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New Materials 2010/11

 


 
 

When Haute Couture meets High Tech!
- elektronische Stickerei bringt das Climate Dress von Diffus zum Leuchten

Hunderte kleiner LEDs, integriert in ein aufwändiges Stickereidesign, lassen das CO2-Kleid der Dänischen Designer von Diffus hell erleuchten und geben einen Vorgeschmack der nächsten Generation tragbarer Elektronik. Mit Hilfe speziell für diesen Einsatzzweck entwickelten innovativen leitfähigen Garnen, ist es dem Schweizer Traditionsunternehmen Forster Rohner gelungen, Stickereien zu erzeugen, die nicht nur optisch ansprechend sondern auch funktional sind, ohne dabei ihren textilen Charakter zu verlieren. Diese „weichen Schaltkreise“ sind ein Meilenstein in der Integration von elektronischer Funktionalität in Textilien und ermöglichen die Verschmelzung von Mode und Technologie.

Das Climate Dress ist ein interaktives Kleid, welches auf die es umgebende CO2-Konzentration reagiert. Hunderte kleiner LEDs blinken und leuchten in programmierten Formen, gesteuert durch einen Sensor, der die CO2-Konzentration der Umgebungsluft bestimmt. Das Climate Dress ist ein Statement, das über die ästhetische Präsentation von Umweltdaten einen Beitrag zur aktuellen Klimadebatte leistet.

Das Climate Dress verwendet spezielle, elektrisch leitende Garne, die eine ähnliche Konsistenz wie klassische Textilgarne haben. Die daraus resultierenden Stickereien werden dadurch mehr als nur Zierde – sie erfüllen eine massgebliche Funktion indem sie elektrischen Strom und Signale transportieren, das Kleid antreiben. Verschiedene, ebenfalls mit leitfähigen Garnen integrierte Mikrocontroller sammeln die Daten von einem CO2-Sensor und setzen die Information mit Hilfe der LEDs in Lichtmuster um.

Die Verfahren, die im Climate Dress zum Einsatz kommen, eröffnen völlig neue Möglichkeiten der Einbettung von interaktiven Technologien und Sensoren in Textilien. Die Stickereitechnologie ermöglicht eine nahtlose Integration funktionaler und ästhetischer Komponenten und wirft einen Blick voraus in eine Zeit in der unsere Kleidungsstücke eine Vielzahl von Funktionen beispielsweise im Bereich Kommunikation oder medizinische Überwachung übernehmen.

Quelle: FORSTER ROHNER AG


 

WEISBROD präsentiert erste ORGANIC-SILK GEWEBE-KOLLEKTION weltweit

Die Weisbrod-Zürrer AG produziert seit 1825 in der Schweiz hochwertige Produkte aus Seide und anderen feinen Fasern. Einer der Erfolgsfaktoren dieser langen Geschichte war und ist die Einstellung zu langfristiger Entwicklung an Stelle von kurzfristigem Erfolg. Mit dem Einstieg in die nachhaltige Produktion von Bio-Seide will die Firma ihre breite Kompetenz in der Stoff-Herstellung und im Handel um ein passendes Segment erweitern - und ein klein wenig die Welt verbessern...

Durch die enge Zusammenarbeit mit der Schweizer Firma Alkena, welche im Strick-Bereich als Pionierbetrieb schon seit Jahren Bio-Seidenprodukte herstellt, kann die Weisbrod-Zürrer AG biologisch zertifizierte Rohseide beziehen. Die anschliessende Verarbeitung über alle Stufen wird mit dem GOTS (Global Organic Textile Standard) zertifiziert. Die Weisbrod-Zürrer AG kann deshalb im März 2010 als erste Firma weltweit eine kleine und sehr feine Gewebe-Kollektion aus Bio-Seiden mit GOTS-Standard am Markt anbieten. Dadurch will Weisbrod grosse und kleine Betriebe ansprechen, die ein Produkt mit ausgewiesenem Mehrwert suchen und dabei den Service und geringe Mindestmengen wie bei konventioneller Ware nicht missen möchten.

Wie unterscheidet sich Organic-Silk von weisbrod von konventioneller Seide?

  • Bei Alkena wachsen die Maulbeerbäume nicht in einer reinen Monokultur, sondern gedeihen nach biologisch-dynamischen Methoden zusammen mit Hunderten von Obstbäumen und anderen Bäumen.
  • Dadurch wird eine viel grössere Bio-Diversität erhalten und durch die geringe Dichte können sich Krankheiten viel weniger katastrophal verbreiten. Auf künstliche Dünger, Antibiotika und wachstumsfördernde Hormone wird konsequent verzichtet.
  • Feste Preise und Abnahmeverträge geben den Bauern Sicherheit. Menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Produktion verhindern Kinderarbeit und garantieren eine 5 Tage-Woche.
  • Die anschliessende Verarbeitung abkochen, zwirnen, weben und färben erfolgt alles nach GOTS-Richtlinien. Das heisst es werden nur Chemikalien und Farbstoffe eingesetzt, die unbedenklich für die Gesundheit und die Umwelt sind. Dabei wird streng kontrolliert, dass die Lieferkette plausibel und nachweisbar bleibt damit die Kunden sicher sein können, dass gekennzeichnete Produkt auch wirklich beinhalten, was sie versprechen. Alle involvierten Betriebe werden dabei mindestens einmal pro Jahr durch die Zertifizierungsstelle geprüft.

Quelle: WEISBROD-ZÜRRER AG


 

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