FAQ

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Tierschutz

Durch wen wurde festgelegt, wann die Gewinnung ordnungsgemäß ist? Waren das Sie als Industrie oder vielleicht Ihre Vorlieferanten z.B. die Gänsefarmer?

Wie die ordnungsgemäße Federngewinnung vom lebenden Tier oder Mauserrauf (=Lebendraufen) vorgenommen werden muss, steht z. B. im Europäischen Übereinkommen zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen (vgl. Erste Bekanntmachung der deutschen Übersetzung von Empfehlungen des Ständigen Ausschusses des Europäischen Übereinkommens zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen vom 7. Februar 2000, veröffentlicht im Bundesanzeiger Jahrgang 52 Nr. 89a, herausgegeben am 11. Mai 2000).
Wie die ordnungsgemäße Federngewinnung vom lebenden Tier oder Mauserrauf (=Lebendraufen) vorgenommen werden muss, steht z. B. im Europäischen Übereinkommen zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen (vgl. Erste Bekanntmachung der deutschen Übersetzung von Empfehlungen des Ständigen Ausschusses des Europäischen Übereinkommens zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen vom 7. Februar 2000, veröffentlicht im Bundesanzeiger Jahrgang 52 Nr. 89a, herausgegeben am 11. Mai 2000). Eine nicht ordnungsgemäße Federngewinnung von der lebenden Gans ist Tierquälerei, die verboten ist.
 
Tierschutz

Gibt es auch noch andere Arten der Gewinnung von Federn und Daunen, z. B. von lebenden Enten und Gänsen?

Entenfedern und –daunen stammen vom toten Tier: Die Gewinnung von Daunen und Federn der Ente geschieht nach unseren Informationen ausschließlich nach dem Schlachtprozess.
 
Bei den Gänsen ist auch eine Federngewinnung vom lebenden Tier, das sogenannte „Lebendraufen“ gesetzlich erlaubt. Zur Federngewinnung von lebenden Tieren existieren eindeutig definierte Regeln, die z. B.
Entenfedern und –daunen stammen vom toten Tier: Die Gewinnung von Daunen und Federn der Ente geschieht nach unseren Informationen ausschließlich nach dem Schlachtprozess.
 
Bei den Gänsen ist auch eine Federngewinnung vom lebenden Tier, das sogenannte „Lebendraufen“ gesetzlich erlaubt. Zur Federngewinnung von lebenden Tieren existieren eindeutig definierte Regeln, die z. B. im Europäischen Übereinkommen zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen und im Standard zur Haltung von Rupfgänsen sowie den nationalen Tierschutzgesetzen festgelegt sind. Demnach dürfen die Federn und Daunen nicht „ausgerissen“ werden, es dürfen nur die reifen, bereits vom Tierkörper abgestoßenen Federn und Daunen entfernt werden
 
Allgemein

Gibt es zu Daunen und Federn als Füllmaterial eine Alternative?

Daunen und Federn sind als Naturprodukt einmalig. Über die Kombination ihrer Eigenschaften Natürlichkeit, Wärmehaltung bei geringen Gewicht, Atmungsaktivität und Feuchtetransport sind sie zur Verwendung als Füllmaterial für Bettwaren und Bekleidung besonders geeignet. Eine Alternative dazu mit denselben Eigenschaften gibt es nach unserem Kenntnisstand nicht.
Daunen und Federn sind als Naturprodukt einmalig. Über die Kombination ihrer Eigenschaften Natürlichkeit, Wärmehaltung bei geringen Gewicht, Atmungsaktivität und Feuchtetransport sind sie zur Verwendung als Füllmaterial für Bettwaren und Bekleidung besonders geeignet. Eine Alternative dazu mit denselben Eigenschaften gibt es nach unserem Kenntnisstand nicht. Für Daunen und Federn spricht weiterhin aus ökologischer Sicht, dass zu ihrer Gewinnung keine Rohstoffe eingesetzt werden müssen, sondern beide als Nebenprodukte der Fleischerzeugung anfallen.
 
Medienberichterstattung

Im Fernsehen sind schreckliche Szenen von Tierquälerei bei Gänsen gezeigt worden. Decken Sie solche Praktiken?

Nein, natürlich nicht. Wir verurteilen eine solche Federngewinnung aus Schärfste, denn es werden Tieren Schmerzen zugefügt, und sie werden gequält.
Nein, natürlich nicht. Wir verurteilen eine solche Federngewinnung aus Schärfste, denn es werden Tieren Schmerzen zugefügt, und sie werden gequält.
Tierschutz

Ist die Bettfedernindustrie gegen Tierschutz?

 
Nein, im Gegenteil: Die Bettfedernindustrie profitiert von einer ordnungsgemäßen Haltung der Tiere, auch wenn sie selbst weder Tiere hält noch Fleisch produziert oder am Schlachtprozess beteiligt ist.
 
Gut gehaltene und gut behandelte Tiere liefern nicht nur gutes Fleisch sondern auch gute Nebenprodukte in Form von hochwertigem Füllmaterial, das sich sehr einfach, wirtschaftlich und ressourcenschonend verarbeiten lässt. Denn die Aufbereitung von hochwertigen Vorprodukten kann z.B. energiesparender und damit kostengünstiger organisiert werden.
 
Nein, im Gegenteil: Die Bettfedernindustrie profitiert von einer ordnungsgemäßen Haltung der Tiere, auch wenn sie selbst weder Tiere hält noch Fleisch produziert oder am Schlachtprozess beteiligt ist.
 
Gut gehaltene und gut behandelte Tiere liefern nicht nur gutes Fleisch sondern auch gute Nebenprodukte in Form von hochwertigem Füllmaterial, das sich sehr einfach, wirtschaftlich und ressourcenschonend verarbeiten lässt. Denn die Aufbereitung von hochwertigen Vorprodukten kann z.B. energiesparender und damit kostengünstiger organisiert werden.
 
Medienberichterstattung

Ist die Vorgehensweise, die z.B. im Herbst/Winter 2010 u.a. am 21.12.2010 im ARD Mittagsmagazin gezeigt wurde, ein Mauserrauf oder ein Lebendrupf?

Hier handelt es sich um den verbotenen Lebendrupf, der von unserem Verband aufs Schärfste verurteilt wird.
 
Hier handelt es sich um den verbotenen Lebendrupf, der von unserem Verband aufs Schärfste verurteilt wird.
 
Tierschutz

Ist „Lebendraufen“ gleichbedeutend mit „Lebendrupf“?

In der Fachsprache nicht. Lebendraufen, das treffender mit „Ernten“ oder „Pflücken“ bezeichnet werden müsste, wird jeweils zum Zeitpunkt eines Federwechsels bzw. der Mauser vorgenommen, wenn eine neue Generation von Federn und Daunen herangereift ist.
 
Mit der Mauser sorgt die Natur für das Abstoßen des Federnkleides. Die Spule der Feder steckt sehr locker im Federbalg, weil die Nährstoffversorgung hormonal bedingt unterbrochen wird. Daraus entsteht die Möglichkeit, die Gans ohne Schmerz und bar jeglicher Hautverletzungen zu raufen.
In der Fachsprache nicht. Lebendraufen, das treffender mit „Ernten“ oder „Pflücken“ bezeichnet werden müsste, wird jeweils zum Zeitpunkt eines Federwechsels bzw. der Mauser vorgenommen, wenn eine neue Generation von Federn und Daunen herangereift ist.
 
Mit der Mauser sorgt die Natur für das Abstoßen des Federnkleides. Die Spule der Feder steckt sehr locker im Federbalg, weil die Nährstoffversorgung hormonal bedingt unterbrochen wird. Daraus entsteht die Möglichkeit, die Gans ohne Schmerz und bar jeglicher Hautverletzungen zu raufen. In der Fachliteratur wird in diesem Zusammenhang immer wieder hervorgehoben, dass die Sensibilität der Haut beim Geflügel deutlich geringer ist als beim Säugetier.
 
Der Begriff Lebendrupf steht in der Fachsprache für die nicht ordnungsgemäße Federngewinnung von der lebenden Gans.
 
Kauf

Rette ich Gänse vor dem tierquälerischen Lebendrupf, wenn ich keine Daunendecke kaufe?

Daunen und Federn werden zu ca. 98% als Nebenprodukt nach dem Schlachten der Tiere gewonnen und fallen demnach unabhängig von der Nachfrage nach Bettwaren an. Gänse und Enten werden zur Fleischerzeugung gehalten. Daunen und Federn sind nur Nebenprodukte.
 
Daunen und Federn werden zu ca. 98% als Nebenprodukt nach dem Schlachten der Tiere gewonnen und fallen demnach unabhängig von der Nachfrage nach Bettwaren an. Gänse und Enten werden zur Fleischerzeugung gehalten. Daunen und Federn sind nur Nebenprodukte.
 
Medienberichterstattung

Sind die Tierquäler angezeigt und bestraft worden?

Als der VDFI Kenntnis von diesem Vorfall, der wohl bereits im Sommer 2010 aufgenommen wurde, erlangte, hat der Verband sofort Anzeige erstattet. Nach den uns vorliegenden Informationen wurde der Tierquäler durch diejenigen, die den Vorfall aufgenommen haben, nämlich die Tierschutzorganisation Vier Pfoten, nicht angezeigt. Dies ist umso bedauerlicher, da Vier Pfoten den Vorgang bezeugen kann und ihn filmisch dokumentiert hat.
 
Wissen Sie warum?
Als der VDFI Kenntnis von diesem Vorfall, der wohl bereits im Sommer 2010 aufgenommen wurde, erlangte, hat der Verband sofort Anzeige erstattet. Nach den uns vorliegenden Informationen wurde der Tierquäler durch diejenigen, die den Vorfall aufgenommen haben, nämlich die Tierschutzorganisation Vier Pfoten, nicht angezeigt. Dies ist umso bedauerlicher, da Vier Pfoten den Vorgang bezeugen kann und ihn filmisch dokumentiert hat.
 
Wissen Sie warum?
 
Die Tierschutzorganisation wollte ihn angeblich nicht anzeigen, um „nicht den einzelnen ungarischen Bauern als Sündenbock zu opfern“ (Quelle: Kölner Stadt Anzeiger vom 20.12.2010). Diese Antwort hat unserer Industrie in mehrfacher Hinsicht zu denken gegeben. Wenn nur ein einzelner Bauer diese Straftat begangen hat, warum wurde er als Verursacher nicht angezeigt, sondern stattdessen alle ungarischen Bauern sowie potentielle Weiterverarbeiter von Federn und Daunen pauschal an den Pranger gestellt? Schützt eine Tierschutzorganisation einen Tierquäler? Stehen hinter einer solchen Verhaltensweise ausschließlich ideelle Ziele? Diese Fragen hat uns bis heute leider niemand beantwortet.
 
Allgemein

Sind graue Daunen qualitativ besser als weiße?

Die Qualität der Daune ist unabhängig von der Farbe.
 
Die Qualität der Daune ist unabhängig von der Farbe.