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15.05.12
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OUTLAST: ÜBERNAHME
DURCH INVESTMENT-GRUPPE
Die aus der Ploucquet-Gruppe
hervorgegangene Outlast Europe GmbH mit Sitz in Heidenheim und Hersteller
von klimaregulierenden Phase-Change-Materialien ist von der Golden
Equity Investments übernommen worden, einem Private-Equity-Unternehmen,
das in operative Geschäfte investiert.
Das Private-Equity-Unternehmen
Golden Equity Investments (GEI) hat seinen Sitz in Golden, Colorado/USA
und tätigt Kontrollinvestitionen in wachsende Unternehmen in
unterschiedlichen Konsumgüter- und Industriemärkten. Outlast
Technologies gilt als marktführender Hersteller für klimaregulierende
Phase-Change-Materialien und ist aktuell dabei, den europaweiten
Vertrieb von technischen und hochfunktionellen Materialien weiter
auszubauen und den Vertrieb zu optimieren. Durch die Übernahme
soll die bereits vorhandene Wertschöpfungskette bereichert
werden und es dem Unternehmen ermöglichen, seine Position als
Marktführer rund um Phase-Change-Technolo-gie weiter zu festigen
und auszubauen.
Für
Outlast-Kunden und -Partner sollen sich im Tagesgeschäft keine
spürbaren Veränderungen ergeben. "Unsere Kunden werden
weiterhin von dem gewohnt guten Service und der hohen Produktqualität
profitieren. Es sind keine personellen Wechsel vorgesehen, alle
Mitarbeiter bleiben erhalten, so dass das weltweite Geschäft
wie bisher weiter laufen wird. Alle Geschäftstätigkeiten
in Nordamerika, Europa und Asien bleiben unverändert",
teilt das Unternehmen mit. Das Unternehmen werde den Namen Outlast
weiterführen, aber im Zuge der Übernahme nun zu Outlast
Technologies LLC umfirmieren, um so in die strukturellen Anforderungen
zu passen.
Den europäischen
Markt bearbeitet die Outlast Europe GmbH vom Sitz im baden-württembergischen
Heidenheim an der Brenz aus. Elf Mitarbeiter sind hier beschäftigt,
weltweit sind es 33. Umsatzzahlen nennt das Unternehmen nicht. Die
Muttergeschaft Outlast Technologies LLC hat ihren Sitz in Boulder,
Colorado/USA und gilt als Pionier sowie weltweit führend bei
der Forschung Entwicklung, dem Design und der Vermarktung von Phase-Change-Materialien
und deren Anwendungen. Seit 1992 hält Outlast Patente für
verkapseltes PCM als Beschichtung auf textilen Materialien und in
Fasern. Outlast-Fasern, -Stoffe und -Beschichtungen wurden ursprünglich
für die NASA entwickelt, um Astronauten vor Temperaturschwankungen
im All zu schützen. Mittlerweile setzen über 200 Markenhersteller
die Outlast-Technologie bei einer breiten Palette von Produkten
von Sportbekleidung, Unterwäsche, Strick, Socken und Schuhe
über Helme, Bandagen und Bekleidung für Haustiere bis
hin zu Bettwaren und Sitzgelegenheiten ein....mehr lesen
Susanne Schaper
© Fotos: Outlast Technologies LLC
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Verbände
Lastschriftverfahren bleibt günstigste Zahlungsart
Bundeskabinett pro ELV
"SalesPro Games 2012" verlängert
EHI-Energiemanagement Award (EMA) 2012: Bewerbungen erwünscht
Datenschutz bei RFID-Anwendungen
Aktualisierte ECR-Anwendungsempfehlung Fashion erschienen
E-Mail-Werbung: Hohe Rechtshürden bestätigt
PR-Text über Kopfbedeckungen verfügbar
EDI: Einheitliche Saisonkennzeichnung verwenden
DTV-Branchenkampagne Hemden gestartet
Steuererklärung: Teilwertabschläge stichhaltig begründen
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Werbung: Nur mit vollständiger Firmenangabe
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Lieferanten: Online-Aktivitäten in der Kritik
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Neue einheitliche Regelung für Wollqualitäten
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Sonnenbrillen: Vor dem Einkauf informieren
Modebranche mit moderaten Preissteigerungen in 2011
Werbung 2.0: Welcher Marketingmix bringt den größten Erfolg?
Orderrunde: Preislagenaufbau analysieren
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08.05.12
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MUSTANG: GRÜNDERFAMILIE
GIBT DIE ZÜGEL AB
Fast 90 Jahre wurde Mustang als
Familienunternehmen geführt. Nachdem der Denim-Pionier im vergangenen
Herbst an eine Investorengruppe verkauft wurde, wechselte nun das
letzte Familienmitglied in den Beiratsvorsitz. Damit geht eine Ära
zu Ende. Mit der Rückholung von Produktentwicklung und Beschaffung
an den Standort Deutschland werden nun die Weichen neu gestellt.
"Mit
dem Ausscheiden von Heiner Sefranek, welcher aus dem operativen
Geschäft in den Beiratsvorsitz wechselt, wurde nun der letzte
Schritt bei der bereits angekündigten organisatorischen Veränderung
nach dem Verkauf der Mustang Gruppe an ein privates Investorenkonsortium
vollzogen", teilt Dietmar Axt, CEO der Mustang-Gruppe mit.
Seit dem 1. Januar ist der 45-jährige in dieser Position in
der Mustang-Gruppe beschäftigt und wurde noch vier Monate von
Heiner Sefranek in seine Aufgaben eingearbeitet, bevor letzterer
Ende vergangenen Monats in den Beirat wechselte. Dietmar Axt war
ein Jahr lang bei der Schmallenberger Falke-Gruppe als Mitglied
der Geschäftsleitung für Vertrieb und Trademarketing verantwortlich,
davor unter anderem Vorstand für Vertrieb und Lizenzen bei
Tom Tailor sowie Geschäftsführer bei Diesel Deutschland.
Schon mit
dem Verkauf der Mustang-Gruppe an eine aus 14 Gesellschaftern bestehende
Investorengruppe um die Investmentgesellschaft ACapital Beteiligungsberatung
GmbH wurden im vergangenen Herbst die Weichen des Unternehmens neu
gestellt, das fast 90 Jahre in Familienhand gewesen war. 1932 gründete
Luise Hermann die L. Hermann Kleiderfabrik in Künzelsau und
begann mit sechs Näherinnen die Produktion von Arbeitskleidung.
1945 traten Luises Sohn Rolf Hermann und Schwiegersohn Albert Sefranek
in das Unternehmen ein. Mit letzterem nahm die Jeans-Pro duktion
ihren Anfang: Nachdem Albert Sefranek sechs "Amihosen"
eingetauscht hatte und damit das erste Schnittmuster besaß,
begann 1946 die Produktion der "Röhrleshose", wie
die Schwaben sie wegen ihres engen Schnittes tauften.
Heute werden
unter der Marke Mustang jeweils eine Women- und Men-Kollektion sowie
Denim, Accessoires, Bodywear, Leder und Schuhe verkauft. Die Produkte
sind in rund 50 Ländern präsent und werden in rund 200
eigenen Läden und Franchise-Stores verkauft, sowie über
zahlreiche Flächenkooperationen mit Handelspartnern und im
Fachhandel. Seit Herbst 2009 ist der Mustang-Shop online. Hinter
ACapital stehen unter anderem Thomas Schlytter-Henrichsen und Harald
Rönn, die beide 2005 über die Groupe Alpha auch am Kauf
und Börsengang von Tom Tailor beteiligt waren. Heiner Sefranek,
Sohn von Albert Sefranek und seit 1974 im Unternehmen beschäftigt,
bleibt der Mustang-Gruppe als Gesellschafter erhalten und ist überzeugt,
mit Hilfe der neuen Investoren die Herausforderungen des schwieriger
gewordenen Marktes angehen zu können....mehr lesen
Susanne Schaper
© Fotos: Mustang-Bekleidungswerke GmbH + CO. KG
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