezifische Innovationen und umfassende Nachhaltigkeitskonzepte – was macht der Berufsbekleidungsprofi anders als andere?

Den Fragen von Textination stellten sich Sales Director Philipp Hartmann (Sales Support und Customer Service) und Janine Gonglach, Head of Marketing, gemeinsam mit Managing Director Felix Blumenauer, verantwortlich für Marketing, Vertrieb, Logistik und Controlling.

WORKWEAR ALS NACHHALTIGER TEXTILKREISLAUF!

Die WEITBLICK | Gottfried Schmidt OHG mit ihren rund 130 Mitarbeitern in Bayern und mehr als 1.000 Beschäftigten in den europäischen Produktionsbetrieben zählt zu den führenden deutschen Textilunternehmen in den Segmenten Workwear und Corporate Fashion. 1931 in Frankfurt am Main gegründet, erreicht das traditionsreiche Familienunternehmen in vierter Generation heute einen mittleren zweistelligen Umsatz in Millionenhöhe.

Kurze Entscheidungswege, familiäres Miteinander, Produktion ausschließlich in Europa, kundenspezifische Innovationen und umfassende Nachhaltigkeitskonzepte – was macht der Berufsbekleidungsprofi anders als andere?

Den Fragen von Textination stellten sich Sales Director Philipp Hartmann (Sales Support und Customer Service) und Janine Gonglach, Head of Marketing, gemeinsam mit Managing Director Felix Blumenauer, verantwortlich für Marketing, Vertrieb, Logistik und Controlling.

Die Gottfried Schmidt OHG ist ein Familienunternehmen, das im nächsten Jahr seinen 90. Geburtstag feiern wird, und als Profi in Sachen Premium-Workwear gilt. Wenn Sie sich jemandem, der das Unternehmen nicht kennt, in 100 Worten vorstellen müssten: Was macht Sie einzigartig?
Felix Blumenauer – Managing Director
Wir sind ein traditionsreiches Familienunternehmen, das sich im Laufe der Geschichte immer wieder neu erfunden hat. Im Bereich Workwear stehen wir für höchste Qualität über die unterschiedlichsten Branchen-Segmente hinweg und legen großen Wert auf Nachhaltigkeit – das zeigt sich auch durch unsere langjährigen Partner, die unsere Bekleidung in Europa produzieren. Mit unserem hochmodernen Logistikzentrum beweisen wir, dass Digitalisierung und Industrie 4.0 für uns nicht nur Schlagworte sind.    

In welchen Märkten und von welchen Partnern fühlen Sie sich besonders herausgefordert? Und mit welchen Produktinnovationen im Bereich Workwear glauben Sie am meisten bewegen zu können?
Philipp Hartmann – Sales Director
Märkte ändern sich immer schneller und das ist per se eine Herausforderung. Wir möchten heute und in Zukunft weiterhin verlässlich sein - das bedeutet auch Kontinuität für unsere Partner. Wie gehen wir aber mit immer neuen Anforderungen aus sich immer schneller bewegenden Märkten um?
Den Fokus auf den Kunden gerichtet, können wir also nicht in starren Strukturen verharren. Wir bei Weitblick schaffen das durch unsere Unternehmenskultur und unsere Leitlinien: Mut, Kraft und Zuversicht. Diese Kultur hält unser Team zusammen und dadurch ist es uns möglich, Strukturen schneller anzupassen. Durch unseren persönlichen Kontakt zu unseren Partnern und unsere Erfahrung als Familienunternehmen in vierter Generation genießen wir ein großes Vertrauen in allen Märkten und dies ermöglicht uns, schnelle Anpassungen und Veränderungen, ohne dass man unsere DNA anzweifelt. Die Basis unserer Produkte ist die Qualität der eingesetzten Materialien, die Verarbeitung durch sehr gut ausgebildetes Personal in eigenen europäischen Produktionen und an erster Stelle ein Team von Experten, welches inhouse von der Faser, der Designidee bis zur Produktion und Logistik alles kontrolliert und unter einem Dach zusammenbringt. Wenn Sie mich also fragen, ob demnächst alle Produkte blinken werden, dann ist die Antwort: Nein. Unsere Stärke ist die Umsetzung unserer Kundenwünsche und vor allem stellen wir die Marke, das CI unserer Kunden, am Produkt in den Vordergrund. Denn ein zufriedener Mitarbeiter in der richtigen Berufsbekleidung ist die beste Visitenkarte für ein Unternehmen. Wenn es also demnächst doch in der Kleidung blinken soll, ist das kein Problem, wir sehen uns aber viel mehr mit Kundenanforderungen rund um die Produkte beschäftigt. Denn mit der Basis Qualität und Nachhaltigkeit fahren wir seit langem sehr gut.

Jedoch sind Services, Geschwindigkeit in der Logistik, Controlling, Bestellkonfiguratoren und Budgetverwaltung sowie Schnittstellenmanagement die eigentlichen Innovationen, mit denen wir unsere Kunden und Partner heutzutage überzeugen. Hier setzen wir seit einiger Zeit auf ein Team von Mitarbeitern, welches abteilungsübergreifend genau diese Kundenanforderungen umsetzt. Beispielsweise kann ein Kunde von uns, neben einer eigenen CI Workwear Kollektion, auch einen geschützten Kundenshop erhalten, in dem sich Mitarbeiter die abgestimmte Kollektion konfigurieren können und nach definiertem Budget bestellen. Einkauf und Controlling des Kunden haben live Einblick in die Kosten und Bestände. Der Versand erfolgt inklusive Personalisierung in Deutschland RFID-gesteuert, auf den Träger kommissioniert in die ganze Welt. Hört sich das innovativ an?

Maßgeschneidert oder Lösung für den Großkunden? Das Thema Individualisierung bis zur Losgröße 1 nimmt heute einen breiten Raum ein. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Großkunden und individueller Fertigung - was bedeutet das für die Prozesse der Gottfried Schmidt OHG?  
Philipp Hartmann – Sales Director
Warum nicht die maßgeschneiderte Lösung für den Groß- und Kleinkunden? Bis vor einigen Jahren und auch teilweise heute noch wurde ein Kundenlogo in den Farben rot, grün, blau und weiß selbstverständlich in Form eines gleichfarbigen Gewebes in Vierfarbigkeit abgebildet. Dies gehört etwas der Vergangenheit an. Heutzutage werden Wünsche an verschiedene Farben zusätzlich über die Möglichkeit, viele Artikel miteinander zu kombinieren, gelöst. Dabei greifen wir auf tausende aktive Artikel unserer Eigenentwicklungen zurück und eine große Auswahl an Zutaten, Geweben und Veredelungsmöglichkeiten. CI-Kollektionen können wir in kleinen Stückzahlen in unseren top modernen Produktionsbetrieben sehr schnell einsteuern. In einem unserer sechs europäischen Produktionsbetriebe fertigen wir beispielsweise nur Maßaufträge ab Stück 1. Dies geschieht innerhalb sehr schlanker Prozesse und binnen weniger Wochen.

Gleichzeitig haben wir große Kapazitäten für die Lagerung unserer Rohware und ein Fertigteilelager, welches uns die Einlagerung für den Kunden ermöglicht. Unternehmen wissen um die große Bedeutung von Workwear und die teils fehlende Transparenz in den Prozessen oder den Kosten. Da ist es wünschenswert, ab geringer Stückzahl bestellen zu können. Wir können auf dutzende Trägerprofile und Millionen Träger aus nahezu allen Branchen zurückgreifen und kombinieren diese Erfahrung mit den Anforderungen von heute. Dabei bevorzuge ich das Wort „Standard“ nicht, jedoch ist es so, dass wir bei kontinuierlich neu erscheinenden Kollektionen für die verschiedenen Branchen bereits eine große Artikel- und Farbauswahl zur Auswahl für unsere Kunden anbieten. Die Prozesse werden dabei mit den Möglichkeiten neuer Tools und Systeme hinterfragt und konsequent angepasst - nicht umgekehrt. Dadurch können wir vom kleinen bis zum großen Auftrag sehr automatisiert arbeiten und wickeln Aufträge so über eigene Kunden-Online-Shops oder per Schnittstelle mit den Bestellportalen unserer Kunden ab. Die Kommissionierung und Logistik ab Stück 1 mit Versandart nach Wahl sind für uns kein Problem, denn wir haben seit 2018 das modernste Logistikzentrum der Branche in Betrieb.

Mit WEITBLICK haben Sie sich für eine deutschsprachige Markenanmutung entschieden. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen und welche Konsequenzen hat dies für Ihren internationalen Vertrieb?
Janine Gonglach – Head of Marketing
Die Entscheidung fiel auf Weitblick, weil wir ihn als Unternehmen schon immer hatten. Nicht nur der Gründer Gottfried Schmidt selbst hat Weitblick bewiesen. Auch in jeder darauffolgenden Generation steckte bzw. steckt der Weitblick, den das Unternehmen zu dem macht, was es heute ist. Ein Unternehmen mit Visionären, Machern, Tüftlern, Kritikern und Perfektionisten
Auch in Zukunft stellen wir uns der Herausforderung, unsere Produkte und unser Handeln mit Weitblick zu entwickeln – für das Fortbestehen des Unternehmens und im Sinne unserer Kunden.

Philipp Hartmann – Sales Director
Vom Handwerksbetrieb bis zum weltweiten Großkonzern bedienen wir ein breites Spektrum. Wir sind also bereits in vorherigen Generationen international tätig gewesen. Dabei war der Name nie eine Einschränkung. Unsere Mitarbeiter im Vertrieb und im Kundenservice sind entsprechend geschult, unsere Dokumente und Systeme mehrsprachig erhältlich und gepflegt.

Auf welchen gesellschaftlich relevanten Themenfeldern sehen Sie in den nächsten 5 Jahren besonders großen Innovations- und Handlungsbedarf? Wie ist Ihre Einschätzung, dass Ihr Unternehmen mit seinen Produkten dafür Lösungen anbieten können wird?
Felix Blumenauer – Managing Director
Wir sehen eine weiter wachsende Bedeutung des Themas „Sharing“. Mit unseren starken Partnern in der professionellen Dienstleistung leben wir diesen Gedanken schon seit vielen Jahrzehnten und sehen eine steigende Bedeutung in der Gesellschaft. Kleidung bleibt in einem Kreislauf mit höchster Qualität langjährig verfügbar – für uns ist das der nachhaltige Gegentrend zur „Fast Fashion“. Hierfür bieten wir digitale Lösungen, die unsere Kunden und unsere Träger zufrieden machen und davon überzeugen, dass Weitblick die richtige Wahl ist.
In diesen Felder werden wir agieren und bewusst die richtigen Akzente setzen – so verstehen wir unternehmerische Verantwortung unseren Mitarbeitern und unseren Kunden gegenüber.

Die Textil- und Bekleidungsindustrie weist seit Jahrzehnten weltweit ein stetig hohes Wachstum auf. In Sachen Nachhaltigkeit gibt es, vorsichtig ausgedrückt, für unsere Branche ein eher gemischtes Feedback. Worauf konzentriert sich die Gottfried Schmidt OHG, um ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden?
Felix Blumenauer – Managing Director
Wir haben Nachhaltigkeit schon lange bei uns im Unternehmen als eine der wichtigsten Prioritäten in unserer Strategie verankert. Das zeigt sich z.B. durch den Einsatz von FairTrade Baumwolle, die wir gemeinsam mit anderen Unternehmen und Zulieferern aus der Branche in großem Volumen in den Markt bringen. Wir denken Nachhaltigkeit umfassend. Jeder Bereich unseres Unternehmens trägt dazu bei, unternehmerischer Verantwortung gerecht zu werden - unseren Kunden und unseren eigenen Mitarbeitern gegenüber.

Für Nachhaltigkeit gibt es die verschiedensten Definitionen. Kunden erwarten unter diesem Begriff alles – von Klimaschutz bis Ökologie, von vor-Ort-Produktion in der Region bis zum Ausschluss von Kinderarbeit usw. Was tun Sie, um diesen Begriff für Ihr Unternehmen mit Leben zu füllen und auf welche Siegel oder Zertifizierungen setzen Sie?
Felix Blumenauer – Managing Director
Wir haben in der gesamten Lieferkette höchste Standards, die wir gemeinsam mit unseren Partnern durchsetzen und engmaschig kontrollieren. Dazu gehören faire Produktionsbedingungen in Europa mit vergleichsweise kurzen Wegen, die über das international anerkannte Siegel SA 8000 garantiert werden. Der Verzicht auf unnötiges Verpackungsmaterial, der klimaneutrale Versand sowie die Reduktion von Plastik sind für uns ebenso selbstverständlich. Wir arbeiten z.B. gerade daran, in Zukunft recyceltes Polyester einsetzen zu können. Dem Grünen Knopf sehen wir positiv entgegen und wollen uns auch für dieses staatliche Qualitätssiegel qualifizieren.

Bei WEITBLICK haben Sie sich für eine bewusst junge Kommunikation entschieden. Ob Facebook, Instagram, YouTube, Pinterest oder einschlägige Business-Plattformen – soziale Medien nehmen deutlich sichtbar eine zentrale Position in Ihrem Medienmix ein. Das ist im textilen Mietservice nicht unbedingt Standard. Warum haben Sie sich für diese Form der Ansprache entschieden?
Janine Gonglach – Head of Marketing
Weitblick bedeutet eben für uns auch „Neues wagen“!
Im digitalen Zeitalter stellt sich für Unternehmen aus meiner Sicht nicht mehr die Frage, ob soziale Netzwerke genutzt werden sollten oder nicht, sondern nur noch wie und in welchem Um-fang. Bei über 3 Milliarden Menschen, die mittlerweile weltweit in Social-Media-Netzwerken vertreten sind, reden wir nicht mehr von einem Zeitgeist, sondern von einem Must-have im Marketing-Mix. Unsere Kommunikation folgt dem Leitsatz: „Wir führen keinen Monolog, sondern einen offenen Dialog auf Augenhöhe.“ Soziale Medien erreichen genau das!  

Neue Wege zu gehen, bedeutet Entscheidungsfreudigkeit, Überwindung von Ängsten - und damit auch Mut zum Scheitern. Nicht jedes Projekt kann gelingen. Über welche unternehmerische Entscheidung sind Sie im Nachhinein besonders froh, sie getroffen zu haben?
Felix Blumenauer – Managing Director
Die Transformation unseres Unternehmens. Wir haben es innerhalb kürzester Zeit mit viel Mut, Kraft und Zuversicht geschafft, unser Unternehmen fast komplett neu aufzustellen. Dazu gehört die moderne Dachmarke Weitblick, die für uns auch eine Verpflichtung an unser Handeln darstellt. Aber auch das Wachstum, das wir personell mit ca. 40 neuen Mitarbeitern in den letzten vier Jahren gestemmt haben. Wir haben ein neues Logistikzentrum gebaut – mit hoch moderen Prozessen, die weitgehend automatisiert sind, z.B. mit intelligenter RFID Technik. Dabei versuchen wir, alle Mitarbeiter auf diesen nicht immer einfachen - aber ebenso richtigen Weg mitzunehmen. Das Positive daran ist, dass unsere langjährigen ebenso wie unsere neuen Mitarbeiter selbstverantwortlich und mit Begeisterung bei uns arbeiten.

Die Fragen stellte Ines Chucholowius, CEO Textination GmbH

ISPO TREND REPORT (c) Messe München GmbH
28.01.2020

ISPO: SPORT WIRD ZUM SYNONYM FÜR GESUNDHEIT

 TRENDBERICHT

  • Die Trends im Wintersport 2020/2021 für Jung und Alt
  • Wintersportindustrie setzt verstärkt auf Nachhaltigkeit
  • ISPO Munich (26.-29. Januar) zeigt Produkte der kommenden Saison

Zu den Megatrends des kommenden Jahrzehnts zählt unter anderem Gesundheit. Die Sportbranche ihrerseits zählt zu den Wachstumstreibern, nicht zuletzt, weil in der Gesellschaft mittlerweile Fitness als Synonym für Gesundheit steht. Sportlichkeit wird zukünftig noch mehr Einfluss auf das Alltagsleben haben.

 TRENDBERICHT

  • Die Trends im Wintersport 2020/2021 für Jung und Alt
  • Wintersportindustrie setzt verstärkt auf Nachhaltigkeit
  • ISPO Munich (26.-29. Januar) zeigt Produkte der kommenden Saison

Zu den Megatrends des kommenden Jahrzehnts zählt unter anderem Gesundheit. Die Sportbranche ihrerseits zählt zu den Wachstumstreibern, nicht zuletzt, weil in der Gesellschaft mittlerweile Fitness als Synonym für Gesundheit steht. Sportlichkeit wird zukünftig noch mehr Einfluss auf das Alltagsleben haben.

Eine neue Begrifflichkeit lautet hier Medical Fitness, sprich die Verschmelzung von einer individuellen, sportlichen Lebensweise mit perfekter medizinischer Versorgung. Auch der Wintersport übernimmt eine künftig eine herausfordernde Aufgabe, indem er zum Wertevermittler für die Gesellschaft wird. Dazu Professor Veit Senner, Professur für Sportgeräte und Sportmaterialien an der Technischen Universität TU München: „Sport muss künftig als emotionales trojanisches Pferd genutzt werden, für die Vermittlung von Kompetenzen und vor allem für die Vermittlung von Werten.“

Weitere Herausforderungen der kommenden Jahre: Kinder und Jugendliche wieder verstärkt in Bewegung bringen und die immer älter werdende Gesellschaft möglichst lange sportlich mobil halten. Professor Senner sieht für Kinder und Jugendliche vor allem im Wintersport große Potenziale: „Man muss aufzeigen, welche Bildungsinhalte und Werte über den Sport vermittelt werden können.“ Dafür gilt es attraktive Angebote für die Kinder zu kreieren. Aktuelle Trends und Produkte im Wintersport werden von 26. bis 29. Januar auf der ISPO Munich präsentiert.

Die Textilhersteller werden zum Öko-Booster der Wintersportbranche
Das schwedische Label Klättermusen konnte die ISPO Award-Jury mit ihrer ersten komplett kompostierbaren Daunenjacke Farbaute überzeugen. Sie ist Gold Winner in der Kategorie Outdoor und ebenfalls Winner des ISPO Sustainability Awards.

Die erste zu 100 Prozent biologisch abbaubare Daunenjacke ist, bis auf die Reißverschlüsse und einige Druckknöpfe, die entfernt und wiederverwendet werden können, auf dem Komposthaufen nach rund drei Monaten biologisch abgebaut. 

Bei Waschvorgängen gibt sie keine Mikroplastik-Partikel in die Umwelt ab. Der norwegische Bekleidungshersteller Helly Hansen präsentiert für Winter 2020/21 eine neue Membrantechnologie, die ohne zusätzliche Chemikalien produziert wird. Die mikroporöse Lifa Infinity Membran wird in einem lösungsmittelfreien Prozess hergestellt und gewährleistet zusammen mit einem wasserabweisenden Lifa-Außenmaterial leistungsstarken Wetterschutz. Zudem setzt Helly Hansen auf das Verfahren der Spinndüsenfärbung: Die Farbpigmente werden bereits während der Faserproduktion injiziert. Damit werden 75 Prozent Wasser eingespart und kein schädliches Abwasser produziert.

Wintersportindustrie setzt verstärkt auf Nachhaltigkeit
„Der ganz große Trend“, erklärt Professor Senner, „liegt in den biopolymeren Werkstoffen und Materialien. Hier geht es darum, die vielen Kunststoffe, die im Sportbereich zugegen sind, durch Biopolymere zu ersetzen.“ In beiden Bereichen forschen er und sein Team mit Hochdruck. Ein Trend, den auch der französische Skihersteller Rossignol erkannt hat. Er legt bei der Produktion der neuen BlackopsFreeride-Skimodelle sein Augenmerk auf die Rohstoffe und setzt verstärkt auf recycelte Materialien. Der Blackops Sender TI wurde von der ISPO Award-Jury mit dem Titel Winner ausgezeichnet.

Ebenfalls neue ökologische Wege geht Alpina Sports und stellt einen komplett nachhaltigen Rückenprotektor aus 100 Prozent Schafwolle vor. Die drei Lagen gepresste Schafwolle sind so stabil, dass sie die Normen der Schutzklasse 1 erfüllen und vereinen alle guten Eigenschaften des Naturprodukts: Er bleibt bei eisigen Temperaturen geschmeidig, wärmt oder kühlt und ist geruchsneutral. Die Wolle wird ausschließlich von Schafen aus der Schweiz und Norwegen bezogen. Die ISPO Award Jury wählte die Prolan Vest von Alpina Sports zum Product of the Year im Bereich Snowsports Hardware. 

Das schwedische Label Spektrum setzt bei seine Ski- und Snowboardbrillen auf Polymeren auf pflanzlicher Basis, die aus Rizinus- und Ricinöl sowie Mais und recyceltem Polyester hergestellt werden. Die ISPO Award-Jury war sowohl vom ökologischen Aspekt als auch der Umsetzung überzeugt und kürte das Modell Östra Medium zum Gold Winner.   

DOMOTEX 2020 (c) Domotex
14.01.2020

DOMOTEX 2020

NACHHALTIGKEIT, INTERNATIONALITÄT, BESUCHERQUALITÄT PRÄGEN DIESJÄHRIGE AUSGABE

NACHHALTIGKEIT, INTERNATIONALITÄT, BESUCHERQUALITÄT PRÄGEN DIESJÄHRIGE AUSGABE

Die weltweit führende Messe für Teppiche und Bodenbeläge DOMOTEX behauptet sich auch 2020 als größte und bedeutendste Handels-, Innovations- und Trendplattform der Branche: Rund 35.000 Besucher, davon 70 % aus dem Ausland, besuchten an vier Messetagen über 1.400 Aussteller aus mehr als 60 Nationen, um sich über die neuesten Trends, Produkte und Lösungen zu informieren. Mit dem Leitthema ATMYSPHERE wurden alle Eigenschaften des Bodens inszeniert, die auf Nachhaltigkeit, Natürlichkeit und Wohlbefinden einzahlen. Dies spiegelte sich auch im Produktangebot der Aussteller wider.
 
„Die DOMOTEX ist und bleibt die internationalste Messe in unserem Portfolio. Wir freuen uns, dass Besucher aus allen Teilen der Welt nach Hannover kommen und im Schnitt 2,3 Tage bleiben. Davon 60 % aus Europa, 25 % aus Asien, 10 % aus Amerika und alle anderen aus Afrika und Australien“, so Dr. Andreas Gruchow, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG. 

Sonia Wedell-Castellano, Global Director DOMOTEX, zeigte sich beeindruckt von der positiven Resonanz: „Die Besucherzahlen spiegeln die aktuelle Marktkonzentration wider. Die nochmals gestiegene Besucherqualität auf der Messe ist wichtig für Impulse im Geschäftsjahr 2020. Der Entscheideranteil liegt bei 90 %, davon fungiert jeder zweite als Mitglied der Geschäfts-, Unternehmens- oder Betriebsleitung“.

Jeder zweite Besucher nutzt die DOMOTEX zur Anbahnung neuer Geschäftskontakte
Laut Umfrage unter den diesjährigen Besuchern nutzten knapp die Hälfte aller Besucher (44 %) die Messe, um neue Kontakte zu generieren. Über viel Laufkundschaft und zahlreiche Neukunden freute sich Fred T. Keller, Marketingdirektor, Theo Keller GmbH, Bochum. Als Hauptgrund dafür nannte er die stetige Weiterentwicklung der Messe, die durch die neue Hallenaufteilung in 2020 einen großen Schritt nach vorne gemacht hat. „Wir haben durch das neue Konzept viel mehr spontane Kundenkontakte und sind wahnsinnig zufrieden. Für uns ist und bleibt die DOMOTEX die wichtigste Messe.“ 

Als „Pflichttermin“ bezeichnete auch Messebesucher Mirco Schäpe, Produktmanager LVT der JAB Teppiche Heinz Anstoetz KG, Herford-Elverdissen, die DOMOTEX. Er komme jedes Jahr für mehrere Tage, um seine bestehenden und auch potenzielle Lieferanten zu treffen „und um zu sehen, welche Trends sich abzeichnen.“ Auch Michael Massmann, National Sales Manager & Vice President bei Textile Trading Group, Winter Park, USA, nutzt die DOMOTEX vor allem zur Anbahnung neuer Geschäftskontakte: „Natürlich wollen wir auch neue, vor allem langlebige Kundenbeziehungen aufbauen und bestehende Kontakte zu Kunden und Lieferanten auffrischen und beleben. Seit der Gründung unseres Unternehmens vor drei Jahren kommen wir immer zur DOMOTEX und werden dies so auch fortführen.“  

ATMYSPHERE zieht sich wie ein roter Faden durch die Messehallen
Positive Resonanz erhielt auch das Leitthema aus Sicht der Aussteller. Es passe sehr gut zu den Themen der Firma Reinkemeier Rietberg aus Rietberg, betont Geschäftsführer Bernhard Reinkemeier. „Wir begrüßen das als sehr schöne flankierende Maßnahmen der DOMOTEX, die uns bei der Erreichung unserer Ziele unterstützen.“ 

„Mit unserem diesjährigen Leitthema haben wir absolut den Nerv der Zeit getroffen. Die Aktualität und Bedeutung zeigten sich durchgehend in allen Hallen. Wir befinden uns bereits in der konkreten Planung, wie wir das Thema Nachhaltigkeit auf der DOMOTEX 2021 ausbauen und umsetzen werden“, kündigte Sonia Wedell-Castellano an. „Ich freue mich außerdem darauf, den Handel und das Handwerk weiterhin zu stärken – gemeinsam mit und für die Industrie!“

Weitere Informationen:
Domotex 2020 Domotex 2019
Quelle:

Schlussbericht Domotex der Deutsche Messe AG

HEIMTEXTIL FEIERT JUBILÄUM (c) Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Jochen Günther
07.01.2020

HEIMTEXTIL FEIERT JUBILÄUM

50. AUSGABE DER WELTLEITMESSE MIT MEGATHEMA NACHHALTIGKEIT

Ein halbes Jahrhundert im Zeichen des textilen Designs: Zum 50. Mal versammelt die Heimtextil in Frankfurt am Main die internationale Wohntextilbranche. Vom 7. bis 10. Januar 2020 präsentieren 2.952 Unternehmen aus 65 Ländern ihre Neuheiten auf der weltweit größten Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien.*

„Es gibt kaum eine Messe weltweit, die solch eine bewegte, erfolgreiche Geschichte vorweisen kann. Seit der ersten Veranstaltung im Januar 1971 mit 679 Ausstellern haben wir im Laufe der Jahrzehnte massiv in die Qualität der Messe sowie in Informations- und Inspirationsangebote für die Branche investiert. Wir freuen uns auf eine ganz besondere Ausgabe der Heimtextil, die zu ihrem 50. Jubiläum in sehr guter Form dasteht“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

50. AUSGABE DER WELTLEITMESSE MIT MEGATHEMA NACHHALTIGKEIT

Ein halbes Jahrhundert im Zeichen des textilen Designs: Zum 50. Mal versammelt die Heimtextil in Frankfurt am Main die internationale Wohntextilbranche. Vom 7. bis 10. Januar 2020 präsentieren 2.952 Unternehmen aus 65 Ländern ihre Neuheiten auf der weltweit größten Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien.*

„Es gibt kaum eine Messe weltweit, die solch eine bewegte, erfolgreiche Geschichte vorweisen kann. Seit der ersten Veranstaltung im Januar 1971 mit 679 Ausstellern haben wir im Laufe der Jahrzehnte massiv in die Qualität der Messe sowie in Informations- und Inspirationsangebote für die Branche investiert. Wir freuen uns auf eine ganz besondere Ausgabe der Heimtextil, die zu ihrem 50. Jubiläum in sehr guter Form dasteht“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Dabei sieht sich die textile Einrichtungsbranche im Jubiläumsjahr der Heimtextil bedeutenden Herausforderungen gegenüber: Die digitale Transformation – Stichwort „Industrie 4.0“ – führt gegenwärtig zu grundlegenden Veränderungen bei der Herstellung und Verarbeitung von Wohntextilien. Nicht alle Unternehmen können da Schritt halten und so war das vergangene Jahr auch geprägt von Geschäftsaufgaben und Insolvenzen. Zwar eröffnet die Digitalisierung viele Möglichkeiten auf Produktionsseite – auf der Handelsseite sorgt sie dafür, dass sich Kaufströme signifikant verschieben und stationäre Fachgeschäfte mittelfristig auf neue Konzepte angewiesen sind. Auch hier lassen sich eine starke Konsolidierung sowie ein Rückgang von  Fachhandelsgeschäften beobachten.

Umsätze im Handel knicken weiter ein
Laut einer aktuellen Branchenkommentierung des IFH Köln gehen die Ausgaben im Gesamtbereich Haus- und Heimtextilien weiter zurück. Befanden sich die Jahre 2015 bis 2017 noch auf Top-Niveau, sind die Umsätze binnen zweier Jahre um knapp eine Mrd. Euro abgesunken und sind nun wieder auf dem Niveau der schwierigen Geschäftsjahre 2008/09. Die Hintergründe für diesen Umsatzverlauf gehen vor allem auch auf den abflauenden konjunkturellen Rückenwind zurück. Die Hoffnungen insbesondere der deutschen Industrie ruhen somit auf den Auslandsmärkten und dem hohen Heimtextil-Fachbesucheranteil aus dem Ausland von 75 Prozent.

Vielfältige Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist das große, alles überlagernde Thema der Branche. Zur Heimtextil 2020 stehen grüne Aspekte bereits zum zehnten Mal ganz oben auf der Agenda der Messe. Mit einer Reihe von Maßnahmen forciert die Heimtextil das nachhaltige Engagement der Industrie und gibt grünen Vorreitern eine Bühne. Die zehnte Auflage des Green Directorys, das Ausstellerverzeichnis für nachhaltig arbeitende Produzenten, umfasst mit 259 Unternehmen so viele Vordenker und Neuzugänge wie nie zuvor. Ebenso erfreut sich das „Green Village“ über Zuwächse. Im Nachhaltigkeitsareal in der Halle 12.0, das als erste Anlaufstelle für alle Fragen rund um grüne Themen fungiert, stellen sich anerkannte Zertifizierer und Siegelgeber vor. Neu dabei ist das im September lancierte Textilsiegel der Bundesregierung „Grüner Knopf“ sowie das United Nations Office for Partnerships, das auf der Heimtextil die weltweiten „Sustainable Development Goals“ präsentiert. So wird beispielsweise Lucie Brigham, Chief of Office beim United Nations Office for Partnerships, bei der Eröffnungspressekonferenz der Heimtextil über die Sustainable Development Goals und die Zusammenarbeit mit der Heimtextil berichten. Welche nachhaltigen Ansätze die Industrie verfolgt und wie sie bereits in der Praxis zur Geltung kommen, veranschaulichen zwei Showcases: Die portugiesische Textilindustrie stellt den „iTechStyle Green Circle“ in der Halle 12.0 vor und pakistanischer Hersteller präsentieren Vorreiter-Projekte unter dem Titel „Sustainable Pakistan“ im Foyer der Halle 10.2.

Trend Space setzt auf nachhaltiges Konzept
Nachhaltige Aspekte standen auch bei der Konzeption des diesjährigen „Trend Spaces“ im Vordergrund. „Gemeinsam mit unseren Designern haben wir uns zum Ziel gesetzt, eine nachhaltige Schau zu kreieren und haben hierzu ein Material-Manifest verabschiedet. Mit einer intelligenten Materialauswahl galt es, einen minimalen ökologischen Fußabdruck anzustreben. Will heißen: Wo immer es möglich war, wurden alternative, nachhaltige Materialien eingesetzt“, erklärt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt. „Damit lädt die Heimtextil zu einer Design-Schau ein, die nicht nur von Nachhaltigkeit spricht, sondern sie auch vorlebt und durch diesen Ansatz und mit ihrem Renommee weltweit ihresgleichen sucht.“ Unter dem Motto WHERE I BELONG erleben designinteressierte Besucher im  „Trend Space“ in der Halle 3.0 rund 1000 Exponate internationaler Aussteller – eingebettet in ein spektakuläres Designkonzept des Stijlinstituuts Amsterdam unter der Regie von Anne Marie Commandeur. Progressiv, nachhaltig ist auch der Ansatz der neuen „Future Materials Library“ im Rahmen des „Trend Space“. Hier entdecken Besucher die Beschaffenheit und Produktionsweise innovativer Materialien. Unter anderem stehen hier recycelte Stoffe und angebaute – so genannte lebende – Textilien im Fokus.

Hotel und Co.: Objektausstattung im Fokus
Als weiteres Top-Thema lenkt die Heimtextil den Fokus auf die Ausstattung von Hotels und öffentlichen Objekten – unter dem Titel „Interior.Architecture.Hospitality“. Das neue Highlight ist hier die „Interior.Architecture.Hospitality Library“, eine textile Materialbibliothek mit 64 ausgewählten und qualitativ hochwertigen Produkten – speziell für die Objektausstattung kategorisiert nach funktionalen Eigenschaften. Damit demonstriert die Heimtextil anschaulich die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten funktionaler Textilien und liefert somit insbesondere Innenarchitekten ein erstklassiges Arbeits-Tool. Jedes gezeigte Produkt ist mit dem Namen des Herstellers, Standnummer und seinen funktionalen Eigenschaften gekennzeichnet. Alle Informationen hierzu können auch ganzjährig online abgerufen werden unter www.textile-library.com. Darüber hinaus bietet die Messe Innenarchitekten, Architekten und Hospitality-Experten ein äußerst attraktives Programm in der Halle 4.2 an – mit hochkarätigen Produktpräsentationen in der „Interior.Architecture.Hospitality Expo“, einem viertägigen Vortragsprogramm, geführten Rundgängen und einem speziellen Ausstellerverzeichnis, dem „Interior.Architecture.Hospitality Directory“.

Für besseren Schlaf: Profi-Tipps und Produktinnovationen
Sowohl für das persönliche Wohlbefinden als auch für die Wohntextilbranche ist das Thema „Schlafen“ von enormer Brisanz und Bedeutung. Die Heimtextil widmet sich zum zweiten Mal intensiv um das aktuell viel diskutierte Lifestyle-Thema. Im „Sleep! The Future Forum“ im Foyer der Halle 11.0 wartet ein viertägiges Talkprogramm mit vergrößertem Themenspektrum und zahlreichen erfahrenen Schlaf-Experten auf interessierte Zuhörer. Als Schlafexperten kommen Profi-Sportler, wie zum Beispiel Rodel-Olympiasiegerin Susi Erdmann, und Wissenschaftler von der Berliner Charité, dem Fraunhofer Institut und der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung zu Wort. Außerdem konnte die Heimtextil Referenten von Ikea, Hästens und Auping zu progressiven Schlafthemen gewinnen. Zahlreiche Produkte für mehr Schlafkomfort feiern im Kontext des „Sleep“-Programms auf der Weltleitmesse ihre Premiere.

50. Heimtextil: Designklassiker der letzten fünf Jahrzehnte
Zum Jubiläum der 50. Heimtextil-Ausgabe setzt die Messe auf einer Showcase-Fläche in der Halle 9.0 Design-Klassiker der vergangenen 50 Jahre in Szene. Unter dem Motto „Heimtextil Zeitreise – Celebrating 50 Years of Interior Design“ lädt die Messe zu einer Erinnerungstour durch fünf Jahrzehnte Heimtextil-Geschichte ein. Vier gestaltete Räume greifen Farben, Formen, Möbel und Designobjekte der vergangenen Dekaden auf. Ergänzt wird der Showcase durch ein Café, das in Kooperation mit Schöner Wohnen – Europas größtem Wohnmagazin – realisiert wird. 

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* Zum Vergleich: 2019 nahmen 3.012 Aussteller aus 65 Ländern teil (Zählung FKM, Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen, Berlin)

TV TECSTYLE VISIONS: MESSEBESUCH MIT MEHRWERT (c) Messe Stuttgart
17.12.2019

TV TECSTYLE VISIONS: MESSEBESUCH MIT MEHRWERT

  • Mehr als eine reine Produktschau
  • Nachwuchsförderung mit Young Professionals Day

Wissenstransfer und Inspiration stehen im Rahmenprogramm der TV TecStyle Visions vom 30. Januar bis 1. Februar 2020 in Stuttgart im Fokus. Europas Leitmesse bietet Fachbesuchern im L-Bank Forum (Halle 1) in ihrer elften Ausgabe neben einem breiten Produktportfolio vielfältige Sonderschauen und Fachforen.

  • Mehr als eine reine Produktschau
  • Nachwuchsförderung mit Young Professionals Day

Wissenstransfer und Inspiration stehen im Rahmenprogramm der TV TecStyle Visions vom 30. Januar bis 1. Februar 2020 in Stuttgart im Fokus. Europas Leitmesse bietet Fachbesuchern im L-Bank Forum (Halle 1) in ihrer elften Ausgabe neben einem breiten Produktportfolio vielfältige Sonderschauen und Fachforen.

Wissenstransfer für Macher    
Neu auf der TV TecStyle Visions ist die technische Sonderschau TecCheck Area: Besucher können hier die komplette Herstellung eines Poloshirts erleben. Innerhalb einer Stunde wird am Stand 1B80 ein Shirt live in einer Digital Textile Micro Factory, also einer digital vernetzten Produktionsstraße, vom 3-D Design bis zum fertigen Produkt gefertigt. Die Sonderschau steht unter fachlicher Leitung der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) mit Unterstützung durch die Hochschule Albstadt-Sigmaringen und die Technische Hochschule Köln. Die neusten Produkte auf dem Markt für die Livefertigung stellen namhafte Hersteller und Händler wie Assyst, Caddon, HP, Multi-Plot Europe, Schöller Textil, Rebstock Consulting und Zünd Systemtechnik. Die Produktionsstraße schlägt die Brücke zwischen virtuellen und realen Produkten, virtueller Realität und vernetzter Fertigung, am Bedarf orientiert.

In Charlie’s Corner beleuchtet Charlie Taublieb alias Dr. Print die technische Seite der Textilveredlung mittels Siebdruck. Besucher können vom Experten angeleitet am Stand 1C11 selbst ein T-Shirt bedrucken und durch seine Ausführung von seinem Knowhow profitieren. Gemeinsam mit seinem Experten-Netzwerk beantwortet er gern alle offenen Fragen.

Fairer Handel, nachhaltige Produkte und ökologische Herstellungsverfahren sind gefragt. Am fair•eco•bio Infopoint (Stand 1G22) bringen Experten wie Mantis, Neutral oder HRM den Besuchern näher wie Herstellung, Handel und Veredlung von Werbetextilien nachhaltig gestaltet werden. Interessierte Fachbesucher können selbst ein nachhaltig produziertes Kleidungsstück mit wasserbasierten Druckfarben bedrucken.

Im Fachforum (Stand 1D22) stehen in Vorträgen und Best-Practice-Beispielen die Themen Smarte Textilien, Veredelungstechniken und Nachhaltigkeit auf dem Programm. Täglich finden zusätzlich Podiumsgespräche statt, in denen Experten aktuelle Entwicklungen der Branche diskutieren. Im Anschluss bietet ein Get-together die Möglichkeit zur Vernetzung von Besucher und Akteuren.

Inspiration live erleben
Auf der TecStyle Fashion Show am Stand 1H70 präsentieren Models und Tänzer täglich aktuelle Fashion-Trends und Outfits in einer musikalisch umrahmten Show. Gezeigt werden die neusten Kollektionen namhafter nationaler und internationaler Textillabels wie HAKRO, JHK, Adler Czech, Result Clothing, Falk&Ross, Master Italia, Premier und Promodoro.

Nachwuchsförderung: Young Professionals Day
Für den Branchennachwuchs findet erstmals der Young Professionals Day statt. Am Aktionstag (30. Januar) sind Schüler, Studierende und Berufseinsteiger eingeladen, die Berufsfelder der EXPO 4.0 Textilveredelung, Werbetechnik und visuelle Kommunikation kennenzulernen. Studierende der Hochschule der Medien in Stuttgart entwickeln gemeinsam mit der Messe Stuttgart ein Programm vom Nach-
wuchs für den Nachwuchs. Der Young Professionals Day bietet spezielle Vorträge, Mitmachaktionen und Messerundgänge direkt auf die Zielgruppe zugeschnitten.

Informationen für Besucher
Die TV TecStyle Visions findet vom 30. Januar bis 1. Februar 2020 parallel zu den Fachmessen WETEC und GiveADays im L-Bank Forum (Halle 1) der Messe Stuttgart statt. Geöffnet ist Europas Leitmesse für Textilveredlung und Promotion am Donnerstag und Freitag, 30. und 31. Januar 2020, von 9.30 bis 18 Uhr, und am Samstag, 1. Februar 2020 von 9.30 bis 17 Uhr. Besucher, die die TV TecStyle Visions besuchen, erreichen die Veranstaltung über den Eingang Ost, der sich direkt an das L-Bank Forum (Halle 1) grenzt. Im Bereich des Messegeländes stehen insgesamt 7.000 Parkplätze zur Verfügung, die S-Bahn am Stuttgarter Flughafen ist nur wenige Gehminuten entfernt.
Tickets für die TV TecStyle Visions können online unter www.tecstyle-visions.com/ticket erworben werden. Ein kostenfreies Tagesticket ist mit dem Aktionscode „TV20IhrTicket“ erhältlich und berechtigt für den Besuch alle Veranstaltungen des Messeverbundes EXPO 4.0.
 
Über die EXPO 4.0 – Print.Produce.Promote.
Die EXPO 4.0 ist die führende Plattform für visuelle Kommunikation und haptische Werbung. Die drei Fachmessen TV TecStyle Visions, WETEC und GiveADays präsentieren Produktneuheiten und Innovationen aus Textilveredlung, Werbetechnik und Promotion. Im Frühjahr 2018 konnte der Messeverbund insgesamt 566 Aussteller aus 28 Ländern und 13.700 Fachbesucher aus 41 Ländern

Weitere Informationen:
TV TECSTYLE VISIONs
Quelle:

Messe Stuttgart

Heimtextil 2020 (c) Messe Frankfurt Exhibition GmbH, Petro Sutera
05.11.2019

Heimtextil 2020

Zur 50. Ausgabe der Heimtextil (7. bis 10. Januar 2020) glänzt die internationale Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien einmal mehr mit dem weltweit größten Produktspektrum für die textile Innenausstattung und mit einer einzigartigen Inszenie rung der kommenden Trends. Rund 3.000 internationale Aussteller präsentieren in Frankfurt am Main ihre Neuheiten.

Zur 50. Ausgabe der Heimtextil (7. bis 10. Januar 2020) glänzt die internationale Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien einmal mehr mit dem weltweit größten Produktspektrum für die textile Innenausstattung und mit einer einzigartigen Inszenie rung der kommenden Trends. Rund 3.000 internationale Aussteller präsentieren in Frankfurt am Main ihre Neuheiten.

Mehr als 250 Unternehmen zeigen nachhaltig produzierte Textilien auf der Heimtextil. Das „Green Directory“, das die Heimtextil bereits zum zehnten Mal als gesondertes Ausstellerverzeichnis für das Themenfeld Nachhaltigkeit herausgibt, führt diese Unternehmen mit ihren Produktneuheiten auf. Die Zahl der gelisteten Unternehmen ist sprunghaft angestiegen und so hoch wie nie zuvor. Progressive, nachhaltig produzierte Materialien sind auch in der neuen „Future Materials Library“ im Rahmen des „Trend Space“ zu sehen. Besucher können hier die Beschaffenheit und Produktionsweise innovativer Materialien entdecken. Unter anderem stehen hier recycelte Stoffe und angebaute – so genannte lebende – Textilien im Fokus. Außerdem bieten die Messeführungen „Green Tours“ und das „Green Village“ in der Halle 12.0 eine Anlaufstelle für alle Fragen rund um den grünen Themenkomplex an. Des „Green Village“ stellt Siegelgeber und Zertifizierer vor, die Unternehmen Unterstützung hin zu mehr Nachhaltigkeit anbieten. Erstmals präsentieren sich hier auch die United Nations mit ihren Sustainable Development Goals.
 
Trend Space: Einrichtungstrends von morgen
Das Programm-Highlight für Design-Interessierte ist der Trend Space in der Halle 3.0. Im Trend- und Inspirationsareal dürfen sich Besucher und Aussteller auf eine Fülle an Materialinnovationen, Farbtrends und Design-Neuheiten freuen. Auch hier wird Nachhaltigkeit groß geschrieben: Durch eine gezielte Materialauswahl wird der Materialbedarf reduziert und der ökologische Fußabdruck minimal gehalten. Auf rund 2.000 Quadratmetern schaffen die Designer somit ein Forum, das vor allem aus Textilien und Materialien besteht, die nach der Messe wiederverwendet werden können. Das übergreifende Thema lautet „WHERE I BELONG“ und lädt mit zahlreichen interaktiven Elementen zu einer inspirierenden Entdeckungsreise ein. Ein Vortragsprogramm gibt zudem Einblicke in neue Designprojekte. Die Regie bei der Inszenierung des „Trend Space“ übernimmt das Stijlinstituut Amsterdam.
     
Erweitertes Areal für Druck- und Verarbeitungsmaschinen
Zur kommenden Ausgabe präsentiert die Heimtextil ein erweitertes Spektrum an Maschinen für die Textilindustrie und baut das Produktsegment „Textile Technologies” aus. Hintergrund ist die gegenwärtige digitale Transformation, die aktuell zu grundlegenden Veränderungen bei der Herstellung und Verarbeitung von Wohntextilien führt. Die Heimtextil zeigt die Chancen des technologischen Umbruchs in der Industrie auf und stellt unter dem neuen Namen „Textile Technologies“ in der Halle 3.0 die neuesten Produktentwicklungen vor – von Digitaldruckmaschinen, Software und entsprechendem Zubehör bis hin zu Maschinen für die Textilverarbeitung. Daneben bietet die Messe erstmals auch ein eigenes Vortragsprogramm mit Experten aus Industrie und Forschung an.
 
Weitere Zuwächse bei Möbel- und Dekostoffen  
Insbesondere im Segment „Decorative & Furniture Fabrics“ ist die Heimtextil ungebremst auf Wachstumskurs. Zur kommenden Messe werden 40 Neuaussteller hinzukommen und die ohnehin schon sehr große Auswahl an Möbel- und Dekostoffen sowie an Leder und Kunstleder um weitere Facetten bereichern. Über 400 internationale Produzenten stellen in den Hallen 4 und 6 ihre neuen Kollektionen vor.  Insbesondere die europäischen Top-Produzenten sind stark vertreten.  Neu ist zudem, dass die Heimtextil erstmals rund 250 Weber von Möbel- und Dekostoffen, Gardinen und Bettwäschestoffen mit einem eigenen Signet am Stand und im Katalog auszeichnet – zur besseren Orientierung der Besucher. Diese Neuerung gilt sowohl für die Halle 4 als auch für die Halle 8.0.

Design Dialog beleuchtet Trends für die Möbelindustrie
Vertretern der Möbelindustrie bietet die Halle 4 mit dem vergrößerten Produktspektrum und dem     
Informationsangebot des „Design Dialogs“ einen attraktiven Anlaufpunkt. Zu den angesagten Design-Trends für die Möbelindustrie informiert die Heimtextil am Messemittwoch zwischen 12 und 13.30 Uhr im Lecture Areal der Halle 4.2. Mit dabei sind Christiane Mülller von Studio Müller Van Tol, Anne Marie Commandeur vom Stijlinstituut Amsterdam, stellvertretend für den Heimtextil Trend Council, und Produkt- und Möbeldesigner Werner Aisslinger. Die Moderation übernimmt Susanne Tamborini-Liebenberg, Chefredakteurin des md-Magazins.
 
Interior.Architecture.Hospitality by Heimtextil
Speziell für Objektausstatter hält die Heimtextil neue Geschäftsfelder und Absatzmöglichkeiten bereit. Rund 370 Aussteller richten sich mit ihren Lösungen aus dem Objektbereich gezielt an Innenarchitekten, Architekten und Experten aus dem Bereich Hospitality. Ausgewählte Anbieter stellen sich in der Interior.Architecture.Hospitality EXPO vor. Flankiert wird das Produktangebot von einer neuen Materialbibliothek, der Interior.Architecture.Hospitality LIBRARY. Sie zeigt eine Auswahl an Ausstellerprodukten mit den funktionalen Eigenschaften schwer entflammbar, schalldämmend, scheuerbeständig und wasserabweisend. Zahlreiche Informationsangebote, wie etwa Expertenvorträge und Messeführungen, runden das Programm ab.

Halle 8.0: Hotspot für die neuesten Interior Kollektionen
Gardinen, Dekorationsstoffe und -systeme, Möbelstoffe, Sicht- und Sonnenschutz, Teppiche und Werkzeuge zur Textilverarbeitung werden in der Halle 8.0 unter dem Titel „Window & Interior Decoration“ präsentiert. Hier bündelt die Heimtextil zudem alle teilnehmenden Textilverlage und bindet sie so optimal in das Produktangebot für Raumausstatter, Innendekorateure und Einzelhändler ein. Rund 50 internationale Stoff-Anbieter stellen ihre Kollektionen für die kommende Saison vor.  
 
Showcase zeigt Designklassiker der letzten 50 Jahre
Unter dem Titel „Beautiful Living“ stellen sich Anbieter von Dekokissen, Decken und Plaids sowie Tisch- und Küchenwäsche in der Halle 9.0 vor – gemeinsam mit lifestlye-orientierten Accessoires. Damit schafft die Heimtextil einen markenreichen Anlaufpunkt für den hochwertigen Handel. Zum Jubiläum der 50. Heimtextil-Ausgabe setzt die Messe hier auf einer Showcase-Fläche Design-Klassiker der vergangenen 50 Jahre in Szene. Damit lädt die Messe zu einer Zeit- und Entdeckungsreise durch fünf Jahrzehnte Heimtextil-Geschichte ein. Vier gestaltete Räume greifen Farben, Formen, Möbel und Designobjekte der vergangenen Dekaden auf. Ergänzt wird der Showcase durch ein Café, das in Kooperation mit Schöner Wohnen – Europas größtem Wohnmagazin – realisiert wird.
 
Schlafen: Neue Erkenntnisse und Produktlösungen
Die Heimtextil setzt das Thema Schlafen prominent auf die Agenda: Mit dem Produktsegment Smart Bedding bietet die Messe in der Halle 11.0 neue Erkenntnisse zum gesunden Schlaf und präsentiert konkrete Produktlösungen. Matratzen, Bettwaren, Schlafsysteme und die dazugehörige Technologie sind ebenso zu sehen wie Zudecken und Kissen. 140 internationale Branchengrößen machen das Themenfeld Schlafen erlebbar. Hinzu kommen einige spannende Start-ups, die mit smarten Marktneuheiten für Furore sorgen. Vertiefende Informationen bietet das Vortragsareal „Sleep! The Future Forum“. Hier, im Foyer der Halle 11.0, dürfen sich Besucher auf den Erfahrungsaustausch mit Schlafexperten freuen. Dazu zählen Profi-Sportler, wie zum Beispiel Rodel-Olympiasiegerin Susi Erdmann, Schlaf-Coach Nick Littlehales und Wissenschaftler von der Berliner Charité, dem Fraunhofer Institut und der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung. Außerdem referieren Vertreter von Ikea, Hästens und Auping zu progressiven Schlafthemen. Das Vortragsprogramm deckt die Top-Themen Digitales, Sport, Hospitality, Sustainability und Interior Design ab. Damit liefert die Heimtextil neueste Erkenntnisse aus der Schlafforschung und zeigt die jüngsten Entwicklungen in der Industrie und im Handel auf.

Foto: © PERFORMANCE DAYS
29.10.2019

SUSTAIN&INNOVATE: ERSTE NACHHALTIGKEITSKONFERENZ FÜR DIE FUNKTIONSTEXTIL-BRANCHE

PERFORMANCE DAYS und SPORTSFASHION by SAZ starten Kooperation
Der zweite Tag der kommenden PERFORMANCE DAYS steht im Zeichen der Nachhaltigkeit. Die Messe veranstaltet in Kooperation mit der Fachzeitschrift SPORTSFASHION by SAZ die erste Nachhaltigkeitskonferenz für funktionelle Textilien mit dem Titel sustain&innovate.

PERFORMANCE DAYS und SPORTSFASHION by SAZ starten Kooperation
Der zweite Tag der kommenden PERFORMANCE DAYS steht im Zeichen der Nachhaltigkeit. Die Messe veranstaltet in Kooperation mit der Fachzeitschrift SPORTSFASHION by SAZ die erste Nachhaltigkeitskonferenz für funktionelle Textilien mit dem Titel sustain&innovate.

Sie sind aus der Welt des Sports, aber auch der Mode nicht mehr wegzudenken: Funktionelle Textilien, Stoffe und Fasern. Genau hier ist das Thema Nachhaltigkeit ganz besonders wichtig, aber auch gleichermaßen komplex. Und es hat bisher noch keine Heimat gefunden, obwohl es bereits die eine oder andere Nachhaltigkeitsveranstaltung für Textilien gibt. Dieser Herausforderung, speziell die Funktionstextilbranche über alle wichtigen und neuesten Schritte in Sachen Nachhaltigkeit zu informieren, stellt sich nun die PERFORMANCE DAYS in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift SPORTSFASHION by SAZ: Die beiden Branchengrößen organisieren den ersten Nachhaltigkeitskongress für funktionelle Textilien am 14. November in München, auf der EXPERT TALKS Area der PERFOMANCE DAYS in der Halle C1 der Messe München.

Wichtige Redner für das wichtigste Thema der Branche
Unter dem Titel sustain&innovate werden am 14. November ganztägig internationale Redner zu wichtigen und brandaktuellen nachhaltigen Themen, speziell zugeschnitten auf funktionelle Textilien, referieren.

Unterstützt wird das Programm von den Sponsoren PrimaLoft, Polartec und ISKO, die gleichzeitig als Aussteller auf den PERFORMANCE DAYS zu finden sind. Die Besucher erwartet ein umfangreiches und informatives Programm:  

  • Die Vaude Geschäftsführerin und Nachhaltigkeitsspezialistin Antje von Dewitz ist als Keynote-Speakerin zu hören.
  • Besonders interessant ist das Thema von Karin Ekberg, die den für nachhaltiges Produzieren wichtigen HIGG-Index erklärt.
  • Als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit gilt die Firma Patagonia. Daher darf Nicholas Allen von Patagonia auf dieser Konferenz nicht fehlen, der vom Fachjournalisten Charles Ross interviewt wird.  
  • Auf eine spannende Diskussionsrunde dürfen sich die Zuhörer freuen, wenn Nachhaltigkeitsexpertin Anna Rodewald von der Agentur GreenroomVoice mit internationalen Gästen über neueste nachhaltige Entwicklungen spricht.  
  • Eine weitere interessante Diskussionsrunde mit dem Titel „Designing for Recycling“ und der Betrachtung von Monomaterialien in der Entwicklung von funktioneller Bekleidung wird von der Fachjournalistin Sophie Bramel geleitet.
  • Martin Cieslik, Head of Sales des bekannten Hohenstein-Institutes beantwortet in seinem Vortrag die wichtige Frage „Why Verification Matters“. 
  • Auch die Sponsoren der Veranstaltung, wie etwa PrimaLoft und Polartec, stellen ihre nachhaltigen Konzepte vor. Hier dürfen sich die Besucher auf die Redner wichtiger Ingredient Brands freuen.
  • Als Moderatorin führt Ulrike Arlt, Chefredakteurin der SPORTSFASHION by SAZ, durch das Programm. Sie wird außerdem in einem Vortrag über den Status Quo der aktuellen Nachhaltigkeitserfolge der Branche sprechen. 

Die Konferenz findet auf der Messefläche der PERFORMANCE DAYS statt. Die EXPERT TALKS Area der Messehalle C1 auf dem Gelände der Messe München ist am 14. November für dieses neue Format reserviert.

Nicht nur der Eintritt zur Messe, sondern auch alle Vorträge der Konferenz sustain&innovate sind kostenfrei! Besuchern wird allerdings empfohlen, sich vor Anreise bereits online zu registrieren, um Wartezeiten an den Eingängen zu vermeiden. 

Vervollständigt wird das Format durch die Sonderausgabe der SPORTSFASHION by SAZ, die über alle wichtigen nachhaltigen Themen der Aussteller und der Konferenz zweisprachig auf Deutsch und Englisch berichtet. Das Magazin liegt an beiden Messetagen an den Eingängen aus, ist online auf den Websiten www.performancedays.com und www.sazsport.de nachzulesen und wird an alle Abonnenten verschickt.

Messechef Marco Weichert freut sich: „Wir sind als Fachmesse für funktionelle Stoffe und Materialien schon immer Vorreiter gewesen, wenn es um Innovationen geht. Das Thema Nachhaltigkeit ist nicht nur immens wichtig, es wird das treibende Thema für die Branche in den nächsten Jahren sein. Daher sind wir ganz besonders stolz darauf, dass wir mit der Konferenz sustain&innovate ein einzigartiges und neues Format entwickelt haben, das es bis jetzt in der Branche so noch nicht gibt. Damit erreichen und informieren wir international alle wichtigen Entscheider, wenn es um die Herstellung und den Verkauf von funktionellen Textilien geht, vom Faserhersteller bis zur Bekleidungsmarke.

PromoTex Expo (c) PromoTex Expo
08.10.2019

Make your brand wearable - PromoTex Expo geht 2020 in die zweite Runde

•    Nachhaltigkeit auf dem Textile Campus
•    Mach dein Shirt: Digitaler Textilveredelungsprozess

Sie ist bunt, sie ist laut und sie ruft: „Mach deine Marke anziehend!“ Die PromoTex Expo bringt unter ihrem neuen Claim Textilveredler und -fachleute, Werbetechniker, Designer, Werbeartikelhändler, Agenturen und Marketeers zusammen, um die Höhepunkte der  Werbe-, Sport- und Arbeitsbekleidung zu zeigen. Erneut findet sie vom 7. – 9. Januar 2020 parallel zur PSI und der viscom statt. Gemeinsam bilden die drei Messen, bei optimierter Hallenaufplanung, die Welt des Werbens und Verkaufens.

•    Nachhaltigkeit auf dem Textile Campus
•    Mach dein Shirt: Digitaler Textilveredelungsprozess

Sie ist bunt, sie ist laut und sie ruft: „Mach deine Marke anziehend!“ Die PromoTex Expo bringt unter ihrem neuen Claim Textilveredler und -fachleute, Werbetechniker, Designer, Werbeartikelhändler, Agenturen und Marketeers zusammen, um die Höhepunkte der  Werbe-, Sport- und Arbeitsbekleidung zu zeigen. Erneut findet sie vom 7. – 9. Januar 2020 parallel zur PSI und der viscom statt. Gemeinsam bilden die drei Messen, bei optimierter Hallenaufplanung, die Welt des Werbens und Verkaufens.

Insgesamt 14, 9 Milliarden Euro Umsatz werden jährlich in Europa durch das Geschäft mit dem Werbeartikel generiert: Dies zeigt die „Industry Structure Analysis 2017-19“, die erste empirische Studie zur europäischen Werbeartikelwirtschaft. Die erfassten Strukturdaten zu Märkten, Lieferanten und dem Handel bilden dabei systematisch und repräsentativ die gesamte Wertschöpfungskette ab.

Die Studie zeigt: Mehr als ein Drittel des europäischen Gesamtumsatzes wird von Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern erzielt. Gemeinsam mit Großunternehmen mit über 250 Mitarbeitern, bilden diese damit die Hauptumsatzquelle unserer Branche. Zusammen machen sie mehr als die Hälfte des Umsatzes aus. Deutschland generiert mit 3,5 Milliarden Euro rund 23 Prozent des europäischen Jahresgeschäfts und gehört damit zu den Top-10 Nationen der europäischen Werbeartikelwirtschaft.
 
PromoTex Expo rückt wieder näher an PSI heran
Bei der Aufplanung des Messe-Dreigestirns standen die Wünsche und Bedürfnisse der Aussteller und Besucher im Vordergrund. Die PromoTex Expo rückt daher wieder näher an die PSI heran und belegt zukünftig Teile der Halle 12. Dafür werden bisher ungenutzte Flächen in den übrigen Hallen mit in den Verkauf gezogen. „Dieser Schritt ermöglicht uns einerseits, die Eigenständigkeit der PromoTex Expo innerhalb des Verbundes zu wahren und gleichzeitig die vom Markt geforderte Nähe zur PSI zu schaffen“, erläutert Director Petra Lassahn diesen Schritt. „Auf Wunsch der Aussteller und Besucher führen wir die Anpassungen bereits 2020 und damit ein Jahr früher als geplant durch.“

Die viscom findet in Halle 13 ihr neues zu Hause. Zwei Übergänge schaffen eine direkte Verbindung zwischen den Messen und sorgen so für einen optimalen Besucherzustrom. Erreichbar ist die Fachmesse für visuelle Kommunikation auch direkt über die Eingänge Ost und Nord-Ost. So präsentieren sich zum Jahresauftakt einmal mehr die haptischen, textilen und visuellen Kommunikationsformen bei kürzeren Laufwegen unter einem Dach. Nach wie vor gilt: Alle drei Messen stehen ausschließlich qualifizierten Fachbesuchern und PSI-Mitgliedern offen.
 
Nachhaltigkeit liegt auf dem Textile Campus im Trend
Die Besucher der PromoTex Expo treffen in Halle 12 auf Branchengrößen wie TeeJays, Lynka, Vossen, Matterhorn, Regatta, MASCOT International A/S. Aber auch neue Gesichter wie stilfaser und IGUANA GROUP zeigen ihre Produkthighlights im Rahmen der internationalen Fachmesse.

Neben dem Angebot der Aussteller überzeugt auch ein umfangreiches Rahmenprogramm. Dessen Herzstück ist der Textile Campus. In Kooperation mit nachhaltig agierenden Unternehmen wird gezeigt, wie aus Plastik, das aus dem Meer gefischt wird, neue Workwear entsteht oder wie Altkleider zu neuen Promotion-Textilien werden. Im Mittelpunkt stehen Ideen innovativer Unternehmen, die mit diesen die Produktion und Handel fairer und ökologischer gestalten. Auf dem Catwalk, der an den Campus angrenzt, präsentieren die teilnehmenden Aussteller ihre neuesten Kollektionen vor einem breitgefächerten Publikum.
 
Ein Gang über den Mode-Boulevard
Besucher, die nach Neuheiten und Trends aus den Bereichen Sport, Arbeit, Promotion und Freizeit suchen, finden einen Überblick auf dem neuen Boulevard. Der Gang führt komplett durch die Messehalle und zeigt themenorientiert und inszeniert, wie hier die Trends aussehen.

Die Produktionskette vom Design bis zum fertigen Produkt zeigt die Sonderfläche „Mach Dein Shirt“ in Halle 13. Unter dem Motto „Textil 4.0“ liegt deren Fokus auf Mass Customization. IT-Fachleute und Lösungsanbieter nehmen die Besucher mithilfe eines QR-Codes durch den Einkaufsprozess von morgen mit. Haben diese ein Druckmotiv erstellt, erteilen sie einen Druckauftrag und verfolgen ihren individuellen QR-Code auf dem Weg durch den Veredelungsprozess bis zum Versand. Anschaulich wird dabei die Verknüpfung digitaler IT-Lösungen mit analogen Veredlungstech-
niken demonstriert, wobei die IT-Lösung des kuratierten Partners Smake eine zentrale Schlüsselrolle spielt. Bei dem Prozess werden auch die Synergien zwischen haptischer, textiler und visueller Kommunikation greifbar und damit das Konzept des Messedreiklangs.
          
Über die PromoTex Expo
Mass Customization, Smart Clothes, Nachhaltigkeit in der textilen Produktionskette sowie die Dienstleistung der Textilveredlung in ihrer ganzen Vielfalt: Dies sind die Trendthemen der PromoTex Expo. Als neue Informations- und Wissensplattform für die Branche ist die Fachmesse für Promotion-, Sports- und Workwear in Düsseldorf Anlaufstelle für internationale Textilveredler, Werbeartikelhändler, Werbetechniker, Designer, Textilfachleute, den Einzelhandel und Agenturen. Nach ihrer erfolgreichen Premiere im Januar 2019, zu der 13.217 Fachbesucher aus 39 Nationen kamen, findet die kommende Veranstaltung vom 7. bis 9. Januar 2020 in Düsseldorf statt, zeitgleich zu den Fachmessen PSI – Europäische Leitmesse der Werbeartikelwirtschaft und viscom – Europas Fachmesse für visuelle Kommunikation. Gemeinsam bilden sie Europas größten Messeverbund zum Thema Werben und Verkaufen
Reed Exhibitions Deutschland GmbH 

Trendcouncil Heimtextil © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
24.09.2019

“WHERE I BELONG“: HEIMTEXTIL STELLT DIE DESIGNTRENDS FÜR 20/21 VOR

Mit „WHERE I BELONG“ gibt die Heimtextil das Motto für die neue Trendsaison 20/21 vor. Zur offiziellen Heimtextil Trend Preview am 11. September 2019 stellte Anne Marie Commandeur vom Stijlinstituut Amsterdam die neuen Design-Themen vor. Die Präsentation im Vorfeld der Heimtextil (7. bis 10. Januar 2020) fand im Textillabor des Textilmuseums in Tilburg/Niederlande statt und wurde per Live-Stream online übertragen.

Mit „WHERE I BELONG“ gibt die Heimtextil das Motto für die neue Trendsaison 20/21 vor. Zur offiziellen Heimtextil Trend Preview am 11. September 2019 stellte Anne Marie Commandeur vom Stijlinstituut Amsterdam die neuen Design-Themen vor. Die Präsentation im Vorfeld der Heimtextil (7. bis 10. Januar 2020) fand im Textillabor des Textilmuseums in Tilburg/Niederlande statt und wurde per Live-Stream online übertragen.

Das Stijlinstituut Amsterdam bildet zusammen mit dem Londoner Studio FranklinTill und der dänischen Agentur SPOTT Trends & Business den „Trend Council“ der Heimtextil. In einem gemeinsamen Workshop haben die Trendforscher eine globale Marktprognose in Sachen Interior Design 20/21 erarbeitet und gaben nun einen Ausblick auf die kommenden Lifestyle-, Material-, Farb- und Design-Trends. Anne Marie Commandeur stellte zudem das neue, vom Stijlinstituut Amsterdam gestaltete Heimtextil Trendbuch vor und gab einen Einblick in den „Trend Space“ auf der internationalen Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien.

Identität ist das allgegenwärtige Thema bei der diesjährigen Trendprognose. Die Trendforscher beschäftigten sich dabei mit Gender und kultureller Vielfalt, mit Toleranz und Neugierde. Der Prozess der Selbstfindung scheint heute komplexer denn je. Identitäten werden durch Erfahrungen gestiftet, die auf einer Vielfalt an Ebenen stattfinden. Lokal, national, global und sowohl online als auch offline. Identität ist vielschichtig.


Ein Raum für das facettenreiche Selbst
Als übergeordnetes Thema behandelt „WHERE I BELONG“ die vielschichtigen Identitäten und präsentiert hierzu fünf Trendwelten: „Maximum Glam“ verbindet Glamour mit der Faszination Technik, „Pure Spiritual“ vereint Natur und Mystik, „Active Urban“ zeigt zweckmäßige, anpassungsfähige Lösungen, „Heritage Lux“ zelebriert Geschichte und Tradition und „Multi-Local“ beleuchtet den globalen Einfluss regionaler Kulturen.

Das Leitthema „WHERE I BELONG“ lässt erkennen, dass es nicht das eine, passende Konzept für alle geben kann. Um die verschiedenen Schichten unserer Identitäten auf informative und inspirierende Weise für jeden Einzelnen zu entschlüsseln und offen zu legen, hat das Stijlinstituut Amsterdam vier Designstudios und zwei Fotografen eingeladen, die die Aufgabe hatten, den Kern eines bestimmten Themas einzufangen. Dabei wurde den Kreativen jeweils das Thema zugewiesen, das ihrer Philosophie, Praxis und Herangehensweise am ehesten entsprach, um jeder Designstory eine persönliche und authentische Note zu verleihen.

Mit fünf Erlebniswelten – gestaltet mit Produkten der Aussteller – werden im „Trend Space“ in der Halle 3.0 auch 2D-Visualisierungen aus dem Trendbuch als 3D-Räume realisiert. Konzeptionelle Installationen beziehen die Besucher aktiv mit ein und regen zum Erfahrungsaustausch an. Sie schaffen dynamische Rahmenbedingungen für Performances und Interaktion. Die Kulissen können seltsam, wunderschön und manchmal befremdlich sein: Es liegt an den Besuchern zu definieren, wohin sie und ihre Zielgruppe gehören.

Future Materials Library
Ein Highlight des Heimtextil Trend Space 2020 wird die durch FranklinTill kuratierte „Future Materials Library“ sein, in der neue nachhaltige Materialinnovationen für die Heimtextilindustrie präsentiert werden. Die Exponate der Library, die einen Fokus auf Materialzusammensetzung und Fertigungsinnovation legen, sind eine Inspiration für Besucher und Aussteller zugleich und ergänzen die kuratierte Ausstellung um ästhetisches Design und Farbtrends. Jedes der vorgestellten Exponate enthält Informationen über die Rohstoffherkunft, den Herstellungsprozess und die potenzielle Lebensdauer des Materials.

Material Manifesto
In Zusammenarbeit mit dem „Trend Council“ hat die Heimtextil ein „Material Manifesto“ erarbeitet, das zeigt, wie die während der Veranstaltung genutzten Ressourcen verwaltet werden und wie vermieden werden kann, dass neue Materialien nach Messeschluss weggeworfen werden. Durch eine intelligente Materialauswahl wird das Stijlinstituut Amsterdam den Materialbedarf reduzieren und ein immersives Forum mit minimalem ökologischem Fußabdruck schaffen.

Auf rund 2.000 Quadratmetern schaffen die Designer ein Forum, das vor allem aus Textilien und Materialien besteht, die nach der Veranstaltung wiederverwendet werden können. Um dem Nutzungskreislauf zu entsprechen, werden diese wiederverwendbaren Textilien mit Bauteilen aus den Lagern der Messe Frankfurt sowie mit Miet- und Leihmaterial kombiniert. Die daraus entstehenden Installationen gehen über rein dekorative Kulissen hinaus: Sie erzählen unverwechselbare Geschichten, die den diesjährigen Trends entsprechen und der Nachhaltigkeitsverpflichtung der Heimtextil gerecht werden.

MAXIMUM GLAM
Genussmenschen lieben den Wechsel zwischen theatralischen Einflüssen und bezaubernder Showtime-Ästhetik und gestalten so eine fantastische Verbindung zwischen handgefertigten und digital gerenderten Designs. Die verwendeten Textilien zeigen eine "Mehr-ist mehr"- Haltung durch ein Mash-Up aus Glam, Farbverläufen und Spektren, Kunstpelz, Flor und Fransen, Jacquardgeweben und fantastievollen Prints. Die Grelle, kitschige Farbpalette wird durch elektrischen Glanz, synthetischen Schimmer, digitalen Glitch und kunstvolle Unschärfe überdreht glamourös dargestellt.

PURE SPIRITUAL
Idealisten streben nach Perfektion und Reinheit und stellen das Gleichgewicht wieder her, indem sie sich mit dem Über-Natürlichen verbinden. Sie setzen auf Technologie und wechseln zwischen Realismus und Mystik, um ihren ganz persönlichen Hafen zu finden. Um eine erneute Verbindung zur Natur zu erschaffen, werden organische Stoffe, Rohstoffe und einfache Textilien ausgewählt, die die Spuren, organischen Strukturen und Unregelmäßigkeiten der Natur zeigen. Die Farbtöne dieses Trendthemas entstammen der Erde und wurden vom Menschen kultiviert. Die reine, elementare Palette zeugt von ihrem „irdischen“ Ursprung.

ACTIVE URBAN
Städter stellen sich den Herausforderungen einer schnelllebigen, sich ändernden, vom Menschen geschaffenen Umgebung und suchen nach nützlichen, anpassbaren Lösungen. Sie schätzen technologische Leistungsfähigkeit und nutzen gleichzeitig verfügbare und erneuerbare Ressourcen. Funktionalität hat Vorrang, auch wenn Design und Leistung so wichtig sind wie eh und je. Hybridtextilien für den Heim- und Sportbereich zeigen glatte Oberflächen und einen ansprechenden Mix aus grafischen Texturen. Die Palette reicht von Uniformblau über Asphaltgrau bis hin zu Raupengelb.

HERITAGE LUX
Freunde von Kulturgütern schätzen die Sinnlichkeit. Sie lieben aber auch das Unheimliche, das Spiel zwischen Licht und Dunkelheit. So erfahren sie ein ganz neues Eintauchen. Es ist die Liebe zu Luxus und Pracht, Dekoration und Verschönerung, die sich in ihrem Empfinden widerspiegelt. Sie finden Schönheit in der Geschichte und der Natur, durch ornamentale Muster und faszinierende Oberflächenveredelung. Ihr Interesse an früheren Epochen führt zu einer Farbpalette aus sattem, enigmatischem Blutrot, dunklem Rost, sinnlichem Saphir und schillerndem Perlmutt.

MULTI-LOCAL
Hyperlokale sind in der Welt zu Hause und stellen Inklusivität über Aneignung. Sie schätzen traditionelle Handwerkskunst und geben dem Austausch, der kreativen Integrität und diversen Identitäten weltweit einen neuen Stellenwert. Lokaler Style trifft auf globale Einflüsse. Eine Hommage an handgefertigte und dekorative Muster – von tribal und folkloristisch bis hin zu geometrisch und abstrakt. Textile Farben werden in einen größeren kulturellen Zusammenhang von lokalen Gemeinschaften, kulturellem Erbe und privater Identität gestellt.

Textildruckerei Mayer: Innovationsmanagement auf Schwäbisch © Textildruckerei Heinrich Mayer GmbH
03.09.2019

CEO Michael Steidle (Textildruckerei Mayer): Innovationsmanagement auf Schwäbisch

  • „Weiter so ist keine Option!"

Die Textildruckerei Mayer ist ein Familienunternehmen auf der Schwäbischen Alb. Führend in der textilen Druckveredelung, im Sieb-, Rouleaux-, Rotations-, Sublimations- und Flockdruck sowie in der 3D-Beschichtung setzt es seine Kompetenzführerschaft zunehmend im Bereich technischer Textilien ein. Ein firmeneigenes Qualitätsmanagement sichert die Rückverfolgbarkeit aller Produktionsabläufe, ein Umweltportfolio den effizienten Energie-, Nachhaltigkeits- und Ressourcenumgang. Textination sprach mit dem Geschäftsführer Michael Steidle.

  • „Weiter so ist keine Option!"

Die Textildruckerei Mayer ist ein Familienunternehmen auf der Schwäbischen Alb. Führend in der textilen Druckveredelung, im Sieb-, Rouleaux-, Rotations-, Sublimations- und Flockdruck sowie in der 3D-Beschichtung setzt es seine Kompetenzführerschaft zunehmend im Bereich technischer Textilien ein. Ein firmeneigenes Qualitätsmanagement sichert die Rückverfolgbarkeit aller Produktionsabläufe, ein Umweltportfolio den effizienten Energie-, Nachhaltigkeits- und Ressourcenumgang. Textination sprach mit dem Geschäftsführer Michael Steidle.

Die Textildruckerei Heinrich Mayer GmbH ist ein Familienunternehmen, das seit 45 Jahren in der textilen Druckveredelung tätig ist. Wenn Sie sich jemandem, der das Unternehmen nicht kennt, in 100 Worten vorstellen müssten: Was macht Sie einzigartig?
Unser Familienunternehmen mit Sitz im ländlichen Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen rund zehn Jahren von einer klassischen Textildruckerei zu einem Systemlieferanten gewandelt. Eine zentrale Voraussetzung dafür ist unser Wissen um die eigenen Stärken. Wir setzen auf bewährte Drucklösungen. Die tauschen wir nicht vorschnell gegen den neusten Trend aus. Stattdessen prüfen wir, ob sich eine andere, innovative Verwendung dafür finden lässt. Oder sich Bewährtes mit Neuem kombinieren lässt. So konnten wir beispielsweise elektronische Anforderungen drucktechnisch lösen. In dem Bereich liegt unser zweiter Schwerpunkt. Ich bin Elektronikermeister und habe meine Ausbildung beim Waagenbauer Bizerba gemacht. Zu der Textilindustrie kam ich über meine Frau.

In welchem Produktbereich fordern Markt und Kunden Sie besonders heraus? Und auf welchen gesellschaftlich relevanten Themenfeldern sehen Sie in den nächsten 10 Jahren besonders großen Innovationsbedarf? Wie ist Ihre Einschätzung, dass die Textilveredlung dafür Lösungen anbieten können wird?
Mobilität ist ein Thema, das uns alle in den nächsten Jahren noch schwer beschäftigen wird. In diesem Bereich ist Trumpf, was wenig Gewicht mitbringt, ressourcenschonend herstellbar und leicht formbar ist. All diese Anforderungen erfüllen textile Trägermaterialien und Composites. In der Öffentlichkeit und auch in unseren Zielbranchen sind Textilien als reiner Werkstoff jedoch noch zu wenig bekannt. Dieses Verständnis gilt es zu fördern.

Waren Mode und Bekleidung gestern und bedeuten hybride Produktentwicklungen wie Ihre keramikbeschichteten High-Tech-Gewebe die Zukunft? Wann müsste der Firmenname angepasst werden, und wie lange werden Sie Ihre breite Produkt- und Dienstleistungspalette noch beibehalten?
Richtig ist auf jeden Fall, dass der Textilmarkt, also der Bekleidungssektor, in Deutschland immer kleiner wird, während der Markt für technische textile Lösungen wächst. Das hat natürlich aus auch Auswirkungen auf unser Geschäft und unsere Schwerpunkte. Textilien sind heute in so vielen Produkten enthalten – das hätten wir uns früher nie träumen lassen!

Was den Firmennamen anbelangt, so haben wir darüber ausgiebig diskutiert. Wir haben entschieden, ihn beizubehalten, weil er weiterhin richtig ist. Die Textilien, von denen wir sprechen, sind zwar mehrheitlich ein funktionaler Werkstoff, aber sie bleiben doch Textilien. Und die Technik, mit der wir unsere High-Tech-Beschichtungen herstellen, ist weiterhin die Drucktechnik …

„Ohne Innovation keine Zukunft“ –Sie feiern in fünf Jahren den 50. Geburtstag des Unternehmens, mit welchen unternehmenerischen Grundsatzentscheidungen werden Sie dann die Zukunft Ihrer Kunden und Mitarbeiter gesichert haben?
Die Grundsatzentscheidung haben Sie bereits genannt. Sie lautet: „Innovation, Innovation, Innovation.“ Wir können unsere Zukunft nur durch Innovation sichern. Das heißt, wir müssen uns permanent hinterfragen, und die Bereitschaft mitbringen, uns breit zu interessieren, also auf Messen und Ausstellungen gehen und festzustellen, was die Leute suchen.

Innovationsmanager oder Tüftler: Was bedeutet es für einen mittelständischen Familienbetrieb hoch oben auf der Schwäbischen Alb, sich über Spezialitäten in der Nische profilieren zu müssen? Welche Vorteile sehen Sie gegenüber großen Unternehmen?
Die Schwäbische Alb ist eine traditionelle Textilregion. 1980 haben rund 30 000 Menschen hier in der Textilindustrie gearbeitet. 2005 war es gerade noch ein Sechstel. Da bleibt einem nicht viel anderes übrig, als sich profitable Nischen zu suchen und klares Profil zu zeigen. Das Besondere ist vielleicht, dass wir damit gerade hier nicht allein sind. Im Grunde haben alle erfolgreich arbeitenden Textilbetriebe in unserer Region einen ähnlichen Prozess hinter sich.

Als kleiner – und noch dazu inhabergeführter – Betrieb haben wir die kürzesten und schnellsten Entscheidungswege. Das macht uns flexibler als ein großes Unternehmen. Ein Budget wird auch nicht fünfmal hinterfragt, sondern es wird entschieden. Wenn wir einen Versuch machen, können wir ihn abends bewerten und am nächsten Tag bereits reagieren. Wenn etwas nicht funktioniert, brauchen wir auch keine Besprechung mehr – dann war’s das eben.

Gleichzeitig haben wir nicht automatisch ein Budget für Forschung und Entwicklung. Das müssen wir uns erst mal anderswo herausschnitzen. Und zwar im Bewusstsein, dass es auch für den Mülleimer sein kann. Im Rahmen dieses Budgets hat man dann aber als Unternehmer größtmöglichen Freiraum.

Neue Wege zu gehen, bedeutet Entscheidungsfreudigkeit, Überwindung von Ängsten - und damit auch Mut zum Scheitern. Nicht jedes Projekt kann gelingen. Über welche unternehmerische Entscheidung sind Sie im nachhinein besonders froh, sie getroffen zu haben? Was macht Sie stolz?
Das ist leicht (Michael Steidle lacht)! Wir haben die Anfrage eines Unternehmens verwirklicht, die uns über Monate hinweg angetrieben hat, die am Ende auch den persönlichen Ehrgeiz geweckt hat. Das war der Einstieg in diese technischen Beschichtungen, der Schlüsel und Türöffner für die technischen Textilien überhaupt. Dabei habe ich, quasi zufällig, alte Ressourcen wieder belebt. Also meine Kenntnisse in der Elektronik. Da habe ich begriffen, dass man mit einem Textil auch ganz andere Sachen machen kann. Wenn man dann nach zwei, drei Jahren das fertige Produkt im Verkauf sieht, dann macht das die ganze Mannschaft stolz!

Jeder für sich und Gott für uns alle: Mit welchen Sparten in der Textilindustrie und aus benachbarten Branchen wünschen Sie sich über Wettbewerbergrenzen hinaus eine engere Kooperation? Für welche übergeordneten Problemstellungen halten Sie das für unabdingbar?
Eigentlich geht es da weniger um Wettbewerbsgrenzen – wobei Kooperationen mit innovativen Wettbewerbern dem Endprodukt immer guttun würden, aber das ist ja in jeder Industrie so!

Für uns ist die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen der textilen Kette wichtig, also den vorgelagertern Unternehmen. Nehmen wir an, ich suche für meine Beschichtung einen speziellen Stoff, der wiederum aus einem speziellen Garn hergestellt werden soll. Schon bin ich auf zwei Unternehmen angewiesen. Zum Glück haben wir innovative Unternehmen direkt vor der Haustür. Manchmal müssen wir aber auch weitergehen, um den richtigen Partner zu finden. Eigenschaften wie Risikobereitschaft, ein gemeinsames unternehmerisches Interesse und die Leidenschaft für Endprodukt sind bei einer erfolgreichen Kooperation enorm wichtig.

Sie arbeiten projektbezogen gemeinsam mit Ihren Kunden, mit Universitäten, Fachinstituten und Forschungseinrichtungen an marktreifen Lösungen. Denken Sie, Deutschland ist ein guter Nährboden für innovative Unternehmer? Was sollte geschehen, um im internationalen Wettbwerb erfolgreich zu bleiben?
Die Zusammenarbeit mit den Instituten ist absolut sinnvoll; schließlich ist es ihre Aufgabe, für Unternehmen Forschungen anzustellen, die diese allein nicht schultern können. Prüfeinrichtungen gehören dazu, genauso wie das Beantragen von Fördergeldern, das nur in Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten möglich ist. Allerdings sind sie öffentliche Einrichtungen und haben daher per se eine andere Zielsetzung als ein Unternehmen: Wir müssen eine vielversprechende Idee schnellstmöglich auf den Markt bringen, damit sie einen Ertrag bringt. Diesen Druck hat ein Forschungsinstitut nicht.

Und Deutschland als Standort? Deutschland ist ein genialer Standort! Aber wir haben ein Infrastrukturproblem: Damit meine ich Straßen und Internet-Anbindung genauso wie den Zugang zu Fördergeldern oder Risikokapital. Das gibt es in Deutschland im eigentlichen Sinne sowieso kaum. Geldgeber für eine Idee zu finden, ist deshalb enorm schwierig.

Ein Beispiel: Ich habe für eine Beschichtungsinnovation im Laufe der Jahre rund 14 000 Euro Fördergelder bekommen. Ein amerikanischer Unternehmer hatte eine ganz ähnliche Idee. Er konnte innerhalb von drei Jahren etwa 35 Millionen Dollar einsammeln, durch Wagniskapital, Crowd-Funding und Fördermittel. Der wußte am Ende gar nicht mehr, wofür er das ganze Geld sinnvoll ausgeben sollte!

Außerdem ist für uns als Unternehmen in Deutschland der große, offene Wirtschaftsraum Europa wichtig!

Sie sind die erste Textildruckerei, die sowohl für Siebdruck als auch für Rotations-und Rouleaux-Druck nach dem GOTS-Standard zertifiziert wurde. Für wie wichtig halten Sie solche Zertifizierung als Alleinstellungsmerkmal im Wettbwerb?
Solche Zertifizierungen sind wichtig, weil wir mit Kunden aus dem gehobenen und dem Premiumsegment zusammenarbeiten. Gerade in Zeiten, in denen – ohne Zweifel berechtigt – immer größere Anforderungen an ein nachhaltiges Wirtschaften gestellt werden und auch die Außendarstellung eine stetig wachsende Aufmerksamkeit erfährt, können wir so unsere Auftraggeber unterstützen. Wir bieten deshalb verschiedene Druckverfahren an, die alle zertifiziert sind. Über eines müssen wir uns jedoch im Klaren sein: Würden wir – und alle anderen Mitglieder der textilen Kette – die Mehrkosten einfordern, wäre der Preisaufschlag so enorm, dass ihn keiner mehr akzeptieren würde.

Wie empfinden Sie den Willen zur Leistungsbereitschaft in der nachrückenden Generation? Und wem würden Sie empfehlen, in die Textilindustrie zu gehen und wem davon abraten?
Wir arbeiten sehr viel mit Studenten und Praktikanten zusammen; jedes Jahr geben wir zwei Studierenden die Möglichkeit, für ihre Master-Arbeit bei uns im Hause zu arbeiten und zu forschen. Oft erleben wir bei diesen Nachwuchskräften großes Engagement und den Ehrgeiz, das eigene Projekt zu einem sinnvollen Abschluss zu bringen. Gleichzeitig fällt es uns schwer, unsere Lehrstellen zu besetzen; die Vorstellung, fünf Tage die Woche acht Stunden zu arbeiten, scheint abschreckend zu sein.

Und wem würde ich empfehlen, in die Textilindustrie zu gehen? Jahrzehntelang haben wir unserem Nachwuchs ja vehement von der Textilindustrie abgeraten, weil angeblich ohne Zukunft … Als echte High-Tech-Industrie ist sie interessant für Ingenieure, Verfahrenstechniker, Chemiker oder Elektroniker. Ganz wichtig: Leute mit Visionen! Wer die klassische Textilindustrie sucht, muss bereit sein, weltweit zu arbeiten, dann wird man nicht arbeitslos. Viele Unternehmen suchen händeringend Betriebsleiter oder Geschäftsführer für ihre außereuropäischen Niederlassungen.

 

Kind + Jugend 2019 © Koelnmesse GmbH, Kind + Jugend
23.07.2019

KIND + JUGEND 2019: WIEDER RUND 1.200 ANBIETERN AUS ÜBER 50 LÄNDERN

  • Erstmals mit Start-up Area
  • Über 200 Anmeldungen zum Innovation Award
  • Neue Konzeption für The Connected Kidsroom
  • Kids Design Award
  • Design Parc
  • Trendforum mit konzentrierten Fachvorträgen

 
Die Kind + Jugend in Köln: Sie ist nicht nur die wichtigste und internationalste Business- und Kommunikationsplattform der Baby- und Kleinkindausstattungsbranche, sie ist sicherlich auch die weltweit inspirierendste und fröhlichste Veranstaltung zu diesem Thema. Zur kommenden Messe vom 19. bis 22. September 2019 präsentieren erneut rund 1.200 Anbieter aus über 50 Ländern einen nahezu kompletten Überblick über die neuesten Trends und Produkte für die ersten Baby- und Kleinkindjahre.

  • Erstmals mit Start-up Area
  • Über 200 Anmeldungen zum Innovation Award
  • Neue Konzeption für The Connected Kidsroom
  • Kids Design Award
  • Design Parc
  • Trendforum mit konzentrierten Fachvorträgen

 
Die Kind + Jugend in Köln: Sie ist nicht nur die wichtigste und internationalste Business- und Kommunikationsplattform der Baby- und Kleinkindausstattungsbranche, sie ist sicherlich auch die weltweit inspirierendste und fröhlichste Veranstaltung zu diesem Thema. Zur kommenden Messe vom 19. bis 22. September 2019 präsentieren erneut rund 1.200 Anbieter aus über 50 Ländern einen nahezu kompletten Überblick über die neuesten Trends und Produkte für die ersten Baby- und Kleinkindjahre.

Die Aussteller blättern wie gewohnt die große Bandbreite der Themenwelten auf. Dazu gehören die Bereiche Kinderwagen, Kindersitze, Kindermöbel, textile und Pflege-Ausstattungen, Hygieneartikel, Sicherheits- und vernetzte Elektronik sowie Lernspielzeug und Spielwaren. Markenzeichen der Unternehmen und damit auch der Messe ist der hohe Qualitätsanspruch der gezeigten Produkte und Konzepte sowie die Fülle an Innovationen.

Als kontinuierlich wachsender Trend erweist sich zudem das Thema Nachhaltigkeit. Dazu bietet die Kind + Jugend den Herstellern von Textilien in diesem Jahr erstmals einen besonderen Listing-Service an. Eine zentrale Rolle für die Darstellung und Vermittlung von Trends nimmt das Eventprogramm auf der Kind + Jugend ein mit Preisverleihungen, Sonderschauen und Impulsvorträgen zu den wichtigsten Themen.
 
Zu den auf der Kind + Jugend 2019 ausstellenden Key Player gehören u. a. ABC Design, Angelcare, Artsana/Chicco, Babybjörn, Babymoov, bibi/Lamprecht, Bébécar, Brevi, Britax Römer, Cam il mondo, Cybex, Delta Children, Diono, Dorel, Doudou et Compagnie, Ergobaby, Easywalker, Foppapedretti, Geuther, Haba, Hartan, Hauck, HTS Besafe, iCandy, Infantino, Jané/Concord, Joie/Nuna, Joolz, Julius Zöllner, Kaloo/Juratoys, Lässig, Leander, Mayborn/tommee-tippee, Melissa&Doug, Micuna, Munchkin, Mutsy, Nattou, Newell, Nuby, Odenwälder, Paidi, Peg Perego, Pinolino, reer, Roba Baumann, rotho, Schardt, Sauthon, Sterntaler, Thule, Tobi, Uppababy und Vulli. Als Neuaussteller bzw. Rückkehrer sind 2019 u.a. wieder Bugaboo, Mattel und Silver Cross dabei. Zu den neuen Unternehmen auf der Kind + Jugend 2019 zählen u. a. APOLO Baby aus Japan, Felice aus Italien oder Warmbebe aus Frankreich.

Erneut ist der Auslandsanteil auf Seiten der Aussteller beachtlich. Etwa 85 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland, bei einer insgesamt starken Beteiligung der deutschen Hersteller. Besonders stark sind Aussteller aus Großbritannien, den Niederlanden, den USA, Frankreich, Spanien und Polen vertreten. Mit großen Beteiligungen sind auch Belgien und Dänemark vor Ort. Auch asiatische Anbieter haben ihren festen Platz auf der Messe, China, Hongkong, Taiwan und Korea sind hier zu nennen. Darüber hinaus stellen regelmäßig rund 20 Unternehmen aus Australien aus.

Der Auslandsanteil auf Besucherseite ist mit 75 Prozent ebenfalls sehr hoch und darüber hinaus weltumspannend. 2018 kamen die Fachbesucher aus 125 Ländern zur Kind + Jugend nach Köln. Neben Deutschland sind auch hier die Länder Europas führend. Asiatische, osteuropäische und nordamerikanische Einkäufer waren ebenfalls auf der Messe stark vertreten. Die Besucher kommen aus allen Sparten des Handels: vom spezialisierten Fach- und Großhandel bis zu Warenhäusern und Drogeriemärkten sowie den verschiedenen Online-Handel-Kanälen.

Die Kind + Jugend belegt wieder alle Ebenen der Hallen 10 und 11 sowie die Halle 4.1 und damit eine Bruttoausstellungsfläche von 110.000 m². Die klare Hallenstruktur mit zwei Eingängen erleichtert Besuchern die Orientierung und clustert das Messeangebote in deutliche definierte Themenbereiche. Akzente im Messegeschehen setzen bekannte und neue Sonderschauen sowie die viel beachteten Preisverleihungen und Trendforum mit Expertenvorträgen.
 
Zum ersten Mal: Start-up Area auf der Kind + Jugend
Zum ersten Mal bietet die Kind + Jugend jungen internationalen Unternehmen die Möglichkeit, sich zu günstigen Konditionen im Rahmen einer Start-up Area zu präsentieren. 16 Anbieter aus sechs Ländern nutzen die Möglichkeit, auf der weltweit führenden Messe für die Baby- und Kleinkindausstattungsbranche auszustellen. Die 16 Start-ups kommen aus Australien, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan sowie den Niederlanden. Ihre Produkte passen ausgezeichnet in die Themenwelten der Kind + Jugend und reichen von einem nachhaltigen Windelsystem über digitale Messgeräte für die Kinderpflege bis zu exklusiven Accessoires für Mutter und Kinder sowie Kindermöbel zum Lernen und Spielen. (Halle 11.1, B50 – C59)

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein liegen im Trend, erstmals gemeinsame Aktion mit BTE
Gemeinsam mit dem BTE – Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels e.V., der Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien ist, werden Aussteller gesondert gelistet, die die nachhaltige Erzeugung ihrer ausgestellten Textilien anhand anerkannter Prüfsiegel und/oder sonstiger Nachweise belegen können. Zu den anerkannten Siegeln gehören z.B. GOTS, Oekotex, bluesign oder Made in Green. Der BTE übernimmt die formale Prüfung der Einreichungen. Die Liste der Hersteller, die auf der Messe nachhaltige Textilien zeigen, wird auf der Website der Kind + Jugend abrufbar sein, sodass Messebesucher mit diesem Interessenschwerpunkt ihren Rundgang entsprechend planen können.

The Connected Kidsroom
Seit 2017 lenkt die Sonderschau The Connected Kidsroom die Aufmerksamkeit auf digitale und smarte Produkte bzw. Konzepte für die Ausstattung von Baby- und Kinderzimmern. Mit einer neuen Konzeption wird das Thema auch in diesem Jahr besonders beleuchtet. Anschaulich in ein vollständiges Kinderzimmer mit Möbeln, Türen und Fenstern integriert, zeigt die Sonderschau verschiedene Produkte, die technische Funktionen steuern, Werte wie Temperatur oder Herzschlag des Kindes messen, die klimatischen Raumbedingungen regeln, Bewegungen erfassen und vieles mehr. Alle Produkte sind bereits im Handel erhältlich. Um die Funktionsweisen den Messebesuchern noch anschaulicher darstellen zu können, ist ein Experte vor Ort, der die Anwendungen demonstriert, erläutert und Fragen dazu beantwortet. (Halle 11.2, E21)

Innovation Award
Über 200 Bewerbungen für den Kind + Jugend Innovation Award liegen in diesem Jahr der Jury aus Fachjournalisten und Gesundheitsexperten zur Bewertung vor, ein neuer Rekord. Die Jury nominiert nach intensiver Beratung eine Auswahl von Produkten für eine Sonderschau, die regelmäßig auf der Kind + Jugend zu den Publikumsmagneten zählt. Am ersten Messetag werden dann die Innovation Awards in acht Kategorien an acht Gewinner vergeben. Der Preis ist branchenweit die wichtigste Anerkennung für Innovationen im Baby- und Kleinkindsektor und findet darüber hinaus auch außerhalb der Branche viel Beachtung.

Kids Design Award
Der Kids Design Award fördert Produkte und Konzepte, die sich durch ihr besonderes Design abheben, allerdings noch nicht im Handel erhältlich sind. Die zehn besten Entwürfe des Wettbewerbs, den die Kind + Jugend im Vorfeld der Messe besonders auch mit Blick auf junge Designer ausschreibt, werden auf einer attraktiven Sonderfläche gezeigt. Der Gewinner des Kids Design Awards wird ebenfalls am ersten Messetag gekürt (Halle 11.1, D40/E49)

Design Parc
Design hat einen hohen Stellenwert auf der Kind + Jugend. Marktreife internationale Designprodukte haben daher ihren Auftritt in der Sonderschau des Design Parcs, die ausgewählte Produkte und Möbel zeigt – von Kinderbetten bis zu Spielzeugküchen und kindgerechtem Geschirr. (Halle 11.1, C40 - D59)

Trendforum
In Halle 11.1 ist auch in diesem Jahr wieder die Bühne des Trendforums zu finden. Hier werden nicht nur am ersten Messetag die Innovation Awards und der Kids Design Award verliehen, sondern an den ersten drei Messetagen erwartet alle Interessierten ein fachlich hochkarätiges Vortragsprogramm. So werden die Trendforscher von GfK, Trendbible und von The Insights People erneut Marktdaten sowie Trends und Tendenzen aus globaler Perspektive präsentieren. Auch der Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e. V. (BDKH) beteiligt sich wieder, dieses Mal mit dem Schwerpunkt Autokindersitz. (Halle 11.1, E50/F59).

Copyright Fotos: Messe Frankfurt Exhibition GmbH
02.07.2019

NEONYT: SEIT ZEHN JAHREN FÜR „SUSTAINABLE FASHION"

Die Neonyt verwandelt das Kraftwerk Berlin vom 2. bis 4. Juli 2019 zum globalen Hub für Fashion, Nachhaltigkeit und Innovation.

170 internationale Labels machen die Neonyt zum weltweit größten Hotspot für progressive, nachhaltige Mode und technologische Innovationen. Zahlreiche Speaker renommierter Institutionen und Unternehmen treiben mit starken Themen den Change of Fashion voran. Mikro- und Ozeanplastik, Fridays for Future und nie dagewesene Wahlergebnisse in der Politik – der Klimawandel und Lösungen für eine nachhaltige Zukunft sind die aktuell dominierenden Gesellschaftsthemen.

Die Neonyt verwandelt das Kraftwerk Berlin vom 2. bis 4. Juli 2019 zum globalen Hub für Fashion, Nachhaltigkeit und Innovation.

170 internationale Labels machen die Neonyt zum weltweit größten Hotspot für progressive, nachhaltige Mode und technologische Innovationen. Zahlreiche Speaker renommierter Institutionen und Unternehmen treiben mit starken Themen den Change of Fashion voran. Mikro- und Ozeanplastik, Fridays for Future und nie dagewesene Wahlergebnisse in der Politik – der Klimawandel und Lösungen für eine nachhaltige Zukunft sind die aktuell dominierenden Gesellschaftsthemen.

Wie keine andere Plattform während der Berlin Fashion Week beschäftigt sich die Neonyt mit den Herausforderungen der Modewelt von morgen. Im Kraftwerk Berlin erleben Branchenteilnehmer ein breites Spektrum progressiver Mode von 170 internationalen, nachhaltig aufgestellten Labels. Im Rahmen eines dreitägigen Event-Programms erhalten Besucher Antworten auf die drängenden Fragen der Modezukunft.
„Mit der Neonyt und unseren Vorgängerformaten Greenshowroom und Ethical Fashion Show stehen wir inzwischen seit zehn Jahren für das Thema nachhaltige Mode. Wir haben dieses Thema in Berlin, dem besten Standort für Nachhaltigkeit, salonfähig und groß gemacht. Die Berliner Fashion Week ist heute vor allem dank der Neonyt der weltweit bedeutendste Anlaufpunkt für nachhaltige Mode und besitzt damit ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den anderen Modewochen“, sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt.

Vorreiter und Senkrechtstarter
Das Line-up zur Sommerausgabe der Neonyt führen weltweite Vorreiter für sustainable Fashion an. Mit dabei sind unter anderem Bleed, Dedicated, Degree Clothing, Ecoalf, Erdbär, Jan´n June, Langer Chen, Lanius, Les Racines du Ciel, Melawear, Nat-2, PeopleTree, Pyua, Rhumaa und SKFK. Hinzukommen die Wiederkehrer Recolution, Lovjoi, Mud Jeans und Feuervogl sowie prominente Neuaussteller wie Wunderwerk und Derbe Hamburg.

„Das Erd- und Zwischengeschoss im Kraftwerk ist mit 170 Labels ausgebucht. Wir freuen uns, dass etliche coole, urbane Labels die Neonyt als das Epizentrum in Sachen Sustainable Fashion erkennen. Aufgrund der großen Nachfrage führen wir zum ersten Mal eine Warteliste“, erklärt Thimo Schwenzfeier, Show Director Neonyt.

Nachhaltigkeit kommt in den Handel
Zur Sommer-Ausgabe nimmt die Neonyt insbesondere konventionelle Händler in den Fokus, um das Thema noch enger an den Endverbraucher heranzutragen. Hierzu hat die Neonyt ein neues Retail Forum geschaffen. An zwei Tagen gibt es Vorträge und Diskussionsrunden mit renommierten Speakern zu hochaktuellen, umsatzrelevanten Handelsthemen. Auf der Bühne stehen unter anderem Dr. Daniel Terberger von Katag, Marc Ramelow vom gleichnamigen Modehaus, Bernd Keller von True Standard, Hannah Kussel von Das Gerber sowie Vertreter von Tchibo, WWF, Zalando und den Vereinten Nationen.
In einer Keynote und auf einer separaten Fläche präsentiert das Stuttgarter Stadtkaufhaus „Das Gerber“ unter dem Titel „Econic Goods of Gerber“ seine Flächenvision davon, wie Nachhaltigkeit nahtlos in eine bestehende POS-Umgebungen eingebettet werden kann.

Auch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist zum Launch des Nachhaltigkeitssiegels Grüner Knopf vertreten. Noch vor offiziellem Messebeginn um 9 Uhr bietet die Neonyt Händlern ein tägliches, kostenfreies Retail Breakfast an – zum entspannten und gut informierten Start in den Tag ab 8.30 Uhr im sonnigen Garten des Kraftwerks.

18.06.2019

DIE BERLIN FASHION WEEK: 01. – 06. JULI 2019

Nach nur wenigen Saisons hat sich Berlin mit rund 70.000 Fachbesucher*innen, 30 Modenschauen/ 40 Präsentationen im Rahmen der Berlin Fashion Week und zahlreichen Messeplattformen, Empfängen und Showrooms in den Top 5 der Modestandorte weltweit etabliert. Zur Fashion Week kamen 2018 rund 200.000 Besucher*innen, die eine zusätzliche Wirtschaftskraft von bis zu 120 Mio. Euro je Saison nach Berlin brachten. Das modische Spektrum in Berlin reicht von hochpreisiger Couture und Schneiderkunst über Eco Fashion bis zu Streetwear und von Einzelstücken bis hin zu Kollektionen. Green Fashion, Upcycling und Fashion Tech gewinnen zusehends an Bedeutung: Immer mehr Berliner Modelabels berücksichtigen in der Produktion ökologische Standards. Die Neonyt sowie auch die großen Messen zeigen zahlreiche Marken des Eco-Portfolios.

MBFW

Nach nur wenigen Saisons hat sich Berlin mit rund 70.000 Fachbesucher*innen, 30 Modenschauen/ 40 Präsentationen im Rahmen der Berlin Fashion Week und zahlreichen Messeplattformen, Empfängen und Showrooms in den Top 5 der Modestandorte weltweit etabliert. Zur Fashion Week kamen 2018 rund 200.000 Besucher*innen, die eine zusätzliche Wirtschaftskraft von bis zu 120 Mio. Euro je Saison nach Berlin brachten. Das modische Spektrum in Berlin reicht von hochpreisiger Couture und Schneiderkunst über Eco Fashion bis zu Streetwear und von Einzelstücken bis hin zu Kollektionen. Green Fashion, Upcycling und Fashion Tech gewinnen zusehends an Bedeutung: Immer mehr Berliner Modelabels berücksichtigen in der Produktion ökologische Standards. Die Neonyt sowie auch die großen Messen zeigen zahlreiche Marken des Eco-Portfolios.

MBFW

Im Juli 2019 präsentiert die MBFW ihr modefokussiertes, zugänglicheres Konzept mit spannenden Weiterentwicklungen gemäß dem Claim „Follow MBFW - Focus Fashion“. Mit dem im letzten Jahr erfolgreich lancierten modernen und digitalen Format MBFW bekennt sich Mercedes-Benz zum Modestandort Berlin und bietet gemeinsam mit der Kreativagentur NOWADAYS zweimal jährlich aufstrebenden Designern und etablierten Modemarken gleichermaßen eine aufmerksamkeitsstarke Plattform zur Präsentation ihrer Kollektionen. Die Kollektionen für die Saison Spring/Summer 2020 werden im ewerk Berlin, in der Wilhelmstraße in Mitte vorgestellt. Die Location bietet mit ihrem rohen Industrielook optimale Bedingungen für hochwertige Fashion Shows in zentraler Lage. Dabei konzentriert sich die MBFW auf eindrucksvoll inszenierte Auftritte von ausgewählten High-End Labels und Brands an einem Ort. Modeinteressierte Endkonsumenten können die Schauen live auf dem Vorplatz der Event Location erleben, oder der MBFW über digitale Kanäle wie der Website www.mbfw.berlin oder auf Instagram unter @MBFW.berlin folgen.

Montag 1.7.2019 – Mittwoch 3.7.2019
LOCATION ewerk Berlin
Wilhelmstraße 43
10117 Berlin
KONTAKT buero@mbfw.berlin
WEB www.mbfw.berlin

PREMIUM INTERNATIONAL BUSINESS PLATFORM FOR ADVANCED CONTEMPORARY FASHION

Im Januar 2019 gestartet, steht auch weiterhin diese Saison die Umstrukturierung der Hallen im Fokus. Das Ziel ist es, Themenwelten präziser zusammenzufassen und Besuchern den Überblick zu erleichtern, zu inspirieren und zu emotionalisieren. Die Aussteller präsentieren Key-Looks statt riesiger Kollektionen. Dazu kommt auch wieder ein Thema, dem die PREMIUM treu bleibt: Nachhaltigkeit. Deswegen wird auf Plastik im Catering verzichtet, stark auf Mülltrennung geachtet und Eco-Brands speziell gefördert.
Seit 2003 ist die PREMIUM die Leitmesse unter den wichtigsten internationalen Messeveranstaltungen sowie die relevanteste Business- und Networking-Plattform für Advanced Contemporary Fashion. Die PREMIUM strebt kontinuierlich danach, zu inspirieren, Geschäftsbeziehungen zu verstärken sowie den Austausch fachübergreifend zu fördern. B2B-Services werden gemeinsam mit den Protagonisten der Branche unentwegt perfektioniert und weiterentwickelt.

Dienstag, 2.7.2019, 10:00–19:00 Uhr
Mittwoch, 3.7.2019, 10:00–19:00 Uhr
Donnerstag, 4.7.2019, 10:00–17:00 Uhr
LOCATION STATION-Berlin
Luckenwalder Strasse 4–6
10963 Berlin
KONTAKT PREMIUM Exhibitions GmbH
+49 (0) 3062 908 50
info@premiumexhibitions.com     
WEB www.premiumexhibitions.com
www.facebook.com/PREMIUMBERLIN
www.instagram.com/PREMIUMBERLIN
www.twitter.com/PREMIUMBERLIN

PANORAMA BERLIN - PANORAMA EXPEDITION

Die PANORAMA BERLIN ist der wegweisende Meeting Point für Entscheidungsträger aus dem Mode- und Lifestyle Business. Seit ihrer Premiere im Januar 2013 ist sie zu einer der relevantesten, europäischen Fashion-Plattformen avanciert und repräsentiert als Leitmesse der Berliner Fashion Week einen umfassenden Überblick über nationale und internationale Women & Menswear. Zusammen mit der Tradeshow for Quality Garments SELVEDGE RUN & ZEITGEIST sowie der nachhaltigen Fashionshow XOOM ist die PANORAMA BERLIN zweimal im Jahr ein „Allin-One Event“ internationaler Marken, die sich in verschiedene Bereiche einordnen: Smart Formalwear, Casual- und Sportswear, Contemporary Styles, Denim, Heritage und Streetwear, Accessoires und Shoes sowie nachhaltige Mode und Lifestyleprodukte.

Nach der Neuausrichtung im Januar 2019 tritt die PANORAMA BERLIN vom 02. bis 04. Juli 2019 unter dem Motto „BERLIN VIBES“ an und fokussiert die Themen Infotainment, Eventisierung und Matchmaking. Die Konzentration zielt weiterhin auf Marken mit Relevanz und klaren Botschaften. Spitzere Präsentationen, Trendkapseln und Limited Editions, die so nur in Berlin zu finden sind, inszenieren Fashion in einem spannenden Lifestyle Kontext. Vom Möbelstück bis zum Beautyprodukt: Auf neuen, zentralen Concept Store Flächen werden in den Hallen 1 bis 4 Marken und Produkte in einem neuen Spannungsverhältnis gezeigt, die in der Form der Darstellung und der Zusammensetzung jede Menge Inspiration liefern.

Unter dem Motto „Wissen to go“ präsentiert die PANORAMA BERLIN in der Retail Solutions Halle ein breit aufgestelltes Vortragsprogramm mit führenden Keynote-Speakern zu vielfältigen Zukunftsthemen rund um internationale Trends im Handel, Marketing, E-Commerce und der Digitalisierung.

Dienstag, 2.7.2019, 09:00–18:00 Uhr
Mittwoch, 3.7.2019, 09:00–18:00 Uhr
Donnerstag, 4.7.2019, 09:00–17:00 Uhr
LOCATION PANORAMA BERLIN
ExpoCenter City
Eingang Süd/Jafféstraße
14055 Berlin
KONTAKT PANORAMA Fashion Fair Berlin GmbH
+49 (0) 3027 595 604 0
office@panorama-berlin.com
WEB    www.panorama-berlin.com
www.facebook.com/panoramafashionfairberlin
www.instagram.com/panoramafashionfair

SHOW & ORDER X PREMIUM - TRADE SHOW FOR FASHION, LIFESTYLE & EXPERIENCE

Dank des besonderen Department-Store-Concepts ist die SHOW& ORDER X PREMIUM anders als andere Messen. Nicht nur die familiäre Atmosphäre, sondern auch der große Experience Floor bieten den Einkäufern neue Inspiration und Storys. Außerdem ist auch diesmal die Beauty Lounge wieder mit dabei, in der man sich in der Fashion Week Hektik ein kleines Fresh-Up geben lassen kann. Doch nicht nur das KÜHLHAUS selbst hat im Juli 2019 wieder viel zu bieten – auch die Outside Area wird für die warmen Sommertage extra mit einer Beach- Lounge sowie einer Bar und köstlichem Catering ausgestattet.

Auf sechs teilweise offenen, galerieartigen Etagen präsentieren sich ca. 200 Fashionbrands im Kontext mit Beautyprodukten, Interior und Designstücken, Papeterie, Büchern, Kunst, Musik, Düften und Magazinen sowie innovativen Food-Konzepten, die in verschiedenen Experience Spaces auf den unterschiedlichen Etagen des KÜHLHAUSES auf dem Gelände der STATION-Berlin und in direkter Nachbarschaft zur PREMIUM verteilt sind.

Dienstag, 2.7.2019, 10:00–19:00 Uhr
Mittwoch, 3.7.2019, 10:00–19:00 Uhr
Donnerstag, 4.7.2019, 10:00–17:00 Uhr
LOCATION Kühlhaus
Etage 1–5
Luckenwalder Strasse 3
10963 Berlin
WEB www.showandorder.de
www.facebook.com/ShowandOrder

#FASHIONTECH BERLIN

Die #FASHIONTECH BERLIN, die zwei Mal jährlich während der Berlin Fashion Week stattfindet, ist die führende Tech-Konferenz für die Fashion-Industrie, auf der Themen rund um die digitale Transformation, Innovationen und disruptive Technologien diskutiert werden. Mit Keynote-Präsentationen von führenden internationalen Experten auf der Bühne (#LISTEN!), interaktiven Masterclasses zur Vermittlung von detailliiertem Fachwissen (#LEARN!) und der Exhibition Area, auf der Aussteller ihre neuesten Entwicklungen, Solutions, Produkte und Innovationen vorstellen (#EXPERIENCE!), hat sich die #FASHIONTECH BERLIN zum europäischen Knowledge- und Content-Hub für Technologie, Digitalisierung, Change Management, Innovationen und Sustainability entwickelt.

Die #FASHIONTECH BERLIN schafft außerdem die Bühne für den interdisziplinären Austausch. Die Networking Areas bieten den Besuchern die Möglichkeit, sich mit den Speakern, Branchen-Insidern und Entrepreneuren zu vernetzen, neue Gesprächspartner zu finden und neue Business-Leads zu generieren. Da die Digitalisierung Einfluss auf jeden Aspekt des modernen Lifestyles hat, fokussiert die #FASHIONTECH BERLIN auf die Trendthemen, die unser Leben heute stark beeinflussen.
TOPICS OF OUR TIME IN THE ERA OF DIGITALISATION

  • DIGITAL BUSINESS
  • STREET CULTURE
  • E-SPORTS & GAMING IN FASHION
  • SUSTAINABLE FUTURE

FASHIONSUSTAIN BERLIN

Technologie, Nachhaltigkeit und Innovation sind wichtige Treiber der Mode- und Textilindustrie, die die Branche sowie ihre Prozesse und Produktionsabläufe revolutionieren werden. Das internationale Konferenzformat Fashionsustain am Mittwoch, 3. Juli, widmet sich genau diesen Themen. In diesem Jahr hat sich die Fashionsustain dem Themenkomplex Wasser verschrieben – von Mikroplastik bis ‚Water Stewardship’. Hochkarätige Redner innovativer Unternehmen präsentieren visionäre Ansätze, die helfen, die lebenswichtige Ressource Wasser zu erhalten.

Darüber hinaus nimmt die Sommer-Ausgabe der Fashionsustain den Handel in den Fokus. Dabei geht es um Margen, Sortimente, Kollektionen, POS-Lösungen und die Kommunikation von Nachhaltigkeitsthemen. Was auf der Konferenzbühne diskutiert wird, wird im Ausstellungsareal „Showcase of Change“ erlebbar gemacht. Vorab läuft vom 1. bis 2. Juli ein Thinkathon – ein Raum für offenen Austausch und kreative Denkprozesse.

Die Fashionsustain ist Bestandteil der Neonyt, dem globalen Hub für Mode, Nachhaltigkeit und Innovation (2. bis 4. Juli 2019) – veranstaltet von der Messe Frankfurt.

Mittwoch, 3.7.2019, 10.00–16.00 Uhr
LOCATION Kraftwerk Berlin
Obergeschoss
Köpenicker Straße 70
10179 Berlin
KONTAKT Falco Fuchs
Messe Frankfurt Exhibition GmbH
+49 6975 755 938
falco.fuchs@messefrankfurt.com
WEB www.fashionsustain.com
www.facebook.com/FashionSustain www.instagram.com/fashionsustain.berlin

SEEK – A COMMON GROUND FOR INDIVIDUALS IN FASHION

Das von SEEK-Director Maren Wiebus und ihrem Team entwickelten Konzept der Trade Union wird weitergeführt und von Mal zu Mal perfektioniert. Der Zusammenschluss aus Vorreitern und Visionären der Branche bekommt weiterhin seinen extra Space, um den Austausch, Inspiration sowie Denkanstöße zu fördern. Eben so heißt es wieder sharing is caring. Gemeinsam mit der Berliner NGO One Warm Winter geht es erneut um Nächstenliebe. Das Motto diesmal: It’s all about the Sneaker. Nicht nur die Aussteller werden darauf aufmerksam gemacht, beispielsweise alte Samples zu spenden und in den extra dafür aufgestellten Container zu legen, sondern auch alle Besucher.

Many reasons to celebrate: 60. Jubiläum von Alpha Industries, 100. Bestehen von Champion sowie Farah und das Special Event ASICSTIGER x OVERKILL x SEEK Block Party Vol. 2 Fashion. Trade. Show. Als Voice of Street Culture präsentiert die SEEK jede Saison ausgewählte Street- und Urbanwear, welche die aktuellen Lifestyle-Trends für die Branche übersetzen. Sie steht für Demokratie und Fairness, Klarheit, Freundlichkeit und Ehrlichkeit – getreu dem Motto: „What you see, is what you get“. Der Fokus liegt auf sorgfältig ausgewählte Style-Tribes, die den modernen Zeitgeist verkörpern und garantiert dem SEEK-Publikum wertvolle Inspiration.

Dienstag, 2.7.2019, 10:00–19:00 Uhr
Mittwoch, 3.7.2019, 10:00–19:00 Uhr
Donnerstag, 4.7.2019, 10:00–17:00 Uhr
LOCATION ARENA Berlin
Eichenstrasse 4
12435 Berlin
KONTAKT info@seekexhibitions.com
WEB www.seekexhibitions.com    
www.facebook.com/seekberlin
www.instagram.com/seek_berlin

SELVEDGE RUN & ZEITGEIST

The show will be all about quality and trust. Nach der erfolgreichen Fusion mit der Panorama Berlin ist die architektonisch beeindruckende Halle am Eingang Süd des Berliner Expo Centers die neue Heimat der Selvedge Run & Zeitgeist. Als integrierter Part der Panorama Berlin präsentiert die tradeshow for quality garments and crafted goods einen einzigartigen Ausstellermix aus den neuesten Streetwear-Themen, die für die Branche von hoher Relevanz sind, wie z. B. Denim, Craft, Current und Outdoor. Zur Brandlist der wertstiftenden Selvedge Run & Zeitgeist zählen internationale Iconic- und Heritage-Marken und charakterstarke Produkte, die zum Teil in Europa exklusiv nur in Berlin zu sehen sind.

Im Juli 2019 ist die Selvedge Run & Zeitgeist wieder der Hotspot für die Community, der mit Gleichgesinnten sowie Food & Drinks ein Meeting-Place bietet, um die besten Quality Brands zu entdecken und Einkäufer aus aller Welt zu treffen. Im integrierten „Marketplace“ trifft man auf kuratierte Concept Brands, die sowohl geordert als auch direkt gekauft werden können.

Dienstag, 2.7.2019, 9:00–18:00 Uhr
Mittwoch, 3.7.2019, 9:00–18:00 Uhr
Donnerstag, 4.7.2019, 9:00–17:00 Uhr
LOCATION    PANORAMA BERLIN
ExpoCenter City
Eingang Süd/Jafféstraße
14055 Berlin
KONTAKT info@selvedgerun.com
+49 (0) 3027 595 604 0
WEB www.selvedgerun.com
www.facebook.com/selvedgerun
www.instagram.com/selvedgerun www.vimeo.com/selvedgerun

NEONYT – GLOBAL HUB FOR FASHION, SUSTAINABILITY AND INNOVATION

Gemeinsam Mode verändern. Durch Kollaboration, Kommunikation und Unternehmertum. Das ist unsere Vision. Neonyt ist der globale Hub für Mode, Nachhaltigkeit und Innovation. Mit dem Hub-Konzept vereint Neonyt die wichtigsten Elemente in der Modebranche – Style, Business, Inspiration, Knowledge, Fun und Community – auf neoneue Weise. Der Hub besteht aus der Neonyt Trade Show, der Konferenz Fashionsustain sowie dem Design-Thinking-Format Thinkathon, Showcases, dem Influencer- und Blogger-Event Prepeek, Networking-Veranstaltungen und der Neonyt Party.

Die Neonyt Trade Show zeigt von Contemporary, Casual- und Urbanwear über Denim, Street- und Sportswear bis hin zu Business Outfits eine gute Balance aus Leading Brands und Newcomern. Das Sortiment umfasst neben DOB, HAKA und Kids auch Outdoor, Schuhe, Accessoires, Schmuck und Beauty. Veranstalter ist die Messe Frankfurt.

Dienstag, 2.7.2019, 9.00–18.00 Uhr
Mittwoch, 3.7.2019, 9.00–18.00 Uhr
Donnerstag, 4.7.2019, 9.00–17.00 Uhr
LOCATION Kraftwerk Berlin
Köpenicker Straße 70
10179 Berlin
WEB www.neonyt.com
www.facebook.com/Neonytberlin
www.instagram.com/neonyt.berlin

Weitere Informationen:
Berlin Fashion Week
Quelle:

Berlin Fashion Week

Bildmaterial von pexels.com
11.06.2019

Von der PET-Flasche zum Textilrecycling: Wo steht die Sportindustrie?

  • Recycling: Das System in der Sport- und Outdoor-Branche braucht Lösungen

Aus alten PET-Flaschen lassen sich inzwischen Polyesterkleider herstellen. Auch Sporttrikots, Outdoor-Jacken, Hemden, Hosen und Bikinis aus Plastikabfall gibt es. Doch können auch Textilien und Schuhe recycelt werden? Die gute Nachricht: Es wurden bereits einige Lösungen gefunden. Allerdings lassen sich Textilien und Schuhe bisher nur mit massiver Qualitätsminderung wiederverwerten.
 
Erstmals möglich: Recycling von Schuhen
Seit Juni 2018 läuft die weltweit erste industrielle Recyclinganlage für alle Schuhtypen in Deutschland. Errichtet hat sie das Unternehmen Soex Recycling Germany GmbH aus Bitterfeld, das in Kooperation mit europäischen Unternehmen innerhalb von fünf Jahren eine Anlage zum Schuhrecycling entwickelt hat.

(c) Messe München GmbH
28.05.2019

OutDoor by ISPO: Die neue Outdoor-Bewegung

OutDoor by ISPO ist die erste ganzjährige, integrative und crossmediale Plattform für eine neue Outdoor-Bewegung. Dazu gehört auch die OutDoor by ISPO Fachmesse, als Treffpunkt für die internationale Outdoorbranche. Sie findet erstmals vom 30. Juni bis 3. Juli 2019 auf dem Gelände der Messe München statt und wird in enger Partnerschaft mit dem Branchenverband European Outdoor Group (EOG) durchgeführt.
 
Unter dem Motto „There’s a perfect outdoor for everyone“ trifft sich die internationale Outdoorbranche vom 30. Juni bis 3. Juli erstmals zur OutDoor by ISPO Fachmesse in München.

OutDoor by ISPO ist die erste ganzjährige, integrative und crossmediale Plattform für eine neue Outdoor-Bewegung. Dazu gehört auch die OutDoor by ISPO Fachmesse, als Treffpunkt für die internationale Outdoorbranche. Sie findet erstmals vom 30. Juni bis 3. Juli 2019 auf dem Gelände der Messe München statt und wird in enger Partnerschaft mit dem Branchenverband European Outdoor Group (EOG) durchgeführt.
 
Unter dem Motto „There’s a perfect outdoor for everyone“ trifft sich die internationale Outdoorbranche vom 30. Juni bis 3. Juli erstmals zur OutDoor by ISPO Fachmesse in München.

  • Mehr als 950 Aussteller zur Fachmesse erwartet
  • Highlights des Rahmenprogramms stehen fest
  • OutDays – Outdoor-Festival für Endverbraucher während der Messelaufzeit

Mehr als 950 internationale Aussteller, verteilt auf neun Hallen, werden zur Premiere erwartet. Die Veranstaltung folgt dem Motto „There’s a perfect outdoor for everyone“ und spiegelt ein modernes Outdoor-Verständnis wider, wie es von den Konsumenten bereits gelebt wird: Klassische Outdoor-Aktivitäten wie Klettern oder Wandern bilden die Basis, werden teils neu interpretiert und in Formen wie Bouldern und Speed-Hiking transformiert. Hinzu kommen neue Segmente wie Mountainbike, Trail Running und Wassersport. Darüber hinaus erschließt OutDoor by ISPO Branchen außerhalb der Outdoor-Industrie und ermöglicht so Inspiration und wertvollen Wissenstransfer aus anderen Bereichen, beispielsweise Umwelttechnologien oder digitale Handels- und Technologielösungen.

Die erste OutDoor by ISPO in München markiert den Aufbruch in ein neues Outdoor-Zeitalter. Im engen Austausch mit der Branche entwickelte das ISPO-Team ein modernes konsumentenzentriertes Konzept. Ziel ist es, möglichst viele Menschen weltweit zu begeistern, Hemmschwellen abzubauen und die Vielzahl der Möglichkeiten und Spielarten von „outdoor“ aufzuzeigen.

Neun Hallen mit über 96.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche im Osten des Münchner Messgeländes machen Outdoor erlebbar. Breite Mittelgänge erleichtern die Orientierung und helfen den Besuchern, sich einen schnellen Überblick zu verschaffen. Durch ein offenes Design mit ausreichend Platz für Gespräche wird die gesamte Veranstaltung zu einer inspirierenden Kommunikations-Plattform. Das echte Outdoor-Gefühl entsteht zusätzlich im Freigelände mit direktem Zugang zu den Hallen, dem grünen Atrium – tagsüber als Ruhe-, abends als Partyzone – sowie auf dem Camping- und Glampingplatz. Der direkt ans Messegelände angrenzende Riemer Park lädt mit großzügigen Grünflächen und Badesee nach dem Messebesuch zum Entspannen ein.

Topthema Nachhaltigkeit
Die Outdoor-Branche übernimmt in der Industrie bereits eine Vorreiterrolle hinsichtlich des Bewusstseins für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung. Unter dem Dach von OutDoor by ISPO entwickeln verschiedene Arbeitsgruppen ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept. Wichtige Impulsgeber sind, neben der European Outdoor Group (EOG), die European Outdoor Conservation Association (EOCA) und das OutDoor by ISPO Advisory Board. Gemeinsam wurden Umweltverschmutzung und Abholzung mit ihren negativen Auswirkungen auf das Klima als größten Herausforderungen identifiziert, die es zu bearbeiten gilt. Bestehende Ideen und Ansätze für die Einsparung von Wasser und Strom, Müllreduzierung, verbunden mit der Wiederverwendung von Ressourcen, werden nach ihrer Bedeutung bewertet und fließen zunächst in einen Code of Conduct, Verhaltenskodex, für die Dauer der Messe ein. Auf dieser Basis entsteht, gestützt durch Forschungsergebnisse und Hochrechnungen, mittelfristig ein genereller, faktenbasierter Nachhaltigkeits-Leitfaden mit konkreten Empfehlungen für das Emissions-, Wasser- und Müllmanagement. Ausgehend von OutDoor by ISPO und der Outdoor-Branche soll er auf die gesamte ISPO Plattform und den Messestandort ausgeweitet werden.

Für alle Besucher gibt es mit dem CSR Hub & Sustainability Kiosk in Halle B6 während der Messe einen zentralen Anlaufpunkt zu diesem Thema. Im Mittelpunkt stehen Showcases zu biologisch abbaubaren und biobasierten Materialien. Hinzu kommt ein facettenreiches Vortragsprogramm mit Tipps und Impulsen für nachhaltiges Handeln.

Das neue Outdoor-Mindset: “outdoor” ist vielfältig
Wie individuell der Begriff „Outdoor“ mittlerweile definiert wird, zeigt die Vielfalt der Themen von OutDoor by ISPO. In diversen Focus und Activation Areas werden einige von ihnen spezifisch aufbereitet und vertieft.

Besonders im städtischen Raum boomen die Kletter- und Boulderhallen, machen den Klettersport zugänglich für neue Zielgruppen. Der Indoor Climbing Hub in Halle A6 widmet sich genau dieser Entwicklung. Speaker aus der internationalen Kletterszene bieten exklusive Insights, beleuchten Potenziale und zeigen Möglichkeiten für Händler und Marken auf.

Eine echte Weltpremiere feiert The Borderlands. Gemeinsam mit vanish.today, mediale Plattform für Outdoor Life & Style, entsteht in Halle B4 eine kuratierte Ausstellungsfläche für urbane Outdoor-Fashion. Das progressive Projekt schlägt die Brücke zwischen Outdoor und Lifestyle. Technische, zugleich lifestyle-geprägte Produkte werden vereint mit Design und Fotografie für einen inspirierenden Gesamteindruck. Eine eigene Catering-Area mit Superfood lädt zum Verweilen ein.

Wassersport-Enthusiasten finden in Halle C6 im River Lake Camp in Kooperation mit der PADDLEexpo ihren Platz: Im großen Indoor-Pool können die neusten Produkte rund um Aktivitäten im nassen Element getestet werden. Verschiedene Workshops, Vorträge und Diskussionsrunden komplettieren das Programm.

Die neuesten Technologien und Modelle, Trends und Designs aus der Welt der Schuhe, Socken und passenden Accessoires prägen die Halle A5 mit dem Shoe & Trailrunning Village. Die Fläche ist am Montag, 1. Juli zudem Schauplatz des Run & Trail Summits in Kooperation mit dem weltweit größten Laufmagazin Runner’s World.

Neu im Outdoor-Portfolio ist das Travel-Segment. Der Adventure, Tourism & Travel Summit in Halle B6 zeigt Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zwischen Reise- und Outdoor-Branche auf und benennt die bestehenden Potenziale. Das Matchmaking steht im Mittelpunkt des umfassenden Programms. Partner sind die Experten der Adventure Travel Trade Association (ATTA).

Ein großer Trend für alternatives Reisen abseits vom Massentourismus ist Bikepacking. Die Bikepacking Zone in Halle C5 zeigt auf, was hinter der neuen Bewegung steckt und was das Equipment zu bieten hat. Sie ist Teil des Bike-Segments, das in diesem Jahr im Rahmen eines Soft-Launchs erstmals integriert wird. Dazu gehört auch der Bike Test Track in Kooperation mit ExtraEnergy. Eine Strecke mit verschiedenen Untergründen und Hindernissen lädt zum Test von Gravel-, Mountain- und E-Mountainbikes ein. Ergänzend zeigen die größten Bike-Textiliten auf dem Markt in Halle B6 ihre neuen Kollektionen.
Ganz „outdoor“ ist nicht nur in den Hallen, sondern auch auf der Freifläche Action angesagt: Die HangOutArea als interaktive Ausstellungsfläche lädt zum Ausprobieren und Testen verschiedenster Produkte ein. Beim Barbecue in Kreutzers Outdoor Kitchen kommen vor allem Fleischliebhaber auf ihre Kosten.

Als ganzheitliche Ergänzung zu den verschiedenen Outdoor-Aktivitäten finden in vier der Focus Areas tägliche Yoga-Sessions statt, die das Body & Mind-Segment repräsentieren. Sie orientieren sich an den vier Elementen und umfassen jeweils passende Übungen: Feuer steht für das kletterspezifische Programm im Indoor Climbing Hub. Der natürliche Flow des Wassers ist Mittelpunkt der Session im River Lake Camp. Läufer stärken Körper und Geist unter dem Motto Erde im Shoe & Trailrunning Village und das Außengelände bietet den passenden Rahmen für die Übungen unter dem Motto Luft.
Einen Gesamtüberblick über alle Sonderflächen ist online verfügbar.

Die OutDays – ein Festival der Outdoor-Kultur
Zwar ist die OutDoor by ISPO Messe dem Fachpublikum vorenthalten, doch alle anderen dürfen sich ebenfalls freuen, wenn die OutDays vom 29. Juni bis 6. Juli in der Metropolregion München zum Mitmachen einladen. Endverbraucher, Marken und Händler werden bei diesem Festival der Outdoor-Kultur zu einem lebendigen Teil dieser neuen Bewegung. Die Teilnehmer erwarten exklusive Workshops, Meet & Greets, Try-Outs, Filmvorführungen und Vorträge, Gewinnspiele und Contests. Die Inhalte spiegeln ebenfalls die Vielfalt der gesamten Outdoor-Themenwelt wider: von Bouldern oder Klettern über Mountainbiken, Trailrunning und verschiedenen Wassersportarten bis hin zu Abenteuerreisen und Camping. Das Programm der OutDays ist ab Mai 2019 auf der Website zu finden.

Outstanding Outdoor – Ausgezeichnete Innovationen
Europas größte Fachmesse für die Outdoor-Branche ist auch Ort der Innovationen und Trends. Mit der Auszeichnung „Outstanding Outdoor“ werden die herausragendsten Produkte der Outdoor-Industrie gekürt. Das Qualitätssiegel gibt Händlern, Presse sowie dem Endverbraucher Orientierung in der zunehmenden Komplexität der Produktlandschaft. Die Gewinner sind in der gleichnamigen Ausstellungsfläche in Halle B5 zu sehen.

(c) Koelnmesse GmbH
21.05.2019

INTERZUM 2019: TRENDS UND NEUHEITEN FÜR DIE LEBENSWELTEN VON MORGEN

Alle zwei Jahre zeigt die interzum wegweisende Innovationen für die Gestaltung der Lebensräume von morgen. Das weltweit größte Event der Zulieferbranche bietet vom 21. bis zum 24. Mai 2019 wieder einen Blick auf neueste Entwicklungen und zukunftsweisende Trends für das Wohnen und Einrichten. Internationale Aussteller präsentieren neue Materialien und Funktionen, die in den kommenden Jahren einen maßgeblichen Einfluss auf den Möbel- und Innenausbau haben werden. In den drei Messe-Segmenten „Materials & Nature“, „Function & Components“ sowie „Textile & Machinery“ stehen innovative Oberflächen ebenso im Fokus wie nachhaltige Werkstoffe oder neue Technologien. Auch globale Megatrends wie Digitalisierung, Individualisierung, Mobilität oder Urbanisierung spiegeln sich in den Präsentationen der ausstellenden Unternehmen. Ein Blick auf Trends und Neuheiten der kommenden interzum.

Alle zwei Jahre zeigt die interzum wegweisende Innovationen für die Gestaltung der Lebensräume von morgen. Das weltweit größte Event der Zulieferbranche bietet vom 21. bis zum 24. Mai 2019 wieder einen Blick auf neueste Entwicklungen und zukunftsweisende Trends für das Wohnen und Einrichten. Internationale Aussteller präsentieren neue Materialien und Funktionen, die in den kommenden Jahren einen maßgeblichen Einfluss auf den Möbel- und Innenausbau haben werden. In den drei Messe-Segmenten „Materials & Nature“, „Function & Components“ sowie „Textile & Machinery“ stehen innovative Oberflächen ebenso im Fokus wie nachhaltige Werkstoffe oder neue Technologien. Auch globale Megatrends wie Digitalisierung, Individualisierung, Mobilität oder Urbanisierung spiegeln sich in den Präsentationen der ausstellenden Unternehmen. Ein Blick auf Trends und Neuheiten der kommenden interzum.

Technik und Emotion: die Vielfalt von Oberflächen
Materialität und damit auch Oberflächen gewinnen zunehmend an Bedeutung – das zeigt sich auch auf der diesjährigen interzum. Viele Konsumenten verlangen heute nach einer ansprechenden und individualisierten Wohnumgebung, die sich auch so anfühlt. Mit attraktiven Oberflächen können Möbelhersteller daher im Markt punkten. Designtrends werden dabei sowohl von technischen Entwicklungen als auch von emotionalen Anmutungen bestimmt. Ob supermatt, hochglänzend oder ganz individuell – die Vielfalt an neuen Dekoren und Oberflächen, die auf der interzum vorgestellt werden, ist nahezu grenzenlos. Möglich machen das neue oder wiederentdeckte Materialien und Kombinationen sowie innovative Herstellungsverfahren. Der Digitaldruck ermöglicht einzigartige Dessins, während Soft-Touch oder Anti-Fingerprint-Effekte eine dauerhaft gute Haptik und Optik versprechen. Aussteller in diesem Segment zeigen nicht nur eine große Designvielfalt, sondern auch vielfältige funktionale Features.

Natürliche Reproduktionen: Optik gleich Haptik
Bei beschichteten Oberflächen bleiben Reproduktionen von Materialien besonders beliebt. So ist zum Beispiel die Nachbildung unterschiedlichster Hölzer ein ungebrochener Trend, der sich heute vielfältig ausprägt. „Wir sehen zurzeit, dass Trends in unterschiedliche Richtungen gehen“, konstatiert Klaus Monhoff, Leiter Dekor- und Designmanagement der Egger Gruppe. Der aktuellen Nachfrage nach markanten und rustikalen Hölzern begegnet der Hersteller mit einer neuen Synchronporen-Oberfläche in Altholz-Optik. Besonders großflächige Holzdekore nimmt das auf Sieb- und Digitaldruck spezialisierte Unternehmen Stainer zur interzum 2019 in sein Programm. Die sechs mal zwei Meter großen Platten mit der Optik verschiedener Laubhölzer eignen sich für Wände und Böden. Im Bereich digitaler Reproduktionen wächst außerdem der Einfluss von matten Oberflächen im Metallic-Look. Die Viscora®-Folie Supermatt metallic coloured des österreichischen Ausstellers Hueck Folien ist hierfür ebenso ein Beispiel wie eine neue Oberfläche von Egger, die haptisch und optisch fein gebürstetem Metall nachempfunden ist.

Besonders im Fokus: umweltfreundliche Materialien und Bauteile
Das Thema Nachhaltigkeit bleibt als globaler Megatrend eine aktuelle und zukünftige Herausforderung für die Einrichtungsbranche. Bezogen auf das Wohnen möchten Konsumenten heute ihre eigenen vier Wände möglichst schadstoffarm gestalten und gleichzeitig ihren ökologischen Fußabdruck optimieren. Umweltverträgliche Materialien und Möbelbauteile stehen daher bei zahlreichen Ausstellern der kommenden interzum besonders im Fokus. So stellt zum Beispiel der Holzverarbeiter Swiss Krono mit „BE.YOND“ die weltweit erste biobasierte Spanplatte vor, die höchste Anforderungen an die Raumluftqualität erfüllt. Insbesondere im Leicht- und Möbelbau spielt der regenerative und CO2-neutrale Wertstoff Holz eine tragende Rolle. Die Leichtbauplatte „aerowood®“, die das Sperrholzwerk Schweitzer aus Österreich in Köln präsentiert, ist ressourcenschonend, besonders leicht und frei formatierbar. Unter dem Motto „Nature is here“ präsentiert auch Proadec mit einer neuen Kantananleimung ein äußerst umweltfreundliches Produkt auf der Messe. Ein weiteres Thema sind biobasierte Kunststoffe wie zum Beispiel bei den Beschlägen des schwedischen Austellers Ackurat oder einer Produktneuheit des Unternehmens Oskar Lehmann, das unter anderem Kabelführungen für Schreibtische produziert. Dass Nachhaltigkeit sehr kreativ sein kann, zeigt der österreichische Hersteller Organoid an seinem Stand: Natürliche Oberflächen aus Heu oder Moos werden mit wiederverwerteten Zirkonia Schmucksteinen von Swarovski zum Glitzern gebracht.

Variable Lösungen: Individualisierung wird zum Standard
Wie ein roter Faden zieht sich auch der Megatrend Individualisierung durch die Präsentationen der kommenden interzum. Der Wunsch nach möglichst individuellen Lösungen verändert nachhaltig die Ansprüche an das Leben und Wohnen. Viele Aussteller zeigen daher Neuheiten, mit denen die Einrichtung an persönliche Anforderungen angepasst werden kann. Gestalterische Freiheit verspricht zum Beispiel die neue Kollektion „Innovus“ des portugiesischen Holzwerkstoffherstellers Sonae Arauco. Mit fünf neuen Oberflächen und rund 100 neuen Dekoren bietet sie zahlreiche Kombinations- und Einsatzmöglichkeiten. Ähnlich vielseitig ist auch die Marino-Kollektion von ServiCanto aus Spanien, mit der sich verschiedene Arten von Oberflächen kombinieren lassen. Eine individuelle Interpretation klassischer Holzoberflächen zeichnet die Neuheit des italienischen Herstellers Alpi aus. Bei der Furnier-Kollektion „Gamperana Triplex“, die in Zusammenarbeit mit dem Designer Martino Gamper entstand, sind die Furnierblätter nicht einzeln, sondern in Dreiergruppen angeordnet, was originelle Kompositionen ermöglicht. Praveedh Décor aus dem indischen Mumbai setzt dagegen auf eine Erweiterung des Farbspektrums von Acrylplatten: Das neue Produkt „OpuLux Fantasy“ kann nach Kundenwünschen mehrfarbig gestaltet werden.

Neue Offenheit: Verbindung von Wohnwelten
Schon seit einiger Zeit löst sich die Trennung zwischen verschiedenen Wohnbereichen immer weiter auf. Die Übergänge werden fließend und das hat Auswirkungen auf Systeme, Beschläge und Licht. Viele Aussteller der interzum 2019 beschäftigen sich daher mit flexibel einsetzbaren Gestaltungselementen, die eine durchgängige Wohnarchitektur ermöglichen. So bietet zum Beispiel das neue System „Schüco Openstyle“ die Möglichkeit, Räume je nach Anforderung und Wohnsituation flexibel zu verbinden oder auch zu unterteilen. Mit dem Messemotto „OpenUp“ proklamiert auch der Stauraumspezialist Vauth-Sagel eine neue Offenheit und präsentiert auf der Messe erstmals Lösungen für alle Bereiche des Wohnens. Ähnlich flexibel gibt sich der Hersteller von Funktionsbeschlägen Hettich: „Wir vereinfachen Vielfalt“, betont Uwe Kreidel, Geschäftsführer des Unternehmens, das auf der Messe unter anderem multifunktionale Neuheiten für unterschiedliche Wohnsituationen vorstellt.

Die Kunst des Weglassens: Komponenten werden unsichtbarer
Während Möbel flexibler und multifunktionaler werden, steigt gleichzeitig der Anspruch an das Design der technischen Lösungen. „Grundsätzlich gilt bei uns, dass ein Bewegungs-System das Gesamtdesign des Möbels aufwerten muss“, sagt Albert Trebo, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb von Grass aus Österreich. Vor diesem Hintergrund spielt die Miniaturisierung von Beschlagtechnik und von Komponenten wie Steuerung oder Licht weiterhin eine große Rolle. Kesseböhmer zeigt auf der interzum einen neuen Klappenbeschlag, der sich in Größe, Design und Funktion deutlich von bisher marktüblichen Lösungen unterscheidet. Auch der Hersteller von Lichtsystemen Hera setzt maßgeblich auf die Verkleinerung von Leuchten, damit diese fast unsichtbar in Möbel integriert werden können. Eine ganz neue Produktkategorie möchte das Herforder Start-Up Ambigence auf der diesjährigen interzum präsentieren, Das Prinzip: Möbelseite und Beschlag werden nicht länger als zwei getrennte Komponenten betrachtet, sondern zur Einheit. „Das Möbel wird von einschränkenden Beschlägen befreit, indem der Raum innerhalb einer Möbelplatte für die Integration von Funktionen genutzt wird“, so Norbert Poppenborg, Director Marketing & Business Development.

Micro Living: Mehr Komfort für wenig Raum
Ein weiteres globales Thema, das viele Aussteller der kommenden interzum beschäftigt, ist die zunehmende Urbanisierung. Mehr und mehr Menschen zieht es in die Städte und vor allem in den Metropolen wird der Wohnraum immer knapper und teurer. Diese Entwicklung erfordert eine optimale Ausnutzung vorhandener Flächen und Komponenten für mehr Raum pro Quadratmeter. Aktuelle Beispiele sind clevere Stauraumlösungen wie „urban smart kitchen“ von Kesseböhmer „Bei der Kollektion geht es darum, mit intelligenter und smarter Beschlagtechnik Stauraum auf kleinen Grundrissen optimal auszunutzen und Übersicht und komfortablen Zugriff auf den Inhalt zu schaffen, optional auch per Sprachsteuerung“, so Geschäftsführer Burkhard Schreiber. Das Entwicklungspotenzial knapper werdender Räume wird auf der Messe zudem mit einer eigenen Sonderfläche beleuchtet: Verschiedene Aussteller zeigen auf der Piazza „Tiny Spaces - Living in compact homes" neue Konzepte und Lösungen. Die Stararchitektin Yasemine Mahmoudieh wird außerdem ihre Erfahrungen in Bezug auf künftige Anforderungen an Tiny Spaces am interzum-Dienstag in einem Vortrag interessierten Zuhörern vorstellen.

Produktion von Matratzen: Effizienz für mehr Schlafkomfort
Auch in der Matratzenwelt wächst die Vielfalt. Materialien werden immer innovativer und perfekter verarbeitet. Die Qualitätsführer der Branche müssen sich daher gut aufstellen. Viele Aussteller der interzum setzen daher auf eine möglichst effiziente Produktion und neue Verfahren, die für mehr Schlafkomfort sorgen. Schreiner Machine Service (SMS) vertritt auf dem europäischen Markt verschiedene Maschinenhersteller und kündigt für die Messe eine Weltneuheit zur Herstellung von Federkernen an. Kunden können damit innovative Matratzen fertigen und gleichzeitig Kosten in der Produktion sparen. Auf deren Optimierung setzt auch der Spezialist für automatisierte Nählösungen Brother, der unter anderem das Modell BAS-370H vorstellen wird. Bei großen Nähflächen spart der freiprogrammierbare Nähfeldautomat Platz in der Produktion und ermöglicht ein schnelles Nähen. In eine ähnliche Richtung bewegt sich das spanische Unternehmen Visdeltex mit einem neuen System für die automatische und schnelle Polsterung von Bett- und Boxspring-Tops.

interzum 2019: Plattform für neue Ideen
Gerade die Zulieferindustrie hat in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, wie Innovationen den Markt und gleichzeitig die Ansprüche an die Lebensumgebung verändern. Mit den Neuheiten der kommenden interzum entscheidet sich unter anderem, welche Materialen, Oberflächen und Technologien die Gestaltung künftiger Einrichtungswelten bestimmen. Auf die neuesten Ideen und Lösungen der Aussteller darf man also gespannt sein.

(c) FESPA Global Print Expo
07.05.2019

FESPA GLOBAL PRINT EXPO 2019: PRINT MAKE WEAR FAST FASHION-FABRIK

  • Nach großem Besucherinteresse im letzten Jahr mit doppelter Ausstellungsfläche

Als Reaktion auf das große positive Besucherecho wird die diesjährige Print Make Wear Fast Fashion-Fabrik im Rahmen der FESPA Global Expo 2019 in München (14.-17. Mai 2019) mit einer doppelt so großen Ausstellungsfläche wie ihre Debütveranstaltung im letzten Jahr aufwarten.

Sie war als Sonderveranstaltung der FESPA-Leitmesse 2018 in Berlin eingeführt worden, um den Anforderungen von Besuchern gerecht zu werden, die sich für die Möglichkeiten von Textildruck und -veredelung interessieren. In Form einer Live-Produktionsumgebung präsentiert Print Make Wear jeden Schritt bei der Herstellung von Kleidungsstücken – angefangen von der Planungs-, Design- und Druckvorstufenphase über das Bedrucken, Trocknen, Zuschneiden, Nähen, Schweißen und Veredeln bis hin zur Verpackung und Präsentation im Einzelhandel.

  • Nach großem Besucherinteresse im letzten Jahr mit doppelter Ausstellungsfläche

Als Reaktion auf das große positive Besucherecho wird die diesjährige Print Make Wear Fast Fashion-Fabrik im Rahmen der FESPA Global Expo 2019 in München (14.-17. Mai 2019) mit einer doppelt so großen Ausstellungsfläche wie ihre Debütveranstaltung im letzten Jahr aufwarten.

Sie war als Sonderveranstaltung der FESPA-Leitmesse 2018 in Berlin eingeführt worden, um den Anforderungen von Besuchern gerecht zu werden, die sich für die Möglichkeiten von Textildruck und -veredelung interessieren. In Form einer Live-Produktionsumgebung präsentiert Print Make Wear jeden Schritt bei der Herstellung von Kleidungsstücken – angefangen von der Planungs-, Design- und Druckvorstufenphase über das Bedrucken, Trocknen, Zuschneiden, Nähen, Schweißen und Veredeln bis hin zur Verpackung und Präsentation im Einzelhandel.

Aufgrund der größeren Ausstellungsfläche bei der FESPA Global Print Expo 2019 können noch mehr Textildrucklösungen und Verbrauchsmaterialien als im Vorjahr präsentiert werden. Als Podium für Präsentationen und als Laufsteg für Modeschauen ist auch eine Bühne in diesem Bereich zu finden. Zudem werden Besucher durch zwei separate Führungen eine bessere Erfahrung haben – eine Führung mit Schwerpunkt auf dem Textildirektdruck, die andere Führung für Besucher, die sich für den textilen Rollendruck interessieren.

Im Bereich der Print Make Wear 2019 werden digitale Textildirektdruck- und Siebdruckmaschinen mit wasserbasierten Farben, digitale Rollendruckverfahren, einschließlich Sublimationsdruck, sowie weitere Textildruckverfahren mit Unterstützung von namhaften Anbietern wie u. a. Adobe, Adelco, EFI, HP, Mimaki, Vastex MagnaColours, Easiway und Premier Textiles zu sehen sein.

Die im Bereich der Print Make Wear entworfenen und hergestellten Kleidungsstücke werden attraktive Designs zum Thema „Elemente“ unter dem Motto Inspired by Nature – Powered by Print (Inspiriert durch die Natur) aufweisen, die vom Fotografen und Illustrator Jasper Goodall speziell für die FESPA kreiert wurden. Außerdem kooperiert die FESPA mit der jungen, aufstrebenden Modedesignerin Aminah Hamzaoui, die beim Design der im Rolle-zu-Rolle-Verfahren bedruckten Textilien mitwirkt.

Duncan MacOwan, FESPA-Verantwortlicher für Events, erklärt: „Jahr für Jahr bestätigen unabhängige Marktanalysen und das Feedback der Messebesucher das steigende Interesse am Textildruck. Aus unserem eigenen FESPA Census 2018 ging hervor, dass die Bereiche Sportbekleidung und Fast Fashion das größte dynamische Wachstum in unserer Community verzeichnen. Mit mehr als 2.000 Besuchern, die an den Führungen unter fachkundiger Leitung teilgenommen haben, war die Besucherresonanz auf die erste Print Make Wear im vergangenen Jahr überaus positiv.“

Er erklärt weiter: „Durch die Vergrößerung der Ausstellungsfläche für die diesjährige Sonderveranstaltung in München können wir noch mehr Besuchern diesen speziellen Anwendungsbereich näherbringen und ihnen durch informative Inhalte eine noch bessere Erfahrung bieten. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Besucher der Print Make Wear 2019 in München – unabhängig von ihrem Kenntnisstand oder ihren Investitionen in den Textildruck – einen besseren Einblick in die Möglichkeiten zur Optimierung der Produktion, Verbesserung der Nachhaltigkeit und Steigerung der Rentabilität erhalten werden.“

Für registrierte Besucher der FESPA Global Print Expo 2019 und der parallel stattfindenden European Sign Expo ist der Eintritt zur Print Make Wear kostenlos. Unter https://www.fespaglobalprintexpo.com/features/print-make-wear/print-make-wear-tours können Führungen im Voraus reserviert werden. Die Sonderveranstaltung Print Make Wear ist Teil eines Programms mit kostenlosen Seminaren und Informationsveranstaltungen, das auch das neue Colour L*A*B* Farbmanagement-Vorzeigeprojekt, die Printeriors-Konferenz und zahlreiche Live-Seminare im Trend Theatre umfasst.
Weitere Informationen zu Print Make Wear finden Sie auf der Website https://www.fespaglobalprintexpo.com/de/sonderveranstaltungen/print-make-wear. Zur Voranmeldung für die FESPA Global Print Expo 2019 rufen Sie die Website https://www.fespaglobalprintexpo.com/de auf, und geben Sie den Aktionscode FESM906 für freien Eintritt ein.

 

(c) Messe Frankfurt Exhibition GmbH
30.04.2019

NACHHALTIGKEIT IST WICHTIGES THEMA AUF DER TECHTEXTIL UND TEXPROCESS

Mit „Sustainability at Techtextil“ und „Sustainability at Texprocess“ stellen die internationalen Leitmessen für technische Textilien und Vliesstoffe sowie für die Verarbeitung textiler und flexibler Materialien erstmals die Nachhaltigkeitsansätze ihrer Aussteller explizit in den Fokus. Hinzu kommt ein umfangreiches Rahmenprogramm zu dem Thema. Dabei sprechen unter anderem Branchengrößen wie Kering, Lenzing oder Zalando.

Mit „Sustainability at Techtextil“ und „Sustainability at Texprocess“ stellen die internationalen Leitmessen für technische Textilien und Vliesstoffe sowie für die Verarbeitung textiler und flexibler Materialien erstmals die Nachhaltigkeitsansätze ihrer Aussteller explizit in den Fokus. Hinzu kommt ein umfangreiches Rahmenprogramm zu dem Thema. Dabei sprechen unter anderem Branchengrößen wie Kering, Lenzing oder Zalando.

Fasern aus recyceltem Polyester, biobasierte Hightech-Textilien, wassersparende Färbe- und Finishingverfahren, Funktions- und Arbeitskleidung, die mit weniger bis keinen Lösungs- und Bindemitteln auskommt: Im Bereich der technischen Textilien und in der Verarbeitung textiler und flexibler Materialien setzen immer mehr Unternehmen auf Ansätze für mehr Nachhaltigkeit. Mit „Sustainability at Techtextil“ und „Sustainability at Texprocess“ machen die internationalen Leitmessen vom 14. bis 17. Mai 2019 entsprechende Ansätze ihrer Aussteller sichtbar. Zusätzlich greifen zahlreiche Eventformate das Thema Nachhaltigkeit auf beiden Messen auf.

Messeguide für ausgewählte Aussteller
Im Vorfeld der Techtextil und Texprocess konnten Aussteller beider Messen ihre Ansätze und entsprechende Nachweise für Aktivitäten rund um Nachhaltigkeit bei den Messeorganisatoren einreichen. Eine unabhängige, internationale Jury aus Nachhaltigkeitsexperten bewertete die Einreichungen individuell auf Basis gängiger nationaler und internationaler Nachhaltigkeitssiegel, darunter aktuell vor allem Bluesign, Cradle-to-Cradle, EU Eco Label, ISO 14001, GOTS, GRS sowie SteP by Oeko-Tex.

Insgesamt wurden 47 Unternehmen, davon 44 Aussteller der Techtextil, und drei der Texprocess ausgewählt. Interessierte Besucher finden die kuratierten Unternehmen in einem eigenen Messe-Guide, der auf der Messe ausliegt, per Filterfunktion unter „Sustainability“ in der Online-Ausstellersuche und in den Apps beider Messen. Zudem weisen die ausgewählten Aussteller an ihren Messeständen auf ihre Teilnahme hin.
Mitglieder der internationalen Expertenjury: Vorsitzender: Max Gilgenmann, Consulting Service International Ltd. (Deutschland/China); Claudia Som, Empa (Schweiz); Jan Laperre, Centexbel (Belgien); Heike Illing-Günther, Sächsisches Textilinstitut e.V. (Deutschland); Karla Magruder, Fabrikology (USA); Lauren Zahringer, SAC Social Apparel Coalition (Niederlande).

Techtextil Forum mit Themenblock zu Nachhaltigkeit
Unter dem Motto „Towards Sustainability“ bietet das Techtextil Forum am 14. Mai zwischen 11 und 15 Uhr eine Reihe an Beiträgen, die sich ausschließlich um nachhaltige Textilinnovationen drehen. Moderiert von Braz Costa, Geschäftsführer des portugiesischen Technologiezentrums CITEVE, stehen unter anderem diese Themen auf dem Programm:
Textilrecycling (TWD Fibres, Velener Textil), nachhaltiges Bauen mit Wolle (Minet S.A.; Rumänien), nachhaltige Textilbeschichtungen (Centexbel), Biopolymere (RWTH Aachen), die Nachverfolgbarkeit gentechnikfreier Baumwolle (Hohenstein Institute) sowie biobasierte kostengünstige Karbonfasern (Textilforschungsinstitute Jules Verne, Frankreich).

Techtextil Innovation Award
Erstmals prämiert der Techtextil Innovation Award zwei Unternehmen mit einem Award in der Kategorie Nachhaltigkeit. Die Gewinner werden am ersten Messetag während der feierlichen Eröffnung der Messe bekannt gegeben und ausgezeichnet. Messebesucher können sich zusätzlich während der gesamten Dauer der Messe auf dem Ausstellungsareal des Techtextil Innovation Award in der Halle 4.2 über die Preisträger und deren ausgezeichnete Projekte informieren.

Texprocess Forum mit Ableger der Fashionsustain-Konferenz
Mit einem Ableger der Fashionsustain Berlin, der Konferenz der Messe Frankfurt rund um nachhaltige Textilinnovationen, bietet das Texprocess Forum am 14. Mai Vormittags einen Themenblock ausschließlich rund um Nachhaltigkeit in der Textil- und Modebranche. Die erste Keynote “Sustainable innovation – a matter of survival” kommt von Mick Magnusson, Co-Gründer des schwedischen Start-Ups We are Spindye.
Unter der Fragestellung „Is Sustainability the Key to Textile Innovations?“ diskutieren anschließend Branchenführer wie Clariant Plastics and Coatings, Indorama, Lenzing, Perpetual Global, Procalçado S.A. sowie Kering und Zalando. Moderiert wird die Fashionsustain unter anderem von Karla Magruder, Gründerin von Fabrikology International.

Innovation Roadshow zu nachhaltiger Schuhproduktion
Im Fortgang der Fashionsustain-Konferenz präsentieren der Faserhersteller Lenzing, der Strickmaschinenproduzent Santoni und Schuhkomponenten-Fabrikant Procalçado S.A. die Innovation Roadshow mit dem Titel „The Future of Eco-Conscious Footwear Manufacturing“. Die Roadshow wird unterstützt vom Texpertise Network der Messe Frankfurt. Sie stellt exemplarisch den nachhaltigen Produktionsprozess eines Schuhs dar und zeigt so, wie ein Nachhaltigkeitswandel der Mode- und Textilindustrie bereits heute Realität sein kann. Moderiert wird das Panel von Marte Hentschel, Gründerin des B2B-Netzwerks für die Modebranche Sourcebook.

Kettherstellung (c) Schmitz Textiles Kettherstellung (c) Schmitz Textiles
23.04.2019

CEO Stefan Ruholl (Schmitz Textiles) im Interview: Wir sind Textil

  • Innovationen im Indoor- und Outdoor-Bereich

Anfang 2018 hat sich das Textilunternehmen Schmitz-Werke GmbH & Co. KG, Emsdetten, neu strukturiert. Um schneller und flexibler auf die Märkte und deren Ansprüche reagieren zu können, sind seitdem die Marken drapilux, swela und mobiltex unter Schmitz Textiles zusammengefasst.

Geschäftsführer dieses rechtlich eigenständigen Unternehmens ist Stefan Ruholl, seit mehr als 30 Jahren bei den Schmitz-Werken beschäftigt, der sich den Fragen von Textination stellte. 1996 wurde er Abteilungsleiter Appretur, drei Jahre später Leiter der Produktion und Entwicklung im Bereich Textilveredlung, Anfang 2000 Technischer Leiter, und schließlich übernahm er die Leitung des Geschäftsbereiches sowie 2018 des Unternehmens Schmitz Textiles.

  • Innovationen im Indoor- und Outdoor-Bereich

Anfang 2018 hat sich das Textilunternehmen Schmitz-Werke GmbH & Co. KG, Emsdetten, neu strukturiert. Um schneller und flexibler auf die Märkte und deren Ansprüche reagieren zu können, sind seitdem die Marken drapilux, swela und mobiltex unter Schmitz Textiles zusammengefasst.

Geschäftsführer dieses rechtlich eigenständigen Unternehmens ist Stefan Ruholl, seit mehr als 30 Jahren bei den Schmitz-Werken beschäftigt, der sich den Fragen von Textination stellte. 1996 wurde er Abteilungsleiter Appretur, drei Jahre später Leiter der Produktion und Entwicklung im Bereich Textilveredlung, Anfang 2000 Technischer Leiter, und schließlich übernahm er die Leitung des Geschäftsbereiches sowie 2018 des Unternehmens Schmitz Textiles.

Schmitz Textiles ist ein Familienunternehmen, das seit mehr als 90 Jahren textile Lösungen im In- und Outdoor-Bereich anbietet. Wenn Sie sich jemandem, der das Unternehmen nicht kennt, in 100 Worten vorstellen müssten: Was macht Sie einzigartig?
Als nahezu vollstufiger Hersteller in Deutschland haben wir Vorteile, um die uns mancher Marktbegleiter beneiden dürfte. Wir können flexibel, technisch sicher und mit gutem Service auf die Bedürfnisse unserer Kunden reagieren. Unter der Marke drapilux vertreiben wir intelligente Designtextilien für den Objektbereich, Outdoor- und Sonnenschutzstoffe unter der Marke swela sowie Textilien für das Segment Automotive unter dem noch jungen Label mobiltex. Alle Marken profitieren von dem breiten Know-how in Produktion und Entwicklung. Mag vor einigen Jahren der Produktionsstandort Deutschland eher negativ als reiner Kostenfaktor betrachtet worden sein, so sehen wir dies heute von unseren Partnern als klaren strategischen Vorteil.

In welchem Produktbereich fordern Markt und Partner Sie besonders heraus?
Und mit welchen Produktinnovationen im Bereich technischer Textilien glauben Sie am meisten bewegen zu können?

In jedem unserer Handlungsfelder sind wir mit umfassenden Herausforderungen konfrontiert. Bei drapilux müssen z. B. wir im Rahmen von Brandschutzzertifizierungen für den Einsatz unserer Stoffe auf Kreuzfahrtschiffen strengen Sicherheitsanforderungen gerecht werden und haben hier massiv investiert. Der Sonnenschutzbereich ist gekennzeichnet durch hohe Ansprüche an Farb- und Lichtechtheiten bei bestem Rückstellverhalten – hier haben wir bereits vor Jahren mit dem Wechsel von Acryl- auf Polyesterqualitäten einen großen technologischen Vorsprung gewinnen können.
Mit der neuen, preisgekrönten Entwicklung unseres Cabrioverdeckstoffes für mobiltex, ebenfalls auf Polyesterbasis, konnten wir Produkteigenschaften realisieren, die in diesem Segment in der Form völlig neu sind.

Auf welchen gesellschaftlich relevanten Themenfeldern sehen Sie in den nächsten 10 Jahren besonders großen Innovationsbedarf und wie ist Ihre Einschätzung, dass die Textilindustrie mit ihren Produkten dafür Lösungen wird anbieten können?
Wenn wir auf die nächsten zehn Jahre blicken, dann ist es sicher das bereits heute allgegenwärtige Thema Nachhaltigkeit. Momentan leben wir in einer Phase, in der man einerseits nachhaltige Produkte wünscht, andererseits die Bereitschaft, dafür höhere Preise zu zahlen, noch nicht ausgeprägt ist und man doch zu konventionellen Produkten tendiert. Dies wird sich verändern. Nachhaltige Produkte von Unternehmen, die Nachhaltigkeit in den Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales wirklich leben, werden das Rennen machen. Die Textilindustrie bietet dazu die besten Voraussetzungen, um diese Vision Realität werden zu lassen – allerdings unter Investitionen in Produktion sowie Forschung und Entwicklung.
 

Produkt- und Technologieinnovationen bedeuten heute in hohem Maße die Digitalisierung von Produktions- und Geschäftsprozessen.
Neue Geschäftsmodelle zielen häufig auf Vertikalisierung ab und fordern den Weg zur Losgröße 1 - was bedeutet das für Schmitz Textiles?

„Losgröße 1“ muss für ein Industrieunternehmen mit B2B-Fokus, wie Schmitz Textiles eines ist, mit einer gewissen Bandbreite beantwortet werden. Grundsätzlich ist das Thema für uns allerdings insofern nicht neu, indem wir z.B. in der Garnfärberei Kleinstanlagen für größere Partien koppeln können – und umgekehrt auch entsprechend kleine Partien durch unsere Prozesskette steuern können. Im Digitaldruckbereich sind wir für das Objektgeschäft mit der Mindestmenge von 25 Metern sehr individuell und kundenorientiert aufgestellt. Für unser Schwesterunternehmen und Kunden markilux sind wir Lieferant für deren „Colour on Demand“-Angebot für das individuelle Markisentuch mit der Auswahl aus 1625 RAL-Farben. Viel näher kann man mit einem industriellen Produktionsmaßstab wohl kaum an „Losgröße 1“ kommen.

Neue Wege zu gehen, bedeutet Entscheidungsfreudigkeit, Überwindung von Ängsten - und damit auch Mut zum Scheitern. Nicht jedes Projekt kann gelingen.
Über welche unternehmerische Entscheidung sind Sie im Nachhinein besonders froh, sie getroffen zu haben?

Wenn wir weiter zurückblicken, dann war die Entscheidung vor rund zehn Jahren richtig, in den Bereich Digitaldruck zu investieren und Know-how sowie eigene Produktionskapazitäten aufzubauen. Diese Lernkurven durchschritten zu haben, versetzt uns heute in die Lage, das Angebot ohne große Probleme in den Outdoor-Bereich auszuweiten. Aktuell sind wir mehr denn je davon überzeugt, mit dem Einstieg in das Segment Automotive mit der noch jungen Marke mobiltex einen neuen, wichtigen Grundpfeiler für die langfristige Zukunft des Unternehmens Schmitz Textiles errichtet zu haben.

Die Textilindustrie weist seit Jahrzehnten weltweit ein stetig hohes Wachstum auf. Der Verbrauch von Chemie- und Textilfasern hat sich im Zeitraum von 1975 bis 2016 mehr als vervierfacht. In Sachen Nachhaltigkeit gibt es, vorsichtig ausgedrückt, für unsere Branche ein eher gemischtes Feedback.
Worauf konzentriert sich Schmitz Textiles, um seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden?

Wenn man Textilien ausschließlich am Standort Deutschland produziert, bedingen die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen bereits eine gewisse nachhaltige Ausrichtung. Aber auch hier gibt es natürlich Spielräume. Um den hohen Anspruch einer nachhaltigen und umweltschonenden Produktion erfüllen zu können, betreiben wir einen sehr hohen Aufwand. So werden zum Beispiel alle Farbstoffe und Textilhilfsmittel vor dem Einsatz im Hause zunächst auf die Vorgaben aus Gesetzen und Verordnungen sowie nach Umwelt- und Arbeitsschutzaspekten geprüft. Außerdem wurden im Bereich der Produktion bereits lange vor Inkrafttreten von Gesetzen freiwillig Maßnahmen umgesetzt, wie beispielsweise eine regenerative thermische Nachverbrennung zur Nachbehandlung der Prozessabluft der Veredlungsanlagen. So ist sichergestellt, dass keine schadhaften ­Emissionen durch Abluft, Abwasser und Lärm entstehen. Auch bei der Energierückgewinnung aus Prozessabwässern und Prozessabluft wurden viele Projekte erfolgreich umgesetzt. Alle Prozessabfälle werden entweder dem Produktionsworkflow wieder zugeführt, recycelt oder fachgerecht entsorgt. Ein nicht zu verachtender Beitrag zum Umweltschutz ist hier tatsächlich auch der Einsatz von synthetischen Fasern (hier: Polyester), die mit weitaus geringerem Chemieeinsatz als beispielsweise Naturfasern zu modifizieren und deutlich langlebiger sind.
 
Die nächste Techtextil steht vor der Tür. Mit welchen Erwartungen präsentieren Sie sich auf der Messe in Frankfurt?
Wir sind ein junges, aber zugleich fast 100 Jahre altes Unternehmen, da zum 1. Januar 2018 aus der gesellschaftsrechtlichen Neuorganisation der Schmitz-Werke GmbH + Co. KG hervorgegangen. Folgerichtig stellen wir erstmals als Schmitz Textiles GmbH + Co. KG mit unseren drei Marken mobiltex, swela und drapilux aus und wollen uns als textiles Kompetenzzentrum präsentieren. Das Thema Automotive Textiles wird allerdings etwas im Vordergrund stehen. Wir zeigen ein komplettes Cabriodach mit unserem Verdeckstoff mobiltex 388. Dieser wurde übrigens vom Rat für Formgebung für den German Innovation Award 2019 nominiert, und wir sind zuversichtlich, dass wir Ende Mai eine Auszeichnung entgegennehmen dürfen.

 

Quelle:

Die Fragen stellte Ines Chucholowius, CEO Textination GmbH

Textination wird künftig im Rahmen seiner Newsline Innovationstreibern der Branche einen besonderen Platz einräumen, um mit ihnen über Erfolge, Erfahrungen, Prognosen und Trends zu sprechen.