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20.12.2013

Deutsche Bettfedernindustrie wehrt sich gegen Branchenverurteilung

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Stellungnahme zu Veröffentlichungen der Stiftung Warentest

Stellungnahme zu Veröffentlichungen der Stiftung Warentest

Nach den Herstellern von Elektrofahrrädern und der Spielzeugwarenindustrie hat die pauschalierte Branchenschelte der Stiftung Warentest auch die deutsche Bettfedernindustrie getroffen. Selbstdefinierte Prüfmethoden beim Thema Qualität, ein nicht verlässlich reproduzierbares Untersuchungsprozedere, die Expertise eines zweifelhaften Enthüllungsjournalisten und ein Tierschutz-Wunschkriterienkatalog der test-Redaktion, der bestimmten Interessengruppen als Steilvorlage für Kampagnen dient - das sind die Hauptkritikpunkte des Verbandes der Deutschen Daunen- und Federnindustrie.

Im jüngsten Produkttest vom November 2013 bewertete die Stiftung unter der Überschrift „Träumen unter Daunen“ 10 Daunendecken und interessanterweise 3 Decken mit Synthetikfüllungen. Auf den Folgeseiten legte die Zeitschrift mit einem sogenannten CSR-Test nach, um die unternehmerische Gesellschaftsverantwortung auf den selbst definierten Prüfstand zu stellen. „Aus der Traum“ - fasste sie ihre Sicht der Dinge bereits im Vorspann zusammen: „Tierschützer werfen der Daunenindustrie Tierquälerei vor. Die Anbieter können die Vorwürfe nicht entkräften: Keiner belegt die Herkunft seiner Daunen.“ Stiftung Warentest berief sich dabei vorrangig auf einen freien Journalisten, der lange für eben jene Tierschutzorganisation arbeitete, über die sie dann im Dezember-test-Heft schreibt: „Nicht einmal die Hälfte der Ausgaben floss laut Geschäftsbericht 2012 in Projekte und Kampagnen ...“.

Die gelebte Realität der Bettwarenbranche sieht anders aus: „Wir arbeiten nicht nur mit NGOs wie dem Deutschen Tierschutzbund regelmäßig zusammen und setzen uns für eine tierschutzkonforme Daunengewinnung ein, sondern belegen die Herkunft des von uns verwendeten Füllmaterials aus Schlachtrupf von Enten und Gänsen lückenlos vom Produkt bis zum Ort der Federngewinnung, dem Schlachthof. Das gilt für alle unsere Mitgliedsunternehmen – gleichgültig, ob sie ihre Ware direkt ab Schlachthof oder über den Großhandel beziehen“, betont Verbandsvorstand Friedrich Verse. „Das Federnsiegel Traumpass zeigt Handel und Verbrauchern, dass in der Füllung eines so ausgezeichneten Produktes Lebendrupf zuverlässig ausgeschlossen werden kann“, ergänzt die Geschäftsführerin Dr. Juliane Hedderich.

Die Stiftung Warentest hatte eine Rückverfolgbarkeit des Füllmaterials Daunen und Federn bis zur Farm gefordert. Die Offenlegung des von der Bettfedernindustrie zu verantwortenden Teils der Lieferkette - vom Produkt über den Großhandel bis zum Schlachthof - hatte die Branche an die Zusicherung der Vertraulichkeit geknüpft – diese aber nicht erhalten. Dem Branchenverband liegen über die Weigerung entsprechende Erklärungen von Unternehmensseite vor.

Eine sach- und realitätsbezogene Auseinandersetzung wird der Branche durch ein solches Vorgehen nahezu unmöglich gemacht. „Zumal Bewertungen und Empfehlungen der Stiftung aufgrund ihres hohen Bekanntheitsgrades und der politischen Rückdeckung in Berichterstattung und Öffentlichkeit zumeist unreflektiert übernommen werden“, fasst der Verbandsvorstand zusammen.

Die Stiftung Warentest soll objektivierbar den Nutzen, den Gebrauchswert und die Umweltverträglichkeit von Produkten vergleichen und den Verbraucher entsprechend informieren. Wo aber hört Information auf und wo beginnt Manipulation? Als unabhängige Stiftung bürgerlichen Rechts nimmt sie für sich in Anspruch, frei zu sein bei der Testplanung und bei der Entwicklung und Anwendung ihrer Testkriterien. Wenn dies aber zu Veröffentlichungen führt, die bestimmte Interessensgruppen als Steilvorlage für ihre Kampagnen sehen, muss nicht nur die jeweils betroffene Industrie, sondern auch die Öffentlichkeit ganz genau hinschauen. Es ist an der Zeit, Aussagen und Prüfmethoden der Stiftung Warentest besonders kritisch zu hinterfragen.

Quelle:
Verband der Deutschen Daunen- und Federnindustrie e.V.
Thomas-Mann-Str. 9
55122 Mainz

25.11.2010

Tierquälerei muss bestraft werden – Tierschutzorganisation verweigert Kooperation

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Verband der deutschen Daunen- und Federnindustrie (VDFI) startet Mailaktion

Verband der deutschen Daunen- und Federnindustrie (VDFI) startet Mailaktion

In den letzten Tagen prangerten Tageszeitungen und TV-Sendungen von RTL und ARD tierquälerischen Lebendrupf auf ungarischen Geflügelfarmen an. Das verwendete Filmmaterial stammt hauptsächlich von der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“, die diese Bilder nach Aussagen eines Fernsehsenders im Sommer dieses Jahres gedreht hat. Veröffentlicht wurde es im November, und bis jetzt – so der Informationsstand des VDFI – sind die Straftäter und deren Helfer unbehelligt geblieben.

Sowohl „ARD“ als auch „Vier Pfoten“ haben bisher auf Bitten des Verbandes, das Dokumentationsmaterial den Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung zu stellen, nach Wissen des VDFI nicht reagiert. Auch die Anfrage des VDFI an „Vier Pfoten“, ob die betreffende Farm bei den Behörden angezeigt wurde, blieb bisher unbeantwortet. Ohne Beweismaterial können Behörden jedoch kein Strafverfahren einleiten, was in der Konsequenz bedeuten könnte, dass weiterhin wehrlose Tiere gequält werden. Deshalb startet der Verband der deutschen Daunen- und Federnindustrie eine Mailingaktion1, um mit Hilfe der
Endverbraucher „Vier Pfoten“ und die berichtenden Medien zur Weiterleitung ihres Beweismaterials an die Behörden zu bewegen. Einen entsprechenden Vordruck stellt der Verband auf seiner Homepage zur Verfügung.

Der VDFI steht für 30 überwiegend als Familienbetriebe geführte Unternehmen, die sich auf die Aufarbeitung von Federn und Daunen spezialisiert haben. Rund 98% der anfallenden Menge an Federn und Daunen sind lediglich Nebenprodukte der Geflügelfleischproduktion und stammen aus Schlachtungen. Etwa 2% der Ware, die weltweit anfällt, stammt von lebenden Tieren. Nach aktueller Rechtslage der EU darf nur dann Material von lebenden Tieren verwendet werden, wenn es vorsichtig während der Mauser – dem natürlichen Wechsel des Federkleids – abgenommen wurde. Das bedeutet, dass es sich ausschließlich um bereits ausgereifte Federn und Daunen handeln muss. Die Entnahme von Federn und Daunen außerhalb der Mauser oder in einer Art und Weise, die den Tieren Schaden zufügt oder sie sogar verletzt, ist tierquälerisch und verboten.

Bettwarenproduzenten, die sich seit Jahrzehnten zum Verbraucher- und Tierschutz bekennen, haben sich zu einer Dokumentation ihrer Warenlieferungen verpflichtet. Das in 2010 im Europäischen Verband der Bettfedern- und Bettwarenindustrie e. V. (EDFA) europaweit verabschiedete Traceability-System tritt 2011 in Kraft. Es ermöglicht den Herkunftsnachweis der verwendeten Ware und dokumentiert, dass diese nicht tierquälerisch gewonnen wurden. Es wird den Firmen auch ermöglichen, Risiken beim Wareneinkauf zu minimieren und somit entscheidend helfen, die Verwendung von Lebendrupfware auszuschließen.

Am Vorabend der Ausstrahlung des ARD-Beitrags bei Report Mainz am 22.11.2010 hat der Verband der deutschen Daunen- und Federnindustrie Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Mainz gegen Unbekannt wegen Tierquälerei erstattet. RTL hat am Folgetag seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt, ermittelnden Behörden das Dokumentationsmaterial zur Verfügung zu stellen.


Presserechtlich verantwortlich für den Inhalt:
Verband der Deutschen Daunen- und Federnindustrie e.V., Thomas-Mann-Str. 9a, 55122 Mainz,
vertreten d. d. Dipl. Volkswirtin Dr. Juliane Hedderich
1 Der VFDI wird diese Daten weder sammeln, noch speichern, noch für andere Zwecke verwenden.

 

 

 

10.11.2010

Herkunfts-Dokumentationssystem für Daunen und Federn

Textkörper
Bekenntnis zur Transparenz:
Bekenntnis zur Transparenz:
 
EDFA entwickelt Herkunfts-Dokumentationssystem für Daunen und Federn -
Über 90 europäische Bettfedern- und Bettwarenunternehmen beschließen Selbstverpflichtungserklärung
 
Mit einem selbstgegebenen Verhaltenskodex und der Entwicklung eines Traceability-Systems, die deutlich über die aktuell in der EU geltenden Tierschutzgesetze hinausgehen, haben sich die Mitglieder des europäischen Verbandes der Bettfedern- und Bettwarenindust-rie EDFA auf ihrer diesjährigen Jahresversammlung einstimmig noch einmal zum Tierschutz und der entsprechenden Gewinnung von Federn innerhalb geltender Tierschutzgesetze und ‑regelungen bekannt.
 
Flankierend zu den gesetzlichen Regelungen zur Tierhaltung und Federngewinnung ver-pflichten sich die Unternehmen künftig zur Einhaltung folgender Verhaltensnormen:
 
  • Tierquälerisch erhaltene Daunen und Federn dürfen nicht gewonnen oder bezogen werden.
  • Die Firmen nehmen eine entsprechende Erklärung in ihre Kaufverträge und Allge-meinen Geschäftsbedingungen auf.
  • Die Herkunft der Daunen und Federn wird über ein detailliertes Dokumen-tationssystem, den EDFA Traceability Standard, erfasst.
  • Bettwaren, die unter diesen Bedingungen hergestellt wurden, können für den Verbraucher entsprechend gekennzeichnet werden.
 
Zusammen mit Auditierungsspezialisten entwickelten mehrere Arbeitsgruppen den EDFA Traceability Standard, nach dem die Herkunft der aus der Geflügelfleischerzeugung stammenden Füllmaterialien aus Daunen und Federn dokumentiert werden kann. Dies gilt für alle Lieferungen aus EU-Staaten, Ländern des Europarates und Drittländern. Der EDFA Traceability Standard erfasst damit die Federngewinnung in der ganzen Welt.
 
Lieferanten müssen künftig beurkunden, dass ihre Ware von geschlachteten Tieren stammt oder dass eine gesetzlich zulässige Federnentnahme während der Mauser erfolgt ist. Zur Überprüfung der Richtigkeit dieser Angaben werden in Zukunft regelmäßig Audits durch neutrale Sachverständige oder Organisationen durchgeführt werden.
 
Der Verband, der sich seit seiner Gründung 1980 bei Behörden und Kommisionen für eine europaweit verbindliche Regelung zur ordnungsgemäßen Haltung von Gänsen und Enten und eine schonende Gewinnung von Federn und Daunen einsetzt, will mit seinem Rückver-folgungssystem Maßstäbe setzen. Zielsetzung ist, dem Verbraucher und der weiterverarbei-tende Industrie die Gewissheit zu geben, dass das für Fertigwaren eingesetzte Füllmaterial aus tierschutzkonformen Quellen stammt. Den EDFA Traceability Standard, der ab 2011 gilt, wird der EDFA der Öffentlichkeit zur Nutzung und auch Nicht-Mitgliedern als Orientierungs-hilfe zur Verfügung stellen.
 
 
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10.11.2010

EDFA feiert 30jähriges Bestehen

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Wie 9 aus 8 zu 91 aus 23 wurden - EDFA feiert 30jähriges Bestehen:
Wissenschaftliche Forschung, Entwicklung von Standards und Marken im Fokus der Verbandsarbeit
Wie 9 aus 8 zu 91 aus 23 wurden - EDFA feiert 30jähriges Bestehen:
Wissenschaftliche Forschung, Entwicklung von Standards und Marken im Fokus der Verbandsarbeit

 
Die neun Gründungsmitglieder des Verbands der europäischen Bettfedern- und Bettwarenindustrie kamen 1980 aus Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz. 30 Jahre später vertritt der Verband die Interessen von 91 Unternehmen aus 23 Ländern – darunter Südafrika, Russland, die Ukraine und die Türkei.
Neben „klassischen“ Verbandsaufgaben, wie der politischen Lobbyarbeit für die Industrie und der Erarbeitung von Konsumenteninformationen, stellt der EDFA insbesondere die wissenschaftliche Forschung, Normungs- und Standardisierungs­fragestellungen sowie die Entwicklung spezieller Brands in den Fokus seiner Arbeit.
 
In der wissenschaftlichen Forschungsarbeit haben drei Themen die vergangenen Jahrzehnte dominiert:
  • Hausstauballergiker und Asthmatiker brauchen auf den natürlichen Schlafkomfort von Daunen und Federn nicht länger verzichten.
    In Zusammenarbeit mit der Universität Kiel und der Universität Frankfurt entstanden grundlegende Untersuchungen und Studien zur Eignung von federn- und daunengefüllten Bettwaren für Hausstauballergiker und Asthmatiker. Damit konnte erstmals nachgewiesen werden, dass Federn- und daunengefüllte Bettdecken und Kopfkissen kein bevorzugter Aufenthaltsort für Hausstaubmilben sind und dass das dichte Hüllengewebe eine nahezu undurchdringliche Barriere für diese Tiere bildet.
     
  • TÜV-geprüfter Tierschutz und Zertifizierung von Geflügelfarmen
    Bereits Ende der 80 Jahre ließ der Verband die Haltungsbedingungen auf Geflügelfarmen wissenschaftlich analysieren und untersuchen. Von 1996 bis 2009 wurden jedes Jahr in Zusammenarbeit mit dem TÜV Hannover und Budapest insbesondere ungarische Farmen zertifiziert, um sicherzustellen, dass Federn und Daunen gesetzeskonform gewonnen wurden.
     
  • Ökologie und Recycling: Verwendung von Federn und Daunen als Sekundärrohstoffdünger
    In der jüngsten Vergangenheit hat die Bedeutung von Recycling und ökologisch verträglichem Handeln sowohl im Bewusstsein der Industrie als auch für die Kaufentscheidung von Verbrauchern zugenommen. Der EDFA widmet sich dem Bereich mit der Universität Hohenheim in einem Forschungsprojekt, das die Eignung von Federn und Daunen als Sekundärrohstoffdünger im biologischen Land- und Gartenbau nachwies.
 
Bis zur Erarbeitung einheitlicher EU-Normen, die ab 1996 nach bis zu 10-jähriger Vorbereitung und Entwicklung in Kraft traten, existierten in jedem europäischen Land unterschiedliche Kennzeichnungsvorschriften. 1989 beauftragte die Europäische Kommission das Europäische Komitee für Normung (CEN; frz.: Comité Européen de Normalisation) mit der Erarbeitung von allgemein gültigen europäischen Normen. Hierbei spielte der EDFA eine entscheidende Rolle.
Drei Arbeitsgruppen entstanden, die sich mit
  • der Normung von fertig bearbeiteten Federn und Daunen zur Verwendung in Fertigartikeln,
  • der Normung von federn- und daunengefüllten Bettwaren sowie
  • der Normung von allen anderen Artikeln, gefüllt mit Federn und Daunen befassten.
 
Dieser Normen-Kanon bildet heute die Grundlage für die Arbeit aller europäischen Industriebetriebe der Federn- und Daunenindustrie und stellt damit eine wichtige Basis für den Verbaucherschutz dar. Der EDFA informiert über geltende Normen und ist mit der Aufgabe betraut, deren Anwendung zu fördern. Eine eigens dafür eingerichtete technische Kommission prüft darüber hinaus die Anwendbarkeit der Normen in der Praxis, zertifiziert Forschungsinstitute und entwickelt Modifikationen und Ergänzungen bestehender Vorschriften.
 
Insgesamt ist der EDFA federführend in der Ausarbeitung neuer Standards für die Federn- und Bettwarenindustrie engagiert: Zukunftsorientierte Arbeitsfelder werden erkannt, analysiert und in Selbstverpflichtungserklärungen zum neuen industriellen Standard erhoben. Dies gelang beispielsweise durch den „EDFA Standard for woven fabrics“, der die Dichtigkeit von Inlettgeweben, oder den EDFA Polstermöbel-Standard, der die Belastbarkeit von mit Federn und Daunen gefüllten Polstern regelt.
 
Der jüngste Meilenstein in der Standardisierungsarbeit ist der EDFA Traceability Standard, der 2010 beschlossen wurde und die Federngewinnung weltweit abdeckt. Ab 2011 kann damit die Herkunft der aus der Geflügelfleischerzeugung stammenden Füllmaterialien aus Daunen und Federn dokumentiert werden. Dies gilt für alle Lieferungen aus EU-Staaten, Ländern des Europarates und Drittländern. Zielsetzung ist, dem Verbraucher und der weiterverarbeitenden Industrie die Gewissheit zu geben, dass das für Fertigwaren eingesetzte Füllmaterial aus tierschutzkonformen Quellen stammt.
 
Der europäische Verband, der sich der Transparenz zum Wohle des Konsumenten und im Sinne des Verbraucherschutzes verschrieben hat, trägt durch eigene Marken zur Klarheit in der Produktvielfalt bei. Sei es das Zudeckeninformationssystem KIS (Komfort Information System), das anhand der Parameter Wärmekomfort und Zudeckenkomfort die Kaufentscheidung erleichtert, seien es NOMITE mit der Kennzeichnung für Allergiker oder DAUNASAN, mit dem Produkte markiert werden, sofern die dafür eingesetzten Daunen und Federn den Hygiene- und Reinheitsanforderungen der EN 12935 entsprechen. Dies wird regelmäßig durch ein Hygieneprüflabor überwacht. Jüngstes Mitglied in der Markenfamilie ist die 2009 entwickelte Downafresh Greenline: Füllungen der damit gekennzeichneten Bettwaren sind nach ökologischen Kriterien bearbeitet worden.
 
Verbandsarbeit hat sich in den letzten Jahren gewandelt – standen politische Lobby- und PR-Arbeit früher im Zentrum der Aufmerksamkeit, sind es heute die Themen Nachhaltigkeit und Verbraucherschutz in einer globalisierten Welt.

Auf die nächsten 30 Jahre EDFA – Happy Birthday!
 
Presserechtlich verantwortlich für den Inhalt:
Verband der europäischen Bettfedern- und Bettwarenindustrie e. V., Thomas-Mann-Str. 9a, 55122 Mainz, vertreten d. d. Dipl. Volkswirtin Dr. Juliane Hedderich
03.08.2010

Chinesischer Verbraucher „entdeckt“ daunen- und federgefüllte Bettwaren - Deutliche Verknappung der Rohware

Textkörper

Die steigende Nachfrage auf den ostasiatischen Märkten ist für die deutsche Autoindustrie ein „Sommermärchen" – und für die inländische Bettfedernindustrie ein Alptraum.

Während Mercedes, BMW und Audi insbesondere vom Absatz ihrer Luxusmodelle in den boomenden ostasiatischen Märkten profitieren, haben europäische Bettwarenproduzenten nicht nur mit der wachsenden Konkurrenz in Asien, sondern auch mit drastisch steigenden Preisen für Rohware zu kämpfen.

Die steigende Nachfrage auf den ostasiatischen Märkten ist für die deutsche Autoindustrie ein „Sommermärchen" – und für die inländische Bettfedernindustrie ein Alptraum.

Während Mercedes, BMW und Audi insbesondere vom Absatz ihrer Luxusmodelle in den boomenden ostasiatischen Märkten profitieren, haben europäische Bettwarenproduzenten nicht nur mit der wachsenden Konkurrenz in Asien, sondern auch mit drastisch steigenden Preisen für Rohware zu kämpfen.

Insbesondere in China trägt der steigende Lebensstandard zu einer wachsenden Popularität daunen- und federngefüllter Bettwaren bei. Chinesische Hersteller erkennen die Attraktivität des eigenen Heimatmarktes und investieren in den Aufbau neuer Absatzkanäle, der Handel zeigt sich offen für die neuen Produkte und setzt auf eine massive Werbekommunikation.

Die europäische Bettfedernindustrie, die ca. 60 % ihrer Rohware – sowohl Daunen und Federn als auch hochwertige Baumwollgewebe – aus Asien beziehen, sieht sich dagegen mit einer drastischen Verknappung der Ressourcen und einer Preisexplosion konfrontiert. So hat sich beispielsweise seit Oktober vergangenen Jahres der Rohstoffpreis für Gänsedaunen in China um 170% erhöht.

Die steigende ostasiatische Nachfrage nach dem Rohstoff Daunen und Federn wirkt sich ebenfalls auf den europäischen Beschaffungsmarkt aus. Chinesische Bettfedernfabriken drängen zusehends auch nach Europa, um den Rohstoff für die dort so geschätzten Daunendecken einzukaufen.

Da der durch die Bettwarenindustrie genutzte Rohstoff Federn und Daunen als Nebenprodukt der Fleischerzeugung anfällt, ist eine beliebige Angebotsvermehrung der hochwertigen natürlichen Ressourcen nicht möglich. Eine Besserung ist wohl erst mittelfristig zu erwarten und auch nur dann, wenn die Tendenz, Geflügel- durch Schweinefleisch zu substituieren, nicht weiter wächst. Zweiter produktionsverteuernder Faktor ist die deutliche Preiserhöhung für Baumwolle, die sich in steigenden Gewebepreisen niederschlägt.

Kurzfristig ist eine Entspannung auf den Beschaffungsmärkten nicht absehbar. Eine für die heimische Industrie äußerst schwierige Situation, die die Anbieter zwingen wird, die Preissteigerungen zumindest teilweise weiterzugeben, um so Arbeitsplätze zu erhalten und den Produktionsstandort Deutschland zu sichern.

07.10.2009

Federbetten für Asthmatiker

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Asthmatiker sollten lieber in Federbetten als in synthetischem Bettzeug schlafen. Das hat eine jüngst im Journal of Asthma veröffentlichte Untersuchung ergeben (1). Neuseeländische Forscher fanden heraus, dass Bettwaren mit echten Federn weniger Beta-Glucan enthalten als synthetisches Bettzeug.
 
Glucane sind nicht-allergene, fettlösliche Bestandteile der Zellmembran von Pilzen. Der Anteil der Glucane am Trockengewicht der Zellmembran beträgt bis zu 60 %.
Asthmatiker sollten lieber in Federbetten als in synthetischem Bettzeug schlafen. Das hat eine jüngst im Journal of Asthma veröffentlichte Untersuchung ergeben (1). Neuseeländische Forscher fanden heraus, dass Bettwaren mit echten Federn weniger Beta-Glucan enthalten als synthetisches Bettzeug.
 
Glucane sind nicht-allergene, fettlösliche Bestandteile der Zellmembran von Pilzen. Der Anteil der Glucane am Trockengewicht der Zellmembran beträgt bis zu 60 %. Die Inhalation von Beta-Glucan kann Veränderungen der Lungenfunktion und der Variabilität der Peak-Flow-Werte verursachen. Andere Untersuchungen haben gezeigt, dass Beta-Glucan dosisabhängig Irritationen im Rachen, trockenen Husten, Hautjucken, nasale Probleme und Müdigkeit verursacht.
 
In die Studie einbezogen wurden Staubproben von Matratzen, Zudecken, Kissen, und Fußböden aus 35 Haushalten des Bezirks Wellington/Neuseeland. Dabei war die Konzentration von Beta-Glucan in Kissen mit Synthetikfüllung 2 - 3-mal höher als in Federkissen. In synthetischen Zudecken wurden sogar 7 - 8 fach höhere Konzentrationen im Vergleich zu Federbetten bestimmt. In früheren Untersuchungen (2) konnte ein ähnlicher Effekt für Hausstaubmilben-Allergene nachgewiesen werden. Bettdecken aus Synthetikware waren dabei mit einer stärkeren Asthmasymptomatik assoziiert als Bettdecken gefüllt mit dem Naturmaterial Daunen und Federn.
 
(1) Heyes J., et al., ß-(1,3)-Glucan Levels and Its Determinants in New Zealand Bedrooms, Journal of Asthma, 46:1, 64-66

(2) Siebers R., Fitzharris P., Crane J.: Feather bedding and allergic disease in children: a cover story?, Clin. Exp. Allergy 2002; 32: 1119-1123

 
Zusammenfassung
 
Auswirkungen von ß-Glucan im häuslichen Lebensraum auf Patienten mit Atemwegserkrankungen
 
ß-(1,3)-Glucan Levels and Its Determinants in New Zealand Bedrooms, Journal of Asthma, 46:1,64-66, 2009;Heyes J., et al.
 
Einleitung
Untersuchungen haben gezeigt, dass hohe Luftfeuchtigkeit im häuslichen Bereich einen negativen Effekt auf die Gesundheit des Atmungssystems haben und ein bestehendes Asthma verschlechtern kann. Dies ist vermutlich auf eine erhöhte Konzentration mikrobieller Verbindungen wie extrazelluläre Polysaccharide (Vielfachzucker), pilzliche Glucane oder bakterielles Endotoxin zurückzuführen.
 
Glucane
Glucane sind nicht-allergene, fettlösliche Bestandteile der Zellmembran von Pilzen. Der Anteil der Glucane am Trockengewicht der Zellmembran kann bis zu 60 % betragen. Dabei bildet das ß-(1,3)-Glucan die Hauptkomponente.
 
Bedeutung der Glucane für Atemwegserkrankungen
Die Inhalation von ß-Glucanen kann Veränderungen der Lungenfunktion und der Variabilität der Peak-flow-Werte verursachen. Es konnten dosisabhängige Auswirkungen der ß-Glucane auf folgende Symptome gezeigt werden: Irritationen im Rachen, trockener Husten, Hautjucken, nasale Probleme und Müdigkeit.
 
Studienergebnisse
In die Untersuchung wurden Staubproben von Matratzen, Zudecken, Kissen, und Fußböden aus 35 Haushalten des Bezirks Wellington/Neuseeland einbezogen. Der in den Proben bestimmte Anteil an ß-(1,3)-Glucan war in Kissen mit Synthetikfüllung 2 - 3-mal höher als in Federkissen. In synthetischen Zudecken wurden sogar 7 - 8 fach höhere Konzentrationen von ß‑(1,3)-Glucan im Vergleich zu Federbetten nachgewiesen. In früheren Untersuchungen[1] konnte ein ähnlicher Effekt in Bezug auf Hausstaubmilben-Allergene nachgewiesen werden. Bettdecken aus Synthetikware waren dabei mit einer stärkeren Asthmasymptomatik assoziiert als Bettdecken aus Daunen und Federn.
 
Die Ergebnisse der Untersuchung können für Patienten mit Asthma von Bedeutung sein, da die Substanz ß-(1,3)-Glucan entzündliche Vorgänge, wie sie beim Asthma vorliegen, fördert. ß-(1,3)-Glucan induziert zwar nicht die Bildung von Antikörpern (IgE) aber es wirkt entzündungsfördernd und führt zu einer erhöhten Variabilität der Lungenfunktion bei Kindern.

 


[1] Siebers R., Fitzharris P., Crane J.: Feather bedding and allergic disease in children: a cover story?, Clin. Exp. Allergy 2002; 32: 1119-1123
 
08.07.2009

Verstöße gegen das Tierschutzgesetz müssen angezeigt und verfolgt werden.

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Stellungnahme des VDFI zur Veröffentlichung der Bild am Sonntag, vom 5.7.2009 „Die Farm der Qualen“ und der Pressemitteilung von Vier Pfoten „Illegaler Lebendrupf von Gänsen in Deutschland“ vom 30.6.2009.
 
Als Reaktion auf die oben genannten Berichte erreichten uns zahlreiche Anfragen von besorgten Endverbrauchern.
 
Vielen Dank für Ihr Interesse. Wir beantworten Ihre Anfragen gern.
 
Stellungnahme des VDFI zur Veröffentlichung der Bild am Sonntag, vom 5.7.2009 „Die Farm der Qualen“ und der Pressemitteilung von Vier Pfoten „Illegaler Lebendrupf von Gänsen in Deutschland“ vom 30.6.2009.
 
Als Reaktion auf die oben genannten Berichte erreichten uns zahlreiche Anfragen von besorgten Endverbrauchern.
 
Vielen Dank für Ihr Interesse. Wir beantworten Ihre Anfragen gern. Da es uns wahrscheinlich nicht möglich sein wird, allen Interessierten persönlich zu antworten, möchten wir hiermit auf die am häufigsten gestellten Fragen eingehen:
 
  1. Wer ist der Verband der Deutschen Daunen- und Federnindustrie (VDFI)?

    Der VDFI ist ein Zusammenschluss von Bettfedernfabriken, die Federn und Daunen aufbereiten und/oder Bettwaren herstellen. Allerdings betreibt keines unserer Mitglieder Gänse- oder Entenzucht.

    Geflügelfleisch wird gern und viel gegessen, deshalb wird Geflügel aufgezogen und geschlachtet. Unsere Mitglieder verarbeiten die Nebenprodukte Daunen und Federn, die zwangsläufig bei der Fleischerzeugung anfallen.
     
  2. Wie und wann hat der VDFI von der tierquälerischen Federgewinnung in Norddeutschland erfahren?

    Am 03.7.2009 wurde die Geschäftsführung des VDFI durch einen Anruf der Redakteurin der Bild Zeitung erstmals informiert. Die Geschäftsführung des VDFI hat die Bild-Zeitung daraufhin aufgefordert, dass diejenigen, die den Vorfall beobachtet haben und Angaben hierzu machen können, Strafanzeige gegen die Verursacher erstatten. Am 4.7.2009 teilte uns die Bild Zeitung dann telefonisch mit, dass inzwischen Strafanzeige gegen die Verursacher gestellt worden sei.
     
  3. Wie setzt sich der VDFI für den Tierschutz von Gänsen ein?

    Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass in unserem Verband keinerlei Gänsezuchtbetriebe organisiert sind, hat uns die Art und Weise der Darstellung unserer Verbandstätigkeit auf der Homepage von Vier Pfoten überrascht. Dies gilt umso mehr, da sich der Verband seit Jahren für den Tierschutz von Gänsen einsetzt. Wir haben im Jahr 1997 zusammen mit Regierungsvertretern sowie führenden Wissenschaftlern einen Standard zur Gänsehaltung ausgearbeitet, der das tierquälerische Lebendrupfen verbietet. Dieser Standard ist in das Europäische Übereinkommen zum Tierschutz (vgl. Bundesanzeiger Jahrgang 52 Nr. 89a, vom 11. Mai 2000) eingeflossen.
     
  4. Was nützt den VDFI-Mitgliedern der Tierschutz von Gänsen?

    Je besser die Haltung der Gänse, umso besser sind die Federn und Daunen.

    Die Bettfedernindustrie ist am Tierschutz in ganz hohem Maße interessiert, da gesunde und gute Tierhaltung nicht nur dem Tier, sondern gerade auch dem Verbraucher auch in Form von hochwertigen Bettwaren zugute kommt.

    Voraussetzung dafür ist, dass die Tiere vorschriftsmäßig gehalten wurden. Gute Tierhaltung zeigt sich im Federnkleid einer Gans genauso, wie z.B. im Fell eines Haustiers.
     
  5. Nützt ein Verzicht auf Daunenprodukte dem Tierschutz?

    Die eindeutige Antwort lautet: Nein.

    Daunen und Federn werden lediglich als ein Nebenprodukt bei der Fleischerzeugung gewonnen. Das weltweite Aufkommen besteht nahezu ausschließlich aus Material von geschlachteten Tieren.

    Solange Geflügelfleisch gegessen wird, fallen Federn und Daunen an. Sie werden von der Bettfedernindustrie lediglich weiterverarbeitet.

    Würden Daunenprodukte nicht mehr verwendet, müsste das ohnehin anfallende, natürliche Füllmaterial anderweitig entsorgt werden.

    Ein Boykott von Daunenartikeln würde die Menge der anfallenden Federn und Daunen daher nicht verringern.
     
  6. Fazit

    Die Mitglieder des VDFI setzen sich bereits seit Jahrzehnten für den Tierschutz von Gänsen und Enten ein und werden diese Arbeit weiterhin fortsetzen.
    Verstöße gegen das Tierschutzgesetz müssen angezeigt und verfolgt werden.

 

11.02.2009

EDFA Erklärung zum Thema Federngewinnung

Textkörper

In letzter Zeit werden an uns verstärkt Anfragen über die Gewinnung von Daunen und Federn herangetragen. Dieses Informationsbedürfnis nehmen wir sehr ernst, denn es ist verständlich, nachvollziehbar und durchaus in unserem Interesse.

In letzter Zeit werden an uns verstärkt Anfragen über die Gewinnung von Daunen und Federn herangetragen. Dieses Informationsbedürfnis nehmen wir sehr ernst, denn es ist verständlich, nachvollziehbar und durchaus in unserem Interesse.


Wir entnehmen diesen Anfragen, dass sich die Verbraucher genauer über die Herkunft des Füllmaterials Daunen und Federn informieren möchten, um sicher zu gehen, dass es ordnungsgemäß gewonnen wurde und nicht aus tierquälerischem Lebendrupf stammt.

Wir können die Verbraucher jedoch beruhigen. Denn unsere Mitglieder verarbeiten fast nur Daunen und Federn aus Schlachtrupf. Dies bedeutet, dass das Füllmaterial erst nach dem Schlachten der Tiere abgenommen wurde.

Unsere Industrie verarbeitet ca. 98% Daunen und Federn, die als Nebenprodukt der Fleischerzeugung anfallen, denn nach von uns durchgeführten Mitgliederbefragungen werden nur ca 2% des jährlichen weltweiten Aufkommens vom lebenden Tier gewonnen, und das nur von Gänsen.
Daunen und Federn von Enten hingegen stammen nach unserer Kenntnis immer vom Schlachtrupf, d.h. sie werden nach der Schlachtung gewonnen und nicht vom lebenden Tier.

Die Mitglieder des EDFA verarbeiten somit Nebenprodukte (Daunen und Federn), die bei der Erzeugung von Geflügelfleisch anfallen. Daunen und Federn sind Naturprodukte, bei deren Produktion keine vorhandenen Rohstoffe ausgebeutet werden. Sie enthalten grundsätzlich keine Schadstoffe, sind für Hausstauballergiker geeignet, atmungsaktiv und können die Wärme speichern, ohne den Schlafenden dabei zu belasten. Sie sind zu 100% kompostierbar -  alles gute Voraussetzungen für den derzeitigen Trend der Nachhaltigkeit.

Daunen und Federn sind kein anonymes Massenprodukt. Die Bettwarenfirma, die das Material verarbeitet hat es zuvor gesehen und beurteilt.

Als Hersteller von Bettwarenprodukten haben unsere Mitglieder weder Interesse noch Vorteile von tierquälerisch gewonnenem Füllmaterial, denn es enthält Bestandteile, die für unsere Mitglieder völlig unbrauchbar sind. Tierquälerei ist aus unserer Sicht sogar kontraproduktiv.

Aus diesem Grund setzen wir uns schon seit 13 Jahren dafür ein, dass Verstöße gegen das Tierschutzgesetz angezeigt und geahndet werden. Wir als Verband haben auch das „Europäische Übereinkommen zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen“ initiiert und gemeinsam mit Parlamentariern und Tierschutzbeauftragten ins Leben gerufen.

Wir sind und bleiben bereit, mit allen Interessensgruppen und Partnern zusammenzuarbeiten, damit Übergriffe auf Tiere, die sich nicht wehren können, nicht vorkommen.

Juliane Hedderich

Geschäftsführung
Verband der Europäischen Bettfedern- und Bettwarenindustrie e.V.
Thomas-Mann-Strasse 9a
55122 Mainz
 
01.02.2009

EDFA Erklärung zum Thema “Lebendrupf ”

Textkörper
Obgleich es sich bei der Federngewinnung von lebenden Gänsen um eine sehr lange und weitverbreitete Tradition handelt, die auf mehrere tausend Jahre zurückgeht, findet man den Brauch, die Gänse während der Mauser zu raufen, heutzutage hauptsächlich in Osteuropa.

Es ist jedoch zutage getreten, dass durch einige Farmen kein ordnungsgemäßer Mauserrauf, sondern Lebendrupf vorgenommen wird, der den Gänsen Schaden zufügen kann.
Obgleich es sich bei der Federngewinnung von lebenden Gänsen um eine sehr lange und weitverbreitete Tradition handelt, die auf mehrere tausend Jahre zurückgeht, findet man den Brauch, die Gänse während der Mauser zu raufen, heutzutage hauptsächlich in Osteuropa.

Es ist jedoch zutage getreten, dass durch einige Farmen kein ordnungsgemäßer Mauserrauf, sondern Lebendrupf vorgenommen wird, der den Gänsen Schaden zufügen kann.

Alle Mitglieder des europäischen Verbandes verurteilen nicht ordnungsgemäß durchgeführten Lebendrupf aufs Strengste und haben einstimmig ihren Beschluss bekräftigt, keine Federn und Daunen in ihrer Produktion zu verarbeiten, die von Farmen stammen oder unter dem Verdacht stehen, von Farmen zu stammen, auf denen die Tiere in einer inakzeptablen Weise behandelt und gerupft werden.

Der Verband (EDFA) wird weiterhin sein Engagement bei der Zertifizierung von Gänsefarmen verstärken, die nunmehr seit 13 Jahren durchgeführt wird.

Mainz, 1. Februar 2009

Juliane Hedderich
Geschäftsführung