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27.07.10
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Indischer Bekleidungseinzelhandel bietet große Chancen für westliche Modemarken
 Indien ist gegenwärtig
- nach China - weltweit die attraktivste wachsende Wirtschaft für
ausländische Investitionen. Laut Regierungsbudget wird das
Bruttosozialprodukt in 2010/11 zur Vorperiode deutlich steigen,
wobei man von einem Wachstum von 7,2% ausgeht. Das Land umfasst
eine Fläche wie Deutschland, Finnland, Italien, Polen, Großbritannien,
Spanien und die Ukraine zusammen-genommen und weist eine Bevölkerung
von über 1,1 Mrd Menschen bei einem Durchschnittsalter von
unter 25 Jahren auf. Indien bietet ein großes Potential für
westliche Produkte für die dortige wachsende Mittelschicht
von schätzungsweise 150 Mio Konsumenten. Das erklärte
Susanne Weller, Director Marketing & Promotion Europe der indischen
Images Group
/ New Delhi, anlässlich des Informationstages "GermanFashion
goes India" in Düsseldorf.
Das indische Einzelhandelsgeschäft
wird von Familiengesellschaften dominiert und zählt zu den
zehn größten internationalen Märkten. Nach dem letzten
Global Retail Development Index (GRDI) von AT Kearney ist der dortige
Einzelhandelsplatz für Investitionen nach Vietnam der zweitwichtigste
und attraktivste Markt. Überseeische Direktinvestitionen sind
jetzt möglich. Ausländische Einzelhändler mit Monomarken
dürfen gegenwärtig bis zu 51% Eigenanteil an ihren indischen
Firmen halten. Der indische organisierte Einzelhandel mit Einkaufszentren
und Supermärkten ist zwar momentan mit 5% noch recht gering,
dürfte aber in den nächsten Jahren erheblich steigen.
Die einheimischen Verbraucher wünschen
nämlich in Zukunft bessere Qualitätsprodukte und günstige
Preise, einen optimaleren Kundenservice und vorteilhaftere Einkaufsmöglichkeiten.
Indische Industriekonglomerate wie Reliance und Tata Group haben
dieses Potential erkannt und investieren in den Einzelhandelssektor.
Hinzu kommt, dass die Verstädterung und Landflucht in Indien
gegenwärtig schneller abläuft als im Rest der Welt. Bis
2030 sollen mehr als 40,7% der Gesamtbevölkerung in urbanen
Gebieten leben. Bis 2025 sollen mehr als 70 Städte eine Bevölkerung
von jeweils mehr als 1 Mio Menschen haben. Der indische Einzelhandelsmarkt
wird für 2009 auf 291 Mrd Euro geschätzt, wobei auf Malls
und Supermärkte erst 20 Mrd Euro entfallen - weniger als 7%
der Gesamtsumme, in China sind es schon rund 35%. ...mehr lesen
Gert Krockert
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Verbände
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Industrievereinigung Chemiefaser e. V. (IVC): Mitgliederversammlung 2010
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Kreditkarten: PIN-Problem noch nicht gelöst
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Klaus J. Stange wurde 75
Verkaufsverbot von Robbenprodukten
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20.07.10
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Bain-Studie: Luxusgüterbereich
erholt sich 2010 nach starken Umsatzverlusten in 2009
 Die Umsätze im inter-nationalen
Luxusgüterseg-ment werden in diesem Jahr zum Vorjahr in sämtlichen
Bereichen wahrscheinlich um 4% auf insgesamt 158 Mrd. EUR in die
Höhe gehen. Dies prognostiziert eine aktuelle Studie von Bain
& Company und der Fondazione Altagamma mit dem Titel "Luxury
Goods Worldwide Market Study: Spring 2010 Update".
In 2009 betrug der
globale Umsatz 153 Mrd. EUR gegenüber noch 166 Mrd. EUR in
2008 und 170 Mrd. EUR in 2007. Für den Umsatz mit Bekleidung
sowie Uhren und Schmuck geht die Untersuchung für 2010 von
einem Wachstum von 4% gegenüber 2009 aus, während Accessoires,
Schuhe und Lederwaren sogar um 5% steigen sollen. Parfüm und
Kosmetika sollen um 2% wachsen. "Das vorübergehende Phänomen
der Luxusscham' verblasst in den reifen Märkten. Gleichzeitig
kehrt die Anziehungskraft von Luxusmarken zurück", kommentierte
Dr. Rudolf Pritzl, Partner und Konsumgüterexperte bei Bain
& Company.
Forciert wird das Wachstum durch
die steigende Kaufkraft der Konsumenten in den asiatischen Ländern,
allen voran China, wo man von einem zweistelligen Wachstum ausgeht.
Als positive Faktoren für einen Schub nach oben werden mehrere
Indikatoren aufgeführt: eine starke flächenbereinigte
Umsatzerhöhung im Einzelhandel für Luxusprodukte von 15
bis 20%, ein global kräftigeres Wachstum des Bruttoinlandsprodukts
(BIP), eine Wiederbelebung des weltweiten Reisetourismus und ein
Wiedererstarken des Konsumentenvertrauens.
Laut Bain-Studie sind China und
Gesamtasien mit Zuwachsraten von 15% sowie 10% die Wachstumsmotoren
im Sektor der Luxusgüter. Nur für Japan erwartet man gegenüber
2009 einen nochmaligen Rückgang um 3%. Die Wachstumsschätzungen
für Nord- und Südamerika werden in 2010 auf 4% und für
Europa auf 3% taxiert "Die Prognosen für den Luxusgütermarkt
sind sehr ermutigend", erklärte Santo Versace, Chairman
der Fondazione Altagamma. ...mehr lesen
Gert Krockert
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